Die Tür am Ende des Flures

Die Tür am Ende des Flures

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Hans-Martin Adorf


Premium (Pro), Garching b. München

Die Tür am Ende des Flures

Die Aufnahme entstand im Schloss Alteglofsheim bei Regensburg.

Es gehörte einstmals den Fürsten von Thurn und Taxis, die es 1939 an einen Pfarrer verkauften. Später kam es an seine Haushälterin. Kriegs- und Nachkriegszeit führten zu einer Zweckentfremdung des Schlosses, das immer mehr verfiel. 1973 erwarb es der Freistaat Bayern und stellte es 1980 der Universität Regensburg zur Verfügung. 1989 wurde das Schloss als Standort für die dritte bayerische Musikakademie festgelegt.

In dieser Musikakademie haben wir mit dem Garchinger Sinfonieorchester - ich spiele dort Querflöte - ein Orchesterwochenende verbracht.

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Zu diesem umstrittenen Bild gibt es eine Variante mit quadratischem Schnitt

Die Tür am Ende des Flures (2)
Die Tür am Ende des Flures (2)
Hans-Martin Adorf

Comments 6

The photo is not in the discussion.

  • Markus 4 05/12/2013 12:00

    eine ausgezeichnete Perspektive
    Habedieehre
    Markus
  • Hans-Martin Adorf 04/12/2013 0:55

    @miraculix.xx, @Alfred Schultz und @philou.61: Zunächst einmal vielen Dank für Eure ausführliche Beschäftigung mit diesem Bild. Es ist mir ans Herz gewachsen, aber ich sehe, dass es auh schwierig ist, und dass man wohl einiges verbessern oder zumindest verändern könnte.

    Was mir am meisten einleuchtet ist Mira's Vorschlag, die rechte helle Fensternische wegzuschneiden. Die Helligkeit am rechten Bildrand zieht den Blick an, und lenkt ab von der Tür am Ende des Ganges. Mit einem 3:4 Format kommt ungefähr ihr Schnitt heraus. Wenn man das originale 2:3 Format beibehält, kommt deutlich mehr Boden mit ins Bild.

    Der Boden: er ist, bis auf die Fugen, ziemlich uninteressant, und ist eigentlich bloß Träger der Spiegelung. Insofern könnte man m.E. soviel von dem Boden unten wegschneiden, bis man anfängt, die Spiegelung zu beschneiden. Bloss bis wohin reicht die, bzw. was von der Spiegelung will man noch mitnehmen? Ich finde, dass mindestens die ganze Tür in der Spiegelung präsent sein müsste. Das spricht gegen Phil's Vorschlag, an der Kante zwischen matt und glänzend zu schneiden.

    Ich habe noch etliche andere Aufnahmen von diesem Motiv. Ich habe z.B. bei gleicher Kameraposition (auf dem Boden liegend) Aufnahmen mit ganz offener Blende, mit halboffener Blende (wie dieses hier) und mit geschlossener Blende gemacht. Die Aufnahmen mit offener Blende habe auch ihren Reiz, weil die Spiegelung am besten herauskommt. Aber der Boden sieht eher wie Linoleum aus, oder wie Wasser, während er bei halboffener Blende noch die Fliesenstruktur besitzt. Bei ganz geschlossener Blende dominieren die Fugen, und lenken total von der Spiegelung ab.

    Ich habe auch Aufnahmen im Qürformat, da kommt die Tür noch besser zur Geltung und die Spiegelung ist, da im glänzenden Bodenbereich, noch schöner und vollständiger. Aber es fehlt mir da das Drumherum, z.B. insbesondere der obere Bogen der Tür links.

    Die Perspektive war zunächst Zufall. Mangels Stativ (es war irgendwo, bloss nicht in meiner Nähe) hatte ich die Kamera auf den Boden gelegt. Ich wusste, dass man, wenn man sie nicht neigt, auch kein Problem mit stürzenden Linien bekommt. Das Bild beweist es. Später habe ich an diesem Bildschnitt mit dem zentralen Objekt, der Tür, gefallen gefunden. Der Schnitt entspricht natürlich nicht dem Lehrbuch. Und vielleicht ist er auch unmöglich, weil ihr alle drei der Meinung seid: unten muss was weg. Der unscharfe Boden im Vordergrund bringt nichts, ausser der Symmetrie im Bild, und die stört Mira auch.

    Womit ich mich nicht so sehr anfreunden kann, ist den Kontrast hochzuziehen, so wie Mira es gemacht hat. Ich finde, das zerstört die Stimmung, und das Bild bekommt etwas bedrohliches.

    Ich wünschte, wir könnten uns alle um meinen Monitor versammeln und die verschiedenen Aufnahmen begutachten oder per Nachbearbeitung verändern, bis ein gutes Ergebnis herauskommt.

    Ich habe mal bei einer der anderen Aufnahmen einen quadratischen Bildschnitt gemacht und als Variante hochgeladen. Die Kamera lag weiter weg, und ich habe durch einen quadratischen Schnitt viel von dem ungeliebten Boden weggenommen.

    LG Hans-Martin

    Die Tür am Ende des Flures (2)
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    Hans-Martin Adorf
  • philou.61 03/12/2013 21:32

    Ich seh's ähnlich wie Mira, hätte unten sogar noch mehr weggenommen, bis dahin, wo der Boden matt wird.

    LG Phil
  • Alfred Schultz 03/12/2013 17:56

    Den Verlauf von Hell zu Dunkel
    finde ich gelungen.
    Nach @Mira's Ansicht finde ich auch,
    dass unten zu viel Boden dran ist.
    Allerdings hat sie fast schon zu viel
    davon weggeschnitten.
    Gruß - A.
  • Hans-Martin Adorf 03/12/2013 13:57

    @miraculix.xx: Danke für die Anmerkung. Ein Außenansicht ist immer hilfreich. Ich werde Deine Anregung mal umsetzen und sehen, was mir hinterher besser gefällt.

    LG Hans-Martin
  • Mira Culix 03/12/2013 12:30

    Die Tür und die Spiegelungen am polierten Boden haben einen gewissen Reiz.
    Versuch mal, enger zu schneiden, zumindest rechts die helle Fensternische bis zur Mauer ab und unten ein Stück Boden weg, damit die Tür aus der langweiligen Mittelstellung rauskommt, dann könnte man noch ein bisschen an den Tonwerten machen, denke ich, um mehr Stimmung zu erzeugen. Ich zeig Dir mal, was ich meine (das ist jetzt nicht aufwendig brargbeitet, sondern nur ein "Huschhusch" zu Demozwecken). Ist aber alles Ansichtssache, und Du bist der Bildautor und somit ausschlaggebend.

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Folders Architektur
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Exif

Camera NIKON D600
Lens AF-S Nikkor 50mm f/1.4G
Aperture 4
Exposure time 1/100
Focus length 50.0 mm
ISO 1000