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Ein speziell mit Getreide gemästetes Huhn aus dem Perigord, das sich für verschiedenste Zubereitungsarten sehr gut eignet.
Es gibt sie nicht überall zu kaufen, aber wenn, dann mit allem was dazugehört, lediglich die Federn sind schon gerupft.
Das Rezept folgt später.
@Fritz
warum denn blind alles essen, aber die Augen vor der Realität verschliessen, ich bin auch unter anderem ein Karnivore, dazu stehe ich auch, ich kann Fleisch auch essen, ohne es anonym in einer Fastfood- oder 5 Sternerestaurant schön dekoriert zu verzehren.
ich find das Foto originell und provokativ.
beides mag ich.
Was das thema betrifft: ich hab gar nichts gegen's Fleisch essen. Ich hab nur was gegen die Tierhaltung BEVOR aus den armen Viechern Fleisch wird.
Für mich kommt's drauf an den Tieren mit Respekt und Achtung zu begegnen und sie in einer solchen Haltung auch zu halten und zu töten und zu essen.
So ähnlich wie die Indianer das immer gehalten haben.
lg
mia
@Mia
Fleisch ist ein Teil unserer normalen Ernährung, warum soll man den Aspekt, dass Tiere dafür sterben müssen verleugnen?
Dass Tiere einen Anspruch auf artgerechte Haltung und Aufzucht haben, ist für mich Voraussetzung, und deshalb kaufe ich auch die etwas teurere Variante aus der Freilandhaltung.
Ich wollte hier durchaus auch etwas provozieren, denn es trifft die meisten Normalesser genau an dem Punkt, den sie nicht sehen wollen
Früher einmal hätte ich solche Bilder als überflüssig bezeichnet. Damals hatten die Verbraucher aber auch noch nicht jeden Kontakt zur Landwirtschaft verloren.
In einer Zeit, in der die Verbraucher sich in der Mehrzahl nur über den Preis Gedanken machen (Ausnahme: Irgendeine Seuche oder ein Skandal läßt die Einschaltquoten hochschnellen), finde ich solche Bilder gut. Wenn auch nur ein Betrachter in einem zweiten Gedanken über die Realität nachdenkt, hat so ein Bild mehr bewirkt, als viele "Seichtigkeiten" unserer Zeit.
Speziell zum Thema ließe sich unter dem Aspekt Tierhaltung und Tiertransporte jede Menge sagen - leider in Zeiten der Massentierhaltung selten gutes.
das Bild mag ja technisch in Ordnung sein, doch scheint es mir recht sinnfrei zu sein. Den toten Kopf und die Todesanzeige in einen Bezug zu bringen, um was damit auszudrücken? Im Grunde wird gar nichts ausgedrückt und das Bild ist meiner Meinung nach überflüssig, da weder eine Schönheit im Bild oder eine Botschaft transportiert wird.
Leider blöde Zeilen von einigen Leuten hier, aber was will mann/ frau erwarten? Einige Menschen können damit um, andere nicht. Und einige melden sich hier zu Wort, die nur Mistbilder zeigen....Von denen braucht man eh nichts erwarten.
Das Symbolbild ist ok (---für die Galerie ist es aber nichts, meiner Ansicht nach---). Das es da FCler gibt, die angeblich mit dem Bild nichts verbinden, glaube ich nicht, sie sehen sicherlich das Thema, wollen es aber nicht zugeben!
Lasst eure Augen nur zu!
Die originelle Idee sowie die erstklassige Um-
setzung und Gestaltung gefallen mir sehr gut.
In fototechnischer Hinsicht eine hervorragende
Arbeit mit Symbolik und Sinngehalt, die durchaus
Freiraum für eigene Interpretationen zulässt.
Dass man über Geschmack - nicht nur im
kulinarischen Sinne - immer wieder ganz vor-
trefflich diskutieren kann, beweist dieses Bild
hiermit ebenfalls. Die Aufnahme hat ihr
"provokatives" Ziel daher in keinster Weise
verfehlt.
ist alles Geschmacksache, aber mir gefällt es nicht.Es spricht mich nicht an, obwohl es fototechnisch wohl absolut in Ordnung ist.
Man muss ja auch nicht alles mögen.
