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Ole by Agora Bilddiskussion intensiv

Ole


by 

Post a new QuickMessage
21.03.2012 at 17:56h
, License: All pictures  by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos


Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net


In erster Linie ist es ein Erinnerungsfoto an meinen Sohn (damals noch unser einziges Kind). Ich wünschte mir ein besonderes Bild, um es als Print an die Wand zu hängen. Daher erstellte ich ein sehr reduziertes Portrait ohne ablenkenden Hintergrund und mit Konzentration auf Gesicht und Ausdruck.

Comments:





Agora Bilddiskussion intensiv, 21.03.2012 at 17:59h

Wir denken, "Ole" kommt sehr gut auch ohne ergänzenden Erstkommentar aus - oder wie seht Ihr das? Wir sind wie immer gespannt auf die Diskussion.

Herzliche Grüße Euer Agora Team



Ilse Jentzsch, 21.03.2012 at 18:14h

Natürlich benötigt dieses Kinderfoto keine einleitenden Worte.
Mir fällt es schwer, insbesondere weil es ja ein emotionales Foto ist, also die Eltern es mit ganz anderen Augen ansehen als ich, hier zu schreiben, daß mir das Foto einfach zu unscharf ist.
Dazu muß ich allerdings einschränkend sagen, daß ich heute mal ausnahmsweise nicht am PC sitze, sondern am Laptop. Aber selbst wenn ich den Betrachtungswinkel verstelle, bleibt es leicht unscharf, was aber natürlich auch ganz bewußt so gewollt sein kann.
Ich bin gespannt, wie es die anderen beurteilen, möchte aber nicht versäumen zu schreiben, daß der kleine Fratz mit der Schnute ganz entzückend aussieht.



Michèle Gareus, 21.03.2012 at 18:18h

Ein süßes Foto für Eltern und Verwandte.
Quadratisch, schwarz-weiß, unscharf.
Fertig.



Alfons Gellweiler, 21.03.2012 at 18:26h


Warum sieht man hier so wenig Photos,
die eine Auseinandersetzung lohnen?

Es gibt doch gute Photographie, an der
sich die Gemüter scheiden, Bilder die
polarisieren, weil die Photographen
überraschende Wege gehen, die den
einen befremden, während sie den anderen
beglücken. Es gibt Bilder, die provozieren,
weil sie zeigen, was viele nicht zu sehen
wünschen. Es gibt Bilder, die durch
ungewöhnliche Gestaltung befremden
oder neugierig machen. Es gibt Bilder,
denen man vermeintliche Mängel begründet
verzeihen kann, weil sie berühren, und es
gibt vermeintlich makellose Werke, die
den Charme einer Schleiflackkommode
aufweisen, aber eben nicht mehr.

Über all das und noch vieles mehr könnten
wir uns beherzt austauschen oder
durchaus auch polemisch streiten.

Stattdessen serviert man ein einigermaßen
austauschbares, nicht besonders gelungenes
Porträt aus der familiären Bilderkiste, zu dem
sich kritisch anmerken lässt, dass es immerhin
scharf sein sollte. Dass das Kind vielleicht
ganz süß ist, hat nichts mit Photographie zu tun.

Was also soll das?

Entweder hält man bei »Agora« die Nutzer dieser
Plattform für Idioten oder senile Greise, oder man
hat dort wirklich überhaupt keine Ahnung davon,
was interessante Photographie ausmacht.

Grüße
Alfons



suchoi7, 21.03.2012 at 18:30h

Möchte mich "Alfons" zu 100% anschließen!!


Klaus-Günter Albrecht, 21.03.2012 at 19:24h

Wäre schon gewesen, wenn die Augen noch komplett im Schärfebereich lägen.


Clara Hase, 21.03.2012 at 19:42h

das ist ein bild welches man im familienalbum behält, selbst wenn man selbst sieht, das es ziemlich daneben ging - fototechnisch.
menschen, zumal wenn sie vertraut sind, da erkennt man schon selbst was sache ist.

nichts desto trotz ist das ein süsser fratz mit lustiger mimik.
zu verbessern gibts da nichts, nachschärfen oder so sinnlos.



bildfaenger., 21.03.2012 at 20:20h

dieses bild hat Charme und berührt das Mutterherzl in mir - ohne Frage - ich betrachte es, und da die Schärfe irgendwie nirgends hin " abgerutscht " zu sein scheint, sie ist quasi nirgends "richtig", betrachte ich es von allen Seiten nochmal und nochmal und ich fühle, dass es etwas bleibendes besonderes hat ... Punkt - Lg Steffi


Herbert Rieger, 21.03.2012 at 21:04h

Das Bild ist ok, als Erinnerung für die Familie wertvoll.
Zu sagen finde ich keinen Anlass.



