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Gewiß kein Jubeltag...und ein interessanter Link...
Ein Abschnitt ist besonders interessant, vor allem für mich als Magdeburgerin:
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DDR:
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Aus Rücksicht auf den sowjetischen Bruderstaat wurden Informationen über das Unglück nur zögerlich in Umlauf gebracht, oftmals wurden Fakten des Unglücks heruntergespielt oder ganz verschwiegen. In den Wochen nach dem Unglück gab es in der DDR plötzlich ein reichhaltiges Angebot an Gemüse, jenes, das vom Westen den Ostblocklieferanten nicht abgekauft wurde.[36] Gleichzeitig war von einer Stabilisierung der Radioaktivität auf niedrigem Niveau in den Zeitungen zu lesen, ohne über das Niveau vor der Katastrophe zu schreiben. Das damalige Mitglied des Politbüros Günter Schabowski informierte sich zwar auch in den West-Medien und machte sich Gedanken, aber es habe im Katastrophenfall ein eisernes Gesetz gegolten: „Auf jeden eigenen Kommentar verzichten. Da wird nur erzählt, was die in Moskau fabrizieren.“[37]
Magdeburg:
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Eine einmalig hohe Strahlenbelastung auf dem Gebiet der DDR war im Gebiet Magdeburg zu verzeichnen, allerdings kamen die Ergebnisse der Messungen des Bezirkshygieneinstituts nicht an die Öffentlichkeit.
Für Umweltgruppen in der DDR war das Ereignis allerdings ein erstes Aufbruchsignal. Erstmals begann eine Debatte um die friedliche Nutzung der Kernenergie. In Eingaben an die Volkskammer und den Ministerrat forderten DDR-Bürger erstmals den Ausstieg aus der Kernenergie.
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An die vielen Südfrüchte, die plötzlich in den Läden lagen, kann ich mich erinnern...
Nun ja, warum, haben wir viel später erfahren...und auch, warum es dermaßen viele Menschen mit der Schilddrüse hatten...
...unabhängig von der momentanen Diskussion... eine Perspektive aus der ich es noch nie gesehen habe... von der Elbseite mit der Kanalbrücke im Hintergrund... durch die momentane Stimmung ist sw hier angebracht. die dunkelheit des themas wird deutlich unterstrichen....
Gruß
Roland