LG aus Florida
Fotografisch (wie alles, was ich bisher von Dir gesehen habe) perfekt umgesetzt. Da es sich um ein Konzeptfoto handelt, stellt sich mir jedoch die Frage, was Du ausdrücken willst: Provokation (s.obige Anmerkungen), "appetizing appeal" oder einen gewissen Witz aufgrund der Situationskomik. Rudi, ich wage kaum, zu einem Deiner Fotos, die ich wirklich bewundere, Ratschläge zu geben - tue es aber trotzdem weil ich davon ausgehe, daß Du das ja möchtest...;o) Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß die Aufnahme noch besser in der Aussage wäre und mehr Fragen aufwerfen würde, wenn beispielsweise nur die Zeitung mit der Annonce zerknittert wäre, also quasi als "Verpackung" für diese Leckerei zu erkennen wäre - wenn Du weißt was ich meine. Oder wenn (wahrscheinlich aber abgedroschen und deshalb schlechter) statt der Todesanzeige - ebenso monochrom - als Hintergrund eine Seite mit dem Rezept angedeutet wäre.
Grüße
Volkmar
(der jegliche Art von Fleisch gerne ißt und auch gerne kocht - also von einer toten Maispoularde nicht schockiert wird...wann kommt das Rezept???)
Hat hier jemand nach einem Rezept gerufen?
Hier kommt ein recht einfaches.
LG
Christian.
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.5
Titel: Maispoularde mit Rosmarin
Kategorien: ???
Menge: 4 Portionen
1 Maispoularde; etwa 1600g
Salz
Pfeffer; a. d. Muehle
4 Rosmarinzweige
4 Essl. Olivenoel kaltgepresst
3 Essl. Butter
3 Zwiebel
2 Knoblauchzehe
2 Bund Suppengruen
1 Essl. Tomatenmark
400 ml Gefluegelfond
1 Dose Maiskoerner
2 Essl. Suesse Sahne
1. Die Poularde unter fliessendem Wasser innen und aussen waschen
und trockentupfen, innen und aussen mit Salz und Pfeffer bestreuen.
2 Zweige Rosmarin in ihren Bauch legen. 2. Das Olivenoel und die
Butter in einem Braeter erhitzen und die Poularde darin rundherum
etwa 10 Minuten braten. 3. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen
schaelen und fein hacken, um die Poularde legen und auf kleiner
Flamme 10 Minuten schmoren. Die Poularde wenden. 4. Die
Rosmarinnadeln von den restlichen beiden Zweigen streifen, hacken
und zur Poularde geben. 5. Das Suppengruen putzen, fein wuerfeln und
nach weiteren 10 Minuten ebenfalls zur Poularde geben. 6. Das
Tomatenmark mit dem Gefluegelfond verruehren und die geschmorte
Poularde anschliessend damit abloeschen.
7. Nach weiteren 10 minuten die abgegossenen Maiskoerner dazugeben
und die Sahne angiessen. Die Poularde nochmals wenden. Nach etwa 10
Minuten aus dem Braeter nehmen und warm stellen. Das Gemuese
durchruehren und nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken. 8. Die
Maispoularde in vier Teile schneiden, die Rosmarinzweige entfernen
und die Poulardenteile mit dem Gemuese servieren. Dazu schmeckt ein
Tomatensalat.
* aus: "Die besten Rezepte mit Gefluegel" Marie-Theres Wiener Buch
und Zeit Verlagsgesellschaft mbH Koeln
vielen dank für dieses kunstwerk das in sachen genialität und einfallsreichtum nicht zu überbieten ist.
schön, dass es in unserem lande noch leute gibt, die trotz vogelgrippe , gesslers macrodigitaler wasserverseuchung und des momentanen regierungsprofilneurotikum´s ihren sinn für schwarzen humor beibehalten haben.
als schmankerl für die querulanten folgendes rezept aus lafers "himmel un erd"!
frikadellen von der maispoularde
rezept für 4 personen
ein rezept von: johann lafer
johann lafers stromburg
55442 stromberg
einkaufsliste:
2 poulardenbrüste
2 knoblauchzehen
1 eiweiß
4 el frische weißbrotbrösel
1 tl currypulver
koriander aus der gewürzmühle
chili aus der gewürzmühle
pfeffer, weiß
1 el koriandergrün, gehackt
salz
4 stangen frühlingslauch, fein geschnitten
20 g sesamöl
koriandergrün zum garnieren
zubereitung:
die brüste von knochen und haut befreien und in kleine würfel schneiden. den klein-gehackten knoblauch, das flüssige eiweiß und die weißbrotbrösel beigeben. mit currypulver, koriander, chili und weißem pfeffer würzen. zum schluss noch mit salz und gehacktem koriandergrün abschmecken und den frühlingslauch einrühren.
mit hilfe eines ringes frikadellen formen. das sesamöl in einer pfanne erhitzen und die frikadellen darin langsam braten. die frikadellen mit dem mangochutney und dem frühlingslauchtempura anrichten, mit koriandergrün garnieren.
