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Ich bedanke mich hiermit auch ganz herzlich bei allen Fotofreunden für die wunderbaren Anmerkungen, Gedanken und Diskussionen zu den Bildern
und wünsche ein gutes und interessantes Jahr 2009!
erstaunlicherweise beinhaltet das Leben sehr unterschiedliche "Getränke"...
Ich wünsche Dir ganz herzlich für das neue Jahr, und für das Leben, dass Du fast immer nur angenehm zu "trinkende" Portionen Leben erfährst. Neue Ungewöhnliche, gewohnt Gute und Spannende.
Lieben Gruss
erich
Doch genau das Wissen um jene Unvollkommenheit kann einem manchmal den Mut nehmen oder die Ausdauer oder die Kraft rauben...
Danke für dieses Bild- und den Satz- leben wir ihn!
Liebe Grüße und ein Wünsche für Dich für ein gutes Jahr 2009!
Claudia
Dir auch alles Gute von mir aus Münster! Ich stimme dem guten alten Peter Ustinov vollkommen zu. Man sollte sich das Leben wirklich nicht zu schwer machen und es möglichst auskosten. ... wobei man leider nicht immer Herr der Lage ist :-(
In diesem Sinne dennoch ein schönes, gesundes Jahr 2009!
Gruß, Stefan
Hallo Kerstin,
bis zur bitteren Neige, ja !
Mir gefällt die Ruhe, die
von diesem besonderen
Stillleben ausgeht.
Es ist von Großzügigkeit getragen,
und nur auf der Verschlußkappe
ist geballte Zeichenflut.
Ein wunderbares Bild,
das ich auch gleich nutzen möchte,
um dir von Herzen ein gut verlaufendes
2009 zu wünschen, Ich freue mich
schon jetzt auf die Bilder, die
von dir kommen und auf deine
Kommentare. Bleib gesund.
Das jahr ist fast zu Ende, so wie die Flasche im Bild beinahe leer ist.
Aber am 1.1. wird die Flasche im Altglascontainer gelandet sein, wir jedoch bekommen eine neue Chance, zwölf neue Monate, und das ganz umsonst...
Ich wünsche Dir alles Gute für das Neue Jahr und viele gute Fotoeinfälle.
Gruß
Peter
Ein gutes Stilleben-Foto mit guter Aussage.
Ist natürlich nicht für Alkoholiker gedacht! ;-))
Dir auch ein glückliches neues Jahr und viele weitere guten Fotos!
LG Sabine
@Sabine: Danke!
Alkoholiker: Nein, daran dachte ich natürlich nicht (ich war es auch nicht selbst, die die Flasche leerte :-)); das Bild ist natürlich nur symbolisch gemeint.
LG Kerstin
Zunächst heißt "bis zur Neige" nicht immer "bis zur bitteren Neige" - ich trinke jetzt ein Gläschen auf Dich, Kerstin, bis zur "Verneige" vor Deinen Bildern, die ich im letzten Jahr genießen durfte und wünsche Dir, dass das letzte Schlückchen in der Flasche nie ein bitteres sein möge.
Diese kleinen Flaschen machen ja jetzt in allen möglichen Gesellschaften die Runde - in diesem Sinne auch ein Symbol für einen gewissen kulturellen Abstieg, den wir hoffentlich nicht bis zur Neige auskosten werden.
Aber so das letzte Quentchen aus dem Leben herauszuschütteln ist schon ein lobenswerter Vorsatz :-)))
In diesem Sinne auch Dir ein gutes Neues Jahr in vollen Zügen.
LG Klaus
Ich hoffe doch das die Flasche noch nicht lehr ist ;-))
Ich wünsche Dir ebenfalls ein gutes und fröhliches 2009. Mach so weiter wie bisher. Deine Bilder haben mir geholfen auch mal Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen...Danke dafür.
Auch Dir ganz, ganz liebe Grüße für das bevorstehende Jahr. Das mit der "Neige" hatte für mich 2008 einen bitteren Beigeschmack. Ich freue mich deshalb ganz besonders auf 2009... Camy
liebe kerstin,
das bild passt zu dir. weil es gehaltboll ist, so wie viele deiner bilder, aber auch anmerkungen. danke dafür.
ich freue mich auf weitere vbilder und anmerkungen im neuen jahr und wünsche dir alles gute.
lg renate
Noch ein Schluck und das Jahr ist zu ende. Hoffentlich ist die Flasche für das nächste Jahr wieder voll, damit wir weiterhin wundervolle Werke von Dir betrachten dürfen.
