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Hinter den Fassaden von Paris befinden sich öfter als man denkt
kleine oder größere Oasen.
Hier sieht man ein Beispiel davon, im X. Bezirk. Das Haus stand
schon teilweise um das Jahr 1500, damals noch außerhalb der
Stadt, und war eine Poststation, wo die Pferde gewechselt wurden.
Später wurden weitere Teile des Hauses erbaut. Heute wird der
zweite Hinterhof überwiegend von Künstlern bewohnt.
Die kleine blaue Veranda wurde um 1970 nach Plänen des Architekten des Centre Pompidou gebaut.
Es ist sensationell, wie historisch so manche
Ecke in Paris sein kann - ohne deine Geschichte
dazu wäre es einfach nur ein Hinterhof für mich gewesen.
lg
Regina
die blaue Veranda gefällt mir sehr, dieses kleine Stück Garten ist sehr poetisch, so weit weg vom übrigen Paris und dennoch ganz drin. Hier liegen wohl einige Souvenirs...
LG ingrid
so kann man es sagen. Meine Großeltern väterlicherseits haben schon hier gewohnt, seit dem
Jahre 1911, und ich selbst ab 1947 bis 1969. Damals
waren diese alten Häuser noch ziemlich dunkel, und
schmuddelig, es war aber die Norm in Paris. Ab 1965
ist einiges nach und nach besser geworden. Die Gänge
und Treppenhäuser wurden nicht mehr dunkelbraun, sondern beige angestrichen, und viele von den alten
Gasleitungen aus der Zeit der Gasbeleuchtung sind
entfernt worden.
Auch die ausgefallene Wandmalerei an der Fassade
hat dem Gesamtbild des Hauses etwas gutes getan.
Die Lage stimmt auch, und deshalb behalten wir die
Wohnung, um später abwechselnd in Runkel und Paris zu leben.
Es sind unterschiedliche Verhältnisse hier und dort,
die sich aber sehr gut ergänzen.
LG