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Self-characterisation?






The more you live a certain way, the less you will feel free. Life might even become quite trivial.







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Flighty Furrow

Comments 27

  • Flighty Furrow 25/06/2012 14:45

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    Hallo Kerstin!

    Vielen Dank für die Besprechung, die mir sehr gut gefällt. Ich werde im Laufe der nächsten Woche antworten!

    Bis dann, frohes Schaffen, Eric
  • Kerstin Stolzenburg 20/06/2012 12:11

    Lieber Eric, ganz unabhängig davon, was die Anderen schrieben (habe es aber gelesen), zunächst einmal die Bemerkung, dass ich in dem Bild zu viel schwarze, fast schwarze, dunkelgraue und wenig helle und farbige Flächen sehe. Wenn das Leben so wäre, fände ich es arm und ganz schön furchtbar! Es mag gewiss Situationen geben, die nur das zulassen (schwere Krankheiten beispielsweise), aber ansonsten muss das nicht so sein, finde ich, wenn man nicht grundsätzlich am Sinn seines Daseins zweifelt.

    Wir leben gewiss alle in den Zwängen des Alltags, der uns Rahmenbedingungen auferlegt, in denen man sich bewegen muss, wenn man seinen Lebensunterhalt bestreiten will und keinen Ärger mit Behörden usw. bekommen möchte. Manche dieser Wege im Alltag - beispielsweise berufliche - werden inzwischen sichere, feste Wege sein, die man mit einer gewissen Routine beschreitet, von denen man nicht einfach so und flatterhaft nach links oder rechts abkommt, weil einem plötzlich nach großer Freiheit zumute ist; das würde vermutlich nicht funktionieren. Trotzdem würde ich solche sicheren Wege nicht unbedingt als 'Freiheitsberaubung' oder als trivial ansehen, da sie zugleich eben auch Halt bieten, wenn man von dort aus neue Seitenpfade erkunden möchte. Sprich: wenn ich beispielsweise seit vielen Jahren in der Forschung und dort in einem bestimmten Fachbereich arbeite, hat sich das als sicheres Terrain herausgebildet, das zwar den freien Wechsel in andere Gebiete nicht mehr problemlos zulassen würde, das mir aber aufgrund des dort gesammelten Wissens, der Routine und Erfahrung eine Basis bietet, von der aus ich viel intensiver und tiefer meinen Fragen und meiner Neugier nachgehen kann, als es jemand tun könnte, der völlig frei für kurze Zeit mal hier und mal dort ist.

    Ganz ähnlich sehe ich das auch im persönlichen Bereich. Wenn ich ganz frei und ohne zwischenmenschliche Bindungen lebe, kann ich mit mir und meiner Zeit zwar tun, was ich möchte, muss nicht (beispielsweise) mit einem Partner täglich zur gleichen Zeit zu Abend essen, muss mich nicht nach seinen Bedürfnissen und Wünschen richten, muss nichts für ihn tun ... bin aber zugleich auch allein mit meinen Entscheidungen, muss mich allein um alles kümmern, bin allein verantwortlich ... die vermeintliche Freiheit hat dadurch auch Grenzen.

    Was das Triviale betrifft, gäbe es tausend Möglichkeiten, das - trotz mancher Rahmenbedingungen - zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Wenn man immer wieder hinterfragt, was man tut, wenn man sich - im Geiste - manchmal neben sich hinstellt und sich beobachtet und ggf. neu ausrichtet, wenn man für sich selbst ganz bewusst sinnlose Normen oder überholte Moralvorstellungen infrage stellt, vielleicht gegen sie anlebt, wenn man sich nicht auffressen lässt vom Ärger und/oder Frust über Dummheit und Fehlentscheidungen (eigene und die anderer Leute), wenn man neugierig bleibt und tolerant ... usw., wo/wann soll da das Leben trivial sein?

    Man kann das Mischungsverhältnis bunt/grau/schwarz/weiß im Bild doch zu einem großen Teil selbst bestimmen, glaube ich ... wenn man will.

    Grüße. Kerstin
  • KEBIN 04/04/2012 10:47

    Space capacity of the memory effectively.
    Otherwise the memory hardens with the same garbage.
    For example, a fresh day comes only by having the fork of breakfast with the left hand.
    And a good idea appears.
    PS.This is inadequate comment.
    kebin
  • Accabadora 19/02/2012 10:07

    schicke dir PINA Bauschs ausbrecherin vorbei.....auch sie auf der suche nach einem untrivialeren lebensentwurf......
    na sagen wir mal °same same but different°.......
    :-))
    ausbruch
    ausbruch
    Accabadora
  • TeresaM 14/02/2012 21:14

    Visions de vie compartimentée.
    Une excellente idée et présentation.
    Amitiés,
  • Flighty Furrow 08/02/2012 11:33

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    Hallo Eckhard!

