"If you 're going to San Francisco ..."

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Karl-W. Koch


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"If you 're going to San Francisco ..."

... sollte man nicht nur Blumen im Haar tragen, sondern auch mindestens 1x mit den Cable Cars fahren.
San Francisco ist durch seine einzigartige Lage an einer großen Bucht des Pazifischen Ozeans eine der schönsten Städte der Welt. Verstärkt wird der Eindruck durch, dass das Stadtgebiet sich über zahlreiche Hügel von teils beträchtlicher Höhe erstreckt – eine Herausforderung für die Stadtplaner. Die damals entwickelten Cable Cars sind streng genommen Standseilbahnen. Sie werden über ein in eine Leitungsschiene in der Straße verlegtes, von einer Maschine angetriebenen Stahl-Seil bewegt, in das sie sich einklinken, wenn sie „fahren“ wollen und das sie wieder loslassen, wenn sie stehen bleiben wollen.
Hier kämpft sich ein Wagen der Powell-Mason-Street-Line auf der Mason-Street bergauf. Den Hintergrund bildet die Bucht von San Francisco und die Baybridge. Direkt vor dem Weg zweigt diese Strecke als Einbahnstraße nach rechts (in Fahrtrichtung) ab.
Die sehenswerte Elektroverkabelung verwundert etwas, waren doch einst die „störenden“ Oberleitungen der geplanten Straßenbahn ein Grund GEGEN diese und für die Cable Cars …
Zwei Tipps zum Nachmachen:
1. Tagestickets für Tram, Bus und Cablecar lösen. Ist zwar auch nicht gerade billig, aber ein Klacks gegen die sündhaft teuren Touristen-Abzock-Einzelfahrscheine.
Und 2. Nicht an den Endhaltestellen einsteigen. Hier knuddelt es sich fast immer. Es werden aber immer einige Plätze für "Einheimische" freigehalten, die an den weiteren Stationen zusteigen.
Die Cable Cars sind eben AUCH ein normales öffentliches Verkehrsmittel, auch heute noch.




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Exif

Camera X-T1
Lens XF55-200mmF3.5-4.8 R LM OIS
Aperture 16
Exposure time 1/125
Focus length 115.9 mm
ISO 200

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