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Dramatische Wolkenszenerien mit dem verirrten Sonnenstrahl in der chaotisch anmutenden Wolkendecke sind typisch für Island Diese einzigartigen Lichtstimmungen entstehen, wenn bei tiefem Lichtstand vereinzelte Sonnenstrahlen durch die mehrschichtige Wolkendecke fallen, den Boden aber nicht erreichen. Dabei erzeugt das indirekte Licht unterschiedlicher Intensität und Farbe einmalige Reflektionen und Beleuchtungen am Boden. Die schwarze Hügelkette im Hintergrund, bestehend aus vulkanischen Gesteinstrümmern, ist die bis zu 100 m hohe Endmoräne des Svínafellsjökull Gletschers in der Skaftafell Region im Süden Islands. Der steil talwärts gleitende Svínafellsjökull Gletscher schiebt seine Eismassen mit bis zu 1 m pro Tag vorwärts und türmt so die etwa 40 cm dicke Eisdecke des zugefrorenen Gletschersees an dessen Rand steil auf. Das entspricht einer Eisdrift von 1 cm in 15 Minuten, eine Bewegung die man hören und sehen kann. Die Eisdecke des Gletschersees reagiert auf diesen Druck mit ständigem Knacken und Krachen und einer Vielzahl von eisinternen parallelen Spannungsrissen, die ein wunderschönes filigranes Geflecht aus weißen Linen erzeugt. Diese Geräuschkulisse erzeugt bei -8°C, eisigem Wind und der dramatischen Beleuchtung eine ganz eigene, unvergessliche Stimmung.
Dramatic cloud sceneries with stray sun light are typical for Iceland. Such unique moods of the light arise from low elevation sunlight not reaching the ground that falls through broken multi-layered cloud decks. This indirect light is causing different hues and light intensities at the surface. The black hills in the background belong to the 330 ft (100 m) high terminal moraine of Svínafellsjökull glacier in Skaftafell, southern Iceland. The moraine is composed out of volcanic breccia eroded by the glacier from the surrounding mountains. The steep ice fall of Svínafellsjökull follows gravity at a speed of 3.3 ft (1 m) per day. Hence, the ice of the bordering glacial lake, that is up to 1.3 ft (40 cm) thick, is steeply piled up at the terminal moraine. This glacial drift of 0.4 inch (1 cm) within 15 minutes causes the ice of the glacier and the ice on the lake to crack constantly under this immense pressure. A multitude of tension cracks form within the ice. This produces a stunning network of parallel aligning white lines. The cracking sounds produced by the drifting ice, the harsh winter conditions at 17°F (-8°C) and chilly winds together with the impressive light situation made this experience on the ice unforgettable.
Hmmm.. Ein einfaches "Großartig" trifft es hier einfach nicht.
Das Motiv an sich ist bereits außergewöhnlich. Der Bildaufbau wurde mit bedacht gewählt, auch wenn ein Querformat sicherlich noch ein wenig mehr die dramatische Licht- und Wolkensituation eingefangen hätte.
Eines ist aber ganz sicher gelungen; die Schönheit dieser wilden und ursprünglichen Landschaft einzufangen und dem interessierten Betrachter ein Stück näher zu bringen.
Seltenes Landschaftspro von mir. Weil's nicht nur einfach "schön" und "toll" ist, sondern auch trotz (oder gerade wegen) der relativ unspektakulären Szene erkennen lässt, dass da jemand mit einem guten Blick für einen gekonnten Bildaufbau am Werk war. Querformat halte ich unter dem Aspekt für reichlich suboptimal.
Das Format ist nicht so mein Ding, es ist mir zu schmal und zu arg in die Höhe gezogen, aber trotzdem gebe ich gerade noch so mal eben ein Pro für das Bild.
Die Zahl der Bilder, die mit unter 100 Stimmen und oft sogar unter 50 Stimmen abgelehnt werden nimmt rasant zu.
Da kann sich dieses Bild glücklich schätzen.. einer Mehrheit gefallen zu haben...
