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Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht Photo & image by † dannpet ᐅ View and rate this photo free at fotocommunity.de. Discover more images here.
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht † dannpet
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Nein, wahrlich nicht. Man könnte seinem Antlitz Schmerzen zufügen, den Fluss eines Lebens stören und umso größer dieser böse Stein, desto vehementer würde der Fluss des Flusses in Unbilden verwirbeln.
Auch könnte man unter dem Gesicht die Seele des Flusses verletzen, ein weiteres Lebewesen in seinem Sein und Tun beeinträchtigen. Werfen denn nicht schon genügend Verwirrte, Böse und Unbelehrbare irrwitzig viele Steine, die schon Wege versperren ?????
Müssen sie auch noch den Fluss stören und aus dem Gleichgewicht bringen ????
Aber auch der Fluss des Lebens wird eines Tages versiegen. Jeder dieser Flüsse ist endlich und mündet unweigerlich früher oder später in ein Meer, in dem er sich auflöst.
Wäre es denn nicht besser, auch unseren Nachkommen noch einen schönen und lebenswerten Weg durch das viel zu kurze Flussbett des Seins zu ermöglichen…..????
Wenn die Menschheit eines Tages bemerkt, dass auch der Überfluss endlich ist, wird er beginnen darüber nach zu denken. Wie immer viel zu spät und einige werden selbst dann noch unbelehrbar Steine in die letzten kleinen Bäche werfen, die da einst Ströme waren……..
Vielen Dank lieber Peter !!!!
Nur selten vermag es ein Foto, die Synapsen in Wallung zu versetzen und der Gedankenwelt freien Lauf zu schenken. Du hast es geschafft !!!!!!!
Chapeau und Viele liebe Grüße
Es erfreut mich außerordentlich, dass dieses Foto dich derart inspirieren konnte deine Gedanken hierzulassen, wofür ich dir im Gegenzug herzlich danke.
So ist alles im Fluss, das eine greift in das andere und jeder Aktion folgt eine Reaktion...
Verborgen mancher Fluss entspringt,
Als Quelle, Rinnsal, Bach vordringt,
Gräbt in die Landschaft sich hinein,
Teilt Weiden, Dörfer mittendrein,
Braucht Brücken, ihn zu überqueren,
Um miteinander zu verkehren,
Mäandert, wo´s der Lauf bedingt,
Wo g´radezu er nicht durchdringt,
Weil in der Landschaft etwas stört,
Nicht laut empört sich : "Unerhört"!
Was graden Lauf unmöglich macht,
Umspült als Widerstand er sacht,
Folgt seinem Ziele unbeirrt,
Kein Umweg jemals ihn verwirrt,
Kein Anspruch, Fordern, wildes Sein,
Hier, jetzt, sofort und alles Mein,
So bleibt er Beispiel für uns alle,
Bewahrt uns vor der EGO-Falle.
Der Fluss gleicht häufig uns´rem Leben,
Kennt Katarrhakt und sanftes Streben,
Mal wilden Strom, mal Schlängelung,
Verwandlung - nichts hält besser jung!
LG Misme
"Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht"
*
….. wirf nicht Steine in den Fluss des Geschehens. In Deinem Bild erkenne ich die Stelle, die ich gesucht habe.....
*
….zärtlich blickte er in das strömende Wasser, in das durchsichtige Grün, in die kristallenen Linien seiner Geheimnis reichen Zeichnung.....
*
….mit tausend Augen blickte der Fluss ihn an, mit grünen, mit weißen, mit himmelblauen......
*
….dies Wasser lief und lief, immerzu lief es, und war doch immer da, war immer und allezeit dasselbe und doch jeden Augenblick neu!
*
...alles war eins, alles war ineinander verwoben und verknüpft, tausendfach verschlungen....... und alles zusammen war die Welt.
Alles zusammen war der Fluss des Geschehens, war die Musik
des Lebens.......
….aus Siddhartha, H.Hesse
*
Zwischen Blubbern, wieder auftauchend, befreit von der Last etwas
tun zu müssen....:)
*
So sei mir gegrüßt lieber Peter,
Ein Schillern und Glitzern, das unsere Welt spiegelt und mit der geheimnisvollen Unterwasserwelt verbindet.
