Happy Birthday Namibia!

Happy Birthday Namibia!

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Jimi Eiscreme


Premium (Pro), aus dem Märkischen

Happy Birthday Namibia!

Zur Feier des 27. Unabhängigkeitstag Namibias möchte ich ein Bild vorstellen, welches zu meinen absoluten Lieblingen der ganzen Reise zählt. Eigentlich sollte es der krönende Abschluss der Etoshabilder werden, aber zum 21.März wollte ich was Besonderes hochladen.
Am ersten Tag fuhren wir noch bis zum Kalkheuwel-Wasserloch und machten uns dann wieder auf den Weg nach Namutoni. An einer Anhöhe bemerkten wir viele kreisende Geier. In der Hoffnung auf etwas Spektakuläres fuhren wir in Richtung der Geier, allerdings schwebten sie über unzugänglichem Buschland. Wir kamen dadurch aber an einen Abzweig wo zwei Pick-Ups und ein Reisebus standen. Jeder Etoshabesucher weiß, wo mehr als ein Auto steht gibt's was zu sehen. Es dauerte eine Weile, bis wir entdeckten, was die Leute beobachteten.
An einem Termitenhügel, im Schatten eines kleinen Baums, lag eine Gepardin mit ihrem einzigen Jungen, und verbrachte dort die heiße Mittagszeit.
Wie damals bei meinen ersten Elefanten musste ich mich zusammenreißen um nicht laut loszujubeln. Ich liebe Geparde, hätte aber nie gedacht bei dieser Reise welche in freier Wildbahn zu sehen, sondern habe mich eher auf das erspähen einer anderen gepunkteten Katze konzentriert.
Meine volle Speicherkarte nahmen wir dann zum Anlass die beiden wieder in Ruhe zu lassen.

Schätzungen besagen, dass es noch zwischen 7.000 und 10.000 freilebende Geparde in Afrika gibt, von denen fast die Hälfte in Namibia vorkommt.
Anders als bei vielen anderen Wildarten leben die meisten Tiere allerdings auf Farmland und weniger in Nationalparks.

"Cheetahs" sind die schnellsten Landsäugetiere der Erde. Es ist aber ihre enorme Fähigkeit zu Beschleunigen, zu bremsen und die Richtung zu wechseln, was sie gleichzeitig auch zu den erfolgreichsten jagenden Raubtieren macht. 50 bis 70% der Jagden enden mit einem Riss. Mehr als vier mal kann es sich ein Gepard auch nicht leisten erfolglos zu jagen, da er sonst verhungern würde, so sagt man. Die Hauptbeute der Geparde in Namibia sind Springböcke und Impalas. Diese werden durch "Umrennen" zu Fall gebracht und mit dem Kehlbiss erstickt. Danach beeilt sich der Gepard möglichst viel Fleisch zu fressen, da er nicht in der Lage ist seine Beute gegen andere große Räuber zu verteidigen.

Einen Gepard bei der Jagd zu erleben muss absolut grandios sein.

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Die Musik zum Tag

https://www.youtube.com/watch?v=70f1B3jCkI8

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Namibia 10/16

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Exif

Camera NIKON D7100
Lens 150.0-600.0 mm f/5.0-6.3
Aperture 6.3
Exposure time 1/500
Focus length 600.0 mm
ISO 200

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