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Ein Tag am Meer by Agora Bilddiskussion intensiv

Ein Tag am Meer


by 

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15.02.2011 at 15:15h
, License: All pictures  by the senders.
INFORMATIONEN ZU DIESEM PROJEKT: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Entstehung: Urlaub am Meer - ein wunderbarer Tag, es ist ungefähr zwischen15 und 16 Uhr und ich sehe beim Herumstreifen mit der Kamera dieses wunderbare Motiv. Die Menschen links neben dem Baum bewegten sich und wirkten so aus, als ob sie gleich aufbrechen würden.
Also relativ schnell die Kamera in Position gebracht und aufs Wasser belichtet, da ich direkt eine Art "Scherenschnitt" Fotografie im Kopf hatte.

Exif: Canon D5II ISO100 1/6400 f5,6 300mmm

Eine von euch bearbeitete Version des Bildes kann
gerne hochgeladen- und im Kommentar verlinkt werden. Bitte ladet die Bilder jedoch nur in euer Fotohome.
Bitte daran denken, das Ursprungsbild unter eurem zu verlinken. Danke

Comments:





Martin John, 15.02.2011 at 15:16h

Was ist zu sehen?
eine Rasenfläche, darauf ein belaubter Baum mit einem weit abstehenden Ast. Unter dem Baum drei Menschen in Sommerkleidung und unterschiedlichen Körperhaltungen, die wirken als hätte sie der Fotograf gerade mitten beim Aufbruch nach einem Tag am Meer erwischt. Man sortiert sich, macht ein paar Dehnübungen um die Glieder nach dem Lagern auf dem Rasen wieder gelenkig zu machen, ordnet die Kleidung. Das alles spielt sich als schwarze Silhouette vor dem Meer im Hintergrund ab. Am Horizont ist eine lang gestreckte Insel im Dunst zu erahnen. Die Sonne spiegelt sich glitzernd auf dem Wasser.


Was gefällt mir?
Die Entscheidung, das Hauptmotiv als Silhouette umzusetzen, war genau die Richtige alles andere hätte schlichtweg nicht funktioniert. Hätte man beim fotografieren versucht, "richtig" auf die Personen zu belichten, wären Himmel und Wasser zu hell geworden, bzw. teilweise weggebrochen. So wie es gelöst wurde, setzt sich das Motiv jedoch mehr als ausreichend von dem unruhigen Hintergrund ab.

Ich mag auch, daß die Erscheinung und Haltung der drei Personen eher uneindeutig und schwer einzuordnen ist. So entgeht das Bild der Kitschfalle; ein sich umarmendes Liebespaar, oder zwei Rentner auf einer Bank würden zwar dem klassischen Klischee, das man mit Gegenlichtaufnahmen am Meer verbindet, eher entsprechen aber genau deshalb sind solche Motive auch schon so oft gezeigt worden, dass sie kaum einer mehr sehen mag.


Was gefällt mir nicht?
Den Personen läuft der Horizont - und schlimmer noch eine Insel durch den Kopf, bzw. Oberkörper. Ein tieferer Kamerastandpunkt hätte hier Abhilfe geschaffen.

Im unteren Bereich ist mir zu viel Rasen auf dem Bild. Eine eher unattraktive dunkelbraune Fläche. Hier würde ich das Bild so beschneiden, dass nur noch 20 30 Pixel der Rasenfläche übrig bleiben.

Der Kamerastandpunkt war nicht genau planparallel zum Geschehen ausgerichtet. Durch die sich so ergebende perspektivische Verschiebung steigt die Rasenfläche nach rechts an, während die Horizontlinie des Meeres nach rechts abfällt. Hier wären genau parallele Linien schöner - und dem eher grafisch- strengen Gesamteindruck des Bildes zuträglicher gewesen.



Burghard Nitzschmann, 15.02.2011 at 16:27h

Es ist als "Anmerker" schwierig sich zu äußern, wenn alle diskussionswürdigen Punkte wie hier bereits wunderbar dezidiert von Martin John vorgebracht wurden.
So möchte ich zunächst den positiven Gesamteindruck des Bildes unterstreichen.
Obwohl nicht ideal, kann ich mit der Horizontlinie einschließl. Insel durch den Kopfbereich leben. Insbesondere weil der Kontrast der Insel nicht sehr ausgeprägt ist u. die Alternative bei einem tieferen Kamerastandpunkt eine Linie wesentlich höher im Baum wäre, die m.M.nach dem Bild Eleganz nehmen würde. Es würde klobiger wirken.
Unglücklich ist tatsächlich die rechts ansteigende Graslinie mit der Folge einer Fehleinschätzung des Betrachterauges. Die Horizontlinie fällt nur scheinbar nach rechts ab.
Die Grasbreite hätte man ein Drittel schmälern können, da sie aber durchgängig Zeichnung hat, ist sie auch so zu akzeptieren.
Gruß B.N.



Manfred Fiedler, 15.02.2011 at 18:42h

Dem ist eigentlich nix mehr hinzuzufügen, außer, - dass ich schon lange (oder eigentlich nie) so tolle konstruktive Kritik gesehen habe. Bravo! Weiter so!
Manni



Martin Schwabe, 15.02.2011 at 19:02h

Ich möchte einen anderen Ansatz wählen, weniger was mir an dem Bild gefällt oder nicht gefällt, sondern wie ich (bei den von mir vermuteten Umgebungsbedingungen) an jenes Motiv herangegangen wäre.

Es kann Gründe geben, die meine Herangehensweise unmöglich machen (fehlende Brennweite oder mangelnde Möglichkeit sich dem Motiv weiter zu nähern)

Hier wurde mit 300 mm gearbeitet, der Effekt ist ein sehr schmaler Bildwinkel und eine Verdichtung der Bildtiefe einhergehend mit einer Verdichtung des Dunstes.

Im Himmel sind leichte Ansätze einer Wolkenstruktur zu erkennen.

Hier kommen wir zu meinem Hauptproblem mit dem Bild, die Silhouetten haben eine Restzeichnung im Schatten, der Himmel eine Restzeichnung in den Lichtern. Nicht Fisch noch Fleisch.

Von der Belichtung würde ich mindestens 1 EV (vermutlich sogar 2 EV) knapper an das Bild gehen, das Ergebnis wäre ein nahezu vollständiger Zeichnungsverlust in den Silhouetten , dafür aber ein Gewinn an Farbe und Zeichnung im Himmel. Als mehr Fisch, weniger Fleisch (oder umgekehrt).

