°°_Hochdroben im Baume_°°

...war die Dreizehenspechtdame (Picoides tridactylus)
fleißig bei der Arbeit.
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Durch ihr ständiges Klopfen war sie zum Glück nicht zu überhören.
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Aber hören und finden sind eben zwei paar Schuhe. Da sich die Spechtdame im permanenten Gegenlicht und in ca. 10 m Höhe befand, war sie nur sehr schwer auszumachen.
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Also mal eben ins Gegenlicht ohne genaue Kennung mit jeder Menge Pluswerte reinfotografiert und das Beste gehofft.
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Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) ist eine der zwölf Arten der Gattung Picoides innerhalb der Unterfamilie der Echten Spechte.
Das Gefieder des knapp buntspechtgroßen Baumspechtes (Körperlänge 20 bis 22 Zentimeter) weist keine Rot- oder Rosatöne auf. Trotz der zwischen den Rassen sehr unterschiedlichen Verteilung der schwarzen und weißen Gefiederanteile wirken Dreizehenspechte eher dunkel. Kennzeichnend sind die dunklen Wangen und der helle, gelbliche Bart- und der weiße Überaugenstreif.
Der Dreizehenspecht ist im borealen Wald der gesamten Paläarktis verbreitet. Er bewohnt den gesamten nördlichen Nadelwaldgürtel von Nordost-Polen, dem Baltikum und Mittelskandinavien ostwärts bis Kamtschatka, Sachalin und Hokkaid?. Isoliert vom geschlossenen Verbreitungsgebiet bestehen Vorkommen in Westchina, vor allem im Tianshan, sowie in einigen Gebirgslagen Europas.

Die als eiszeitliche Reliktvorkommen angesehenen mitteleuropäischen und südosteuropäischen Verbreitungsgebiete umfassen subalpine bis alpine Lagen in den Alpen, den Karpaten, dem Dinarischen Gebirge sowie den Rhodopen. Brutverdacht besteht auch in einigen Gebirgslagen Griechenlands.

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Aufnahme:

Olaf
04.06.2021
--Wildlife--
Schweiz
St.Gallen

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