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ist das Bild in der Nähe der "Devil´s Bridge" bei Tregaron, Cardiganshire, Wales, aufgenommen. Das Bild hat einen etwas "experimentellen Charakter", denn da man diesen Teil des Katarakts nur von der gegenüberliegenden Seite einer Schlucht und über eine Distanz von ca. 150 m sehen kann, mußte ich auf einem sehr steil abfallenden Weg an einem ziemlich diesigen Tag das Stativ aufbauen und das Tele benutzen. Und zu allem Überfluß (*g*) bewegte dann auch noch während der Belichtung ein Wind das Blattwerk...
Aber mir gefällt´s trotzdem und so wollte ich Euch diesen Eindruck nicht vorenthalten...
Aus einer Entfernung von 150m ?
Alle Achtung, es wirkt trotz alledem nicht auf eine Ebene projeziert, was dann wohl an der Motivausleuchtung gelegen haben könnte.
Das sind so die Freuden des Naturfotografen, vergleichbar denen des Eisenbahnfotografen *gg*.
Ich ziehe schon den Hut, weil Du ein Sativ überhaupt mitschleppst, wär´ ich nicht mehr in der Lage dazu!
Und das Ergebnis spricht doch für sich!
Miir gefällt es ausgesprochen gut!
LG tom
Hat fast was von Urwald...
das fließende Wasser kompensiert eventuelle Befürchtungen, das während der Aufnahme nicht stillhaltende Blätter das Bild versaubeuteln könnten, sehr wirkungsvoll!!
LG c.
Sehr wirkungsvolles Bild, finde auch die zweite Stufe des Wasserfalls unten sehr gut. Gibt dem Bild Tiefe (trotz Tele), sehr guter Bildaufbau.
Anhand Deiner Beschreibung sieht man wieder was man für ein gutes Bild alles tun muß, sicher aufgrund der immer wieder auftauchenden Widrigkeiten nicht immer leicht.
Trotzdem ist Dir hier ein gutes Bild gelungen und für Dich eine bleibende Erinnerung.
Freue mich auf weitere Wales Bilder.
Gruß,Andreas
@Gero:
Wenn Du da mal runtergefallen bist, bist Du sicherlich nicht mehr der Meinung... ;-)))
@Gisela:
Na klar, das größte Problem bei einer solchen Aufnahme ist nur, einen schönen Wasserlauf zu finden; Der Rest ist einfach ein Stativ und eine Cam dabeizuhaben, die ISO-Zahl runter und die Blendenzahl raufzudrehen, so daß Du eine lange Belichtungszeit hinkriegst und dann jeden in der unmittelbaren Umgebung zum stillhalten zu verdonnern, solange der Spiegel noch nicht wieder runtergeklappt ist... ;-)
@Thomas:
Das mit dem Stativ mitschleppen oder nicht ist eigentlich nur eine Sache des Stativgewichts...
@einhold:
Na ja, von "Können" würde ich bei diesem Foto nun nicht unbedingt sprechen wollen... ;-)
@Kerstin:
Na klar, als alte Wetterhexe hat man natürlich auch Beziehungen zu den Waldelfen...! ;-)
@Bernhard:
Nein, was da fließt, ist Wasser - Auch wenn´s nicht unbedingt so aussieht...! ;-)))
@Steffen:
Diesen "Urwaldeindruck" hatte ich dort auch; Das wurde noch verstärkt, als wir in einem enormen Pflanzen- und Baumdickicht auf eine kleine, fast halbrunde, stählerne Brücke trafen, die die Schlucht an einer Engstelle überspannte; Da kam man sich vor wie in einem Indiana Jones-Film... ;-)
Doch das hat schon was, gefällt mir sehr, die Stimmung jedenfalls kommt voll rüber und ja na, wenn es dann etwas diesig ist, was ja durch den Teleeffekt noch verstärkt wird, dann muß man auch mal mit dem zufrieden sein was man max. herausholen konnte!
LG, Andreas
@Philipp:
Na ja, diese Gegend ist wirklich recht schön, aber wie überall, so gibt es in Wales auch ziemlich öde Gebiete, wo nicht mal Ackerbau möglich ist und Du kilometerweit nur trockenes Gras, da und dort einige Büsche, Farne und die weißen Sprenkel von Schafen siehst...
Hört sich romantisch an, ist es aber nicht...
Grüßles, Michaela
Herrlich, diese Art der weißen fließenden Wasser erinnert mich an japanische Naturaufnahmen. Danke für Deine Erklärung, wie man sowas hinkriegt.
LG Axel