So denn möglich, wäre ich dichter an das Motiv gegangen (evtl. sogar soweit, dass die Sonne mit ins Bild kommt), Brennweite zwischen 100 - 200 mm, der Dunst wäre weniger und die Tiefe im Raum sichtbarer.

Und ich wäre zu Boden gegangen, dadurch bekomme ich die Rasenfläche reduziert, den Horizont aus den Köpfen und durch den Schärfeverlauf eine bessere perspektivische Wirkung in das Bild. (Wasser muss und sollte sichtbar bleiben)

Abgesehen davon bin ich bei diesem Motiv kein Freund der Mittigkeit. Die Personen in die Mitte hätten den Baum(stamm) ins rechte Drittel gerückt, und würde sowohl von der Helligkeitsverteilung als auch der optischen Linien näher an dem mir gefälligen Drittelschnitt kommen.






Just my pix, 15.02.2011 at 19:05h

Mit jeder (fundierten) Anmerkung sinkt wahrscheinlich die Möglichkeit, noch Wesentliches hinzuzufügen. Als wesentlicher Kritikpunkt ist mir auch der Horizont ins Auge gesprungen. Andererseits spricht mich das Motiv aber auch nicht besonders an - ohne dass ich wüsste, woran das liegt. Vielleicht am relativ 'trostlosen' Vordergrund, evtl. aber auch am geringen Kontrastunterschied Himmel - Meer. Die Intention des Fotografen ist zumindest angemessen umgesetzt.

@Ute A.
Wenn man schon ein Bild zum Favoriten macht, dann sollte man aber doch auch eine Meinung dazu haben ;-) o.k. kommt vielleicht später - das Team soll ja bestimmt nicht 'vorpreschen'.



Chris W. Braunschweiger, 15.02.2011 at 19:50h

Unter dem Bild steht:
Die Menschen links neben dem Baum bewegten sich und wirkten so aus, als ob sie gleich aufbrechen würden.

Dieser Eindruck stellt sich bei mir nicht ein. Ich finde die Haltungen und den Ausdruck der Personen undefiniert. Für mich entsteht da keine Geschichte, sorry.



Andi L., 15.02.2011 at 20:07h

Für mich ist ein Scherenschnittbild ein Bild das ein minimum an Ablenkungen beinhaltet.

Der Vordergrund ist schon mal ein Punkt, der zu sehr ablenkt.
Die Geschichte mit den zueinanderführenden Linien ebenso.
ausserdem lenkt mich dann auch noch die FArbe ab, ich hätte es in S/W versucht mit etwas härteren Kontrasten.
genauer gesagt, hab ich es in S/W probiert, hab aber keine Ahnung ob ich es hier zeigen darf............im Erklären bin ich einfach nicht so gut.


zur Anmerkung von
möchte ich sagen.
Nur die Ruhe, das ist das erste Bild, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.



Manja Lange, 15.02.2011 at 20:40h

Die Wirkung von Aufbruch kommt für mich auch nicht zum Tragen, eher die Art Scherenschnitt. Leider ist bei der mittleren Person der Arm noch "zu deutlich", er fällt aus dem Silhouetten-Schema heraus. Den Baum nicht ganz so zentral und wie bereits erwähnt, von der braunen Wiesenfläche etwas beschnitten, dann hätte es evtl. eine (auf mich) anziehendere Wirkung. Die durch die Köpfe laufende Insel hätte ich wohl auch zu vermeiden versucht, aber ich weiß auch, dass man nicht an alles denkt, wenn man ein gutes Motiv vor der Linse wähnt. War die Szene allerdings als Foto geplant, dann wäre ohne Insel oder anders gewählter Standpunkt besser gewesen.

LG Manja



Sybille Groß, 15.02.2011 at 22:28h

Anmerkungen und Auseinandersetzungen wie diese würde ich am liebsten überall in der FC lesen statt in einem exclusiven Channel! Dass ein solcher nötig ist, um so etwas zu bekommen, haben aber wohl die User selber zu verantworten.
Schade!
Hoffentlich sehen möglichst viele, dass das hier weit besser, konstruktiver und hilfreicher ist als ein "gefällt mir ganz toll"... :-)
LG
Sybille



Berriotxoa Torresagasti, 15.02.2011 at 23:33h

Irgendwie kann ich mich an eine Zeit in der FC erinnern, in der fast jedes beschrechungswürdiges Foto vernünftige und teilweise auch harte Kritik bekommen.

Mit der Inflation der Bilderuploads durch die Bezahlaccounts und natürlich der steigenden Anzahl der User wurde das irgendwann unmöglich.Viele sehen die FC mittlerweile auch mehr als ein Online-Album dennl als Plattform zum Austausch über Bilder und entsprechend muss auch jedes Knipsbild eingestellt werden, nach dem Motto "Wir haben ja dafür bezahlt".

Und natürlich will jeder Anmerkungen zu seinen Bildern, aber selbst schreiben ist natürlich nicht so der Bringer.
----------------------------

Jetzt zum eigentlichen Bild. Das meiste wurde ja im Prinzip schon alles gesagt.

Der gewünschte Scherenschnitt Effekt ist leider etwas verloren gegangen. Da hätte man vielleicht etwas korrigieren eingreifen müssen, damit Baum und Personen dunkler werden. Irgendwie ist mir da noch zuviel "Farbe". Eventuell könnte man die Wirkung mit einer Umwandlung in Schwarzweiss eine bessere Wirkung erreichen.

Das Motiv ist gut gesehen, die Insel bei den Köpfen stört mich auch etwas.

Kein schlechtes Bild, aber auch nichts besonderes, würde ich sagen.

Jetzt stellt sich nur die Frage, was an dem Bild jetzt 1-2 Wochen lang diskutiert werden soll. Ich denke jeden Tag ein Bild, das würde die Attraktivität der Sektion erhöhen. In 2 Wochen hab' ich vergessen, dass es die Sektion gibt. Wenn man sich aber mal dran gewöhnt hat, täglich, wenn möglich in die Sektion zu schauen, dann wird das funktionieren. Alle 2 Wochen, da macht keiner eine Gewohnheit draus. Ich werd' mir das jedenfalls nicht in den Kalender schreiben... ;-)



Elisabeth Schiess, 16.02.2011 at 0:11h

"Also relativ schnell die Kamera in Position gebracht und aufs Wasser belichtet, da ich direkt eine Art "Scherenschnitt" Fotografie im Kopf hatte."

