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Nahe der Wupper - im Gelpetal, der Steffenshammer (2)

Nahe der Wupper - im Gelpetal, der Steffenshammer (2)

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wolly-boy


World Member, Bergisch Land, Geburtsort Göttingen

Nahe der Wupper - im Gelpetal, der Steffenshammer (2)

Der Schmiede- und Schleifkotten wurde im Jahre 1746 errichtet und kam nach mehreren Besitzerwechseln 1825 in den Besitz der Familie Steffens. Im 19. Jahrhundert wurde er überwiegend für die Herstellung von Raffinierstahl zum Schmieden von Werkzeugen und Kleineisenteilen in der zu jener Zeit aufgrund des Wasser- und Holzreichtums sowie der Eisenerzvorkommen an Kotten reichen Region (weitergehende Informationen unter dem Lemma Gelpetal).

Der Bach Gelpe wurde mit Hilfe eines Stauteichs angestaut, um so die Wasserkraft zum Antrieb eines heute noch vorhandenen (und für Vorführungszwecken genutzten) großen oberschlächtigen Wasserrades zur Betätigung des Schmiedehammers am Amboss sowie eines zweiten, kleineren Rades für den Antrieb des Schleifsteins sowie des Blasebalgs an der Esse zu nutzen.

Der Hammer war bis 1928 voll in Betrieb und wurde danach noch bis zum Jahr 1958 für gelegentliche Arbeiten genutzt.

Dann wurde er von der Stadt Remscheid erworben und für Schauzwecke erhalten. Mittlerweile hat die Stadt Remscheid den Steffenshammer an einen privaten gemeinnützigen Verein verkauft, der von zahlreichen Privatleuten und Unternehmen mit Spenden unterstützt wird.

Comments 3

  • wolly-boy 12/20/2011 12:21

    Danke Thomas, habe es berichtigt.
    LG. wolly
    ******************************************
  • Thomas Ingelmann 12/19/2011 21:32

    Auch eine sehr schöne Zusammenstellung, jedoch ist das nicht die Gesenkschniede Hendrichs in Solingen. Diese liegt ja mitten in der Stadt. Müsste ein Schleifkotten an der Wupper sein.

    Grüße
    Thomas
  • Pi.H.Ro 12/19/2011 15:34

    Alte Wasserräder haben immer einen besonderen Reiz, dieses hier auch.
    LG Pia