I arkadas I, 21.03.2012 at 21:42h

ich kann mich da auch nur 100% alfons anschliessen...
hier muss viel mehr leben rein.. photographie fernab vom mainstream.. mit ganz viel aussergewöhnlichem.. das fänd ich sehr toll..
.. wenns die einsendungen hergeben. dann müssen die "admins" von agora viel mutiger werden..

diskussionen wie beim letzten bild ... einem schlechten street mit überhaupt keinem aussergewöhnlichen ansatz.. oder das hier. ein nahes kinderportrait. süß anzuschauen.. technisch aber misslungen......... sowas langweilt .. da tut sich agora keinen gefallen mit..

vlt hat die diskussion hier ja auch was gutes. und es trauen sich mehr photographen.. genau diesen weg mitzugehen... bei agora..
ich fänds wirklich toll.

..lg



I arkadas I, 21.03.2012 at 21:54h

. nur mal son beispiel..
http://ryanmcginley.com/admin/wandering_comma/Brandee_(Midnight_F
light)_2011_72x108.jpg
..
sowas als diskussionsgrundlage... vlt?? ;)..

.. fände es wirklich gut. wenn sich hier die vielen stillen betrachter trauen würden... sichtweisen zu zeigen.. bei denen richtig gute diskussionen entstehen würden...





harry k., 21.03.2012 at 23:45h

Alfons, du sagst es.
Dazu müsste es aber im Kreise der Verantwortlichen jemanden geben, der den Hut auf hat. Also, nicht als Textpolizei, die hat es hier genug, sondern was Fotografie betrifft.

Zum Bild: Augen mittig, leichter Silberblick, Schnute, wirre Haare - fertig ist der süße Michel aus L. und das Klischee dazu.
Analog KB, offene Blende, quadratisch geschnitten, unscharf - das nächste Klischee.

Ach nee - wieder so eins .... ich warte aufs nächste ....




Matthias von Schramm, 22.03.2012 at 7:37h

dieses bild steht hier allein für sich und so wirkt es nicht. im kontext zu anderen, in einer serie wäre das vielleicht anders. die elemente spielen nicht miteinander. und deswegen kommt dieser eindruck rüber, den auch alfons zum ausdruck gebracht hat. dabei ist es es für mich gar nicht so wichtig, wo der schärfepunkt liegt. diese formel, nicht auf den augen liegende schärfe ist ein nogo, halte ich auch für käse. aber dennoch, mimik, blick, situation sind einfach nicht interessant genug, für ein "anderes" spannendes portrait. ob das bild ein klischee erfüllt, wäre mir erst einmal egal.


Clara Hase, 22.03.2012 at 10:18h

ich fasse einmal zusammen

emotionales Foto
zu unscharf II
süßes Foto für Eltern und Verwandte.
Quadratisch, schwarz-weiß,
austauschbar
fototechnisch zu verbessern - aufnahme
fotografische mängel
sowas langweilt
Unschärfe gibt dem Gesamten eine weiche, gar zarte Note, die sehrwohl gut zum Metier Potrait paßt
Analog KB, offene Blende, quadratisch geschnitten, unscharf - Klischee


***
ist es nicht: polarisierend,
nicht provozierend
keine ungewöhnliche Gestaltung
befremdet nicht, macht auch nicht neugierig
Schärfe_Kontrast entsprechend einem Portait - insbesondere Kinderportrait





Wolf Schroedax, 22.03.2012 at 10:19h

"Schümpfen die über mich, Papa ?" - "Nee, Ole, über mich und die Agora ..." - "Waurum schümpfen die ?"
- "Weil sie meinen, das Foto von dir sei nicht gelungen und es ärgert sie, das dieses Bild ausgewählt wurde und nicht eins der anderen ... Dafür kann ich ja auch nix ... Vielleicht sollte ich aus den Haaren die Schärfe etwas herausnehmen, aber den Mund lasse ich so .." - "Papa , was ist Schäärfe ???"
.........



Clara Hase, 22.03.2012 at 10:25h

Kind, wenn es beisst dass einem die tränen
kommen :-)

Wie wäre es denn wenn sich hier jemand der Agora zur Seite stellt und eine angemessene professionelle Vorauswahl trifft?
Im sinne von hochwertigen Bildaussagen und Bildqualität?
Ich lese dann garantiert nur mit.



Ilse Jentzsch, 22.03.2012 at 10:29h

@Clara, wie wäre es denn, wenn alle, die immer so laut tönen, daß sie alles besser könnten, ihre Hilfe mal anbieten würden?

Niemand wird gezwungen sich Agora "anzutun", warum also ständig diese Forderungen nach besseren Bildern? Wenn mir ein Foto nichts sagt, was schon einige Male geschehen ist, dann klicke ich weiter und schreibe eben nichts.



Clara Hase, 22.03.2012 at 10:40h

das meinte ich Ilse

aber das ist wohl das gleiche wie bei der galerie - wenn sich die gegner verdoppeln

ich meine auch ein schlechtes bild kann als gutes Beispiel dienen - Fehler zeigen -
das Gute MUSS erklärt werden - erst Recht wenn es Richtung Kunst geht.

Das andere ist, dass ich bei Alfons mal reingeschaut habe - ganz ganz hinten - und das es da Bilder gibt, die mir auch mehr geben - also so manch andere die hochgelobt werden - muss ich sagen.