Ich möchte mich hier explizit nur auf das Foto beziehen und alle anderen Aspekte ausklammern.
Gruß nie.joe
Ich hoffe, mein Freund, Du wirst mir nicht böse sein, wenn ich Dein Bild dazu missbrauche, den letzten Abschnitt unserer regen Diskussion hierher zu übertragen - aus den Gründen, die Dir wohl bekannt sind :):
"dannpet Vor 2 Stunden
Ich weiß, ich kenne die Tags inzwischen ;-))Dass du den Bosso nachschlägst wusste ich, so gut durfte ich dich inzwischen schon kennenlernen.https://www.youtube.com/watch?v=3UhCiTa5M5gSo und nun ad acta...
Christoph NitscheVor 2 Stunden
:)))))Aber gerne! (Damit meine ich nicht "ad acta") :)
dannpet Vor 2 Stunden
Nun bin ich mal gespannt, ob du die Filmausschnitte (Film im Film) zuzuorden weißt.Keine leichte Aufgabe mein Freund ;-)
Christoph Nitsche Vor einer Stunde
Casablanca, natürlich..:)
Christoph Nitsche Vor einer Stunde
P.S. Mein Freund :)"
Da Du "Film im Film" geschrieben hast, dachte ich, Du meintest "Casablanca". Nun, nachts sind alle Katzen schwarz, auch wenn es darunter einen weißen Kater gibt :)
Und somit sind wir beim Titel...Oder?
VLG
Christoph
Ich habe mir das Bild, den Titel und den Link zum Video angesehen... immer mal wieder und mich gefragt, worum es hier für mich geht. Alles (Bild, Titel und Video) könnte für sich stehen, ohne das andere zu brauchen und wurde hier von Dir zusammengeführt. Klar, kann ich es für mich verbinden und doch bleibt bei mir letztlich ein Gefühl von „Zuviel“.
Am Ende ist es für mich der Titel, der bleibt und nicht das Bild:
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht!
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht?
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht.
Und doch tun wir es unbedacht. Wie vieles andere auch, weil wir es als Lebensraum nicht erkennen.
Was das Video anbelangt - es hat so eine schwerelose Schönheit, wie sie nur im Wasser und im All möglich ist. Ich glaube, es ist ein Rausch - die Atemlosigkeit, die Grenze und die ersten Atemzüge. Jedem sein Rausch - der eine über 42 km, der andere über 90 km beim Vasaloppet und dem nächsten beim Iron Man. Und damit meine ich nur die, die ohne Zwang, sondern nur aus sich heraus ihre Grenzen suchen (zu Eckhard Meinecke). Liebe Grüße Anke
Einer der Gründe warum ich sie hier dennoch zusammengeführt habe: sie vereinen sich - bringen etwas zusammen, gar zum überlaufen - trennen sich wieder.
Letztlich entscheidet der Betrachter, was er sehen und was er lieber ausblenden möchte. Meine Verknüpfung sehe ich als universal, als nicht bindend.
---
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht - ist für mich ein Bild zum Bild, welches an das Element Wasser gebunden ist. Das Video zeigt 'uns' in diesem Element, als Teil dieses Elements, doch ist diese Verschmelzung zeitlich begrenzt. Damit sind wir bei dem, was das Bild zum Bild nur noch abstrakt mit dem Lebensraum Wasser verbindet.
Jetzt sollte ich wohl etwas über die Zeit schreiben, ich habe etwas anderes gefunden
Das Album "Eine Lebensreise durch zwölf Räume" von Ezio Bosso, dem Komponisten zur Musik "Rain, in your black eyes" im Video - denn selbst das Video besteht aus zwei Teilen, die einander nicht brauchen, lediglich wunderbar ergänzen - ist eine Erkundung von Räumen.
"Bosso sieht das Leben nicht als Weg von A nach B, eher glaubt er daran, dass jeder im Leben zwölf Räume durchschreitet. Das bedeutet: Jeder davon ist ein innerer Ort, eine Art Geisteszustand, kein äusserer Platz."
so gelesen auf: blog.ticketcorner.ch/ezio-bosso-ich-werde-von-musik-gespielt/
All das, was ich hier nur kurz umrissen habe ist Teil meiner Intension und die entstandenen Verbindungen bedingen einander und bedingen einander nicht, sind nicht zu viel, vielleicht sogar zu wenig, um das, was für mich hinter dem Titel verborgen ist, zu berühren.
