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Valldalsvatnet

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4,025 13

Tore Straubhaar


Pro Member, Höxter

Valldalsvatnet

Sommerurlaub 2018

Für diese Etappe habe ich mir die DNT-Hütte in Middalsbu als Mindestziel gesetzt. Dort würde ich übernachten, sofern der Regen kein Ende nehmen sollte. Höchstmögliche Gemütlichkeit wäre mir in der Hütte garantiert. Am Morgen ist es immer noch nass, immer wieder schauert es. Egal, heute fahre ich weiter, komme was wolle. Um keinen Preis der Welt werde ich noch einen Tag tatenlos unter meinem Tarp verbringen.

Immerhin ist es trocken, als ich losfahre. Das ist auch schon etwas wert, denn zunächst geht es in rasender und kühler Abfahrt Richtung Röldal. Bevor ich den Ort erreiche, zweigt mein angedachter Weg nach Norden ab, Richtung schon erwähntem Middalsbu. Middalsbu liegt am Ende einer Sackgasse, am Zusammenschluss dreier Täler, die alle hinauf zur Hardangervidda führen.

Irgendwann geht die schönste Abfahrt zu Ende, und im Westen Norwegen bedeutet das, dass der nächste lange Anstieg nicht fern ist. Für mich bedeutet es, zunächst einmal hinauf zur Staumauer des Valldalsvatnets zu fahren. Der See Valldalsvatnet ist also ein Stausee, wie so viele Seen in Norwegen, zur Gewinnung von Elektrizität aufgestaut. Nachdem man den Bereich der Staumauer verlassen hat, sieht man dem See den Stausee nur an seinen steilen Ufern an. Ansonsten ist der Weg entlang des Wassers sehr, sehr schön und aussichtsreich. Und sogar das Wetter berappelt sich jetzt, mal abgesehen von einzelnen Schauern.

Für diejenigen, die es interessiert …, die Radtaschen sind teilselbstgenäht. Dazu habe ich mittelleichte Packsäcke benutzt und diese mit festen Rückenplatten, Aufhängehagen und Führungsschlaufen für Spanngurte versehen. Insgesamt sind die Packtaschen superleicht, das Paar gut 1 kg leichter, als Alles was man kaufen kann.

Die Führungsschlaufen für die Spanngurte sollen garantieren, dass ich die Taschen unverrückbar am Gepäckträger festzurren kann. In den kommenden Tagen wird dies besonders wichtig sein. Oben auf dem Gepäckträger liegt festgezurrt ein ebenso sehr leichter, kleiner Rucksack. Dieser ist zu dieser Zeit vor allem voll gepackt mit Lebensmitteln für die nächsten Tage …

Fjell og Vidde
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Tore Straubhaar

1000Mio* und ein Tarp
1000Mio* und ein Tarp
Tore Straubhaar

mein Weg in die Wildnis
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Tore Straubhaar

Comments 13

  • Doreen A. 25/11/2018 21:48

    Hallo Tore,
    hier auf dem Bild sieht das Wetter gar nicht so schlecht aus. Dieser Weg lockt regelrecht zum Entlangfahren. Durch deine besondere Reiserfahrungen, hast du dein Gepäck auf das Geringste reduziert und kannst mit deiner Kondition solch besondere Reisen unternehmen. Ich bewundere dich immer wieder. Was hast du an Fototechnik dabei?
    LGr. Doreen
    • Tore Straubhaar 02/12/2018 17:41

      Hallo Doreen,
      meine komplette Fotoausrüstung, also Kamera, Ersatzakkus, Powerbank, Speicherkarten, Hüfttasche und Stativ, wog ziemlich genau 1 kg.
      Viele Grüße und Dir eine schöne Adventszeit von Tore
  • ralf mann 28/10/2018 16:13

    Finde ich toll, Deine Fahrradtour . . . samt interessanter Texte, welche Deine
    eindrucksvollen Bilder begleiten . . . ein Abenteuer war es 1992 auch für uns,
    wo noch viele Fahrstraßen Schotterstrecken waren . . . u.a. nördliche Teile
    der R6 und Teile der 'Goldenen Route'. Gruß Ralf
  • Nord 22/10/2018 19:54

    Super wie der Weg hier ins Bild läuft und du dein Fahrrad hier mit eingebracht hast.
    Gruß Nord
  • Steffen Nitzsche 22/10/2018 17:43

    Hallo Tore
    Also wenn ich mir das so ansehe, hast du wirklich am Gepäck gespart und trotzdem viel dabei. Auch das Bike scheint eher ein leichter Gepäckträger zu sein. Ich hoffe du warst von Reparaturen verschont geblieben. Interessant ist was du so als Werkzeug und Ersatzteile so dabei hattest und was dir auf deinen langen Touren so passiert oder kaputtgegangen ist. Die Tour ist natürlich sehr interessant und bei den Bergen auch mühselig. Danke jedenfalls für die Infos
    Gruß
    Steffen
    • Tore Straubhaar 22/10/2018 19:05

