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storm i Ruohtesvágge

storm i Ruohtesvágge

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Tore Straubhaar


Pro Member, Höxter

storm i Ruohtesvágge

Sarekdurchquerung, Februar 2015

Die Zeichen stehen auf Sturm. Genau wissen wir es nicht, seit gut 10 Tagen haben wir keinen Wetterbericht gelesen oder gehört, aber alles deutet darauf hin. Zwar scheint die Sonne hin und wieder, jedoch ziehen immer mehr Cirren über den Himmel, es wird insgesamt zunehmend milchiger. Der Wind hat schon stark aufgefrischt, eiserne Schneedrift jagt in einem fort über das Fjäll im schwedischen Hochgebirge.

Bald erreichen wir den Scheitelpunkt im Ruohtesvágge ( vágge = Tal ), den höchsten Punkt unserer Tour auf etwa 900 m üNN. Als Mitteleuropäer oder gar Alpenländler kann man über diese 900 m fast lächeln, aber nördlich des Polarkreises hat man es hier mit arktischen Verhältnissen zu tun. Es wächst kein Kraut mehr. Na ja, vielleicht einige Grashalme oder ein paar Flechten. Oftmals ist es so stürmisch, dass schon auf kleinen Erhebungen im Gelände den ganzen Winter über kein Schnee liegen bleibt, weil er sogleich hinfort geweht wird.

Es ist absolut faszinierend im Angesicht eines heran nahenden Sturms hier zu sein, wobei auch ein leicht mulmiges Gefühl mitschwingt. Jetzt nur nicht den Tourenpartner verlieren, die Sicht kann schnell auf Null sinken. Schnell ein paar Bilder machen und dann weiter. Wir werden versuchen noch einige Höhenmeter bergab zu gehen, um irgendwo einen etwas geschützteren Platz für die Nacht zu finden ...

ensam i Ruohtesvágge
ensam i Ruohtesvágge
Tore Straubhaar

sturmesnächtens
sturmesnächtens
Tore Straubhaar

Máhtutjåhkkå
Máhtutjåhkkå
Tore Straubhaar

Mikka
Mikka
Tore Straubhaar

Comments 22

  • Jule Köhnemann 20/02/2016 12:50

    Hallo Tore,

    bei dir verschmelzen Himmel und Erde und man fragt sich ist es ein Traum oder Wirklichkeit.
    Und dann dieser winzige Mensch, der die Dimension noch mal so richtig verdeutlicht!
    Sehr genial!

    LG Jule
  • Laufree 19/02/2016 23:55

    absolute white scene !! beautiful , but unfriendly!!
    Laurence
  • Rita1 16/02/2016 23:28

    Eisige Winterlandschaft... gegen solche Naturgewalten ist der Mensch fast hilflos... und klein... ich hoffe, du hast es unbeschadet überstanden... - aber die Bilder sind atemberaubend!
    LG von Rita
  • Körnchen71 14/02/2016 19:27

    OIOI
    kalt ist es da... Zu kalt für meinen Geschmack:-) Im Sommer ist es ja auch noch kalt genug.
    Hoffe, es geht dir gut, oder biste schon wieder unterwegs? Ich habe leider immer noch Stress, aber ich melde mich mal!
    lg Tanja
  • Jan Schliebitz 13/02/2016 7:48

    Eine tolle Aufnahme mit einer interessanten Stimmung!
    Gruß
    Jan
  • Doreen A. 12/02/2016 22:47

    Hallo Tore,
    das sieht mal wieder sehr brrrrrr ungemütlich aus. Da wird mir glatt kkkalt. Genauso hört es sich auch an.
    ;o)
    Die Wolken und der Schnee werden eins auf Deinem Bild. Das hat schon was besonderes. Dein Reisebegleiter in der Ferne ist hier das i-Tüpfelchen.
    Ich wünsche Dir, falls Du zu Hause bist, ein gemütliches Wochenende und in der Ferne bist, tolle Erlebnisse!
    L.Gr. Doreen
  • Steffen Nitzsche 12/02/2016 18:13

    starkes Nordland und Wetterfoto...gut beschrieben...
    Ich mag den Sturm aber im Norden nicht so...:-)
    Grüße
  • Briba 12/02/2016 17:05

    Weit weg von allem Zivilisationsmist. Eins mit der Natur. Die demütig macht gegeüber der wahren Macht.
    LG Briba
  • Wilfried Humann 12/02/2016 14:51

    Der Sturm wird fast greifbar auf deiner Aufnahme. Es ist immer wieder beeindruckend wie du die Natur in Bildern festhältst! LG Wilfried
  • scanpics 12/02/2016 14:11

    Hi Tore,
    wenn wir unterwegs sind, dann gilt mein größtes Interesse immer dem Wetterbericht. Mehrmals täglich (mittlerweile ja mit dem "Schmartfon" möglich) wird nachgesehen, wie sich die Wetterlage ändert - wird das Licht vielleicht morgens oder abends gut werden - lohnt sich ein frühes Aufstehen, usw. ...
    Wenn man seit 10 Tagen irgendwo in der nordischen Wildnis ohne diese Informationen unterwegs ist, dann ist das eine ganz andere Qualität des Urlaubens, denn ihr könnt ja nicht mal eben (aufgrund der Wetterlage) grundlegende Entscheidungen ändern. Ihr müsst alles nehmen, wie es kommt und das kann dann auch manchmal ziemlich hart werden, wie Du es schon so oft erlebt hast. Der "aufgefrischte" Wind ist auf Deinem faszinierenden Bild deutlich zu erkennen - alles wirkt wie weggeblasen ... der Schnee, selbst die Wolken und auch Dein Begleiter ... dann heißt es, nicht zu lange zu fotografieren, damit man den Anschluss nicht ganz verpasst ... sonst wird's noch schwieriger.
    Bald ist es wieder soweit ...... Ist der/die/das Pulka schon gepackt?
    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße, Christian
  • Editha Uhrmacher 12/02/2016 11:42

    das sieht ja mal mega aus...wow!
    lg editha
  • Axel Flasbarth 12/02/2016 11:18

    Ganz besonderes Bild, Kompliment!
  • Calamita 12/02/2016 9:48

    Ja, es wirkt etwas unheimlich, bedrückend oder bedrohlich!
    Aber es dokumentiert Naturt und Freiheit!
    Die Person verliert sich fast in der Landschaft!
    Wunderbar!
    Gruß, Theo
  • Marco der Günni 12/02/2016 9:05

    Muß man zweimal hinschauen , um die kleine Person da oben zu erkennen . Wirkt sehr beeindruckend so .
  • Manfred Bartels 12/02/2016 8:09

    Vorn vorn wird der Schnee euch um die Ohren fliegen. Sowas kommt immer von Vorn.
    Wird wirklich langsam Zeit nach einem passenden Aufbauplatz fürs Zelt zu suchen.
    Eine feine Aufnahme.
    LG Manfred