.
Immerhin lässt Bachmanns Undine, im Gegensatz zur Undine in der Mythologie und trotz immer wiederkehrender Enttäuschungen, ihre Hänse am Leben, was vielleicht auch einen tieferen Sinn haben könnte. ;-)
.
Der tiefere Sinn mag sich nicht so leicht erschließen, doch mit Fantasie und ein wenig Poesie, die ich Bachmanns, gleichsam der mythologischen Undine zur Seite stellen möchte?
.
Die Nacht
Es fließt im dunklen Norden
Durch ragende Wälder ein Strom,
Auf seinen felsigen Borden
Steht einsam ein grauer Dom.
Die Lüfte des Friedhofs beben,
Die Seelen entpilgern dem Grab
Und streben zum Dom und schweben
Hier dämmernd auf und ab.
Und lispelnde Nymphen erheben
Sich über die spielende Flut
Und ordnen ein liebliches Leben
Mit leichtbeflügeltem Mut.
Und seinen Gesang läßt rauschen
Ein Barde vom Felsenhang,
Und Nymphen und Geister lauschen
Des Herzens bestürmendem Klang!
Bei deinem Bild und dem youtube-Link muss ich an Undine denken und an den Bachmann-Text ...
Undine geht
Ihr Menschen! Ihr Ungeheuer!
Ihr Ungeheuer mit Namen Hans! Mit diesem Namen, den ich nie vergessen kann. Immer wenn ich durch die Lichtung kam und die Zweige sich öffneten, wenn die Ruten mir das Wasser von den Armen schlugen, die Blätter mir die Tropfen von den Haaren leckten, traf ich auf einen, der Hans hieß.
Ja, diese Logik habe ich gelernt, dass einer Hans heißen muss, dass ihr alle so heißt, einer wie der andere, aber doch nur einer. Immer einer nur ist es, der diesen Namen trägt, den ich nicht vergessen kann, und wenn ich euch auch alle vergesse, ganz und gar vergesse, wie ich euch ganz geliebt habe. Und wenn eure Küsse und euer Samen von den vielen großen Wassern - Regen, Flüssen, Meeren - längst abgewaschen und fortgeschwemmt sind, dann ist doch der Name noch da, der sich fortpflanzt unter Wasser, weil ich nicht aufhören kann, ihn zu rufen, Hans, Hans …
Ihr Monstren mit den festen und unruhigen Händen, mit den kurzen blassen Nägeln, den zerschürften Nägeln mit schwarzen Rändern, den weißen Manschetten um die Handgelenke, den ausgefransten Pullovern, den uniformen grauen Anzügen, den groben Lederjacken und den losen Sommerhemden! Aber lasst mich genau sein, ihr Ungeheuer, und euch jetzt einmal verächtlich machen, denn ich werde nicht wiederkommen, euren Winken nicht mehr folgen, keiner Einladung zu einem Glas Wein, zu einer Reise, zu einem Theaterbesuch. Ich werde nie wiederkommen, nie wieder Ja sagen und Du und Ja. All diese Worte wird es nicht mehr geben, und ich sage euch vielleicht, warum. Denn ihr kennt doch die Fragen, und sie beginnen alle mit 'Warum?' Es gibt keine Fragen in meinem Leben. Ich liebe das Wasser, seine dichte Durchsichtigkeit, das Grün im Wasser und die sprachlosen Geschöpfe (und so sprachlos bin auch ich bald!), mein Haar unter ihnen, in ihm, dem gerechten Wasser, dem gleichgültigen Spiegel, der es mir verbietet, euch anders zu sehen. Die nasse Grenze zwischen mir und mir …
Ich habe keine Kinder von euch, weil ich keine Fragen gekannt habe, keine Forderung, keine Vorsicht, Absicht, keine Zukunft und nicht wusste, wie man Platz nimmt in einem anderen Leben. Ich habe keinen Unterhalt gebraucht, keine Beteuerung und Versicherung, nur Luft, Nachtluft, Küstenluft, Grenzluft, um immer wieder Atem holen zu können für neue Worte, neue Küsse, für ein unaufhörliches Geständnis: Ja. Ja. Wenn das Geständnis abgelegt war, war ich verurteilt zu lieben; wenn ich eines Tages freikam aus der Liebe, musste ich zurück ins Wasser gehen, in dieses Element, in dem niemand sich ein Nest baut, sich ein Dach aufzieht über Balken, sich bedeckt mit einer Plane. Nirgendwo sein, nirgendwo bleiben. Tauchen, ruhen, sich ohne Aufwand von Kraft bewegen - und eines Tages sich besinnen, wieder auftauchen, durch eine Lichtung gehen, ihn sehen und 'Hans' sagen. Mit dem Anfang beginnen.
