Tuschkastensiedlung: Gartenstadtweg 53–57 bzw. –68
[Gartenstadt Falkenberg, Bohnsdorf, Berlin-Treptow-Köpenick • 17. April 2026]
Ein sonniger Tag während der Baumblüte ist die schönste Zeit für einen fotografischen Rundgang.
Diese Häuserzeile fällt durch die Formenvielfalt der bunten Türen, Fenster und Läden und die Spaliere auf.
Die Gartenstadt Falkenberg wurde vor dem Ersten Weltkrieg vom Architekten Bruno Taut konzipiert.
Wegen des Krieges wurden nur 127 der geplanten 1500 Wohneinheiten in den Siedlungshäusern realisiert.
Sie gruppieren sich am Akazienhof (34 Einfamilienhäuser) und am Gartenstadtweg (93 Wohnungen).
Jedes Haus zeigt eine individuelle Farbgebung, weshalb auch von "Tuschkastensiedlung" die Rede ist.
Auch sonst unterscheiden sich die Häuser in ihrer Struktur, z.B. durch Fensterläden und Rosenspaliere.
Alle Häuser haben Gärten oder einen begrünten Hof mit Obstbäumen und Hecken.
Seit 2008 gehört die Genossenschaftssiedlung zum UNESCO-Weltkulturerbe "Berliner Moderne".

ralf mann 22/04/2026 11:43
Glaube, die UNESCO-Weltkultur-Ehrung hat sie mit vollem Recht bekommen.Zerwonke 21/04/2026 23:19
Das halbe Schild ist eine Wucht. Und wie die Farben wieder aufgenommen werden. Großes Kintop!Gr au B
anne47 21/04/2026 23:06
Mit ein wenig Farbe und veränderten Fenstern kann man ein einfaches Haus auch verschönern. Sehr schön.LG Anne
Rainer Willenbrock 21/04/2026 23:03
Wie es aussieht haben die Eigentümer Spaß daran ihre Häuser in Schuss zuhalten.