Aber - die breite Masse hat eben nicht den Blick, das Gespür - und hamstert sich auch die Festplatten voll mit dem was andere gleich in die Tonne tun - ich bin selbst leider auch so ein Kandidat - mit anderem Anspruch - nämlich bewahren was war - aber es erzählt nicht viel - das nimmt man aus der Erinnerung dazu oder aus der Geschichte der Stadt - das kann bei diesem Kinderportrait nur für den Fotografen gelten - nicht für uns, da wir dieses Kind nicht kennen -
aber drücken könnte ich es doch :-)



Wolf Schroedax, 22.03.2012 at 10:43h

Vorschlag : Gute Bilder, die es nicht in die Galerie geschafft haben, hier einstellen - ab und zu ....

Das"Leiden am Bild", wie es Alfons G. für sich zum Programm gemacht hat, lässt sich offenbar nur durch viele fein geschliffene Texte erträglich machen. So ist das Künstlertum eben .... Hauptsache man erhält sich ein gewisses Maß an Selbstbeachtung ....



Clara Hase, 22.03.2012 at 11:03h

wolf, was du im zweiten absatz schreibst, steht deutlich in deinem profil wie du denkst -

aber es trägt nicht dazu bei, dass sich bei agora etwas verändert -
oder das die mannschaft hilfsbereiter sich erhebt und anbietet.

ich bin ja der meinung, es gibt immer noch schlechteres als mich - und denen kann ich die erste Stufe für das treppensteigen beibringen - aber so denkt halt nicht jeder.
mich selbst bringt das aber auch nicht weiter - zugeb



Kerstin Marsidis, 22.03.2012 at 11:19h

So scheint dieses Foto ja nun doch zu polarisieren, wie kaum ein anderes...

Für mich wirkt Ole so, als sei er gerade aus dem Bett gekrabbelt, hat sich unterwegs etwas in den Mund gesteckt und ist dem Fotografen völlig ungeplant vor die Linse gerannt. So wie Kinder halt manchmal sind.
Er schaut sowas von interessiert in die Kamera und studiert regelrecht was in diesem Kasten passiert, dass ich einfach nur total angetan von ihm bin.
Die Unschärfe empfinde ich hier als passend, weil sie meinen Eindruck von dem Foto verschärft.

Ich denke jedoch auch wie Matthias von Schramm, dass dieses Foto im Zusammenhang mit ein/ zwei anderen "Ole-Bildern" vielleicht besser wirken könnte.

Dennoch hat das Bild mit Ole etwas, das mich anspricht. Sehr sogar!



KDH, 22.03.2012 at 11:28h

ein ganz nettes Kinderportrait ... was soll man da noch weiter diskutieren :)))

Klaus



Michèle Gareus, 22.03.2012 at 12:36h

Ich war lange ein solch "stiller Betrachter" und möchte mich jetzt mal zu Wort melden :)

Zitat Clara Hase
"das Gute MUSS erklärt werden - erst Recht wenn es Richtung Kunst geht."

Genau darin sehe ich das Problem. Ich wäre auch für Bilder, wie das von arkadas vorgeschlagene.
Nur... je mehr es in Richtung Kunst geht, desto weniger kann die Allgemeinheit etwas dazu sagen.
Vielen fehlt das Vorwissen um z.B. konzeptuelle Kunst kommentieren zu können.

Ja, Geschmack ist subjektiv und ja, jeder darf seine Meinung sagen... (!)
Aber warum sollte ein Künstler seine Werke hier zur Diskussion stellen, wenn ihm diese in seinen Augen nichts bringt, da der Zugang fehlt und er auf die Kommentare die dann eben kommen genauso gut verzichten kann!?
(egal ob das "gefällt mir sehr gut", "da steckt für mich Gefühl drin", "da hab ich keinen Zugang dazu" und das beste - "tolles Modell" ist oder ernstgemeinte Kritik)

Für jemand, der seine Fotografie nicht dem künstlerischen Selbstzweck zuschreibt, sondern gerne Meinungen hören möchte, eignet sich solch eine Diskussionsrunde.
Wer reicht also Fotos ein?
1. Fotografen, die sich verbessern wollen und eine ehrliche Meinung hören möchten
2. Fotografen, die sich gerne selbst beweihräuchern.

Inwiefern hier das eine oder das andere auf die einzelnen Mitglieder zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen.

Fakt ist jedoch, dass Fotografen/Künstler, die eben das in ihrer Arbeit sehen - Kunst - diese Bilder hier nicht zur Diskussion stellen. Weil sie 1. keine Tipps möchten, denn ihr Bild ist in ihren Augen so wie es ist als Kunstwerk einheitlich und weil es ihnen 2. nichts bringt, von der "Fotocommunity-Jury" beurteilt zu werden.


Und weil das hier angesprochen wurde, nein das Foto von Ole polarisiert nicht im mindesten. Es ist in meinen Augen nur der Auslöser für diese überfällige Diskussion.
Für den Papa von Ole tut es mir Leid. Ich denke nicht, dass er diese Diskussion unter seinem Bild erwartet hat. Andererseits ist mir aber auch seine Intention nicht klar. Geht es um Verbesserungsvorschläge? Ich verstehe nicht, warum er dieses Bild eingereicht hat, was man ihm dazu sagen könnte, das er nicht selbst sieht.