'Guten Abend.'
'Guten Abend.'
'Wie weit ist es zu dir?'
'Weit ist es, weit.'
'Und weit ist es zu mir.' […]
(Ingeborg Bachmann in 'Das dreißigste Jahr', 1961)
Da sich die Diskussionen unter den Kommentaren ein wenig überlagern... dann hierher ;)
Bachmann‘s Undine liebt, liebt immer wieder und ist bereit immer auf Hans zu hoffen... nachdem sie im wahrsten Sinne des Wortes im Wasser abtaucht ... sie lässt die Hänse am Leben.
Bei dem Text habe ich an „so ne kleine Frau“ gedacht...
Silly
So 'ne kleine Frau
Und so 'ne große Lust
Und hat schon Kinder dreie
Und immer noch kein' Frust
Und hat schon so gelitten
Und immer noch so'n Mut
Und hat so schlaffe Titten
Und hat so'n heißes Blut
So 'ne kleine Frau
Und so 'ne Gier nach Glück
Vom Zigarettenholen
kam kaum 'n Kerl zurück
Und all die langen Nächte
Wo's Eis der Augen taut
Und immer wieder so 'ne
Einfühlsame Braut
So 'ne kleine Frau
Und so 'ne große Stadt
Und so 'ne gute Bluse
Die kaum noch Farbe hat
Doch so 'ne fahle Sehnsucht
Schmerzt in ihrer Brust
Und wenn die Kinder schlafen
Schon wieder so 'ne Lust
Schön diese Überlagerungen, und da sich hier schon derartige Verküpfungen ergeben, so können wir Silly (Tamara Danz - mit nur 43 verstorben) auch gleich akustisch hierher holen. Es macht den Text authentischer.
Starker Titel, und ein Hauch Erinnerung!
Überlagerungen? Nun, ich denke, es ist eher wie Fluss, der sich ja nicht nur aus einer Quelle speist, sondern aus Kerstin, Eckhard, Anke und Peter. Und der Fluss ist ja nicht nur Wasser - er ist Stein, er ist Alge, er ist Sand, er ist Fisch, er ist Muschel.
Silly ist für mich weniger Erinnerung, mehr Gegenwart.
Aber genau das habe ich...mit Vergnügen...schon als Kind getan!
Er floß so ruhig dahin und ich konnte nicht anders...musste aber erleben, daß es vergeblich war.
Der Fluß...oder wie bei mir auch der Rheinstrom zeigte sich völlig unbeeindruckt, nahm den flachen Stein, den ich hatte zum anderen Ufer springen lassen wollen, in sich auf und ließ ihn gemächlich in sein Bett sinken.
Später nahm er ihn einfach mit auf seiner Reise, langsam aber stetig und so mag er inzwischen in den Niederlanden angekommen sein...
Wat willste, Jung schien er mir damit sagen zu wollen. Mach, was Du willst, es nützt am Ende nichts, es bleibt nichts wie es ist, aber ich ströme weiter bis zum Ende aller Tage...
Gruß
Peter
...ansonsten trübt sich die Kulisse vor dem stillen Reich der ungezwungenen Schwerlosigkeit. Ein wunderbarer Einklang zwischen dem Bild, ergreifenden Musik und dem ersten Atemzug, dem man wünscht, er möge nie aufhören.
