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Markus Peerenboom


Pro Member, Neuss

Nach Höherem streben - Strebepfeiler

Architektonische Neuerungen der Gotik
Die Spezialisierung der Handwerksberufe nahm im 12. und 13. Jahrhundert stetig zu. Auch in den Bauhütten am Dom wurden die einzelnen Arbeitsgebiete immer spezifischer. Eine genaue Arbeitsteilung entstand. Durch den Einsatz von Baukränen konnten schwerere Lasten mit weniger Arbeitern in größere Höhen geschafft werden. Einzelne Teile wurden in Masse vorproduziert und erst später an Ort und Stelle verbaut. Dadurch war es möglich, in den Domhütten auch ganzjährig zu arbeiten.

Die Architekten der Gotik entwickelten architektonische Neuerungen, die den Druck auf die Außenwände großer Bauten verringerten. Strebewerk am Außenbau, Spitzbögen und Rippen-, Netz- oder Sterngewölbe im Inneren ermöglichten es, dünnere und höhere Wände zu bauen, ohne dass die Stabilität des Baus gefährdet wurde. So konnten hohe, verzierte Fenster in die Außenmauern eingesetzt werden. Das machte die Kirchen der Gotik heller und gleichzeitig monumentaler.
Quelle: Planet Wissen

Die beiden Bögen in der Bildmitte stammen nicht vom Kölner Dom sondern von der Hohenzollernbrücke

Strebepfeiler
Strebepfeiler
Markus Peerenboom

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