Jens Lotz, 22.03.2012 at 13:46h

Ich kann zwar die Anmerkung von Alfons und I arkadas I ganz oben nachvollziehen, denke aber trotzdem, dass es sich lohnen würde, auch über dieses Foto hier zu diskutieren. Für mich in seiner äusseren Erscheinungsform ein eher der klassischen Portraitfotografie zuzuordnendes Bild, bei dem natürlich nicht von experimenteller Fotografie gesprochen werden kann. Letztere würde ich auch gerne hier sehen, aber selbst in der FC-Galerie finden sich 95 Prozent bekannter Konzepte wieder, wo also herholen?
Aber auch über "klassische" Fotografiekonzepte könnte man doch streiten? Hier stellen sich für mich einige Fragen , die ich schon für eine Diskussion würdig halte.
-Warum wählt der Fotograf hier zu einem schelmischen hoch emotionalen Gesichtsausdruck eine Darstellung im Quadratformat. Gelegenheit sich doch mal über die bildpsychologische Wirkung von Formaten zu unterhalten!!
Das Quadrat stützt die Bildaussage hier nicht, es bleibt neutral dazu.
-Warum mittig? handelt es sich um eine in sich ausgereifte ruhende Persönlichkeit? Alter und Gesichtsausdruck sprechen geradezu dagegen. Könnte man das durch den Bildschnitt, eventuell mit vakanten Anschnitten in einem entsprechenden Format nicht stützen?
Zur Lage der Schärfeebene wurde schon einiges gesagt. Da denke ich wie Matthias v. Schramm, aber trotzdem liebe ich auch scharfe Augen, sie sind ein Spiegel der Seele.
LG jens



Clara Hase, 22.03.2012 at 13:56h

Danke Jens Lotz - du tust es wenigstens - das Bild auch besprechen - was ich von den agora kritikern selten höre.



harry k., 22.03.2012 at 14:07h

Ich kritisiere Agora, zeige damit aber mein Interesse an Bildbesprechung. Wenn dem nicht so wäre, würde ich garnix schreiben.
Ein paar Sachen setze ich aber voraus: zB, dass man über Formate schon mal nachgedacht hat.



Wolf Schroedax, 22.03.2012 at 14:16h

Wenn das Quadrat statt für Ruhe/Gesetztheit für Konzentration steht, dann passt es hier doch. Der Blick ist voll konzentrierten Intresses an dem, was AutorIn da macht, und es findet ein sachlicher Dialog statt. Der Bombom hält den Jungen am Platz.
.......
Dann denk doch mal, harry k. ! ((Die meisten drücken hier sowieso wahrscheinlich nicht F11))



lophoto, 22.03.2012 at 15:37h

ganz feine arbeit.
mir gefällt es genau so wie es ist.

das foto ist nun wirklich nicht das alltägliche "mein kind portrait".....die mimik, der ausdruck, die nähe zum gesicht, das schnute ziehen. alles passt.
auch die schärfereduktion, egal wie gemacht, ob fehler oder gewollt.....passt. knacke scharf wäre total langweilig hier.
für mich passt es, mag es.



harry k., 22.03.2012 at 16:49h

Ich bin, Wolf ;-)) Sechs pixel sind viel wert.

Quadrat steht nicht für Ruhe. Dafür ist das Auge viel zu unstet und sucht ständig nach Anzeichen für Ungenauigkeiten (Vergleiche: mathematischer und optischer Kreis)



Detlef Rüping, 22.03.2012 at 18:55h

Der Bildautor hätte über die Entstehung des Bildes kein Wort verlieren müssen. Das Foto spricht für sich. Es spricht über die Intention (Erinnerung an Sohn), über den Aufbewahrungsort (Familienalbum), über einen köstlichen Moment (Mimik eines Kindes) und über den scheinbaren Mangel (Unschärfe). Es spricht eine sehr deutliche Sprache, so deutlich, dass ich tatsächlich alle Anmerkungen gelesen habe, um zu erfahren, welches tiefere Verständnis denn hier noch angestrebt werden kann. Die Mühe hätte ich mir sparen können. Für mich nähert sich dieses Bild den hehren Gefilden der fotografischen Kunst eher, als so manches, das langatmiger Erklärungen bedarf.



PhotoMannWillich, 22.03.2012 at 20:28h

Was soll ein Foto - berühren.
Dies hier ist unscharf - nicht wirklich gut.
ABER es berührt mich !!!
Damit ist es gut.



Max Stockhaus, 22.03.2012 at 20:29h

Schärfe auf die Augen heißt es so oft,
es muss längst nicht immer richtig sein,
hier wäre es allerdings angebracht gewesen.
Das Quadrat passt gut.

Irgendwas stört aber, ich glaube es ist der Haarschopf, der so im Vordergrund steht, obwohl nicht einmal der ganz scharf ist.