VLG
Christoph
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Werner.Jena 24/06/2019 14:53
************************Nein, wahrlich nicht. Man könnte seinem Antlitz Schmerzen zufügen, den Fluss eines Lebens stören und umso größer dieser böse Stein, desto vehementer würde der Fluss des Flusses in Unbilden verwirbeln.
Auch könnte man unter dem Gesicht die Seele des Flusses verletzen, ein weiteres Lebewesen in seinem Sein und Tun beeinträchtigen. Werfen denn nicht schon genügend Verwirrte, Böse und Unbelehrbare irrwitzig viele Steine, die schon Wege versperren ?????
Müssen sie auch noch den Fluss stören und aus dem Gleichgewicht bringen ????
Aber auch der Fluss des Lebens wird eines Tages versiegen. Jeder dieser Flüsse ist endlich und mündet unweigerlich früher oder später in ein Meer, in dem er sich auflöst.
Wäre es denn nicht besser, auch unseren Nachkommen noch einen schönen und lebenswerten Weg durch das viel zu kurze Flussbett des Seins zu ermöglichen…..????
Wenn die Menschheit eines Tages bemerkt, dass auch der Überfluss endlich ist, wird er beginnen darüber nach zu denken. Wie immer viel zu spät und einige werden selbst dann noch unbelehrbar Steine in die letzten kleinen Bäche werfen, die da einst Ströme waren……..
Vielen Dank lieber Peter !!!!
Nur selten vermag es ein Foto, die Synapsen in Wallung zu versetzen und der Gedankenwelt freien Lauf zu schenken. Du hast es geschafft !!!!!!!
Chapeau und Viele liebe Grüße
Werner
Thomas Kast 19/05/2019 20:58
Sehr schöne Aufnahme des Wasser. Lässt einen überlegen, was da wirklich alles unter der Oberfläche zu sehen ist.andenlama 06/05/2019 9:29
wunderbares licht-schatten-spiel und ein philoisophischer titel zum bild, über den es sich durchaus nachzudenken lohnt.....vgv andenlama
Christoph Beranek 28/04/2019 23:38
Ja........., wir sollten den Fluss nicht steinigen, den er ist unser Lebenselexier.LG Christoph
Neydhart von Gmunden 27/03/2019 15:48
.... denke immer daran, es könnte Dein eigenes sein.Was Du nicht willst das man dir tu, dass füge niemand
anderes zu ......
Misme 22/03/2019 17:24
Verborgen mancher Fluss entspringt,Als Quelle, Rinnsal, Bach vordringt,
Gräbt in die Landschaft sich hinein,
Teilt Weiden, Dörfer mittendrein,
Braucht Brücken, ihn zu überqueren,
Um miteinander zu verkehren,
Mäandert, wo´s der Lauf bedingt,
Wo g´radezu er nicht durchdringt,
Weil in der Landschaft etwas stört,
Nicht laut empört sich : "Unerhört"!
Was graden Lauf unmöglich macht,
Umspült als Widerstand er sacht,
Folgt seinem Ziele unbeirrt,
Kein Umweg jemals ihn verwirrt,
Kein Anspruch, Fordern, wildes Sein,
Hier, jetzt, sofort und alles Mein,
So bleibt er Beispiel für uns alle,
Bewahrt uns vor der EGO-Falle.
Der Fluss gleicht häufig uns´rem Leben,
Kennt Katarrhakt und sanftes Streben,
Mal wilden Strom, mal Schlängelung,
Verwandlung - nichts hält besser jung!
LG Misme
esti 7 12/03/2019 8:45
"Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht"*
….. wirf nicht Steine in den Fluss des Geschehens. In Deinem Bild erkenne ich die Stelle, die ich gesucht habe.....
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….zärtlich blickte er in das strömende Wasser, in das durchsichtige Grün, in die kristallenen Linien seiner Geheimnis reichen Zeichnung.....
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….mit tausend Augen blickte der Fluss ihn an, mit grünen, mit weißen, mit himmelblauen......
*
….dies Wasser lief und lief, immerzu lief es, und war doch immer da, war immer und allezeit dasselbe und doch jeden Augenblick neu!
*
...alles war eins, alles war ineinander verwoben und verknüpft, tausendfach verschlungen....... und alles zusammen war die Welt.
Alles zusammen war der Fluss des Geschehens, war die Musik
des Lebens.......
