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Screenshot 3D Anaglyphvideo 2 by Karsten Uwe Schmidt

Screenshot 3D Anaglyphvideo 2


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17.06.2006 at 22:11h
, License: All pictures  by the senders.
Noch ein Bild dessen Motiv bereits bekannt ist. Die Ghostbildung bei starken Kontrasten konnte leider nicht vermindert werden. Die im Wind wogenden Gräser und Baumblätter trösten aber mit Erfolg im 3D-Video über diese Unzulänglichkeit hinweg ...
(weitere Erklärung im Profil)

Comments:

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Karsten Uwe Schmidt, 18.06.2006 at 23:07h

Danke für die Hilfe. Da die Bilder bzw Farbkanäle erst in einem normalen Videoschnittprogramm berechnet werden, ist die Korrektur von Geistern in diesem so gut wie nicht mehr möglich. In sRGB hab ich nicht konvertiert und auch nachträglich nichts an den Bildfarben verändert. Vielleicht liegt es an den verwendeten Farbräumen, diese sind aber in dem Programm nicht einstellbar.


Karsten Uwe Schmidt, 19.06.2006 at 14:49h

Hallo Martin,
Ich weis, den fertigen Film bzw. eine fertige Anaglyphe darf keinesfalls farbgeändert oder konvertiert werden. Bei mir liegen die zurechtgebastelten Filmsequenzen zeitsynchron (und das war erst ein Problem) übereinander in der Timeline fertig zur Ausgabe. (Programm: MediastudioPro von Ulead) In diesem Programm kann man (ähnlich wie bei Photoshop) an die Farbkanäle ran, zum Erstellen eines Anaglyphenfilmes. Also erst jeweilige Seite mit Filtern die Farben bereinigen (wegen roten Dächern und blauen Autos) danach, vor der Überlagerung entsprechende Kanäle jeweilig auf 255, und dann Filmstreifenüberlagerung mit Multiplikation. Damit wird der Film fertig berechnet. (Letzter Schritt ist eben das werden zur Anaglyphe) Eigentlich wie bei Photoshop. Das Filmprogramm ist aber ja eigentlich gar nicht dafür gedacht, ich hab nur rausgefunden, dass es trotzdem geht. Eine Einstellung von Farbräumen wie sRGB oder AdobeRGB geht bei Film nicht. Ich vermute, da die Filmausgabeberechnung ins MPG2 Format (HDV 1920x1080 bei 25000 kbit/s) erfolgt, hat Film auf Grund der Komprimierung einen eigenen Farbraum. Bei MPG2-Codec kommt es zur Farbunterabtastung, auch hat ja angeblich nur jedes 4 Pixel eine Farbinformation, weis ich aber nicht so genau, bin überhaupt kein Profi. Es gibt noch verlustfreie Codecs, aber diese sind nur theoretisch nutzbar. (20 Sek HDV erzeugen dann 1 GByte). Ich hab schon MPG4 oder HD-WMV ausprobiert, auf die Geister hat das wenig Einfluss.
Auch die Ausrichtung der Teilbilder ist ein Problem. Man kann nicht wie in einer Fotobearbeitung diese verschieben zur Tiefenwirkung und die Ränder dann abschneiden, denn das Ausgabeformat und die Größe des Filmbildes stehen ja fest. Also musste mit leicht schielenden und perfekt auf den Tiefeneffekt ausgerichteten Kameras gefilmt werden. Der damit erzeugte Parallaxenfehler der Teilbilder ist kaum zu sehen, anders gehts leider nicht, ich denke es ist aber anschaubar.

Wenn der Film mal komplett ist, müsste ich dir dann eine DVD mit dieser Datei zuschicken. 20 Minuten Film (und länger soll es nicht werden) ergeben ca 4,5 Gbyte, passen also auf einen herkömmlichen Datenträger.

Ich kenne übrigens im ganzen (deutschspachigen) Internet niemand, der sich mit der privaten Herstellung eines Anaglyphenfilmes befasst. (Professionell werden eben andere 3D-Verfahren im Film genutzt) Es gibt aber irgendwo 2 Anaglyphenfilme (in PAL-Auflösung) zu kaufen, mit total blassen und verwaschenen Farben, Geistern die grauslich anzuschauen sind. Herkömmliche PALauflösung ist für Anaglyphen denkbar ungeeignet.

Da man in dieser FotoCommunity Anaglyphennutzern und Anaglyphenprofis begegnet bin ich also mit meinem Anaglyphenfilmprojekt hier erschienen. Ich hoffe das wird mal niemanden stören, da es ja eine FOTO-Community ist und keine VIDEO-Community ist. Danke nochmal für die Hilfe, gestern bin ich bei Fotos (die ich auch mache) an AdobeRGB fast verzweifelt.