Einen guten Rutsch und alle liebe für das nächste Jahr wünsche ich Dir mit viel GUT LICHT,
Daniel
für den einen geht das Jahr zur Neige, andere wiederum interpretieren es als "bis zur bitteren Neige", je nach Erfahrungen, die man im fast vergangenen Jahr machte.
Viele haben Verluste erlitten, andere trafen ihren Traumpartner oder bekamen einen Prinzen oder Prinzessin. Je nachdem, was jeder persönlich erleben durfte, oder musste, wünsche ich dir und allen FC'lern einen positiven Blick in die Zukunft.
LAOTSE sagt:
Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.
LG
@gar
Zumindest haben wir die Neige diese Jahres erreicht und ich hoffe, Du du kannst rückblickend sagen, es war überwiegend geschmackvoll!
Auch Dir herzlichen Dank für Deine Kommentare und Deine Bilder und danke natürlich für die guten Wünsche, die ich hiermit gern erwidere!
LG KD
Liebe Kerstin, gerade, weil das Leben unvollkommen ist, wollen wir uns immer wieder bemühen, es möglichst gut und sinnvoll zu gestalten, voll intensiver Begegnungen, voll Liebe und Sinnenfreude.
Ich wünsche dir ein farbiges, lichtvolles und gesundes Jahr 2009!
Margarete
über den Satz „Das Leben ist unvollkommen und muss daher bis zur Neige ausgelebt werden.“ von Peter Ustinov lohnt ein Nachdenken, das über die dreizehneinhalb Sekunden Aufwand hinausgeht, der in der fc in 95 Prozent der Fälle in sinnlose Anmerkungen investiert wird, gewiss. Wie überhaupt alle Bilder, die Du in diesem Jahr eingestellt hast, zu vertieftem Nachdenken Anlass gaben. Das lag natürlich daran, dass zuvor in die Bilder auch entsprechendes Vor-Denken investiert wurde, so dass sie sich qualitativ (nicht unbedingt technisch, aber inhaltlich) von Vielem unterschieden, was man manchmal für den nach einer Fototour in das Web ausgekippten Speicherkarteninhalt halten könnte. Den Reiz, sich auch einmal quantitativ zurückzuhalten und die Mitmenschen nicht mit allerlei Banalitäten zu langweilen, die einem mehr oder weniger zufällig vor die Linse kommen, verspüren offenbar Wenige. Alles das hier Gesagte möge sich wohlgemerkt auf Mitmenschen beziehen, mit denen wir jeweils oder auch beide nichts zu tun haben und deren Portfolios man bei einer Tour durch die fc zufälligerweise streift.
Mit dem Rat, sich quantitativ zurückzuhalten, sind wir aber unversehens doch bei einer Beschäftigung mit dem Zitat von Ustinov angelangt. Es wird Dir gewiss aufgefallen sein, dass dieser Satz im Sinne irgendeiner logisch haltbaren Verknüpfung, nicht nur der kausalen oder konsekutiven, die hier lexikalisch durch „deshalb“ angezeigt wird, völlig unsinnig ist. Aus der Unvollkommenheit des Lebens ergibt sich ja keineswegs, dass es bis zur Neige ausgelebt werden muss. Aus der Unvollkommenheit des Lebens ergibt sich vieles. So zum Beispiel, dass man mit den Maßstäben, mit denen man das eigene Leben und das Leben Anderer beurteilt, vorsichtig sein muss.
Das Ausleben aber ist die Haltung mancher Leute, alle und jede Möglichkeit, die das Leben bietet, bis zum Exzess auszukosten. Übrigens auch die Haltung ganzer Gesellschaften zu Zeiten und Jetzt, die technischen Möglichkeiten, die es gibt, bis zur Neige auszukosten, auf dass Rosen aus Südamerika mit dem Flugzeug nach Everswinkel gebracht werden. Die idiotische Idee, mit einem Überschallpassagierflugzeug von London nach New York fliegen zu müssen, ist ja inzwischen Geschichte. Aber dass jeder Simpel, der nicht einmal Deutschland, geschweige denn Europa kennt, in den Weihnachtsferien nach Thailand düsen muss, weil es dort nicht so kalt ist, das ist Realität. Leider hat man den Eindruck, dass sich für gewisse Auskostungen auch bald die Neige einstellen wird.
Für das eigene Leben kann es eigentlich kaum um Quantität gehen. Das braucht es auch nicht, denn die Quantität zerstreut nur und bringt uns unseren wirklichen Lebensinteressen, dem wirklich Gewollten, gewiss nicht näher. Zehn Bücher, die wir überflogen haben, werden nicht unser geistiger Besitz. Ein Buch, das wir zweimal in der gleichen Zeit lesen, kann es werden. Das Ausleben sollte sich also auf die Qualität des Gelebten beziehen. Das tief Erfahrene, das ist das Ausgelebte, das sich lohnt. In diesem Sinne ein gutes Jahr 2009.