….aus Siddhartha, H.Hesse
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Zwischen Blubbern, wieder auftauchend, befreit von der Last etwas
tun zu müssen....:)
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So sei mir gegrüßt lieber Peter,
die Ernestine
Sonja Grünbauer 10/03/2019 10:58
so toll, diese Farben....wunderbar...man kann sich irgendwie dort hinein verzaubern. VGAnke Egelseer 04/03/2019 11:43
wow! eine tolle fotoarbeit. der spruch verdient ein extra lob.glg anke
nie.joe 02/03/2019 21:33
Ein Schillern und Glitzern, das unsere Welt spiegelt und mit der geheimnisvollen Unterwasserwelt verbindet.Ich möchte mich hier explizit nur auf das Foto beziehen und alle anderen Aspekte ausklammern.
Gruß nie.joe
Christoph Nitsche 02/03/2019 19:54
Ich hoffe, mein Freund, Du wirst mir nicht böse sein, wenn ich Dein Bild dazu missbrauche, den letzten Abschnitt unserer regen Diskussion hierher zu übertragen - aus den Gründen, die Dir wohl bekannt sind :):"dannpet Vor 2 Stunden
Ich weiß, ich kenne die Tags inzwischen ;-))Dass du den Bosso nachschlägst wusste ich, so gut durfte ich dich inzwischen schon kennenlernen.https://www.youtube.com/watch?v=3UhCiTa5M5gSo und nun ad acta...
Christoph NitscheVor 2 Stunden
:)))))Aber gerne! (Damit meine ich nicht "ad acta") :)
dannpet Vor 2 Stunden
Nun bin ich mal gespannt, ob du die Filmausschnitte (Film im Film) zuzuorden weißt.Keine leichte Aufgabe mein Freund ;-)
Christoph Nitsche Vor einer Stunde
Casablanca, natürlich..:)
Christoph Nitsche Vor einer Stunde
P.S. Mein Freund :)"
Bis bald bei einem neuen Bild :)
Christoph
Per Anhalter 42 28/02/2019 15:36
Ich habe mir das Bild, den Titel und den Link zum Video angesehen... immer mal wieder und mich gefragt, worum es hier für mich geht. Alles (Bild, Titel und Video) könnte für sich stehen, ohne das andere zu brauchen und wurde hier von Dir zusammengeführt. Klar, kann ich es für mich verbinden und doch bleibt bei mir letztlich ein Gefühl von „Zuviel“.Am Ende ist es für mich der Titel, der bleibt und nicht das Bild:
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht!
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht?
Man wirft dem Fluss keine Steine ins Gesicht.
Und doch tun wir es unbedacht. Wie vieles andere auch, weil wir es als Lebensraum nicht erkennen.
Was das Video anbelangt - es hat so eine schwerelose Schönheit, wie sie nur im Wasser und im All möglich ist. Ich glaube, es ist ein Rausch - die Atemlosigkeit, die Grenze und die ersten Atemzüge. Jedem sein Rausch - der eine über 42 km, der andere über 90 km beim Vasaloppet und dem nächsten beim Iron Man. Und damit meine ich nur die, die ohne Zwang, sondern nur aus sich heraus ihre Grenzen suchen (zu Eckhard Meinecke). Liebe Grüße Anke
Kerstin Stolzenburg 25/02/2019 12:54
Bei deinem Bild und dem youtube-Link muss ich an Undine denken und an den Bachmann-Text ...Undine geht
Ihr Menschen! Ihr Ungeheuer!
Ihr Ungeheuer mit Namen Hans! Mit diesem Namen, den ich nie vergessen kann. Immer wenn ich durch die Lichtung kam und die Zweige sich öffneten, wenn die Ruten mir das Wasser von den Armen schlugen, die Blätter mir die Tropfen von den Haaren leckten, traf ich auf einen, der Hans hieß.