Hier wurde entweder die Kamera nicht richtig bedient, oder die Automatik hat versagt, oder die Kamera ist nicht richtig heile,

na ja...

ein drolliges Bild als schöne Erinnerung ist es allemal.

lgm




Wolf Schroedax, 22.03.2012 at 20:46h

@ harry k. ::: 14:07 hast du über Formate NACHGEDACHT, meintest du zu dem Zeitpunkt auch schon, du SEIST ein Format wie 16:49 ? {{:--)))
Jens Lotz (13:46) hat dankenswerterweise versucht, eine Diskussion über die Bedeutung von Formaten anzuschieben. Er meinte, das Quadrat passe eher für eine "ausgereifte, ruhende Persönlichkeit", aber nicht für ein Kind. Dem habe ich (14:16) zu widersprechen versucht. Wie du auch.
@ Jens Lotz ::Ich meine, der Zuschnitt eines Bildes erfolgt überwiegend nach optischen Gesichtspunkten,
um der Komposition Spannung zu geben. Welche Alternative siehst du denn für dies Foto ? Ein Breitformat mit verschwommenen Accesoires eines Kinderzimmers etwa, oder mit Händen im Bild ?



Klaus-Günter Albrecht, 22.03.2012 at 21:17h

Das quadratische Format finde ich eigentlich ganz ok, es rahmt den Kopf, der das Bild ausfüllt. Daß der Fotograf den Schwerpunkt auf die Schnute gelegt hat, ist als Motiv verstanden und auch reizvoll. Das ist kein gestelltes Kindergesicht und in soweit auch betrachtenswert. Trotzdem wäre es ohne Aufwand möglich gewesen, die Tiefenschärfe leicht zu erhöhen und den Augen mehr Schärfe zuzugestehen. Ohne das diese das Bild dominieren, denn genau das sollte ja wohl vermieden werden. Die Menschen gucken anderen Menschen zuerst in die Augen und versuchen darin zu lesen, das ist nun mal so. Das Bild pauschal zu verwerfen, halte ich für falsch.
Liebe Grüße Klaus



Clara Hase, 22.03.2012 at 21:20h

über quadrat, hoch - oder quer muss ich sagen, hab ich auch noch nie etwas gelesen - es sei denn es ergibt sich aus dem motiv - einen turm quer zu fotografieren,dürfte wohl eher nicht glücken.

also kinder sind ja man nicht die ruhigsten- und wenn keine zusätzliche lichtquelle vorhanden war, gehts auf die Blende - und damit unter umständen unscharf



I arkadas I, 22.03.2012 at 22:12h

.. vlt nochmal so....
ich will bilder hier. die nicht wie dieses deshalb ne diskussion auslösen.. weil es offensichtliche "mängel" hat, die dem bild keinerlei künstlerischen wert beifügen... als stilmittel gewollt sind..
sondern ich will bilder hier.. die technische unzulänglichkeiten als stilmittel einsetzen. die eigenwillige wege gehen... die polarisieren... meinungen geradzu herausfordern...
das würde agora gut tun...

.. und zum bild direkt nochmal. das bild hat immerhin viel mehr charme.. als 90% aller bilder, die ich mir vorhin in meinem "buddy-ordner" angeschaut habe. ;) es ist kein schlechtes.. und als erinnerungsfoto für den sohn.. hätte es für mich auch einen besonderen wert..

. und abschliessend. zu alledem. die diskussion hier mag ich . sie belebt agora.. bin echt gespannt, was dann hier für neue bilder kommen..

.. ;)




harry k., 22.03.2012 at 22:27h

Wolf: das heißt 6 aus 49 ....


Wolf Schroedax, 22.03.2012 at 22:41h

Gewinn oder Verlust ?


Thomas Bregulla, 22.03.2012 at 22:50h

Kinderbilder sind oft deswegen so gut, weil Kinder Typen sind. da ist nichts gespielt, die sind wie sie sind.
Und da funktionieren die Sachen, die bei allem funktionieren, was Augen hat: Solange die Augen scharf sind, ist der Rest schon fast egal, um ein gutes Bild zu bekommen.




Thomas Bregulla, 22.03.2012 at 22:53h

Um Missverständnissen vorzubeugen - mir gefällt das Bild, gerade wegen der knappen Schärfe - die Augen sind scharf genug abgebildet.


Clara Hase, 22.03.2012 at 23:20h

ich hatte grad mit wolf drüber gesprochen -
würde es nicht neben sich selbst hängen, sonder im gespann mit anderen kinderbildern in einer galerie
ob das wirkung hätte oder eher nicht?