Viele Grüße



Karsten Uwe Schmidt, 19.06.2006 at 21:16h

Auch wieder Danke für dein Interesse und diesen Tip!
Der vorgeschlagene StereoMovie Maker, wie auch andere diverse Proramme eignen sich leider nicht für die Full-HD (1920x1080) Darstellung. Ich habe monatelang im Vorfeld alle Möglichkeiten der stereoskopischen Darstellungen durchdacht. Es gibt auch noch Shutterbrillen die das Halbbildverfahren der TV-Röhrenmonitor nutzen (kein HD) oder Polfilterbrillen mit Silberwand und zwei Beamern (aufwändig aber in voller Farbe), oder Brillen mit eingebauten LCD-Monitoren ... (Für all dies eignet sich auch der StereoMovie Maker). Aber im Moment 2x separates HD-Video gleichzeitig laufen lassen, schafft auch meine Hardware bzw. Grafikkarte nicht. Es gibt auch inzwischen Monitore mit dem Rasterverfahren, dort kann man ohne Brille volles farbiges 3D geniessen. Deshalb erstelle ich von dem Film vorsorlich mal 2 einzelne Vollfarbversionen für jedes Auge, wer weis was sich mal so durchsetzt.

Es soll aber jetzt im Moment so einfach wie bei der Anaglyphfotografie sein: man schenkt jemanden eine einfache R/C-Brille, gibt ihm die Datei und schon kann er auf seinem PC oder Notebook stauen. So soll es auch bei der Filmdatei sein. Ich schenke jemanden (der noch nie was mit 3D zu tun hatte) eine Brille und die fertige Filmdatei und er kann dann zu Hause (mit seiner normalen Videoabspielsoftware) staunen und sich für Anaglyphen begeistern. Das ist ja das schöne an der Anaglyphe. Einfachst und großer Effekt und man erreicht viele User. (Leider aber auch viele Fallstricke bei der Anaglypherstellung)

Du bekommst in jedem Fall eine Datei auf Datenträger:
(Hab ich noch nicht ausprobiert, aber man kann dich doch hier in der FC auch privat anmailen?)

Die FC macht mehr Spass wie ich erwartet habe!
Da der Besuch in meinem Profil und die "Klicks" sehr hoch sind, muss ich mich nun doch mit dem Thema "Member" befassen, denn ich möchte alle noch länger mit meinen Anaglyphen "ärgern".

Karsten



Matthias Dhum, 20.06.2006 at 0:31h

"Ich kenne übrigens im ganzen (deutschspachigen) Internet niemand, der sich mit der privaten Herstellung eines Anaglyphenfilmes befasst."

Ich bin nicht so auf die Anaglyphenversion fixiert und rein privat ist es auch nicht (über Uni), aber le voila:
DE: 3D-Film by Matthias mit zwei t und h
DE: 3D-Film
by
26.1.06, 16:32
19 Comments

zudem hab ich noch nen 3D-Film mit Filmwissenschaftlern gedreht, le voila aussi:
gibts beides demnächst auf DVD.

meine Vorgehensweise: möglichst sync Aufnahme mit zwei 1-Chip-PAL-Camcordern von Sony, nachträglicher Schnitt zur Sync, seperates unkomprimiertes Ausspielen l/r, laden der Filme in den Stereo Movie Maker, speichern als side-by-side in AVI mit DivX-Codec in höchster Qualität, Betrachtung über zwei Beamer mit Polfilterrückprojektion. Klappt wunderbar. Die Qualität ist auf einem ca. 2x3m² Schirm auch durchaus akzeptabel.
Ich hab mal testweise die HDVs von Werner Bloos (http://www.digi-dat.de)
laufen lassen. Die Qualität ist schon besser, dafür ist die Basis minimal ca. 14cm (zumindest weit von Augenabstand entfernt). Und es ruckelt ohne Ende.
Den Rechner, den Bloos beim Raumbildtag zur Vorführung hatte, war wirklich high-end (auch preislich). Deshalb seh ich zur Zeit noch keine Effizienz von HD gegeben.