Ja, diese Logik habe ich gelernt, dass einer Hans heißen muss, dass ihr alle so heißt, einer wie der andere, aber doch nur einer. Immer einer nur ist es, der diesen Namen trägt, den ich nicht vergessen kann, und wenn ich euch auch alle vergesse, ganz und gar vergesse, wie ich euch ganz geliebt habe. Und wenn eure Küsse und euer Samen von den vielen großen Wassern - Regen, Flüssen, Meeren - längst abgewaschen und fortgeschwemmt sind, dann ist doch der Name noch da, der sich fortpflanzt unter Wasser, weil ich nicht aufhören kann, ihn zu rufen, Hans, Hans …
Ihr Monstren mit den festen und unruhigen Händen, mit den kurzen blassen Nägeln, den zerschürften Nägeln mit schwarzen Rändern, den weißen Manschetten um die Handgelenke, den ausgefransten Pullovern, den uniformen grauen Anzügen, den groben Lederjacken und den losen Sommerhemden! Aber lasst mich genau sein, ihr Ungeheuer, und euch jetzt einmal verächtlich machen, denn ich werde nicht wiederkommen, euren Winken nicht mehr folgen, keiner Einladung zu einem Glas Wein, zu einer Reise, zu einem Theaterbesuch. Ich werde nie wiederkommen, nie wieder Ja sagen und Du und Ja. All diese Worte wird es nicht mehr geben, und ich sage euch vielleicht, warum. Denn ihr kennt doch die Fragen, und sie beginnen alle mit 'Warum?' Es gibt keine Fragen in meinem Leben. Ich liebe das Wasser, seine dichte Durchsichtigkeit, das Grün im Wasser und die sprachlosen Geschöpfe (und so sprachlos bin auch ich bald!), mein Haar unter ihnen, in ihm, dem gerechten Wasser, dem gleichgültigen Spiegel, der es mir verbietet, euch anders zu sehen. Die nasse Grenze zwischen mir und mir …
Ich habe keine Kinder von euch, weil ich keine Fragen gekannt habe, keine Forderung, keine Vorsicht, Absicht, keine Zukunft und nicht wusste, wie man Platz nimmt in einem anderen Leben. Ich habe keinen Unterhalt gebraucht, keine Beteuerung und Versicherung, nur Luft, Nachtluft, Küstenluft, Grenzluft, um immer wieder Atem holen zu können für neue Worte, neue Küsse, für ein unaufhörliches Geständnis: Ja. Ja. Wenn das Geständnis abgelegt war, war ich verurteilt zu lieben; wenn ich eines Tages freikam aus der Liebe, musste ich zurück ins Wasser gehen, in dieses Element, in dem niemand sich ein Nest baut, sich ein Dach aufzieht über Balken, sich bedeckt mit einer Plane. Nirgendwo sein, nirgendwo bleiben. Tauchen, ruhen, sich ohne Aufwand von Kraft bewegen - und eines Tages sich besinnen, wieder auftauchen, durch eine Lichtung gehen, ihn sehen und 'Hans' sagen. Mit dem Anfang beginnen.
'Guten Abend.'
'Guten Abend.'
'Wie weit ist es zu dir?'
'Weit ist es, weit.'
'Und weit ist es zu mir.' […]
(Ingeborg Bachmann in 'Das dreißigste Jahr', 1961)
peju 25/02/2019 8:31
Aber genau das habe ich...mit Vergnügen...schon als Kind getan!Er floß so ruhig dahin und ich konnte nicht anders...musste aber erleben, daß es vergeblich war.
Der Fluß...oder wie bei mir auch der Rheinstrom zeigte sich völlig unbeeindruckt, nahm den flachen Stein, den ich hatte zum anderen Ufer springen lassen wollen, in sich auf und ließ ihn gemächlich in sein Bett sinken.
Später nahm er ihn einfach mit auf seiner Reise, langsam aber stetig und so mag er inzwischen in den Niederlanden angekommen sein...
Wat willste, Jung schien er mir damit sagen zu wollen. Mach, was Du willst, es nützt am Ende nichts, es bleibt nichts wie es ist, aber ich ströme weiter bis zum Ende aller Tage...
Gruß
Peter
Christoph Nitsche 25/02/2019 0:58
...ansonsten trübt sich die Kulisse vor dem stillen Reich der ungezwungenen Schwerlosigkeit. Ein wunderbarer Einklang zwischen dem Bild, ergreifenden Musik und dem ersten Atemzug, dem man wünscht, er möge nie aufhören.VLG
Christoph