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Die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea), auch Grasmiere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie ähnelt der Großen Sternmiere, hat allerdings schmälere Blätter und ihre bis fast zum Grund gespalteten Kronblätter sind nicht länger als die Kelchblätter.
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 50 manchmal bis 80 Zentimeter und bildet einen lockeren Rasen. Der viereckige, verzweigte Stängel wirkt ziemlich schlaff. Die schmalen Laubblätter sind lineal-lanzettlich, am Grund etwas gewimpert aber sonst kahl und von grasgrüner Farbe. Sie sind etwa vier Zentimeter lang und wachsen paarweise gegenständig, aufsitzend, erst aufsteigend aber bald abfallend am Stängel.
Der Blütenstand ist ausgebreitet und gabelästig. Die Äste sind oft knickbogig geformt. Die kleine Blüte hat einen Durchmesser von selten mehr als 12 Millimeter und besitzt drei Griffel. Die fünf dreinervigen Kelchblätter sind gewimpert und etwa 3 bis 5 mm lang. Die weißen Kronblätter sind fast bis zum Grunde zweispaltig und so lang oder etwas länger als die Kelchblätter. Die Blütezeit ist von Mai bis Juli.
Die grüne, längliche Kapselfrucht ist etwas länger als der Kelch. Sie öffnet sich oben fünfzackig und entlässt dort die rötlich braunen gerieften ein bis 1,2 Millimeter großen Samen.
Die Gras-Sternmiere wächst in mageren Bergwiesen und Magerweiden, an Wegen und in Äckern. Auch in nährstoffarmen Feuchtwiesen und Mooren findet man sie. Sie bevorzugt mäßig frischen, mäßig nährstoffreichen, kalkarmen, neutral-mäßig saueren, humosen, vorwiegend sandigen Lehmboden. Sie ist ein Versauerungsanzeiger und eine Pionierpflanze.
Stellaria graminea kommt in den gemäßigten Breiten Europas und West- und Mittel-Asiens bis in Höhen von etwa 1.200 Meter über NN. vor. Nach Nordamerika wurde sie durch den Menschen eingeschleppt. In ganz Deutschland insbesondere in den kalkarmen Gebieten häufig vor. In Österreich und der Schweiz ist die Art verbreitet und häufig zu finden.
Diese Pflanzenart kommt fast ausschließlich in größeren, aber selten bestandsbildenden, Gruppen vor. Ihre Befruchtung erfolgt durch Selbst- oder Insektenbestäubung, die Samen werden mit Hilfe des Windes weiter verbreitet. Die sommergrüne, mehrjährige Schaftpfanze treibt nach der Winterpause am Wurzelstock neu aus.
Quelle: Wikipedia
------------------------- Aufnahme vom 05.05.2011----------------------------
Die Sternmieren sind toll aufgenommen. Die Blüten sind ja recht klein. Die Aufnahme hat eine super Schärfe.Man kann jedes Detail der Blüten erkennen.
LG Margret
So schöne Sterne - wow - sie strahlen das Universum
in unsere Herzen und in unser Sein:-)
und wenn sie dann noch so kompliziert vorkommen
umso mehr ein Kompliment an deine Arbeit
lg Esther - schön hast du sie erwischt
Eine sehr gelungene Aufnahme und bestens präsentiert. Die Schärfe ist einfach super. Wunderschöne Blüten, die ich auch noch nicht kannte. Auch die Lichtstimmung gefällt mir sehr.
LG Ellen