Hilfe, wo sind wir hingeraten und was haben wir getan, dass wir dort hin kamen?

Hilfe, wo sind wir hingeraten und was haben wir getan, dass wir dort hin kamen?

2,021 18

Gunter Linke


Premium (Basic), Rudolstadt

Hilfe, wo sind wir hingeraten und was haben wir getan, dass wir dort hin kamen?

Ja liebe Freunde meiner kleinen südafrikanischen Tiersafarigeschichte zu den Big Five Africas, ich wünschte Euch mit einem Glas Champus vom „Gemeinen Schampusflaschenbaum“ als Letztes ein fröhliches Pfingstwochenende.
Das ist wie wir wissen eine ganze Weile her und auch ich wusste nicht was uns als Nächstes auf der Safaritour entgegenkam.
Ihr müsst nun ganz, ganz hart sein, was uns erwartete war nichts für Weicheier.

Fröhlich, vielleicht auch ein wenig beschwipst vom Champagner und der hochstehenden südafrikanischen Sonne fuhren wir mit unserem Tourguide in eine ja man kann schon sagen trostlose Landschaft.
Nichts außer dürres Gras, steinigen stark holpernden Untergrund und abgestorbene Bäume war zu sehen.
Kein Lüftchen bewegte sich mehr, die Sonne drückte gar gewaltig und es war nichts außer dem heißen Fahrtwind auf unseren Körpern zu spüren.

Hatten wir uns verfahren?
Hatten wir in unserem Leichtsinn und dem zu Hause gelernten „Ich bin doch nicht blöd“ und „Geiz ist geil“ die afrikanischen Götter des Weines verärgert, als wir einfach alle vollreifen Champagnerflaschen vom Baum pflückten und sie mitnahmen?
Diese Fragen werden wohl ewig unbeantwortet bleiben müssen, denn wen sollten wir fragen?

Es war ja niemand da, nicht mal die vierbeinigen Zebrastreifen und die Gnus waren gegenwärtig, obwohl sie sich bis hin zu unseren Besuch bei Herrn und Frau Breitmaul immer in einer gewissen Entfernung aufhielten.

Da plötzlich fuhr uns ein stechender unangenehmer Geruch in die Nase und weil sich das dürre Gras immer mehr verlor, sahen wir nach nur wenigen Fahrmetern die Absender diesen makaberen Geruchs.
Aber seht selbst.

Was stand uns wohl jetzt bevor?
Hatte unser letztes Stündlein geschlagen?
Sollten wir auch so enden?

Aufsteigende Angst und Fragen über Fragen, die nur mit einem vielleicht letzten Schluck aus der Champagnerflasche minimal gelindert werden konnte.

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