Diese Erklärung irritiert mich etwas: schnell und dann doch manuell belichtet?
Oder meinte die/der Fotograf/in eher "fokussiert"?

Die Idee dieser Bildbesprechung finde ich gut, aber wie schon gesagt wurde: 14! Tage über das Bild reden?
Nein, heute wurde ja schon fast alles gesagt.

Bei mir müsste das Bild Emotionen auslösen, das tut es nicht. Und nur die Technik kritisieren hat ja wohl bei einem solchen Schnellschuss nicht viel Sinn. Da konnte kaum Zeit gewesen sein, den Horizont zu inspizieren, der kam einfach mit drauf.
Ich denke, ich warte auf das 2. Bild, um zu erahnen, was die Vorgaben an Kritikmöglichkeiten bieten. Also, nur weiter mit der Idee! Die finde ich prima!



renemmper, 16.02.2011 at 1:52h

Für ein Scherenschnitt, ist es nicht ganz gelungen.
Aber was genauso wichtig ist wie Drittel Teilung und der Goldene schnitt, darf man nicht die Ausgewogenheit einer Landschaft Aufnahme vernachlässigen. Ich glaube das es hier noch nicht angesprochen wurde,da alles meist in der Linken Seite steht,die Menschen die Insel der Baum, aber zum Glück kommt von unten links nach rechts oben der Starke Ast und stellt das Gleichgewicht wieder her.



Martin John, 16.02.2011 at 7:37h

@ Andi L.:
Du fragtest weiter oben, ob du eine bearbeitete Version des Bildes hochladen darfst.
Die Antwort ist (bei diesem Bild): Ja, gerne!
Ein generelles "Ja" zu zukünftigen Agora-Bildern ist dies jedoch nicht.
lg
Mart



Andi L., 16.02.2011 at 8:23h

Danke Martin

Dann will ich mal
So hätte das Bild wohl bei mir ausgesehen, wenn ich diese Situation selbst gesehen hätte.



je länger ich das Bild betrachte um so mehr find ich es schade, das der Baum nicht mehr Raum zur verfügung hat......



nockapatzl, 16.02.2011 at 10:49h

Ohne wieder zu wiederholen was darüber schon gesagt wurde, wird es schwierig überhaupt noch was zu sagen....
Die Leute sind zu hektisch.... der Baum eigentlich nicht schön.... das Wasser hat keinen Kontrast- da wäre es noch schöner, den ganzen Hintergrund in "Uni" zu haben- ohne Glitzern.... und der Rasen ist wirklich häßlich- vielleicht wärs in einem stärkeren Rotton schöner, um das Braun verschwinden zu lassen.
Der Bildausschnitt pgefällt beim Test von Andi schon besser..... effektvoller wärs ,wenn links mit dem auskragenden Ast noch mehr Raum gelassen würde.
lg



Patrick Weniger, 16.02.2011 at 11:03h

Sowas nenne ich mal konstruktive Kritik - die leider in den letzten Jahren hier so gut wie verloren ging . Macht weiter so und ich hoffe diese sektion hält sich auch ne weile.

Zum Foto: Ich würde es auch lieber in sw sehen - es bekommt so eine interessante wirkung auf dem betrachter. Vieleicht den Kontrast wert etwas erhöhen.

LG Patrick



Marcus Andre Schmidt, 16.02.2011 at 12:15h

das bild an sich ist unspektakulär, wirkt irgendwie wie ein schnappschuss...
ein blick ins histogramm zeigt leichte mängel - das gegenlicht hätte mehr gewirkt, wenn es nur eine einzelne silhouette gewesen wäre mit blick aufs meer... dieses "rumgehampel" der mittleren person und die existenz der linken person reduzieren (aus meiner sicht) leider den gesamteindruck...
mit einem passenden filter hätte man evtl. den himmel noch etwas blauer hinbekommen, als farbkontrast zum rest des bildes




Gonsa, 16.02.2011 at 12:39h

Die Bearbeitung von Andi L. hat mir die Augen geöffnet! Unten weniger dunkler Strand ist ziemlich gut, dieser Schnitt gefällt mir. Mir gefällt auch, dass Horizontlinie und Strandlinie (diese paar Grasbüschel sollen schon einen "Rasen" bilden?!?! Sehe ich nicht) eine Nebenflucht zum rechten Bildrand bilden, was es den Augen erschwert, auf der linken Seite zu bleiben. Das hängt auch mit unserer Sehgewohnheit von links nach rechts zusammen. Das gibt dem Motiv trotz aller Schlichtheit eine gewisse Unruhe, das Auge irrt suchend in die Ferne, Fernweh oder Sehnsucht werden dadurch indiziert. Für mich entsteht eher der Eindruck des Blickes nach "vorne", ein Blick in die Zukunft und nicht zurück in die Vergangenheit. Vielleicht ist es ja doch eher eine Aufbruchsstimmung.

In der Bearbeitung von Doc Maowi geht dieser Effekt der "unruhigen Augen" verloren. Mir scheint sogar, dass die Strandlinie horizontalisiert wurde und gerade gerückt wurde. Durch den starken Kontrast (den die Version von Andi duchaus etwas mehr haben dürfte) ist die Wasserlinie so verundeutlicht, dass die nun schiefe Wasserlinie nicht mehr bemerkbar ist (und das Wasser rechts aus dem Bild raus läuft...). Das begradigen dieser Strandlinie bekommt diesem Motiv überhaupt nicht. Es macht es statisch. Auch der super starke Kontrast nimmt dem Bild alles an Geheimnis.

Mir gefällt insgesamt die Haltung der Figuren, die beiden linken haben etwas tänzerisches an sich und dadurch erzählt sich mir eine wunderbare Fröhlichkeit des Motives, anonymisiert durch den Scherenschnittcharakter. Kontrapunktisch distanziert die rechte der drei Figuren: traut er sich noch nicht? Könnte man ihn noch mit übersprudelnden Tänzen mit der Fröhlichkeit anstecken und ihn zu einem Teil der Gruppe werden lassen?