Karsten Uwe Schmidt, 20.06.2006 at 14:40h

an Matthias:
Du hast Recht. Danke für die Links, diese waren mir noch gar nicht bekannt. Ich bin überrascht wieviele Leute sich so mit 3D-Filmprojekten beschäftigen.
Mit dem StereoMovieMaker kann ich aber HDV nicht mehr "Live" berechnen lassen. Deshalb bin ich einen anderen Weg gegangen:
Beide Bildseiten werden im Videoschnittprogramm "überlagert" und dort bereits zur fertigen Anaglyphe berechnet (was dann sehr viele Stunden dauert für paar Minuten Film) Dann erhalte ich eine einzige fertige Datei mit der Anaglyphen Version in HDV. Der Nachteil: Man kann dann nicht Beamern oder als Vollfarb-Polarisation zurückrechnen. Der Vorteil: Zur Betrachtung reicht eine Brille, ein Rechner ab 2,8 GHz mit mittelprächtiger Grafikkarte und irgendein LCD Monitor oder LCD-TV oder ein Notebook mit ähnlichen Leistungswerten! Je höher das Display aufgelöst, desto besser zum betrachten.
Normales HDV ruckelt nicht. Diverse HDV-Testbeispiele aus dem Internet sind aber (vermute ich) auf Grund der stärkeren Komprimierung nur mit rechenintensiverer Hardware ruckelfrei zu betrachten. (Mit meinem Film fülle ich mit 15 min Dauer fast 4,7 Gbyte, also nicht stärker komprimiert wie das originale Ausgangsmaterial.
(Das "oben" gezeigte Bild ist ein einfacher Screenshot aus einem normalen Mediaplayer-Programm während des Abspielens, nur für das hier zeigen eben in der Auflösung nachträglich reduziert und JPEG-Komprimiert auf unter 150 kb)
Will man aber eine Polfilterprojektion (So was würde ich gern mal sehen) erzeugen, reicht auch "normales" DV für phantastische Effekte, aber man benötigt auch Highend-Rechner.

noch was:
Bei jeder Filmszene wurde am Anfang und Ende der Szene ein 2 Sekunden dauerndes optisches Zeitsignal von beiden Kameras mitgefilmt. Dadurch konnte im Schnittprogramm vor der Überlagerung der Szenen diese beiden jeweiligen Einzelszenen r/l einzelbildgenau synchronjustiert werden. Vor der Ausgabeberechnung wurde dieses Signal natürlich dann weggeschnitten.

Viele Grüße
Karsten



Matthias Dhum, 21.06.2006 at 11:21h

das problem ist, dass der SMM nur AVI (vll auch noch MOV) als input nimmt, und AVI ist auf 2GB pro datei beschränkt. Deshalb wirds mit unkomprimierten Videos schwer...

ich seh Anaglyphen eher als schlechtes Hilfsmittel zur Stereobetrachtung, deshalb finde ich die Kombi HDV+Anaglyphe wie mit Kanonen auf Spatzen schießen ;)



Micha Luhn, 22.06.2006 at 9:31h

Ich finde dieses Projekt total Klasse und würde gern mal einen fertigen HDTV-Anaglyphenfilm sehen.
Viel Erfolg weiterhin!

LG Micha



Karsten Uwe Schmidt, 22.06.2006 at 16:48h

an Martin:
Hab den SMM Moviemaker ausprobiert. Komfortabel und sehr schnell! Auch das Einlesen von zwei nicht zu langen HDV-Streams ist kein Problem. Aber die Ausgabe, leider nur in AVI möglich. Nimmt man dann einen Verlustfreien AVI-Codec wie YUFHUFF oä. zum weiterverarbeiten, komme ich leider auf eine maximale Ausgabelänge von nur 18 sek.



Karsten Uwe Schmidt, 22.06.2006 at 16:54h

An Matthias:
Meine Spatzen sind aber mutierte Riesenmonster! Du hast Recht, Anaglyphen sind gewöhnungsbedürftig, aber auf Grund des hochqualitativen Ausgangsmaterials ist das Ergebnis bei mir auf dem Display gar nicht mal so schlecht.
Der Versuch 3D zu filmen, hat ja auch nur so aus Spass angefangen, ist mit der selbsgebastelten Konstruktion auch sehr aufwändig. Vielleicht versuche ich auch mal eine Version für Beamer zu machen.



Karsten Uwe Schmidt, 22.06.2006 at 16:57h

an Micha:
Bekommen wir hin! Warte aber noch ein paar Monate, da das Projekt ein reines Spassprojekt ist, werde ich ein paar Datenträger an Interessierte versenden.



Karsten Uwe Schmidt, 22.06.2006 at 17:01h

an Alle:
Die Resonanz auf dieses Projekt überrascht und erfreut mich !!



Matthias Dhum, 23.06.2006 at 0:01h

du musst gar keine "Version für Beamer" machen, wenn du von Anfang an verlustfrei die Filme als side-by-side speicherst. Jeder aktuelle 3D-Movieplayer kann mit einem Klick daraus ne Anaglyphe anzeigen.
Eines Tages wirst du dich ärgern, dass du drei Kanäle weggeworfen hast.
Und wer das Geld für 2 HDV-Cams hat, kann sich auch 2 Beamer leisten ;))



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