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SCHWARZ GELB IST NICHT NUR DORTMUND ...

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- MAKROFOTOGRAFIE OHNE STACKING UND BRACKETING -
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- Die Späte Gelbrandschwebfliege, wissenschaftlich Xanthogramma pedissequum genannt, ist eine auffällige und interessante Vertreterin der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Sie gehört zu den sogenannten Wespen-Schwebfliegen, da sie durch ihre schwarz-gelbe Färbung Wespen imitiert. Diese Tarnung schützt sie effektiv vor Fressfeinden – obwohl sie völlig harmlos ist und weder stechen noch beißen kann.

Xanthogramma pedissequum ist eine mittelgroße Schwebfliege mit einer Körperlänge von etwa 10 bis 13 Millimetern. Ihr Körper ist glänzend schwarz mit auffälligen gelben Binden auf dem Hinterleib. Auf dem Thorax (Bruststück) befinden sich zwei gelbe Streifen, die ihr zusammen mit den gelben Beinen ein wespenähnliches Aussehen verleihen. Ihre großen Facettenaugen und die schwebenden Flugbewegungen sind typisch für Schwebfliegen.

Die erwachsenen Tiere fliegen von etwa Mai bis August, wobei der Höhepunkt meist im Juli liegt – daher auch der Name „Späte“ Gelbrandschwebfliege. Sie ernähren sich hauptsächlich vom Nektar und Pollen verschiedenster Blütenpflanzen und spielen somit eine wichtige Rolle bei der Bestäubung.

Die Larven dieser Art leben vermutlich als Kommensalen oder Parasitoide in Ameisennestern, wo sie sich von Blattlauskolonien oder anderen kleinen Insekten ernähren, die dort leben. Die genaue Lebensweise der Larven ist jedoch noch nicht vollständig erforscht und gibt der Wissenschaft weiterhin Rätsel auf.

Wie viele andere Schwebfliegenarten ist auch Xanthogramma pedissequum ein wichtiger Bestäuber in natürlichen und landwirtschaftlich genutzten Ökosystemen. Ihre Larven tragen durch den Verzehr von Schädlingen wie Blattläusen indirekt zur biologischen Schädlingsbekämpfung bei.

Die Späte Gelbrandschwebfliege ist derzeit nicht akut gefährdet, aber der Rückgang von Wildblumenwiesen, übermäßiger Einsatz von Pestiziden und der Verlust von strukturreichen Landschaftselementen stellen jedoch langfristig eine Bedrohung dar. Schutzmaßnahmen wie die Anlage von Blühstreifen, die Förderung extensiver Landwirtschaft und der Verzicht auf chemische Spritzmittel helfen, die Populationen stabil zu halten. -




- Herzlichen Dank für deine Interesse an meinem Bildern, was mich sehr freut.
Ganz liebe Grüße aus Köln und ein wunderschönes Wochenende wünscht dir, Peer.
Komm gut durch die Hitze! -




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