Ein beeindruckendes Motiv mit großer Nachhaltigkeit. Ich würde es grundsätzlich andeutungsweise bunt belassen, vielleicht punktuell einige Farben erhalten oder sogar betonen und den Strand etwas abschneiden sowie mit der Zeichnung noch ein wenig herum zu experimentieren. Das graublaue des Wassers und der Insel erzeugt eben doch auch den CD-Friedrich-Effekt, der bei SW eher verloren geht.



Martin John, 16.02.2011 at 13:28h

Hier mal meine Variante.
wobei ich jeden verstehen kann, dem das zu viel Photoshopgebastel - und zu wenig echtes Original ist.

Variante by Martin John
Variantenot being discussed
by
16.2.11, 13:24


@ Tülay: Bitte beschränke deine Anmerkungen hier auf den Bereich Bildkritik! Über Sinn- oder Unsinn dieses Projektes kann gerne dort:
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=125&i=76346&
t=76346

diskutiert werden.



Ute Allendoerfer, 16.02.2011 at 13:31h



das entspricht meiner Vorliebe für sparsame Bilder.
ich hatte es mir auch gezogen und habe dann deine
Bearbeitung gesehen, gefällt mir sehr gut.
Zum Bild oben, so wie es oben steht, hätte ich es nicht einstellen wollen. Mir fehlen die Kontraste, der Himmel könnte wenn schon in Farbe, mehr davon vertragen.
Letztlich kommt es aber auf die eigene Sichtweise an,
hier aus meiner Sicht ein Urlaubsbild, das den Fotografen an einen wunderbaren Augenblick erinnert, nicht aber mich als Betrachter mitzieht und mit sagt:
he da will ich auch hin.
das passiert mir dann eher bei der Bearbeitung vom Doc.
Es gab eine Zeit, da wurden auf jedem Markt und sonst wo, solche Bilder verkauft, ich selbst hatte jahrelang ein Hamburgbild in der Art an der Wand hängen und liebe diese Art der Darstellung immer noch.

Wenn also ein Bild bei mir Erinnerungen weckt habe ich etwas gemeinsam mit dem Bildautor, es müssen nicht die gleichen Erinnerungen sein, und ein Bild hält mich dann länger fest, bewegt mich, es mehrfach aufzurufen.

LGute



Elisabeth Schiess, 16.02.2011 at 14:13h

Vielleicht hätte der Fotograf einfach nur warten

müssen, bis sich eine andere Bildsituation ergibt. Die Frauen ( die ich im Original als ein Mann und eine Frau sah, sehen aus, als würden sie sich fortbewegen wollen, der Mann, der abgewandt steht, hat das vielleicht nicht vor.
Natürlich ist das Bild jetzt vollkommen auf die Protagonisten und den Baum reduziert, aber nur so vielleicht sieht man, was da wirklich passiert?



AnnaCaravela, 16.02.2011 at 15:11h

Ich finde das Original in minimalen Farben das beste! Allerdings bin auch ich der Meinung, auch wenn es schon oft gesagt wurde, dass man den Rasen etwas hätte abschneiden können. Die Hauptsache ist ja der scherenschnittartige Baum und die Personen. Da ich Gegenlichtaufnahmen generell toll finde, gefällt mir auch dieses Bild hier, besonders wegen den Figuren. Die sind eine echte Bereicherung, ohne die wäre das Bild langweilig.

Bei der Version von Martin John ist mir das Meer ein bisschen zu grell und die Version von Ute Allendoerfer ein wenig zu minimalistisch. Nur das unscharfe Meer stört mich ein wenig... das gibt dem Gesamtbild ein bisschen etwas Unruhiges, das m. E. nicht zum Hauptmotiv passt. Aber insgesamt schön! Bin gespannt, was noch alles kommt in der Agora-Sektion.

lg Laverna



Lawoe, 16.02.2011 at 16:19h

meine meinung:
ich finde den bildaufbau relativ unspektakulär; das ist mir alles zu mittig und unspannend.
erstens hätte man beim knipsen rechts viel mehr platz lassen sollen; den ast wie ein finger nutzen der nach rechts zeigt. das läßt sich natürlich jetzt nicht mehr ändern. was man ändern kann: unten enger schneiden, um das schiefe etwas weniger zu betonen. links etwas enger,um die rechte seite etwas mehr zu betonen.

das ganze in sw und wie beim doc mit mehr kontrast; vielleicht nicht ganz soviel wie beim doc; ausserdem sollte man mit den mittelkontrasten versuchen das glitzern des wassers etwas mehr herauszuheben.

die präsentation mit rahmen macht das ganze deutlich edler.

was man noch versuchen könnte: das ganze in sw wandeln und dann mit einem hauch goldglanz einfärben.

motivisch gefällt mir das bild gut; und wie das so mit schnappschüssen ist, die schnell gehen müssen wissen wir ja alle.

nette idee das mit agora hier

lg frank





Wolfgang Sh., 16.02.2011 at 16:31h

Eigentlich wurde schon alles gesagt. Verwunderlich, dass auf die technische Qualität noch nicht näher eingegangen wurde. Gerade der einen wesentlichen Teil des Bilder einnehmende Rasen? im Vordergrund sieht doch sehr verpixelt und undefinierbar aus. Hätte man stark beschneiden sollen. Durch den mittigen Baum ist auch der Bildaufbau sehr unspannend ausgefallen.


Matthias von Schramm, 16.02.2011 at 16:52h

habe nur ein wenig die bisherigen bemerkungen überflogen. insgesamt frage ich mich, ob man aus diesem motiv mittels tele viel mehr machen könnte. an diesem silhouettenhaften kann man sich schnell übersehen, wenn dem motiv die spannung fehlt. und menschen mit komplettem baum geben da zunächst nicht sehr viel her. die einzige spannung sehe ich hier in der dynamischen, sportlichen bewegung der frau in der mitte als kontrast zum stoisch klotzigen der anderen personen. dies würde interessanter wirken, wenn links enger geschnitten wäre, weil dann diese dynamik eher ins bild fällt. auch insgesamt hätte ich enger geschnitten. unten direkt unter dem baum, denn der rasenvordergrund ist langweilig und farblich nicht schön und gibt der szene etwas unnötig tristes. so ständen die personen und der baum direkt auf dem sockel. da ich für extreme schnitte bin, hätte ich oben vielleicht sogar den baum angeschnitten.

es fehlt eben die konzentration auf die figuren, die eigentlich vor der flimmernden see einen stärkeren kontrast bilden könnten.



ak2311, 16.02.2011 at 17:27h

Als außenstehender Betrachter schließe ich mich den Anmerkungen von Martin Schwabe zunächst an, wobei mich am stärksten der Rasen im Vordergrund als zu dominant stört und die fehlende Struktur im Himmel. Bei aller - hier erfreulich sachlichen und konstruktiven - Kritik darf man aber auch das subjektive Empfinden und den Anlass für den Fotografen, genau dieses Motiv abzulichten, nicht ganz aus dem Auge verlieren. Ihm/ Ihr gefielen z.B. die drei Personen offensichtlich genau so wie sie dort - für mich selbst etwas undifferenziert - herumstehen.