im anzug mit rüsche täte mir jedenfalls kein kinderbild mehr gefallen



Jens Lotz, 22.03.2012 at 23:38h

@ Wolf und Harry
Die Bemerkung mit dem " Ruhen", von dem man ja bei einem aufgeweckten Kind in diesem Alter nicht ausgeht, bezog sich nicht auf das Format, sondern auf die mittige Position des Gesichtes.
@ Wolf:
Und die Frage, ob die Formatwahl nur nach optischen Gesichtpunkten erfolgen soll um den Bildschnitt zu optimieren, beantworte ich für mich mit einem klaren Nein. Das Format selbst ist ein Gestaltungsmittel mit direktem Einfluss auf Motivwirkung und Bildaussage. Und das Aufgeweckte und Schelmische, was ich in dem Gesicht wahrnehme, wird durch das ausgeglichene Quadrat-Format, das durch die Gleichberechtigung der Bildränder symbolisiert wird, was sich neutral dem Motiv gegenüber gibt, eben nicht unterstützt. Ein grosser Vorteil des Quadrates, dass es durch seine Neutralität fast jedes Motiv darin umsetzbar macht, ist für mich ein Nachteil hier. Der jugendlichen Emotionalität und Spontanität täte hier viel besser ein Hochkant gut, da Hochkant einen aktiven Eindruck vermittelt, der zu diesem aufgeweckten Jungen passt und dieses dann auch unterstützt, mit viel stärker empfundener Nähe des Betrachters zum Portraitierten.
Und was die Komposition angeht ,sehe ich es ja als klassisches Portrait , warum sollte ich da dem Fotografen eine andere Hintergrundgestaltung vorschlagen? Er wollte die totale Freistellung genau so und die reine Konzentration auf Ole, das akzeptiere ich einfach.
LG jens



Matthias von Schramm, 23.03.2012 at 8:10h

zum thema format:

da ich finde, dass für das portrait kein günstiger moment abgepasst wurde, dass ausdruck und gesicht nicht gut erfasst wirken, setzt sich dieser eindruck bei mir in allen elementen fort. ich finds ungünstig geschnitten. zu nah, zu groß, zuviel quadrate. format, gesicht, schärfe - unschärfeflächen. mehrere bilder dieser art nebeneinander würden diesen eindruck auflockern, deswegen meinte ich oben, alleine für sich vermisse ich eine interessante portraitwirkung.

jens lotz schreibt: "Und das Aufgeweckte und Schelmische, was ich in dem Gesicht wahrnehme, wird durch das ausgeglichene Quadrat-Format, das durch die Gleichberechtigung der Bildränder symbolisiert wird, was sich neutral dem Motiv gegenüber gibt, eben nicht unterstützt."

danke - dies beschreibt es sehr gut. so mancher portraitfotograf arbeitet fast ausschließlich mit mf 6x6 und wenn man sein werk mit der zeit studiert, sieht man das manche gesichter und momente ein spontaneres gut gestaltetes kb aus dem handgelenk verdient hätten. das alles nennt man auch die quadratur des rechteckes.

nicht nazan
recht.


"wedick, gestern um 15:30 Uhr
habt ihr euch mal euere Komentare durchgelesen?
Bildbesprechung ist anders."

eine frage an dich - hast du dir deinen kommentar mal durchgelesen?



Detlef Rüping, 23.03.2012 at 8:43h

Die extensive Diskussion über das Format wird zu keinem allseitigen Konsens führen. Beachtet man allerdings den Hinweis des Bildautoren, dass dieses Bild von vorneherein als Wandschmuck konzipiert wurde, wird man berücksichtigen müssen, dass er allein über die Wirkung eines quadratischen Formats an Ort und Stelle zu entscheiden hatte.



Matthias von Schramm, 23.03.2012 at 8:49h

@ Detlef Rüping

das glaube ich nicht. wände schreiben einem äußerst selten quadrate vor.



Detlef Rüping, 23.03.2012 at 9:04h

@Matthias:
Zugegeben, ich kenne diese spezielle Wand auch nicht. ;-) Aber abgesehen davon: Die frontale Ausrichtung eines Gesichtes Richtung Kamera ist m.E. eine durchaus symmetrische Angelegenheit, der das quadratische Format entspricht. Gestaltungselemente sind hierbei die vertikale Halbierung des Bildes durch die Nasenrücken-Mund-Linie, sowie die horizontale Drittelung durch die Augenbrauen-Linie und die Linie Schultern-Mund.
So weit mein Senf dazu.



Wolf Schroedax, 23.03.2012 at 9:34h

@Jens Lotz ::
-"Motivwirkung/Bildaussage" werden optisch übermittelt. -Wenn du Aufgewecktes und Schelmisches siehst, ich aber Konzentration (gestern 14:16) in dem Gesicht sehe, dann können wir uns über das angemessene Format nicht einigen. Denn wir sind uns ja einig, dass das Quadrat zur Konzentration passt.
-Aber nun sag doch endlich mal, welches Format du gewählt hättest. Oder möchtest du wie MvS (heute 8:10) lieber noch andere Gesichtsausdrücke ?
- Du akzeptierst die Konzentration des Autors auf das Kind, der aber hat die Konzentration des Kindes gesehen und festgehalten - in einem durchaus glücklichen einvernehmlichen Moment.




Matthias von Schramm, 23.03.2012 at 9:50h

es ist oft das problem in diesen diskussionen, dass die argumente der anderen nicht genau aufgenommen werden, sondern eigentümlich lustig interpretiert. ich habe nun einmal nicht geschrieben, dass ich andere gesichtsausdrücke möchte, sondern das ausdruck und gesicht nicht genügend gut erfasst wurde. das kinde hat ein recht zu jedem ausdruck, nur fotografieren muss man ihn können, was nicht immer leicht ist und man sollte eine ausschüttung mit dem bade vermeiden.

deswegen halte ich auch eine quadratische in die ruhe gehende abbildung nicht für kindgerecht, zumindest bei diesem interessanten kindergesicht, welches schon in diesem augenblick dynamik, bewegung und unruhe zum ausdruck bringt. und diesen hätte ich durch format, draufblick, meinetwegen schrägheit, meinetwegen aufhebung von symmetrie verstärken wollen.

jetzt kommt aber bitte nicht auf die idee mir zu unterstellen ich will einen anderen gesichtsausdruck schräg und das hauptmotiv marginal abgebildet sehen.



