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What's new?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Ole

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos


Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net


In erster Linie ist es ein Erinnerungsfoto an meinen Sohn (damals noch unser einziges Kind). Ich wünschte mir ein besonderes Bild, um es als Print an die Wand zu hängen. Daher erstellte ich ein sehr reduziertes Portrait ohne ablenkenden Hintergrund und mit Konzentration auf Gesicht und Ausdruck.

Comments 61

The discussion for this photo is disabled.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 03/25/2012 17:40

    Hier geht es weiter:
    Frische Luft für das Äppelwoi-Glas
    Frische Luft für das Äppelwoi-Glas
    Agora Bilddiskussion intensiv


    ki7
    Vielen Dank für die rege Beteiligung an der Diskussion. Zwei Fragen, die gestellt wurden, möchte ich beantworten:

    1. Material: Rolleiflex 3,5 E Xenotar, Rolleinar 1 Nahlinse, Metz Stabblitz 45 CT-5 (indirekt nach rechts-hinten-oben), Ilford HP-5 Plus, X-Tol

    2. Grund der Einreichung:

    a) wollte für mich klären, ob die Unschärfe in Ordnung ist. Sie war nicht geplant, es gab jedoch kein schärferes Bild mit annehmbarer Komposition (Ole war schwer ruhig zu bekommen, er wurde gebeten, in die Kamera zu schauen, was nur für wenige Sekunden anhielt, das Interesse verebbte bald ganz. Es wurden auch keine "Bestechungsversuche" mit Süssigkeiten oder ähnlichem gemacht).
    Zunächst war ich mit der Unschärfe unzufrieden, fand sie dann aber ganz passend.

    b) Auch ich stellte mir unbewusst die Frage, ob ich das Bild als ernsthaftes Foto zur Diskussion einreichen soll, handelte es sich doch "nur" um ein Kinderportrait. Spannend in der Diskussion fand ich, dass das Bild der Schönen im Leipziger Straßencafé deutlich weniger polarisieren konnte, obwohl es viele Ähnlichkeiten aufwies: Portrait, nicht gestellt aber geplant (kein Schnappschuss), analog, kleinere technische/gestalterische Mängel, keine Person des öffentlichen Interesses, plakative/klischeehaft …
    Erkenntnis: Die Diskussion festigte aber meinen Standpunkt, dass auch Kinder das Recht auf gute Portraits haben. Und es überraschte mich, dass solch ein Bild derart provozierend wirkte.

    Abschließend nochmals vielen Dank für die rege Beteiligung, ich habe mich auch besonders über die vielen positiven Anmerkungen gefreut (die teilweise auch mit kritischen Kommentaren kombiniert wurden).
    Aber auch ein ausdrückliches Danke an die kritischen Anmerkungen, denn ohne sie wäre mein Erkenntnisgewinn (s. o.) nicht möglich gewesen.

    Ach ja, noch was zu dem Kommentar von Christoph, von wegen ungefragte Veröffentlichung von Bildern der eigenen Kinder: Im Prinzip hast Du Recht, daher veröffentliche ich ja auch anonym.


  • harry k. 03/25/2012 1:14

    Tja, manchmal ist nix bemeren das Witzigste, was man machen kann.
  • 151067 03/24/2012 21:01

    das Foto hat mich beim ersten mal anschauen fasziniert und in seinen bann gezogen. wegen der schärfe? sicher nicht, der bea? wohl auch nicht.
    es ist die Natürlichkeit des Gesichtsausdrucks, der wohl in einem studio, oder auch nur geplant nicht so wäre wie es ist.
    ich finde es eine klasse Aufnahme. und wünsche dem Fotografen noch viel Freude mit der Aufnahme
    vg peter
  • Silenzio 03/23/2012 22:01

    diese realsatire ist im kern voll in
    ordnung und kein bisschen chaotisch.

    auch ein unscharfer pudel ist im quadrat
    dynamischer und als wandbild besser
    geeignet als ein falscher hase ohne
    jugendliche emotionalität im mutterherz.
  • harry k. 03/23/2012 21:31

    Ja, da bin ich auch voller Überzeugung ein alter Sack.
  • Matthias von Schramm 03/23/2012 21:28

    ja harry, in dem punkt bin ich traditionalist.

    ich kann nur mit der ordnung beginnen, sie dann möglicherweise zerstören, auch vollkommen - aber sie muss erst einmal dagewesen sein.
  • harry k. 03/23/2012 21:10

    Ich finde, wir nähern uns dem Kern des Pudels ;-))
    Matthias, ich gebe dir unumwunden recht: Ein Bild braucht eine Ordnung. Immer.
    Ordnung braucht es, um eine gemeinsame Ebene zwischen Sender und Empfänger zu definieren. Um auf gemeinsamen Erfahrungen aufzubauen und Inhalte vermitteln zu können. etc. etc.
    Kunst ist zwar frei, diese Diskussion möchte ich aber hier nicht wirklich führen ;-))

    Zurück zum Formalen: Wenn ich Chaos zeigen will, muss ich es gegen die Ordnung setzen. Chaos mit Chaos funktioniert nicht und zuviel Ordnung macht sich selbst kaputt. Für mich sind es die Gegensätze, die etwas verdeutlichen.
  • Das Herminsche 03/23/2012 20:35

    Es kann nur das Bild in Agora diskutiert werden, welches zur Diskussion eingereicht wird. Also hat dieses Bild und der Fotograf ein Recht auf Diskussion.