Als alternative Darstellung hatte ich als erstes auch an s/w gedacht, bin davon aber nach den beiden ersten ´Versuchen`, die hier eingestellt wurden, wieder abgekommen.

Eine Interpretation wie sie Martin John mit seinem 2. Versuch unternommen hat, gefällt mir recht gut, denn zum einen gewinnt der Himmel an Struktur, zum anderen schlüpft der Baum als Hauptmotiv nahezu formatfüllend auch tatsächlich in diese Rolle.




Kiliannn, 16.02.2011 at 17:30h

Was mir gleich aufgefallen ist als ich das Bild betrachtete, war, dass bei einer Blende von 5,6 der Knackpunkt eher auf den Personen liegen sollte...
Kommt für mich eher Ablenkend rüber und finde, dass die Personen eher im Mittelpunkt stehen sollten...
Offenblende an sich finde ich aber doch recht passend, ist ja das ausgetrocknete Gras im Vordergrund nicht sehr ansprechend...

Gruß Kilian



Foto-Troll, 16.02.2011 at 18:29h

Ein Bild ohne Plot! Ein ganz normales Urlaubsfoto. Es sagt mir nichts!
Volker Krause



Romana T., 16.02.2011 at 21:22h

Das augenscheinlich interessanteste am Foto ist der abstehende Ast. Zusammen mit den Menschen ergibt sich da eine Diagonale - ich hätte rechts viel mehr und oben etwas mehr Fleisch gelassen damit dieser seltsame Ast Raum bekommt.
Ist jetzt halt hingebastelt, aber so etwa - und den Horizont habe ich etwas gerader gerückt und die entbehrliche Wiese beschnitten.
Meer Variante RF by Romana T.
Meer Variante RFnot being discussed
by
16.2.11, 21:16



Lawoe, 16.02.2011 at 21:31h

@romana - genauso habe ich das auch gemeint - bis auf die farben :-)

lg frank



Andi L., 16.02.2011 at 21:35h

jepp.............genau so wie Romana gebastelt hat, nur ohne Farbe, dann wäre es für mich klasse gewesen :-)


jbw, 16.02.2011 at 21:42h

Das einzige,was mich jetzt über das normale Urlaubsfoto hin anspricht, ist neben dem, fast alles,bestimmendem Baum und seinem abgewinkeltem Ast,die tanzende Person.Sie, mit ihrem bewegtem Auftritt scheint mit dem Baum zu kommunizieren.Leider ist sie zu undeutlich und klein gehalten.Hier ist für mich ein gewisser emotionaler Moment,welcher dem Urlaubsbild etwas eigenes/besonderes gibt;wenn auch sehr verhalten.

Gruß Jörg



Romana T., 16.02.2011 at 22:51h

Frank, sorry, hatte nur die ersten Anmerkungen gelesen, deine nicht mehr.
Jörg, ich war fast verführt die beiden andern wegzupixeln, das hätte eine witzige Parallele gegeben - je ein abstehender Arm.
Aber da hätten mich die Puristen geköpft. ;-p



jbw, 16.02.2011 at 23:13h

"Die mit dem Baum tanzt"...,aber das wäre wahrscheinlich zu viel des Guten hier gewesen.
Anderseits wäre das sicher kein schlechtes Thema für ein neues Foto,wenn auch emotional etwas abwegig.

Gruß Jörg



N. Nescio, 16.02.2011 at 23:24h

ich mag die mittlere, weil man das licht auf dem arm und schenkel sieht und ein bißchen richtung und action andeutet.
ansonsten ist es mir ein bißchen zu hell-finster.
lg gusti



Lawoe, 17.02.2011 at 6:19h

@romana - wieso sorry; freue mich, daß es jemand auch so sieht wie ich


Romana T., 17.02.2011 at 12:34h

Die Fotoregel ist mir wurscht - ich fotografiere oft mittig, nämlich genau dann wenn es mir so gefällt.
Der "greifende" Ast braucht Luft und in meinen Augen ist es geradezu ideal, dass der Himmel sich schön neutral verhält. Sonst würden wir in den Kitsch rumpeln wo eins das andere erschlägt.



Klaus Ender, 17.02.2011 at 14:57h

1000 Betrachter - 1000 Meinungen... Das war zu erwarten - und wird auch so lange so bleiben, bis ein Foto kommt, das so hohe Qualität hat, dass jedes "Besserwissen" wie "Erbsenzählerei" anmutet.
Mein Eindruck vom Bild ist der, dass es schnell fotografiert werden musste, weil die belebenden Personen sonst weg gewesen wären. Es erfolgte also ein Schnappschuss mit Automatic - und das Ergebnis ist "naturgemäss" ein Bild, das in den Schatten kaum Zeichnung hat. Wer keine analogen Erfahrungen hat, wird bei Gegenlicht meistens ähnliche Bilder vom Tonwert haben. Was mich stört, ist der braune Vordergrund, der als "unwichtigste" Bildpartie Farbe hat. Und "Farbe" sollte dort eingesetzt werden, wo sie für sich wirken soll und eine Aufgabe hat. Ich hätte mich daher für SW entschieden.
Um im Fotoclub mehr Abwechslung durch Diskussionen zu haben, verkörperte ich (vor 50 Jahren) die These, dass ich jedes Bild "hochreden" und "kleinreden" kann. Es wurde anfangs nicht geglaubt, aber wir stellten bald fest, dass ein guter Rhetoriker durchaus dazu in der Lage ist. Wenn ich ein Fazit aus meiner Sicht ziehen darf, dann ist der "Gewinn" dieser Diskussion der, dass jeder für sich seine Lehre daraus zieht und bei Gelegenheit im nächsten Bild die Ideen verwirklicht, die ihm gefallen haben - und da waren wirklich konstruktive Meinungen
dabei.Das heutige Bild selbst ist ein übliches Bild mit kleinen Mängeln, mit dem man leben kann.