    Na da bist du ja des wirklich Trivialem fündig geworden!

    Ich kann des Löwen Raunzen von Lesbos bis hierhinüber in die FC hören ;-) da, "Jetzt wacht der Löwe im Menschen wieder auf und er lernt, dem Ruf seines Herzens zu folgen"...

    Vielleicht hätte der Kä _ _ _ _ besser daran getan dem Ruf jenes Herzens folge zu leisten, vielleicht läge die Costa Concordia dann bei Lesbos vor Anker?

    Bevor weitere "Löwe(n) im Menschen wieder aufwachen" logge ich mich mal aus!

    Ciao4now! Eric
  • Eckhard Meineke 04/02/2012 23:51

    So, lieber Eric, ich suche nicht, ich finde. Dein Mann ist Robert Betz:

    Vortrag
    Willst du NORMAL sein oder GLÜCKLICH?
    Frei und selbstbestimmt in ein erfülltes Leben
    Seit unserer Kindheit werden wir erzogen zum „Normalmenschen“, der zuerst fragt, was die anderen, der Nachbar, der Partner, die Eltern denken – und sich dann entscheidet, diesen auf ihrem Weg zu folgen in die Langeweile, die Krisen und Sackgassen des Lebens. Wir hören auf die beliebige Meinung der blinden Masse und werden bereits früh vom Löwen zum Lamm domestiziert. Diese Erziehung zur Anpassung ist eine Anleitung zum Unglücklichsein. Aber das Leiden, die Erstarrung, der Ärger, die Krankheiten und die Ängste sind so weit verbreitet, dass sie uns als völlig normal erscheinen. In diesen Jahren findet der Niedergang eines langen Zeitalters statt, in dem der Mensch nicht mehr auf die Stimme seines Herzens hört, sondern dem Ruf seines Verstandes. Jetzt wacht der Löwe im Menschen wieder auf und er lernt, dem Ruf seines Herzens zu folgen, aufrecht zu gehen und der Liebe zu sich selbst und zum Leben wieder den zentralen Platz einzuräumen, der ihm gebührt. Lebensglück, Freude, Begeisterung, Erfüllung, Gesundheit und inneren Frieden erlangt nur der Mensch, der den Mut hat, seinen ganz eigenen Weg zu gehen, ganz gleich, was die anderen über ihn sagen oder denken.

    Mit musikalischer Begleitung von Lou Dynia

    Weitere Infos unter www.loudynia.com

    Datum: 30.01.2012
    Ort: Stadthalle Bielefeld, Willy-Brandt-Platz 1, Bielefeld
    Zeit: 19:00–22:00
    Eintritt: € 22,00
    Ermäßigte Gebühr: € 15,00 für Schüler, Studenten, Rentner, Behinderte und Erwerbslose.
    Bitte Kopie des Nachweises an der Kasse vorzeigen.
    Zielgruppen: Ein Vortrag zum Aufwachen für Frauen und Männer


    Referent/in:

    Robert Betz
    geb. im Rheinland, lebt in München und zeitweise im Sommer auf der griechischen Insel Lesbos, wo er zahlreiche Urlaubs-Seminare mit anderen Seminarleitern organisiert und in den nächsten Jahren ein Therapie- und Seminarzentrum aufbaut. Seine Arbeit umfasst die Durchführung zahlreicher Seminare, die Ausbildung von Therapeuten und zahlreiche Vorträge, die er vor allem im Winterhalbjahr in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz hält. Seine Arbeit ruht auf einer christlich-spirituellen Grundhaltung, sein zentrales Thema und Anliegen ist es, die Menschen daran zu erinnern, dass sie von Natur aus göttliche Wesen voller Liebe sind und sie zu unterstützen, Frieden, Freiheit, Freude und Gesundheit, kurzum ganzheitliches Lebensglück, zu erschaffen und aus ihren ‚alten Schuhen’ auszusteigen.

    http://robert-betz.de/index.php?id=5&tx_seminars_pi1[showUid]=322

    Dieser Vortrag ist zwar bereits vorbei, aber es gibt weitere anderswo, und das Buch kannst Du auch erwerben. ;-)

    Eckhard

  • Eckhard Meineke 31/01/2012 21:32

    Das ist ja die Silvesterfeier. ;-) Eckhard

    Weg nach oben
    Weg nach oben
    Eckhard Meineke
  • Flighty Furrow 31/01/2012 19:23

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    Jedoch möglichst nicht "In the Same Procedure"!
  • Flighty Furrow 31/01/2012 19:22

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    Gute Idee! ;-)
  • Eckhard Meineke 31/01/2012 19:12

    Man muß einfach jeden Tag Weihnachten feiern. ;-) Eckhard
  • Flighty Furrow 31/01/2012 18:59

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    Hallo Eckhard,

    Je freier man sich fühlt um so größer die Wahrscheinlichkeit, daß man bereits Morgen Weihnachten feiern könnte ;-))))

    Ob das glücklich(er) macht sei dahingestellt.

