2,060 18

&

.




Lying is that simple?




She lies.
He does not reply.
They share many silent moments.



He lies.
She does not ask.
They indulge in silent rebuttals.



They both lie simultaneously.
What a moment of bliss.
That encourages them to lie a little less.



That must be the only lie that is true!



To be able to enjoy a lie,
One must first understand its presence,
Its right of existence and its power.



First you breathe it in.
Later you have to be able to breathe it out.





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No turning back!




Sarah Elizabeth Blaskow
http://www.youtube.com/watch?v=4ZWHsihQiGA

Comments 18

  • Accabadora 29/11/2011 17:35

    weiß nicht, was eindrucksvoller ist - bild oder text!

    das bild: hochexpressiv - fast denkbar von kinderhand, aber dafür doch zu stark symbolbeladen - vielleicht das gemälde eines psychisch kranken?

    oder doch eines (mir unbekannten ) expressionisten?

    jedenfalls allerhand dunkles, böses, lauerndes
    rotglühende katzenaugen mit gefährlich verlängerten krallenpfoten
    die schlange sich fies im schutze des blauen kopfes heranschleichend
    das kann nur die visualisierung im unterbewußtsein schlummernder ängste? aggressionen? laster ? sein

    die lechzende schlange, die zum thema °lüge° des textes hinführt --- der in fast zärtlich-ironischer-poetischer sprache die auswirkungen dieser charakterschwäche beschreibt, die zwischenmenschliche beziehungen zerstört

    und doch: wahrheit kann brutaler sein als eine notlüge, ohne solche würde die gesellschaft wohl nicht auskommen!

    ich liebe so antithetische , auf den ersten blick unlogisch erscheinende formulierungen wie: °enjoy - breathe in a problem° - die doppeldeutigkeit von °lie° !

    ein ganz starkes duo, über das man lange weitergrübeln kann!

    hoping that I needn't share many silent moments and rebuttals

    Acca:-)








  • violette 22/10/2010 13:05

    beau dessin des enfants !!!
    amitiés,bise
  • Dragomir Vukovic 28/09/2010 19:12

    strong
  • KEBIN 27/09/2010 7:43

    "The embarrassing bear which a snake is obstructive, and cannot drink water."
    It is an innocent simple picture, but I see the existence of the snake for the big problem that we should overcome that all of us have. Wonderful.
    kebin
  • s. sabine krause 02/07/2010 8:52

    thank you so much for taking the time to give further information on what sounds like a fascinating project for a great cause! i've looked at the painting again, and i still like it a lot – especially that snake snuggling up to the water with its sneaky but trustful and slightly helpless look (augenaufschlag ; ))!) a great painting! and with your texts – both the poetic and the explanatory! – it becomes even more alive! greetings, sabine.
  • Eckhard Meineke 02/07/2010 7:19

    Liebe Eric, ich habe natürlich bewußt provozierend geschrieben. Mit dem, was Du da schilderst, hat meine "Verteidigung der Lüge" nichts zu tun. Selbstverständlich soll man um größtmögliche Aufrichtigkeit bemüht sein und keine "Rolle" spielen. Als akademischer Lehrer habe ich mit dieser Grundeinstellung gute Erfahrungen gemacht; auch unseren Politikern täte es gut, wenn sie sie vertreten würden.

    Das, worüber ich schrieb, liegt eher auf der Ebene dessen, was einmal an dem Beispiel erörtert worden ist, ob man Todkranken die Wahrheit sagen soll oder nicht. Da muss man eben auch sehen, wieviel Wahrheit auf welche Weise jemand verkraftet.

    Eckhard
  • Flighty Furrow 01/07/2010 18:19

    .

    Hallo Kerstin,

    Vielen Dank für den Link, ich habe einige Stunde gelesen (der Artikel hatte weitere sehr interessante Referenzen).

    LG!
  • Flighty Furrow 01/07/2010 18:15

    .

    Hallo Eckhard,

    Neo Rauch welches Kompliment, da du dich zurückgehalten hast tue ich es auch ;-)

    LG!
  • Flighty Furrow 01/07/2010 18:13

    .

    Dear Sabine,

    Dear Kerstin,

    Dear Eckhard,

    Dear FC friends,



    I hope you do not mind me writing a collective answer to the re-current question: What is the relationship between the text and the photo. I do it in English so that it will be easy to follow for all (or so I hope).

    To be honest I partly share your questions about the relationship of the text and the photo. A colleague at work asked me to take some pictures for him which he needed for an application to get funding for a project which is trying helping kids who are having difficult times because they parents are or have been separating. With very simple means.

    The photo is part of a drawing made by a boy on a chair. (The chair was broken, waiting to be disposed off). The group the boy was attending was focussing on lies. These children find it difficult to relate to reality as they have been living in a reality which was filled with lies: between the parents, between mother & the child, father and the child but also between the child and their friends, relatives or neighbours. Lies to protect, to deceit, to escape, to provoke, to hide behind, to avoid (a definitive decision), to distort, to humiliate, to take advantage of, out of fear - and so on.