Martin John, 17.02.2011 at 15:50h

Da es einige anscheinend beim ersten Mal nicht verstanden haben:

Diskussionen um Sinn- oder Unsinn dieses Projektes bitte dort:
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=125&i=76346&
t=76346

aber nicht unter diesem Bild.

Kommt Leute - bleibt fair!
Es hat keiner ein Problem damit, wenn ihr die Idee doof findet, oder über andere Themen reden wollt, aber deswegen müsst ihr nicht denen, die hier über das Bild reden wollen, den Thread kaputtmachen.



Herbert Rieger, 17.02.2011 at 18:09h

Bildidee und Belichtung sehr passend, die noch erkennbare Zeichnung in den Schatten ist ideal.
Was mir nicht gefällt:
1) Der Blauton von Himmel und Meer,
der kommt auf meinem Bildschirm "leblos" daher. (Kann an meiner Kiste liegen.)
2) Ich bin kein Kämpfer für den "goldenen Schitt",
aber den Baum in seiner Position als zentrales Element
finde ich nicht so günstig. Ich würde das Bild links unmittelbar neben dem Zweig abschneiden, vielleicht sogar den Zweig anschneiden und den Schnitt mit kleinem Abstand neben die Inselspitze legen.
Dafür käme dann recht an das Bild neuer Himmel+ Meer dazu - geht doch digital zu machen ?
Die Aufleilung bei Romana zeigt es doch, geht also.



Matthias von Schramm, 17.02.2011 at 21:15h

ja egon so gefällt mir der schnitt. die dynamik der personen sehe ich deutlich aufgewertet.


Elisabeth Schiess, 17.02.2011 at 23:45h

@Bogi: die Personen habe ich doch schon anders platziert:-)
Was mir auffällt: der Baum pixelt mehr und mehr, bei jeder neuen Version, die Schärfer sind hier am Werk....
Ich glaube, das Ganze artet zu einer fc-Galerie-Diskussion aus, das hilft dem Fotografen nicht mehr viel!



XYniel, 18.02.2011 at 0:55h

also, ich finde es sehr gut, dass hier viele ihre sicht wiedergeben und dazu noch die kriterien, wie sie dazu kommen.
das ergebnis finde ich toll. manchen gefällt es, manchen weniger, anderen gar nicht. und genau so muss es sein, wenn wir uns als individuen sehen wollen.

zum reflektieren möchte ich einbringen, dass wir hier vor allem über uns schreiben,t weniger etwas über das bild,wir beschreiben anhand des bildes unsere sehweisse, unsere weltsicht, unser individuelles verständnis vom "guten" bild, und manchmal sagen wir auch darüber etwas aus, wie wir mit einer anderens ehweise umgehen, mit welchem verständnis wir unsere subjektive meinung gegenüber anderer gesehen haben wollen..

ich habe mit genuss die vielen anmerkungen durchgelesen und dabei kriterien gefunden, die mich mehr beschäftiten als das bild. alleine deswegen finde ich diese sache hier seeeeehr inspirierend und lese nun schon zum dritten male die anmerkungen durch.

große klasse und ein fundus an erkenntnis

lg XYniel



Matthias von Schramm, 18.02.2011 at 9:22h

ich halte es für angebracht und wichtig, sich bei den bildbetrachtungen mit dem schnitt auseinanderzusetzen, um über eine wirkung der elemente reden zu können. mit bastellei hat das für mich wenig zutun. freilich ist sowas von bildinhalt und bildart abhängig. aber dieses bild lädt zum schneiden ein.


Lawoe, 18.02.2011 at 10:53h

ich habe jetzt auch mal noch eine variante gebastelt.



1. der bereits erwähnte schnitt: rasen weg, links enger und rechts weiter, um ast zu betonen; das ich diese erweiterung rechts nicht sonderlich sauber hingekriegt habe weiß ich; da gibts andere profis für

2. dem ganzen einen hauch kitschfaktor gegeben, weil ich glaube, daß das ein geeignetes motiv dafür ist. dazu habe ich: sw umgewandelt und mit einem leichten bronzeton eingefärbt und zusätlich leicht gecrosst; ausserdem himmel etwas weichgezeichnet, das glitzern im wasser verstärkt und einen leichten helligkeitsverlauf von links nach rechts eingebaut + eine leichte vignette verwandt

+ rahmen

hauptsächlich gehts mir hier um ein bisschen HACH bei dem bild

lg frank



0x FF, 18.02.2011 at 11:27h

Was mir gefällt ist der abstehende Arm des Baumes in Verbindung mit dem abstehenden Ast Der Person. Oder so ähnlich .-)

Ich denke auch, dass sich die Wirkung des Bildes durch einen anderen Schnitt verstärken liesse. Den von Lawoe finde ich gut.



mweiler, 18.02.2011 at 12:14h

Ja, bei manchen Fotos ärgert man sich hinterher warum man sich nicht ein wenig mehr Zeit genommen hat. Das Motiv würde einiges mehr hergeben, was auch vor schon ausführlich beschrieben wurde. Mir persönlich, und vor allem in Verbindung mit dem Bildtitel ist mir der Baum zu dominant.

Der Bildtitel bezieht sich ja vermutlich auf die dort anwesenden Menschen, jedoch sind diese Menschen meiner Meinung nach nur Beiwerk zum Foto da der Baum wie vor schon geschrieben zu sehr den Blick auf sich zieht.
Den gewählten Bildtitel finde somit nicht passend.

Zur rechtlichen Seite, und auch wie vom Fotourheber beschrieben: Also relativ schnell die Kamera in Position, möchte ich anzweifeln das die dort abgebildeten Personen mit der Ablichtung und Veröffentlichung einverstanden waren, zumal sie nach meiner Einschätzung ungefragt fotografiert wurden. Mit etwas aufhellen kann man die Personen gut erkennen.
Und wenn das so war oder ist finde ich es bemerkenswert das so ein Foto in ein intensives Diskussionsforum gelangt.

lg. Markus



0x FF, 18.02.2011 at 12:24h

@mweiler:
Du schreibst doch selbst, die Menschen wären nur Beiwerk. Wo soll dann das juristische Problem liegen?
Und wo liegt das Problem, über so ein Bild zu diskutieren?