Fotografisch super, Provokation 1a ... nur die Todesanzeige erscheint mir etwas weit her geholt, etwas gekünstelt.
Mir hätte ein Inseratenteil einer Zeitung besser gefallen: gebrauchte Rasierapparate, Er sucht Sie, Franz-Nachhilfe ...
;-)
lg
Caro
Voting Center, 5.11.2005 at 0:31h
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 77 pro und 191 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-)
Hallo Leute, mir war klar, daß dieses Foto polarisieren wird,
es ist hier weniger die Geschmacksfrage, eher die Vorliebe für schwarzen Humor, die man hat oder eben auch nicht.
Dieses Foto ist nicht für die Galerie gemacht worden, sondern eher, weil es mir Spaß gemacht hat.
Was mir mir am Besten daran gefällt, ist die Tatsache, wie extrem die Meinungen auseinander gehen.
Jede Votingbegründung toleriere ich, das gibt mir halt einen Input, also einfach anmerken, oder lassen.
Mein Tip 85% contra, 10% pro, 5% skip
Damit kann ich bei diesem Bild umgehen
kann da nicht für die Galerie sehen.
Beachtung eines toten Tieres, durch die Totenanzeige zu finden, hat meiner Meinung auch nichts mit schwarzem Humor zu tun. CONTRA
Komisch. Hier haben viele ein Problem. Neatet euch doch die Welt so wie Sie euch gefällt. So ist das nun mal. Gebraten hat auch keiner ein Problem. Ist leider kein süsses, seltenens Eichhörnchen.
Fotografisch bin ich nicht überzeugt. Zum Essen würde ich gerne kommen:)
oh je!
jetzt muss aber eben nochmal schnell die political correctness rausgekehrt werden, wa?
benetton hat mit solchen foto´s ein haufen geld verdient - was nix heissen muss.
fotografie ist auch provokation (für mich)
Zitate bis jetzt:
- einfch nur ekelhaft
- geschmacklos
- Totes Tier passt nicht in die Galerie
Ich frage mich ob diese Meldungen ausschlieslich von Vegetariern kommen. Oder doch von Menschen, welche das Mästen und Töten von Tieren für Hungerstillung in kauf nehmen? Ob sich Fleischfresser daran stossen könne, dass Ihr Kotlett zuvor ein geliebtes Lebewesen gewesen sein könnte?
Die Reaktionen auf das Bild lassen tiefe Einblicke in die Doppelmoral der westlichen Bevölkerung zu.
deshalb PRO
Bernd
(Fleischesser, der nicht glaubt dass das Bild es in die Galerie schaffen wird)
Ueber die Bildidee und Aussage kann man sich natürlich streiten. Aber für die fotografische Umsetzung und die Provokation gibt es für mich ein PRO. Wenn schon etwas schlimm ist, dann wie es in der industriellen Huhn- und Ei-Produktion zu und her geht, aber das sieht man ja nicht...
Ich kann bei diesem Bild leider keine richtige Botschaft erkennen. Und erst recht keinen Zusammenhang zur Massentierhaltung.
Vielleicht hat sich das Huhn ja , bei der Scheisse, die man heutzutage so lesen muss, die Federn vor Wut ausgerissen und ist dann obendrein über der Zeitung eingeschlafen? Sie an, da ist ja doch ein bisschen schwarzer Humor!
Dafür und das es technisch absolut in Ordnung ist ein
knappes PRO
Ich bin noch erstaunt wieviele Pros da noch rausgekommen sind, Mehr als 950 Leute haben sich mehr oder weniger Gedanken darum gemacht, ob sie eine Aussage erkennen oder nicht.
Danke auch für die Rezepte, demnächst werde ich vielleicht auch eins hochladen, denn diese Poularde war so lecker, daß keine Zeit zum Fotografieren blieb.
Sehr genial. Habe in Google nach Maispoularde gesucht, und der Link zu diesem Bild war der oberste Treffer. Kompliment.
PS: Ob ich nicht doch lieber das vegetarische Menü bestellen sollte? Es ging nämlich um eine Menübestellung für ein Hotel...
Lg, Roland
Peter Smiarowski, 5.11.2005 at 0:31h
Contra