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Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Portrait

Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net
Teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf nach der Diskussion genannt werden willst (+ User ID) und schreibe wenn möglich, 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos.


Das Bild entstand in einem Studio mit einer Lichtquelle frontal.
Es sollte ein Mann charakterstark in Szene gesetzt werden.

Comments 50

The discussion for this photo is disabled.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 10/19/2011 17:03

    Hier geht es weiter:
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    Agora Bilddiskussion intensiv


    Tobias Stoll bedankt sich für die Diskussion.
  • outergate 10/19/2011 10:50

    @ matthias von schramm
    worin genau besteht mein scheitern?
  • Matthias von Schramm 10/19/2011 8:52

    @ jürgen, auch ich bin vom selbstverständnis her kein techniker, musste aber in meiner selbstständigen zeit mich um so einen quatsch kümmern wie die ausleuchtung von hallen, zwecks ablichtung von größeren skulpturen z.B. und daher habe ich einen hauch einer ahnung davon, dass camerons technischer sachverstand einem solchen näher kommt, als von jemandem, der fahrlässiger weise ein raketefoto anzuführen versucht und damit scheitern musste.

    p.s. ich habe mich über camerons einwürfe hier gefreut und sie auch als sachlich empfunden.
  • outergate 10/19/2011 8:17

    @cameron

    mit meinem nur auf den ersten blick hinkenden vergleich habe ich kein wissen verbreitet, nichtmal halbes. es sollte eher als denkanstoss, als angebot zur selbstreflexion und überprüfung der subjektiv angelegten kriterien (schwarzer hintergrund = immer fehlerhaft und inakzeptabel, abgesoffene haare = geht gar nicht) verstanden werden.
    nehmen wir an, man würde das jim rakete original nicht kennen, sondern nur diese jpg komprimierte version und könnte warum auch immer keinen relativierenden bezug zu seinen arbeiten herstellen - dieses bild würde nach deiner definition einer akzeptablen hintergrundzeichnung klar durchfallen.
    nur - welche einbußen hat das in bezug auf die bildwirkung tatsächlich? inwiefern verschlechtert sich das bild? diskreditiert die jpg version das original? siehst du deine mit inbrunst als allgemeingültige lehrauffassung vorgetragene meinung dadurch geschwächt oder vielleicht gar nicht tangiert?
    in deiner art auf meinungen zu antworten erkenne ich leider kein bemühen um sachlichkeit, eher die arroganz des arrivierten. das finde ich ausgesprochen bedauerlich, zumal einige einwürfe ('charakter stellt man nicht mit beauty-licht dar') einer intensiveren diskussion würdig wären.
    mit den anmerkungen von matthias von schramm kann ich da deutlich mehr anfangen. (mache ich mich jetzt schon der vasallentreue und des buddygejubels verdächtig?)

  • Kommissar Lohmann 10/19/2011 2:01

    auf mich wirkt das Bild auch nicht im geringsten... ich sehe nichts was mich anspricht - kein Kick und keine innere Ressonanz ... der Passbildvergleich trifft es am ehesten .. für mich ziemlich langweilig

    hier gibt es vielleicht noch etwas Inspiration für den Fotografen http://www.facity.com/
  • Johannes Barthelmes 10/19/2011 1:03


    ja, es ist schade wie hier z.B. samthy vorgeht (von wegen Analphabet etc.) Man kennt diese Art der Äußerungen hier nur zu gut.
    Also in der Agora das Gleiche wie überall sonst in der fc...
    Die Ahnungslosen sind und bleiben die Lautesten in der fc.
  • lophoto 10/19/2011 0:53

    tonung und ausdruck sehr gut.....
    klasse gesicht und blick

    hier wirkt nix platt...sondern belebend gerade durch die brauntönung......
    einzig die stirn mit der überstrahlung nervt....