    I did not ask about the meaning of this drawing. While I was taking the photos of the drawings my colleague indicated to me I just listened and listened and listened.
  • Kerstin Stolzenburg 30/06/2010 13:07

    Lieber Eric,

    ich hatte gestern bereits einmal angesetzt, etwas zu deinem Bild zu schreiben, es aber doch wieder aufgegeben, weil ich nicht den rechten Zusammenhang zwischen Text und Fotografie fand ... und, wie ich zugeben muss, immer noch nicht finde.

    Was das Motiv der Aufnahme betrifft, habe ich eine Vermutung, worauf es sich beziehen könnte, zumindest auf den ersten Blick. Ich sehe darin eine Szene aus dem musikalisches Märchen "Peter und der Wolf" von Sergei Prokofjew. Peter war aus dem Garten gelaufen und hatte die Pforte offen gelassen. Die gutmütige, aber etwas einfältige Ente nutzte den Moment und watschelte hinaus zum Teich, auf dem es sich herrlich schwimmen und mit dem kleinen Vogel am Ufer diskutieren ließ. Nun kam tatsächlich der Wolf aus dem Wald und in ihrer Panik tat die Ente etwas völlig Falsches, sie schwamm ans Ufer, wo der Wolf natürlich leichtes Spiel hatte und die Ente fraß ... Den Moment vor dem "Mord", den Wolf und die Ente am Teich, sieht man auf der Fotografie.

    Natürlich könnte es auch ganz anders sein ...

    Nun kann man versuchen, die beiden Hauptdarsteller des Märchens zu analysieren und in ihren Eigenschaften oder als Sinnbild mit dem verlinkten Text in Verbindung zu bringen. Und da komme ich nicht mehr weiter ...

    Das Phänomen des Lügens wurde gewiss ausgiebig untersucht, auch und besonders, was die psychologischen Komponenten betrifft. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommLuegen.shtml Trotzdem bin ich persönlich für größtmögliche Aufrichtigkeit einem anderen Menschen gegenüber. Gutgemeinte Rücksichtnahme kann manchmal mehr schaden oder wehtun, als klare Worte. Diese können natürlich nicht mit der Holzhammermethode verabreicht werden und gewiss ist das nicht immer einfach, dauert, auch weil man vielleicht selbst nicht sicher ist oder nicht den Mut hat, etwas auszusprechen usw.. Viele kleine Lügen, auch solche, die ganz Alltägliches oder persönliche Befindlichkeiten, Vorstellungen und Wünsche betreffen, und dazu zähle ich auch Nichtausgesprochenes, aber Gedachtes, summieren sich möglicherweise und lassen sich am Ende gar nicht mehr lösen oder vermitteln ein völlig anderes Bild des Gegenüber, als es in ihm selbst vorhanden ist.

    Das kann aber auch nur ein Denkansatz sein. Diese Problematik ist sehr vielschichtig ... allerdings auch sehr interessant, wenn man offen dafür ist.

    Grüße. Kerstin
  • Eckhard Meineke 28/06/2010 20:08

    Lieber Eric, über das Lügen schreiben ist etwas anderes als es selbst zu leben, nehme ich an. Wenn ich die Texte recht verstanden habe, geht es um irgendein Problem einer zwischenmenschlichen „Beziehung“, über das sich die beiden Beteiligten nicht wahrhaftig äußern wollen oder können, jedenfalls nicht gleich. Zwar löst sich in der Geschichte selbst der gordische Knoten auf, indem die beiden schließlich aufrichtig miteinander sind, aber das ist eben auch nur eine Geschichte und noch lange nicht die Wirklichkeit. In dieser wird selten genug immer die Wahrheit gesagt, und zuweilen erfolgt dies aus einer wohlverstandenen Rücksichtnahme auf die Möglichkeiten und Gefühle des Anderen. In der Wirklichkeit treten selten die heldenhaften reinen Typen auf, sondern die bekannten gemischten Charaktere.

    Wenn das bereits bei den Zweierbeziehungen so ist, dann natürlich erst recht im allgemeinen Leben. Hier ist die Lüge geradezu ein sozialer Schmierstoff, der die Gesellschaft zusammenhält. Was würde denn geschehen, wenn man sich unverblümt die Wahrheit sagen würde? Das Ganze hängt mit jener Art der Akkulturation zusammen, die dem Anderen einen möglichst breiten Toleranzrahmen einräumt, ein Toleranzrahmen, der einem umgekehrt auch gewährt wird.

    Noch ein Wort zum Bild: Es kann es an Undeutlichkeit des Gezeigten durchaus mit den Bildern von Neo Rauch aufnehmen. Wie aber würde ich es ausdrücken, wenn ich meine Meinung gerade heraus sagen würde? ;-)

    Eckhard
  • Sandra Ludewig 28/06/2010 15:50

    pardieu !
  • Eckhard Meineke 27/06/2010 20:16

    Lügen ist gar nicht so einfach, lieber Eric. Besprechung im Lauf der Woche. Eckhard
  • Simona B. 27/06/2010 17:03

    The lies divide, the truth complete us....The lies are too simple, let it go..., the truth its much simple... its inside, as is peace......

    http://www.youtube.com/watch?v=NdDBV6VX3fc
    Simona

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