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Jim Cliff nannte er sich und ich war mir sicher, dass es ein Pseudonym war - ein 67-jähriger Landpfarrer aus Venezuela, der sich als Guide mit Expeditionsführungen auf die Tafelberge sein Brot mühsam erarbeitet.
Hier ein Blick in die Savanne. Rechtsseitig sind die rund 2.700 Meter hohen Berge Kukenam und Roraima zu sehen.
Nur eine kleine Impression - letztlich bin ich froh, heil heimgekehrt zu sein, aber davon später vielleicht mehr
Ich schliesse mich Anke M. an ...
einfach stark und nochmals stark..
Es sieht aus als ob der alte Mann mit seinem kleinen Stöck in der Hand die ganze Szene beeinflussen könnte, wie ein Dirigent.
Exzellentes Bild, Stefan.Ganz feine Bildgestaltung , exakte Schärfe, Schnitt und Farben, ein sehr aussagekräftiges Bild im Gegenlicht...prächtig !
LG Volker
herzlichen Dank für das positive Feedback, freue mich sehr darüber !
Mystik - ja...der mittlere Berg diente der Legende nach beispielsweise den einheimischen Indianern als letzte Flucht vor ihren Feinden. Sie stürzten sich dort in die Tiefe, um ihnen nicht in die Hände zu fallen. Der Name Kukenam bedeutet soviel wie "Berg der Selbstmörder".
Die heutigen Indios fürchten eigentlich diese Tafelberge, die auch Tepuis - Berge der Götter - genannt werden. Zumindest soweit die Einwohner nicht christianisiert und damit ihr Land grösstenteils entmystifiziert wurde.
Bin beeindruckt! Die Stimmung hat schon fast was spirituelles.....muss an das Buch von Dan Millman...."Der Pfad des friedvollen Kriegers" denken........Danke für diese beeindruckende Impression!
. . es ist ein sehr schöner Eindruck einer fernen unbekannten Lanschaft, sei wieder Willkommen in unserem Kreis. Beeindruckend ist das Licht, interessant die Bildtiefe und die Details. Eine gute Motivvariante . . . VG, Joachim.
(Gut finde ich auch, wie Du Dich bis zur "Amsel" vorgekämpft hast :-))
zuerst besten Dank für Deinen sehr netten Geburtstagsgruß und für das ganz dicke (m.E. aber doch übertriebene) Lob - Du weißt schon.
Deine Landschaft - ein eigentlich doch sehr selten von Dir gezeigtes Sujet - gefällt mir grundsätzlich gut. Vor allem die enorme Raumtiefe, das Gegenlicht und die Farben geben dem Bild eine ganz besondere Stimmung.
Der Indianer paßt bestens in die Landschaft.
Der Gesamteindruck ist wirklich gut, doch mich stören einige Details - und ich finde es eigentlich schade, dass ich mit meiner Ansicht (zusammen mit Nick) quasi wieder mal als Meckerkopp dastehe.
Leicht stört mich, wo der Indianer steht - der kleine Felsen über seinem Trageteil sieht nämlich für mich aus wie eine große zusammengerollte und gemusterte Decke. Aber das ist eher Kleinkram.
Nicht gelungen dagegen finde ich die Bearbeitung der Überstrahlung im Bereich der Sonne und im Umfeld. So halte ich den relativ kleinen, aber recht dunklen Fleck zwischen den 2 kleineren weißen Wolken für das Ergebnis Deiner Nacharbeit. So, wie Wolken und Lichtstrahlen hier abgebildet sind, mußte der Mann und sein engeres Umfeld klarer vom Sonnenlicht getroffen werden. Vielleicht irre ich mich, aber das sind einige Stellen, die mir nicht ganz klar sind.
Deine Freude am Experimentieren ist aber bekannt und das Ergebnis ist trotz meines "Gemosers" sehr ansehenswert.
Einen Schönen Sonntag wünscht Dir
Frank.
Nach der sehr genauen Analyse von Frank konnte ich einige Sachen nachvollziehen.Ich hätte es garnicht bemerkt.
Dafür besticht die Aufnahme durch ihren exotischen Reiz.
Wer von uns kommt da überhaupt hin.....ich leider nie.
Mir gefällt die Aufnahme sehr gut.
Gruß Burkhard.
Zum Thema Nacharbeit: ich habe den Dynamikumfang im Himmelsbereich natürlich erhöht und hierfür Bibble Pro mit seinem hervorragenden Highlight-Recovering genutzt.
Tolles Bild und grandioser Blick auf die Tepuis. Vor Jahrhunderten habe ich den Bericht in Geo über die Tafelberge und deren eigene Flora und Fauna gelesen. Muss aufregend gewesen sein dort Fotos zu machen.
wow... da stockt mir ja fast der atem, wenn ich das bild betrachte! - diese stimmung und diese weite - einfach nur schön...
- würde viel darum geben, kurz dort oben diesen anblick in natura zu erleben...
gruss falki
Potenzial ohne Ende...... EBV Einsatz ist für mich per se ein normales Element im fotografischen Workflow, das hier jedoch ist meinem Empfinden nach ein EBV Nuklearschlag der alles was an Entwicklungs und Erzählpoetential vorhanden war zerstört.
Hi Stefan
Die übermässige EBV wurde schon zu Recht bemängelt, der Schnitt unten und rechts ist auch nicht so dolle, insgesamt ist die Aufnahme zu dunkel, schade.
Wäre bestimmt mehr rauszuholen gewesen.
contra und lg
Nabi
Über die Wolken wurde bereits genug geredet, mir fällt allerdings noch etwas völlig anderes auf:
Die Blätter - besonders auf der linken Bildhälfte - sind arg verwackelt! Lag das am heftigen Wind, der dort oben womöglich geblasen hat? Óder ist dies ein zusammengesetztes Panorama aus zwei Bildern, wovon das linke stark verwackelt ist?
Im übrigen bin ich von der Schärfe ein wenig überrascht. Sieht ungefähr so aus, wie wenn ich bei meiner Dimage Z1 den WW-Konverter aufstecke. Die Detailzeichnung leidet dann extrem.
Ansonsten bin ich von diesem Bild sehr angetan. Hättest Du den Indianer noch etwas mehr das Bild dominieren lassen (natürlich weiterhin unter Berücksichtigung des malerischen Himmels) wäre noch eine Spur mehr Intimität aufgekommen, und sein schwerer Rucksack hätte als weiterer Blickfang für noch mehr Aussagekraft gesorgt.
Insgesamt ist es aber ein schönes Foto, an dem, wie Du schon ansatzweise beschrieben hast, eine Menge Erinnerungen hängen.
Stephan Wüthrich, 17.10.2006 at 9:29h
ich finde das bild so toll, dass ich es einfach vorschlagen muss !!