Clara Hase, 23.03.2012 at 9:59h

also matthias
da möchte ich dir aber widersprechen - das bild ist sowas von lebendig und unverstellt - trotz der unschärfen, das muss man nicht noch übesteigern
indem man das format ins chaotische zieht.



Matthias von Schramm, 23.03.2012 at 10:09h

falsch clara, ein quer oder hochformat bringt kein chaos, sondern ordnung und diese ordnung bringt meines erachtens dynamik. der weg geht nicht übers chaos zur spannung. es kommt dann nämlich ein faktor hinzu, der so fotografiert wie es ist, sehr eingeschränkt ist, nämlich der faktor gestaltung. die mimik ist ja gar nicht so schlecht, aber mmn. hat der fotograf daraus zu wenig gemacht.

geh mal in die deichtorhallen zur ausstellung von saul leiter - die läuft noch. sehr viele portraits dabei mit kleinbildformat eben auch aufgenommen (also keine quadrate) die durch format und gestaltung faszinierende ordnung besitzen ... freilich befinden sich diese bilder in einer ganz anderen liga als dieses.



Clara Hase, 23.03.2012 at 10:42h

ordnung bringt meines erachtens dynamik???
(als chaotisch hätte ich auch noch eine schräglage angesehen)

ich weiss nicht so recht - wenn ich ordnung schaffe wirkt es meistens steril und aufgeräumt, also keines wegs dynamisch
es sei denn ich betrachte eine fluchtlinie - mit geordneten elementen

dynamik ist für mcih bewegung - lebhaftes

jetzt hab ich doch gegoogelt - und hier http://www.definition-of.net/definition-der-dynamik

eine definition gefunden (aber vorsicht - da geht gleich auch eine werbeseite auf - schliessen)

laute und leise töne - die dann den kontrast bilden
ich meine das ist im gesicht dem portrait dieses jungen schon vorhanden
die sanften augen, die wirren haare die schnute

mir gefällt das quadrat - jedenfalls hab ich nichts dagegen



Wolf Schroedax, 23.03.2012 at 11:25h

Zu nah, zu wenig drumrum ::: Das kann ich nachzuvollziehen, hat aber nicht zwingend was mit dem Format zu tun ...


KDH, 23.03.2012 at 14:37h

Aus rein emotionaler Sicht bleibt es für mich ein nettes Kinderportrait, was man sich als Eltern durchaus in Großformat an die Wand hängen kann.

Aus rein fotografischer Sicht, ist das Bild für mich, so wie es hier gezeigt wird, durchaus gelungen.
Das Quadrat konzentriert nun mal auf die Mitte - das ist so gewollt und macht sich als Wandbild auch sehr gut. Eine Änderung des Bildschnittes in 2:3, 3:4 oder gar 4:5 würde es nicht anders oder gar spannender machen. Ob man den Beschnitt enger fasst, ist Ansichtssache. Ich würde das wahrscheinlich tun, aber auch wiederum beim Quadrat bleiben ... nur, an meine Wand solls ja nicht.

Die Unschärfe empfinde ich als sehr angenehm, auch wenn es als leichter Frontfokus erscheint. Wenn der Betrachtungswinkel größer wird, konzentriert sich der Blick des Betrachters tatsächlich auf die Augen.

Für mich hat es den Charme einer analogen Mittelformataufnahme, mit einem ganz dezenten Korn, einer warmen Tonung und der unbeschreiblichen Weichheit eines Carl-Zeiss-Jena Objektives.

Klaus



Matthias von Schramm, 23.03.2012 at 18:55h

@ clara

du machst und denkst den dritten schritt vor dem ersten. ich bin davon überzeugt, ein gutes bild braucht ordnung.



uschr, 23.03.2012 at 20:23h

Nun gut, Ole sah in diesem Moment eben so aus.
Offenbar zappelte er wie immer herum und es war auch nicht alles nach seinem Sinn.
Schein mir geeignet für eine Collage über Stimmungen von Ole. Als Porträt da wohl eher nicht.
Kinderaugen sollten so scharf sein wie sie die Welt sehen und sie sehen schärfer und das ist gut so.



Das Herminsche, 23.03.2012 at 20:35h

Es kann nur das Bild in Agora diskutiert werden, welches zur Diskussion eingereicht wird. Also hat dieses Bild und der Fotograf ein Recht auf Diskussion.