      Hallo Steffen,
      aus der Perspektive sieht es noch nach relativ viel Gepäck aus, aber es war wirklich nicht viel.
      Beim Gepäckträger handelt es sich um einen Tubus "Disco". Hinten ist der per Schnellspanner befestigt, welcher durch die hohle Steckachse führt, vorn an zwei Ösen, die in der Sattelklemme (von Bontrager) integriert sind. Das Rad wiegt mit dem Gepäckträger knapp 9 kg.
      Ich hatte gar keine Pannen, vermutlich auch deshalb, weil kein schweres Gepäck am Rad herumrütteln konnte. Ich hatte 5 Ersatzspeichen dabei und die Inbusgrößen, die am Rad verbaut sind + Zentrierschlüssel, 2 Paar Scheibenbremsbeläge, Minipumpe, Minitool (mit Schere und Zange) und Kettennieter. Die Reifen sind schlauchlos. Für den Fall, dass sich ein Schlauchlossystem verabschieden sollte, hatte ich noch einen Ersatzschlauch und ein paar Schlauchflicken dabei.
      Viele Grüße und eine schöne Woche von Tore
  • scanpics 22/10/2018 7:17

    Moin Tore!
    Ich habe auf "Guglmaps" mal die Hardangervidda näher betrachtet und frage mich, wie Du aus dem Süden kommend die Hochebene überqueren wirst. Straßen- oder Radwege habe ich keine gefunden. Dein Rad ist mit Ausrüstung zwar deutlich leichter geworden als bei früheren Touren aber das Rad durch die Gegend zu schleppen, macht doch nur kurze Zeit wirklich Spaß. Der mit Nahrungsmitteln gut bestückte Rucksack beruhigt Dich sicher aber auch der will transportiert werden.
    Ich bin total gespannt wie und wo es weitergehen wird. Ich betrachte Dein schönes und irgendwie gemütlich wirkendes Bild also als "Ruhe vor dem Sturm" ...
    Eine schöne Woche wünsche ich Dir. Viele liebe Grüße, Christian
  • Martina Maise 22/10/2018 6:39

    Hallo Tore, was für ein Abenteuer und ich hätte Dir gerne besseres Wetter gewünscht! Eine Reise für die man Dich nur bewundern kann, vor allem da Du bei dem ganzen Gepäck auch noch deine Fotoausrüstung mitschleppst!! Eine beeindruckende sowie wilde Landschaft - ich bin gespannt wie deine Reise weiter geht! Liebe Grüße Martina
  • Astrid Buschmann 21/10/2018 21:50

    Hallo Tore,
    wieder bin ich völlig beeindruckt von deiner Reise und vor allem von deinem Willen, eine solche Reise in Echt durchzuführen - das ist schon sehr aussergewöhnlich..:) Dafür belohnst du dich, aber auch uns mit tollen bildern und Reisebeschreibungen. Nun muss ih aufpassen, das nicht wieder beim nächsten Bild zu schreiben - das wäre langweilig.
    LG Astrid
  • Andreas Krieter 21/10/2018 20:39

    Nabend Tore,
    na dann rein in die Abfahrt und los .....
    Das sieht für mich schon eher aus wie befahrbares Terrain, solche Feldwege haben wir hier zuhause auch, natürlich bei weitem nicht so lange wie diese hier ;-)
    Die Felsen die sich da auftürmen sind natürlich auch eine super coole Abwechslung, sehen fast aus wie die Teufelsfelsen die ich mal im Harz gesehen hatte.
    Deine Packtaschen die dann auch noch so leicht sind und käuflich so nicht zu erwerben sind, sind bei Deiner Tour mit Sicherheit sehr hilfreich gewesen. Da kommt es ja wirklich auf jedes Gramm von der Kamera bis zu den Stiefeln die unter dem Rucksack Vorschauen und noch viele andere Kleinigkeiten an. Eine sehr klug durchdachter Schachzug. Aber das wäre alles nichts ohne Deinen eisernen Willen für diese Tour!
    Vielleicht erfahren wir später noch ob es die Hütte war in der Du dich erholen konntest, vielleicht sogar mit einem kleinem nächtlichen Spaziergang und ein paar 1000 Sternen ;-)
    Viele Grüße und einen schönen Sonntag Abend wünsche wir Dir
    Rosy und Andreas
  • Markus Dorka 21/10/2018 20:23

    Das Foto und der Text gefallen mir wieder sehr gut. Außerdem bin ich gespannt auf das nächste Bild. Meines Wissens sind alle Wege in der Richtung, in der du fährst, bald sehr viel schlechter als die gut ausgebaute Straße auf dem Foto. Ich habe den Eindruck, dass du die Hardangervidda mit dem Rad durchqueren willst. Auf die Beschreibung von diesem Tourenabschnitt bin ich wirklich neugierig.
    LG Markus
  • zzBurkhardt 21/10/2018 19:34

    Eine klasse Reisedoku, ja ich denke einfach aussitzen ist keine Option
    LG Burkhardt
  • Francesco Cappello 21/10/2018 19:31

    ein grosses Dankeschön für Deine Reportagen !
    LG Francesco