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World Member, Allensbach

Erinnerung IV

...an eine Zeit als meine Freundin noch studierte. Sie studierte in Reutlingen am Fuße der Schwäbischen Alb. Von da erkundeten wir, oder auch ich manchmal alleine, die schöne Alb.

Die Falkensteiner Höhle liegt in Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb zwischen Grabenstetten und Bad Urach. Sie ist eine aktive Wasserhöhle, d.h. die Niederschläge sickern durch den Karst der Albhochfläche, sammeln sich in wasserführenden Spalten und Gängen und gelangen durch die Höhle ins Freie. Die Wasser der Höhle bilden die Quelle der Elsach. Eine zweite aktive Höhle auf der Alb ist die Wimsener Höhle zwischen Hayingen und Zwiefalten.

Die Falkensteiner Höhle ist eine aktive vadose Höhle. Mit guter Ausrüstung (Neoprenanzug, Neoprensocken, Overall oder Schlaz, Helm, Stirnlampe, wasserdichte Rucksäcke mit Notverpflegung) kann ein erfahrener Höhlengänger in etwa fünf Stunden bis zum vierten Siphon (3.400 m vom Höhleneingang) vordringen. Um den fünften Siphon zu überwinden, ist eine Tauchausrüstung (Drucklufttauchgerät) notwendig. Das weiteste Vordringen gelang Jochen Hasenmayer 1980, als er den 26. Siphon (5.000 m vom Höhleneingang) erreichte.

Die Falkensteiner Höhle ist keine Schauhöhle, sondern eine sog. wilde Höhle, deren Befahrung nicht ungefährlich ist. Lediglich die ersten 20 Meter können bei anhaltend trockenem Wetter mit Helm und zwei Taschenlampen befahren werden. Hier versickert dann die Elsach, um wenig unterhalb der Höhle in verschiedenen Quellen wieder auszutreten. Noch vor wenigen Jahren konnte die Höhle bis zum Regentörle, etwa 150 Meter nach dem Eingang, so befahren werden. Die dortigen Schlucklöcher wurden jedoch von Vandalen verstopft.
Quelle Wikipedia.

Canon Eos 30D



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