    insgesamt klasse für mich
  • Zwei AnSichten 10/18/2011 23:55

    Ich habe PS 5 und die Stirn ist ausgebrannt ...
  • Th. Maess 10/18/2011 23:38

    Eine Diskussion über Fotografie muss wohl notwendigerweise sehr persönlich werden, weil das Fotografieren eine Selbstentäußerung ist, die, infrage gestellt, verletzt wird, selbst dann, wenn es um technische Einzelheien geht. Insofern können wir leider eine sachliche Debatte von persönlichen Bewertungen nicht trennen, was dann auch heißt, dass sich dieser oder jener Kommentar über den anderen erheben will, vielleicht sogar muss. Ich erinnere aber hier an das bekannte Beuys-Zitat, wonach "jeder ein Künstler ist"; das zumindest sollten wir offen halten...
    Dazu passt eine Textstelle von Henning Ritter, Notizhefte, Seite 240: "Aber die geistig besten Zeiten sind die, in denen die Einfälle im zufälligen Austausch mit anderen vergeudet werden, in einem Wettstreit um Präsenz und Promptheit der Reaktion. So müssen die Geistreichen des 18. Jahrhunderts empfunden haben, die mit ihren Einfällen auch bei Gelegenheiten, die unter dem Niveau ihrer Einsichten waren, nicht geizten. Aber wenn sie ihre Einfälle aufzeichneten, mussten diese bis zum Äußersten stilisiert werden, denn nur so konnten sie wieder den Weg zum lebendigen Austausch finden."
  • Matthias von Schramm 10/18/2011 23:11

    @ cameron

    genau das macht ja das bild diskussionswürdig .... dass es nicht zu ende gedacht ist und das dies ein ansatz wäre zu lernen, wenn man denn wolllte. ja und wie johannes schreibt: ein geschmacksargument kann nicht greifen, dient lediglich als diskussionskillender versuch.

    deinen vorwurf an den kollegen verstehe ich ja ... die einfache lösung ist ... da gibt es einfach eklatante anspruchsdiskrepanzen, die akzeptiert man ... oder nicht.
  • Johannes Barthelmes 10/18/2011 22:55

    Qualität bzw. fehlende Qualität hat nun gar nichts mit Geschmacksache zu tun.
    "Qualität liegt im Auge des Betrachters" ist nicht mehr als eine faule Ausrede.
    Ein Beispiel: das geübte Ohr erkennt die einzigartige Qualität sowohl eines Sonny Rollins als auch eines John Coltrane.
    Dass man dann persönlich John Coltrane absolut vorzieht und die Musik des Mr. Rollins so gut wie nie anhört, mag das Resultat von Geschmack sein.
    Dennoch ist immer klar, dass beide Ausnahmemusiker sind/waren und beide haben den größten Respekt für ihr Können.
    So wie klar ist, dass dies hier keine gelungene Fotografie ist. Einige (genügend) Gründe habe ich oben genannt.
    VG, Johannes
  • Cameron 10/18/2011 22:39

    die weisse stelle auf der stirn dieses portraits zeigt im rotkanal einen wert von null, im grünkanal einen wert von null sowie im blaukanal einen wert von null. dieser teil des fotos ist unwiederbringlich verloren. wenn du, samthy, auf deinem monitor jetzt trotzdem noch struktur erkennen kannst, dann solltest du dir mal einen feuchten lappen nehmen und gründlich über deinen bildschirm wischen.
    und nein ... das ist nicht geschmacksache, samthy.

    ich will auch gar nicht mehr wissen, was daran gut sein soll, dass ein weisser fleck auf der stirn "sehr schön von den sehr markanten augen ablenkt". ebensowenig musst du mir erklären, warum die silhouette im unterbelichteten hintergrund absuppen sollten.

    das niveau in der agora-diskussion ist leider nicht höher als im konventionellen voting - nur ausführlicher. buddygejubel ebenfalls.
    ich bin raus hier.
  • samthy 10/18/2011 22:23