Es wundert mich ehrlich gesagt ein wenig, dass es das Sternchen tatsächlich bekommen hat, wo Hochformat und Landschaft in der Regel doch eher als unpassende Kombination angesehen werden.
fotografisch wahrscheinlich sogar geotauglich, wenn man davon ausgeht, dass manche artikel auch erklärungen von naturphänomenen brauchen mit ausführlichen beschreibungen, wie unter diesem bild. ansonsten vermag ich nichts bekanntes, nichts tiefgehendes, nichts mehrdimensionales auf dieser landschaftsfotografie erkennen, welche ein phänomen abbildet, mich aber nicht erreicht, sondern viel mehr mehrere seltsame rätsel aufgibt, nämlich auch das, warum der abstraktionssinn auf einmal fasziniert, so doch abstraktion hier im allgemeinen eher nicht willkommen ist.
Ich hielt mich schon für etwas verschroben, weil ich im
voting (ohne Erklärung) so gar nichts herausragendes
erkennen konnte.
Nun hat MvS meinen kruden Gedanken in geordnete Bahnen geleitet und ich kann sein statement in vollem Umfang unterschreiben.
Es ist farblich außergewöhnlich. Der Schnitt ist durchaus spannend. Und es zeigt ein besonderes Naturereignis, dass ich so noch nicht gesehen habe. Und doch war mein erster Gedanke, dass es auf mich irgendwie nicht wirklich dramatisch wirkt, was es doch eigentlich sollte. Die Mehrheit hat das wohl anders gesehen. Glückwunsch zum Sternchen.
Bisweilen gibt es Fotos die ich gerne selber gemacht hätte...
...jenes hier, is so eines.
Nicht weil es jetzt so endgeil fotografiert wurde...
...sondern weils einfach stimmig ist für mich:-)
Ein tolles Naturwunder bestens in Szene gesetzt.
Mir bleibt die Spucke weg... ganz toll!
Nur schade, dass das Bild nicht grösser ist und man nicht noch mehr von dieser fantastischen Landschaft bewundern kann!
Schnuckeliger Schnitt mit Drittelteilung und mehreren gold.Schnitten im Gesamtbild aber auch innerhalb der Motivteile.
Das Format muss dem Fotografen und dem Motiv folgen und nicht umgekehrt, hier sehr gut umgesetzt für mich, denn nur weil im englischen Sprachraum das Querformat "landscape" genannt wird, ist daraus die Wahl eines anderen Formates nicht ausgeschlossen. Die Linienführung im Eis sitzt. Lediglich einen Hauch mehr Zeichnung könnten die Berge noch....aber die Wahl eines Grauverlaufsfilters hat halt auch Nachteile, hat hier aber die Top-lichtsimmung am Himmel dafür fein herausgearbeitet. Und besonders für mich erfreulich, die Bildbearbeitung am Rechner ist so dezent erfolgt, dass sich das Bild zumindest für mich von einigen anderen hier in der Galerie auch in dieser Hinsicht abhebt.
Gratulation.
LG jens
fantastische iceland-typische ice&fire gegenübersetzung, auch wenn in diesem fall kein vulkan sondern die sonne rolle des feuers übernimmt. krasse kontraste und unglaublich faszinierende eisstruktur
gratulation
vg
vt
Das ist ja der Hammer! Absolut geniales Foto! Muss gespenstisch sein, dort zu stehen und das Knacken des Eises zu hören. Das darf ich meinem Mann nicht zeigen, der bucht sofort nen Flug .... LG Sue
Sue hat recht! Das ist genau so ein traumhaftes, faszinierendes Foto, wie ich es so ähnlich auch sooo gerne in Island oder Grönland's Discobay machen würde. Flug buche ich dann für nächsten Frühling-;)!
LG Uwe
Gratulation! Ein durchaus verdientes Sternchen, auch wenn mir das Format eigentlich zu schmal ist, bleibt dieses Bild trotzdem eine wunderschöne und gelungene Aufnahme.
Liebe Grüße, Vera
MelinaMädchen, 10.07.2011 at 18:31h
Von mir gibt es natürlich ein PRO- wunderbares Bild!