Matthias von Schramm, 18.02.2011 at 13:40h

ich weiß ja nicht, wie es die macher dieser seite sehen. aber ich finde es emenz störend, wenn bei einer bilddiskussion die "krankheiten" des votings übernommen werden und über bild und personenrechte spekuliert wird. das wird dann immer sehr schnell unsachlich und verleidet einem sich der bildbetrachtung zu widmen.


Rauch Albert, 18.02.2011 at 13:43h

Agora by Rauch Albert
Agoranot being discussed
by
18.2.11, 13:22


Der Bildautor schreibt "es musste schnell gehen". Warum? Der Baum läuft nicht weg, die Lichtstimmung scheint auch "stabil" gewesen zu sein. Die Konstellation der 3 Personen ist unvorteilhaft. Unabhängig von der "besten" Belichtung hatte der Fotograf bei der Aufnahme keine Möglichkeit den unschönen Vordergrund wegzulassen, denn damit hätte er ja den Baum beschnitten.
Eine Verbesserung der Bildaussage ist ohne Nachbearbeitung, zumindest Beschnitt nicht möglich.
Mein Resümee nach der Bastelstunde:
ich hätte das Bild mit den unvorteilhaft positionierten 3 Personen so erst gar nicht aufgenommen. Lieber eine andere Szene abwarten oder eine arrangieren (Personen fragen?). Aus dem schönen Motiv hätte er meiner Meinung nach mit Geduld mehr rausholen können.



jbw, 18.02.2011 at 14:17h

Alle Basteleien an dem Foto bringen ohne sinnvolle Begründung doch gar nichts.Außer,dass derjenige bei einem gemachten Foto mehr oder weniger in der Lage ist, sein persönl.Wunschbild zu gestalten.
Bleibt doch nur zu hoffen,dass diese dann bei ihren eigenen Aufnahmen, dies alles berücksichtigen was hier bemängelt wird.

Gruß Jörg



AnnaCaravela, 18.02.2011 at 15:05h

@Lawoe: deine Version finde ich auch gelungen!

lg



Matthias von Schramm, 18.02.2011 at 15:33h

@ jbw

andere bilder auf die gedanken hier zu adaptieren ist in der regel schwierig und bei bildbesprechungen meines erachtens vollkommen uninteressant. ich habe den eindruck, dass sich bislang bemüht wurde, erklärungen zu schnitten zu liefern. viel mehr ist bei bildschnitten neben technischen erkärungen kaum möglich.



Nummer dreißig, 18.02.2011 at 19:41h

Ich möchte mich dem Vorschlag anschließen, die Bilder in einem kürzeren Zeitraum (vielleicht 1-2 Tage) zur Diskussion zu stellen.
Andernfalls werden die Diskussionen zu lang und unübersichtlich, vorausgesetzt das allgemeine Interesse an Agora bleibt so hoch wie bisher.
Hier meine Gedanken zum Bild (trotz der Gefahr, dass alle bereits genannt wurden):
Der Baum würde mir am besten gefallen, wenn die Äste über den Bildrand hinausragten und er so eine größere Bedeutung für den Bildinhalt bekäme:
Seine Rolle als eine Art "Beschützer" der Personen würde verstärkt; das Foto hätte so eine graphische Qualität, die nicht mehr ganz so streng, aber dennoch ansprechend wäre. Ein quadratisches Bildformat würde die Ästhetik, die in der Einfachheit des Bildaufbaus liegt, unterstützen.
Leider hätte diese Lösung bei der Nachbearbeitung (auch im RAW-Format) wahrscheinlich zu viele ungünstige Folgen für die technische Qualität, und war bei der Aufnahme selbst offensichtlich nicht umzusetzen.
Das Grün vom Rasen und das Blau vom Himmel lenken mich zu stark vom Inhalt des Bildes ab und schädigen außerdem den durch die Lichtreflexe im Wasser vermittelten Eindruck von sonnigem, wunderbarem Sommerwetter. Mir würde deshalb SW mit einem helleren Himmel besser gefallen.
Trotz aller negativer Punkte gefällt mir die Kombination aus Bildinhalt und Titel sehr gut, weil sie die Phantasie des Betrachters anregt, sich eine Geschichte zu den hochinteressanten Personen zu denken.



Grüße,
Nummer dreißig



Klaus-Günter Albrecht, 18.02.2011 at 20:54h

Nur eine kurze Anmerkung bezogen auf die erste Kritik. Die Rasenfläche ist wie der Bereich des Himmels über dem Baum ein rahmendes Element. Um das Bild grafisch im Gleichgewicht zu halten, sollten beide Bereiche etwa gleich hoch sein. Auch der Himmel ist unspezifisch, so wie die Rasenfläche. Sie sind aber über die Klammerung des Motives ein notwendiges Bildelement.
LG Klaus



christine frick, 18.02.2011 at 20:59h

Bevor ich mir nun die anderen Varianten anschaue zeige ich hier mein Version.

Ich denke , dass sich bei diesem Bild eine S/W Bearbeitung anbietet, da es dann kontrastreicher wird und die Personen wie im Scherenschnitt besser wirken.Die Umrisse zeigen ja nicht gerade Menschen bei der Arbeit und wirkt auf mich entspannend.Geschnitten habe ich nur links ein wenig.
LG Chris



Romana T., 18.02.2011 at 23:28h

Meingott Bernd, warum nicht auch noch eine blaue Blütenpracht und einen untergehenden Sonnenball reingepinselt?!! :-ooo


Sonja Haase, 18.02.2011 at 23:40h

Interessante Anregungen die man hier lesen kann... aber es ist einfach zu viel, zu lang. Die Erläuterungen ufern ja manchmal fast aus. Und das nur bei diesem 1. Bild, das zur Diskussion steht. Den Zeitrahmen sollte man verkürzen, finde ich. Und anregen: Kurze, einprägsame Hinweise geben. Viele Grüße, Sonja.


Burghard Nitzschmann, 19.02.2011 at 0:02h

Kann @Sonja Haase nur total beipflichten. Es wird zu lang, man dreht sich im Kreis, das eigentliche Bild gerät teilweise aus dem Zentrum der Betrachtung, Nebenbetrachtung werden aufgestellt. Man kann als neu Hinzukommender die Masse an Überlegungen etc. nicht mehr nacharbeiten. Ich weiß nicht, ob ein Zeitrahmen hilft, er würde unwillkürlich abschneiden.
Weiß aber momentan auch keinen absoluten Rat.
B.N.