    Jedoch: Lieber entschleunigt als schnell geschossen ;-)
  • Eckhard Meineke 31/01/2012 17:44

    Lieber Eric, wie wäre es, wenn man sich frei fühlte, obwohl man auf eine bestimmte Art und Weise lebt?

    Into the Night
    Into the Night
    Eckhard Meineke


    Na ja, nur keine Schnellschüsse. Ich denke darüber nach und melde mich vor Weihnachten. ;-) Eckhard
  • Flighty Furrow 30/01/2012 14:52

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    Hallo Eckhard!

    Vielen Dank für deinen Kommentar er hat mich zu längerem Nachdenken angeregt! Im Untertitel des Fotos steht das Wort 'Trivial'. Natürlich ging es mir bei dem Bild genau um dessen Gegenteil (in dieser Serie wird viel mit der Rekto/Verso Idee gespielt):

    Wie kommt das Neue in die Welt? Deine Bemerkung geht in die Gleiche Richtung: " Nie war es in der Geschichte der Menschheit so leicht, an Informationen und Ansichten zu gelangen, wie heute. Das schafft natürlich generell die Möglichkeit, daß im Rahmen als solcher notwendiger Bindungen im Leben doch ein viel größerer innerer Reichtum entwickelt werden kann, wenn man diese Chance ergreift". Wobei jedoch bei der Feststellung "so leicht, an Informationen und Ansichten zu gelangen" die Trivialität um die Ecke lugt!

    Zum fototechnischen erlaube ich mir folgen Gedankengang. Also nur weil einem Schwarz/Wießfoto die Schwarz- beziehungsweise die Grautöne fehlen, ist das Foto nicht weniger ein Schwarz/Wießfoto ;-)

    Weiß
    Frisch gestrichen (Hommage à Malewitsch 1)
    Frisch gestrichen (Hommage à Malewitsch 1)
    Eckhard Meineke


    Ähnlich sehe ich das bei diesem Bild. 4 Fotos kombiniert zu einem. Da ich beim Erstellen eher in Platons Höhle saß, mit nichts als Schatten um mich herum, sind, das gebe ich ohne weiteres zu, die Konturen, die Farben, die Textur anders ausgefallen ('fallen' passt da gut rein) als gewöhnlich.

    Es kam mir auf die Kontraste an. Eine Frage die mich beschäftigt(e): Was passiert wenn ich diesen (von mir so innig geliebten, und von dir zum Trivialen abgestempelten ;-) Rahmen mal weglasse?

    Der Rahmen, der die vorigen Fotos nicht nur räumlich begrenzt steht symbolisch für das " The more you live a certain way" und verbildlicht dabei wie ich finde relativ deutlich " the less you will feel free".
  • Flighty Furrow 30/01/2012 14:16

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    Hallo Accabadora,

    Ich habe Angst dass ich nicht im Stande sein werde (verzeih es mir) mich über das Triviale weiter zu äußern ohne dabei äußerst trivial zu werden und womöglich mich & dich außer mich/dir zu bringen ;-)

    Vielleicht sollte man/wie auch Frau den Friederich nicht beim Wort nehmen, wenn er sich über das weibliche Geschlecht äußert. Er äußert wohl eher seine eigene Verklemmung als seine tatsächliche Meinung.

    Deine Ideen zu den schwarzen Flecken finde ich äußerst interessant! "wo liegen Partien brach, mit welchen schwarzen Flecken meines self sollte ich mich mehr befassen". "Brachliegen" hat es mir besonders angetan, damit werde/möchte ich etwas anfangen…ich sag dir zu gegebener Zeit Bescheid! Das ist doch jetzt mal ein 'netter' "vorsatz fürs neue jahr" ;-).

    Dein Zitat - mein erster Gedanke welcher Romantiker hat diese Zeilen verfasst. Ich war meines Geistes ganz entzückt, als sich mir kundtat, dass jene Verse aus Friderichs Händen sind entflossen:


    Von ferne her mich endlich heimzulocken,
    Mich selber zu mir selber — zu verführen.

    Nur hattest du einige wichtige Zeilen weggelassen:

    Verhasst ist mir das Folgen und das Führen.
    Gehorchen? Nein! Und aber nein — Regieren!
    Wer sich nicht schrecklich ist, macht Niemand Schrecken:
    Und nur wer Schrecken macht, kann Andre führen.
    Verhasst ist mir's schon, selber mich zu führen!

    Welch innere Zerrissenheit: " Gehorchen? Nein! Und aber nein — Regieren" dennoch, " Verhasst ist mir's schon, selber mich zu führen!". Da bekommt die Aussage " Mich selber zu mir selber — zu verführen" einen ganz anderen Klang.

    (-; Bestimmt kein triviales Leben ;-)