Lieber Eckhard,
vielen Dank für diese schöne Besprechung des Bildes.
Was das Vordenken betrifft, so ist das ja auch eine Entwicklung, die sehr stark mit der Qualität einer Kommunikation verknüpft ist. Bereits das erste Bild, das ich in der fc veröffentlichte, war gedanklich nicht leer.
Aber erst mit einer gewissen Resonanz durch die Fotofreunde - was das Inhaltliche und Technische betrifft - und der echten Diskussion machte es wirklich auch Freude, Zeit und Ideen in die Vorbereitung eines Bildes zu investieren, so dass sie für einen selbst und den Betrachter mehr sein konnten und hoffentlich weiterhin sein können, als kleine Gedanken- und Sinneshäppchen.
Allein geht das allerdings nicht.
Da Du auch das Technische meiner Bilder ansprichst, möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen und mich für die Ratschläge bzw. die konstruktive Kritik diesbezüglich bedanken. Ich konnte vieles davon in den letzten Monaten umsetzen, auch wenn mir nach wie vor nicht alles in der Form gelingt, wie ich es gern hätte. Ich betrachte das Erreichte als Stück eines Weges, auf dem weiterhin Aufgaben und vor allem Herausforderungen warten.
Den Ustinov-Satz hatte ich natürlich vorab durchdacht, auch, was den Aufbau betrifft ;-). Ich fand ihn sehr schön und als Ansatz bzw. als An-Reiz in Zusammenhang mit dem Bild ganz interessant.
Natürlich hatte ich mir auch vorgestellt, dass man eine Interpretation nicht ausschließlich auf das eigene Leben beziehen muss, obwohl das gewiss zunächst besonders nahe liegt. Aber wir existieren nicht losgelöst, sondern immer in Abhängigkeiten und Wechselwirkungen mit den Mitmenschen, der Gesellschaft, der Natur. Und da kann es entscheidend sein, ob wir etwas eher quantitativ oder qualitativ sehen. Und es kann entscheidend sein, ob wir auf das, was wir in seiner quantitativen Umsetzung eher negativ sehen, vielleicht qualitativ Einfluss nehmen wollen (und können) oder nicht, oder ob wir es akzeptieren, ignorieren oder ihm gleichgültig gegenüberstehen.
Ansonsten kann ich mich dem, was Du schreibst nur anschließen; wichtig ist gewiss das wirklich, das bewusst und mit Sinn und Verstand Gewollte, soweit wir überhaupt in der Lage sind, dies zu wählen und zu beeinflussen.
Das tief Erfahrene und Gelebte wird ein wesentlicher Bestandteil der Erinnerungen sein und alle unsere zukünftigen Entscheidungen mit beeinflussen.
Möge das neue Jahr in diesem Sinne verlaufen.
Aber immer noch eine kleine Reserve. Die haben wir sicherlich alle noch auf unseren Festplatten. So wird das Jahr 2009 fotografisch sicherlich weiterhin so interessant wie das bald vergangene Jahr. Das wünsch ich uns allen!
Gruß Andreas
...mal wieder ein wundervoller Gedanke, den Du mit Deinem Bild hier verbindest. Bis zur Neige - stimmt. Oft ziehen wir auch Grenzen - das Jahr neigt sich zu Ende, der Tag. Letzten Endes aber bleibt alles ein Teil eines Ganzen, des Lebens jedes einzelnen - und insofern hat Peter Ustinov Recht - das Leben muss bis zur Neige ausgelebt werden und an jedem Tag, zu jeder Zeit hat man die Chance auch daran selbst etwas zu tun, in welchem Licht man einzelne Episoden und Momente betrachtet und in Erinnerung behält.
Kerstin, ich wünsche Dir alles Liebe und Gute im Neuen Jahr
... ein paar Tropfen bleiben noch aber ich hoffe, es bleibt noch ein großer 'Schluck' Leben!
Ich wünsche dir ein gesundes, erfülltes Jahr und dass du alle Untiefen sicher umschiffst!
Liebe Grüße, Hanne
eine Flasche leer zu bekommen ist keine Kunst, aber da jetzt ein Segelboot hineinzubekommen schon ;-))
das sollen welche können.
Ich muss aus meinem kalten Arbeitszimmer auch erst mal einen Erwärmer holen.
LG Gert