Romana T., 19.02.2011 at 0:04h

Stimmt eigentlich. Nach 14 Tagen ist von dem armen Foto nix mehr übrig außer dem Titel. ;-)))


Nummer dreißig, 19.02.2011 at 9:41h

@Sonja Haase: Du hast Recht, was den Zeitrahmen betrifft, aber die (im Vergleich zum fc-Standard) ausufernden Anmerkungen machen für mich das Besondere an Agora aus; so etwas habe ich bisher in der fc vermisst.
Ein kürzerer Zeitrahmen würde meiner Meinung nach nicht die Diskussion abschneiden (das Foto könnte ja zur Diskussion gestellt bleiben), sondern würde für eine schnellere Entstehung parallel ablaufender Besprechungen sorgen. Durch die größere Auswahl an zu diskutierenden Bildern würden die Diskussionen selbst vielleicht auch kürzer.
Grüße,
Nummer dreißig



Herbert Rieger, 19.02.2011 at 9:49h

Lisa Scher sagt uns doch mal wieder die Wahrheit:
"Es gibt hier schon wieder einen Haufen dummes Geschwätz,..."
Dieser französische Charme hat wirklich noch gefehlt,
wir haben auf den Boden der Tatsachen gefunden.



Claudia Jenniges, 19.02.2011 at 12:47h

Wäre dies nicht der Beginn eines neuen Projektes hätte ich das Foto wahrscheinlich gar nicht erst angeklickt.

Der Bildaufbau, wie Tiny schon anmerkte, ist sicher das spannenste an diesem Foto, die sich bildende Diagonale, Menschenköpfe-Ast.

Wie Lisa schrieb, fehlt auch mir etwas, dass meinen Blick fesselt, es für mich interessant macht.
Die Stimmung, welche die, der BilautorIn wohl verspürte, springt nicht auf mich, als Betrachter herüber.

Mir stellt sich noch ne Frage, warum wurde dieses Foto gemacht, was war die Intension?
Die Antwort ist, um die wunderbare Stimmung einzufangen, zu bewaren. Dies mag für die-, denjenigen, der es erstellte, sicher auch zutreffen.
Aber reicht dies, bringt mich dies weiter? Nein.

Mich würde interessieren, welches die Auswahlkriterien für dieses Foto waren.

LG Claudia



Thomas Agit, 19.02.2011 at 12:55h

Hallo da draußen!
Ich möchte hier ganz kurz auf die Bildgestaltung eingehen. Es handelt sich zweifellos um eine Szene aus der Freizeit, vermutlich sind es Urlauber, welche Ihren Strandbesuch gerade beenden...
Natürlich ist es keine gestellte Szene, die Bewegungen der Personen wirken auf mich ziemlich willkürlich, ich hätte wohl eine ruhigere Situation besser gefunden- eventuell mehrere Bilder geschossen und diese kombiniert.
Den Bildaufbau empfinde ich als fast optimal, der Horizont könnte eine kleine Idee höher liegen, der Baum etwas mehr links platziert werden. Klasse wäre natürlich, wenn die Personen rechts unter dem ausladenden Ast ständen.
Rein von den Farben her transportiert das Bild meiner Meinung nach eher wenig die Sommer-Sonne-Urlaubs-Stimmung, hier ginge im RAW-Format sicher einiges in diese Richtung.
Hier eine leicht veränderte Version (Baum nach links, Personen nach rechts):


lG Thomas



photoweise, 19.02.2011 at 13:14h

Es ist jetzt nicht ganz einfach, zu all den Stellungsnahmen noch eine konstruktive Kritik zu äußern.
Um aus dem Bild eine Story zu machen, muß man Personen arrangieren. Eine Story um Wind und Welle vielleicht, in denen die Personen mit fliehenden Seidenstoffen gegen den Wind antreten. Die Aufnahme hätte ich nicht mit 300mm gemacht. Vielleicht mit 2,8/80mm. Den Baum würde ich so darstellen, dass der rechte ausschweifende Ast, der meiner Meinung die Komposition auch sehr stört, einfach nicht so ins Bild gerät. Durch die Wahl des Objektives hat man auch nicht so mit dem Rasen und der Insel die Vordergrund- und Hintergrundprobleme. Mit dem Gegenlicht muss man meiner Meinung bei solchen Motiven auch spielen. User haben das Bild in monochrome Bronze getaucht. Warum nicht warten - natürlich nur bei arrangierte Personen möglich - bis die Sonne ihr warmes Licht am Morgen oder am Abend entfaltet. Oder wäre der ganz besondere Kick beim letzten Sonnenlicht und aufsteigendem Mond da gewesen? Mit einem Blick auf die Wetterkarte, den Mondkalender und den Zeitenkalender der Sonne kann man in dieser Stimmung eine Szene inszenieren, die Personen in einer bestimmten Haltung portraitieren und den Baum im Scherenschnitt darstellt. Der Ozean verschwimmt in einem glitzernden Lichtermeer, und läßt auch die Insel nicht mehr erkennen.
Viele Grüße photoweise



Agora Bilddiskussion intensiv, 19.02.2011 at 16:05h

Liebe interessierte Fotografen und Kommentatoren dieses Bildes,

hier endet die Diskussion, da 1. der Diskussion keine wesentlichen Aspekte mehr hinzugefügt werden können und sie 2. bereits etwas zu unübersichtlich geworden ist.

Ab sofort geht die Diskussion mit diesem Bild weiter:



Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die beim allerersten Bild dieses Projekts mitgemacht und es durch ihre Meinungen bereichert haben. Auch ein Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, eine alternative Version des Bildes zu erstellen. Das ist ausdrücklich gewünscht!

An dieser Stelle hat der Fotograf des Bildes die Möglichkeit sich zu outen. Er kann, muss es aber nicht tun. Jeder, der also ein Foto zur Diskussion stellt, kann sich überlegen, ob er nach der Diskussion seinen Namen nennt.

Der Fotograf dieses Fotos möchte anonym bleiben. Er bedankt sich aber noch einmal ausdrücklich bei allen für die ausführliche und faire Diskussion seines Fotos.

Euer Agora Team











 
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