    Ich habe keine Lust darauf, also lass ich es.
  • uschr 03/23/2012 20:23

    Nun gut, Ole sah in diesem Moment eben so aus.
    Offenbar zappelte er wie immer herum und es war auch nicht alles nach seinem Sinn.
    Schein mir geeignet für eine Collage über Stimmungen von Ole. Als Porträt da wohl eher nicht.
    Kinderaugen sollten so scharf sein wie sie die Welt sehen und sie sehen schärfer und das ist gut so.
  • Matthias von Schramm 03/23/2012 18:55

    @ clara

    du machst und denkst den dritten schritt vor dem ersten. ich bin davon überzeugt, ein gutes bild braucht ordnung.
  • KDH 03/23/2012 14:37

    Aus rein emotionaler Sicht bleibt es für mich ein nettes Kinderportrait, was man sich als Eltern durchaus in Großformat an die Wand hängen kann.

    Aus rein fotografischer Sicht, ist das Bild für mich, so wie es hier gezeigt wird, durchaus gelungen.
    Das Quadrat konzentriert nun mal auf die Mitte - das ist so gewollt und macht sich als Wandbild auch sehr gut. Eine Änderung des Bildschnittes in 2:3, 3:4 oder gar 4:5 würde es nicht anders oder gar spannender machen. Ob man den Beschnitt enger fasst, ist Ansichtssache. Ich würde das wahrscheinlich tun, aber auch wiederum beim Quadrat bleiben ... nur, an meine Wand solls ja nicht.

    Die Unschärfe empfinde ich als sehr angenehm, auch wenn es als leichter Frontfokus erscheint. Wenn der Betrachtungswinkel größer wird, konzentriert sich der Blick des Betrachters tatsächlich auf die Augen.

    Für mich hat es den Charme einer analogen Mittelformataufnahme, mit einem ganz dezenten Korn, einer warmen Tonung und der unbeschreiblichen Weichheit eines Carl-Zeiss-Jena Objektives.

    Klaus
  • Wolf Schroedax 03/23/2012 11:25

    Zu nah, zu wenig drumrum ::: Das kann ich nachzuvollziehen, hat aber nicht zwingend was mit dem Format zu tun ...
  • Clara Hase 03/23/2012 10:42

    ordnung bringt meines erachtens dynamik???
    (als chaotisch hätte ich auch noch eine schräglage angesehen)

    ich weiss nicht so recht - wenn ich ordnung schaffe wirkt es meistens steril und aufgeräumt, also keines wegs dynamisch
    es sei denn ich betrachte eine fluchtlinie - mit geordneten elementen

    dynamik ist für mcih bewegung - lebhaftes

    jetzt hab ich doch gegoogelt - und hier http://www.definition-of.net/definition-der-dynamik
    eine definition gefunden (aber vorsicht - da geht gleich auch eine werbeseite auf - schliessen)

    laute und leise töne - die dann den kontrast bilden
    ich meine das ist im gesicht dem portrait dieses jungen schon vorhanden
    die sanften augen, die wirren haare die schnute

    mir gefällt das quadrat - jedenfalls hab ich nichts dagegen
  • Matthias von Schramm 03/23/2012 10:09

    falsch clara, ein quer oder hochformat bringt kein chaos, sondern ordnung und diese ordnung bringt meines erachtens dynamik. der weg geht nicht übers chaos zur spannung. es kommt dann nämlich ein faktor hinzu, der so fotografiert wie es ist, sehr eingeschränkt ist, nämlich der faktor gestaltung. die mimik ist ja gar nicht so schlecht, aber mmn. hat der fotograf daraus zu wenig gemacht.

    geh mal in die deichtorhallen zur ausstellung von saul leiter - die läuft noch. sehr viele portraits dabei mit kleinbildformat eben auch aufgenommen (also keine quadrate) die durch format und gestaltung faszinierende ordnung besitzen ... freilich befinden sich diese bilder in einer ganz anderen liga als dieses.
  • Clara Hase 03/23/2012 9:59

    also matthias
    da möchte ich dir aber widersprechen - das bild ist sowas von lebendig und unverstellt - trotz der unschärfen, das muss man nicht noch übesteigern
    indem man das format ins chaotische zieht.