Ich habe keine Lust darauf, also lass ich es.



harry k., 23.03.2012 at 21:10h

Ich finde, wir nähern uns dem Kern des Pudels ;-))
Matthias, ich gebe dir unumwunden recht: Ein Bild braucht eine Ordnung. Immer.
Ordnung braucht es, um eine gemeinsame Ebene zwischen Sender und Empfänger zu definieren. Um auf gemeinsamen Erfahrungen aufzubauen und Inhalte vermitteln zu können. etc. etc.
Kunst ist zwar frei, diese Diskussion möchte ich aber hier nicht wirklich führen ;-))

Zurück zum Formalen: Wenn ich Chaos zeigen will, muss ich es gegen die Ordnung setzen. Chaos mit Chaos funktioniert nicht und zuviel Ordnung macht sich selbst kaputt. Für mich sind es die Gegensätze, die etwas verdeutlichen.



Matthias von Schramm, 23.03.2012 at 21:28h

ja harry, in dem punkt bin ich traditionalist.

ich kann nur mit der ordnung beginnen, sie dann möglicherweise zerstören, auch vollkommen - aber sie muss erst einmal dagewesen sein.



harry k., 23.03.2012 at 21:31h

Ja, da bin ich auch voller Überzeugung ein alter Sack.


Silenzio, 23.03.2012 at 22:01h

diese realsatire ist im kern voll in
ordnung und kein bisschen chaotisch.

auch ein unscharfer pudel ist im quadrat
dynamischer und als wandbild besser
geeignet als ein falscher hase ohne
jugendliche emotionalität im mutterherz.



151067, 24.03.2012 at 21:01h

das Foto hat mich beim ersten mal anschauen fasziniert und in seinen bann gezogen. wegen der schärfe? sicher nicht, der bea? wohl auch nicht.
es ist die Natürlichkeit des Gesichtsausdrucks, der wohl in einem studio, oder auch nur geplant nicht so wäre wie es ist.
ich finde es eine klasse Aufnahme. und wünsche dem Fotografen noch viel Freude mit der Aufnahme
vg peter



harry k., 25.03.2012 at 1:14h

Tja, manchmal ist nix bemeren das Witzigste, was man machen kann.


Christograph, 25.03.2012 at 12:29h

Abgesehen davon, ob das Foto unscharf ist und eine extreme Körnung aufweist, ist der oder die Kleine klasse getroffen. Mich wundert es nur immer wieder, warum Eltern so sorglos mit der Veröffentlichung Ihrer Kinder umgehen, ohne dass diese eine Entscheidungsmöglichkeit haben, ob Sie der breiten Masse als Anschauungsobjekt dienen möchten oder nicht! Kann mir nicht vorstellen, dass der Zwerg in vielen Jahren davon begeistert sein wird, wenn Mama und Papa ihm davon berichten.

Na, vielleicht sehe ich das im Zeitalter von Facebook, Twitter, und allen anderen persönlichkeits verstümmelnden Plattformen auch zu eng?

MfG



Agora Bilddiskussion intensiv, 25.03.2012 at 17:40h

Hier geht es weiter:


ki7
Vielen Dank für die rege Beteiligung an der Diskussion. Zwei Fragen, die gestellt wurden, möchte ich beantworten:

1. Material: Rolleiflex 3,5 E Xenotar, Rolleinar 1 Nahlinse, Metz Stabblitz 45 CT-5 (indirekt nach rechts-hinten-oben), Ilford HP-5 Plus, X-Tol

2. Grund der Einreichung:

a) wollte für mich klären, ob die Unschärfe in Ordnung ist. Sie war nicht geplant, es gab jedoch kein schärferes Bild mit annehmbarer Komposition (Ole war schwer ruhig zu bekommen, er wurde gebeten, in die Kamera zu schauen, was nur für wenige Sekunden anhielt, das Interesse verebbte bald ganz. Es wurden auch keine "Bestechungsversuche" mit Süssigkeiten oder ähnlichem gemacht).
Zunächst war ich mit der Unschärfe unzufrieden, fand sie dann aber ganz passend.

b) Auch ich stellte mir unbewusst die Frage, ob ich das Bild als ernsthaftes Foto zur Diskussion einreichen soll, handelte es sich doch "nur" um ein Kinderportrait. Spannend in der Diskussion fand ich, dass das Bild der Schönen im Leipziger Straßencafé deutlich weniger polarisieren konnte, obwohl es viele Ähnlichkeiten aufwies: Portrait, nicht gestellt aber geplant (kein Schnappschuss), analog, kleinere technische/gestalterische Mängel, keine Person des öffentlichen Interesses, plakative/klischeehaft
Erkenntnis: Die Diskussion festigte aber meinen Standpunkt, dass auch Kinder das Recht auf gute Portraits haben. Und es überraschte mich, dass solch ein Bild derart provozierend wirkte.

Abschließend nochmals vielen Dank für die rege Beteiligung, ich habe mich auch besonders über die vielen positiven Anmerkungen gefreut (die teilweise auch mit kritischen Kommentaren kombiniert wurden).
Aber auch ein ausdrückliches Danke an die kritischen Anmerkungen, denn ohne sie wäre mein Erkenntnisgewinn (s. o.) nicht möglich gewesen.

Ach ja, noch was zu dem Kommentar von Christoph, von wegen ungefragte Veröffentlichung von Bildern der eigenen Kinder: Im Prinzip hast Du Recht, daher veröffentliche ich ja auch anonym.







 
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