    Das das Bild die Gemeinde spaltet, war wahrscheinlich schon beim aussuchen klar, ich hatte allerdings andere Gründe vermutet.
    Mir gefällt das Bild eigentlich sehr gut. Gut ob es nun charakterstärke ausdrückt sei dahin gestellt, ich finde durch ein übermäßiges schärfen des Bildes, kommt noch lange keine Charakter zum Ausdruck. Die Charakterstärke des Bildes macht meiner Meinung nach eher das Model. Ich denke ein auf modern getrimmtes Männergesicht mit 3 Tagebart und moderner Fönfrisur ist nicht unbedingt Charakterstark. Aber ich finde das ist nur nebensächlich, das Bild hat viel mehr als Charakterstark zu sein.
    Ich finde es sehr harmonisch, obwohl es viele harte Kanten und Übergänge hat. Aber das Gesamtbild paßt sehr schön zusammen. Es gleitet sehr harmonisch von leicht hellem Gesicht, über abgedunkeltem Hemd, weiter über schöne Rottöne des Jackets ins Dunkle des Hintergrundes. Gefällt mir sehr gut, und ich denke es ist auch, und ich unterstelle hierbei die Professionalität des Fotografen, sehr gekonnt genau so arrangiert wie es ist.
    Es wird Absicht sein das die Schatten auf den Schultern sauber in die Schwärze des Hintergrundes übergehen. Ich denke von falscher oder schlechter Beleuchtung kann bei dem Bild keine Rede sein.
    Auch der oft angesprochene weiße Punkt auf der Stirn.
    Ich kann auf meinem Monitor sehr wohl noch Struktur und Hautunreinheiten erkennen und das ist auch gut so.
    Die Stirn als Augenmerk durch das Licht zu markieren, finde ich gar nicht schlecht, jede andere Stelle wäre unpassender gewesen, das Auge in das Bild hineinzuführen. Ich denke die Stirn lenkt sehr schön von den sehr dominanten Augen und auch von dem markanten Bart ab. Was einen schönen Ausgleich schaft und das Bild sehr schön in Waage hält.
    Das einzige was ich negativ anmerken würde ist die grenzwertige Schärfe, aber ich finde es eher positiv als negativ da sie vielleicht doch noch den gesuchten Charakter ins Bild bringt. Ich finde jedoch die Stärke sehr gewagt und hart an der Grenze, Die gesamten Konturen von Haaren, Bart, Haut und vielleicht sogar die Augen, werde dadurch sehr stark betont, dadurch fällt wirklich jede Kleinigkeit auf. Ich denke genau das ist auch das was das Bild so stark polarisiert. Naja aber wie alles im Leben Geschmacksache....
  • Cameron 10/18/2011 21:41

    @matthias:
    ich bin überhaupt nicht der meinung, dass ein foto z.b.scharf sein muss. im gegenteil: unschärfe kann als stilmittel eingesetzt werden - ebenso andere effekte. selbst eine überbelichtung kann als stilmittel eingesetzt werden, jedoch nur, wenn es bewusst eingesetzt wird. in diesem fall ist es jedoch sehr offensichtlich, dass die ausfresser auf handwerklich mängel zurückzuführen sind und das alleine macht ein 1B-bild daraus.
    in dieser intensiv-diskussion hier, hätte ich mir ein wenig fundiertes fotowissen gewünscht, um solche dinge zur sprache zu bringen, denn die würden dazu führen, dass man sogar daraus lernen könnte.

    so wird hier beispielsweise immer wieder von einem charakterportrait gesprochen. ich weiss nicht, ob der fotograf das beabsichtigt hat ... der gesichtsausdruck des portraitierten lässt darauf schliessen.
    wenn das jedoch beabsichtigt war, so wurde dafür ein völlig ungeignetes licht eingesetzt. hier wurde eine mischung aus hochfrontalem und beauty-licht eingesetzt - damit stellt man keinen charakter dar.
    minimale kenntnisse der klassichen lichtsetzung genügen, um zu wissen, dass für sogenannte charakterportraits klassische lichtarten, wie seiten-oder rembrandtlicht viel aussagkräftigere fotos geliefert hätten.
    kurzum, hier wurde möglicherweise sehr sehr viel, in workshops angeeignetes halbwissen unangebracht miteinander kombiniert. heraus kommt ein unstimmiges, fehlerhaftes, langweiliges foto.
    und das finde ich hier in dieser sogenannten "intensiv-diskussion" unangebracht und ich würde mir von den moderatoren der fc, die die bilder dieser diskussion auswählen, bereits im vorfeld etwas mehr sachverstand wünschen.



  • Vielseitige 10/18/2011 21:16

    Ich teile die Ansicht, dass eine angedeutete Dreidimensionalität erzielt wurde. Auch die Tonung finde ich nicht so daneben, weil sie humaner wirkt als das harte s/w. Charakterstärke hätte ich allerdings etwas anders herausgearbeitet. Die frontale Beleuchtung ist eine Seite, diese Eigenschaft zu erreichen. Ich hätte vielleicht mehr mit Ober- und Seitenlicht versucht durch Schatten noch mehr Entschlossenheit in das Gesicht
    zu bringen. Hochformat wäre m.E. auch günstiger gewesen. Aber im großen und ganzen finde ich das Foto nicht so schlecht.

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Exif

Camera Canon EOS 500D
Lens 24-70mm
Aperture 9
Exposure time 1/160
Focus length 64.0 mm
ISO 100

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