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. . . anek kusala sala [6] . . .

. . . anek kusala sala [6] . . .

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Sabine Kuhn


Pro Member, Herne

. . . anek kusala sala [6] . . .

... ein *komischer* Vogel für die liebe ...


In der Stille wird die Stimme der Seele hörbar.
[Sinnspruch aus dem OCULATUM,
dem Buch der Einsichten – von BUTLER YATES,
zusammengetragen 1666 in London. Dieses Buch ist ohne Anfang und
ohne Ende und kann in beide Richtungen gelesen werden.]

Das Originalfoto – hier mittels EBB gestaltet – entstand in der Provinz Chonburi,
Khau Tschii Tschan, in der Ostregion Zentralthailands/Asien.

Die zu sehende Skulptur in einer Mischform aus Frauenober- und Greifunterkörper
erinnert an den so genannten *Jungfrauenadler* und - in Verbindung mit der indischen Mythologie -
an *Garuda*, das Reittier des Vishnu, Sohn des Kashyapa und der Vinata.
Mythologisch gesehen hat der *Garuda* zugleich die Bedeutung eines Götterboten.
In Thailand ist dieses mysthische Wesen das persönliche Emblem des Königs (auch: Hoheitszeichen
und Amtssiegel). Die Herrscher der Chakri-Dynastie sind nach Rama benannt, einer weithin
bekannten Inkarnation Vishnus. *Garuda* ist die einzige Kreatur, der es gestattet ist,
oberhalb des Königs Kopf zu stehen.

Nach längerer Überlegung denke ich jedoch eher, dass es sich hierbei um eine *Kinnari* handelt.
Die Kinnari (auch: Kinari, Kinaree, Kinnaree, Ginnarie oder Ginnaree) wird in der thailändischen,
kambodschanischen, laotischen und burmesischen Mythologie als ein Wesen halb Frau und
halb Vogel dargestellt. Sie hat den Kopf, den Torso und die Arme einer Frau,
jedoch die Flügel, den Schwanz und die Füße eines Schwans, was es ihr ermöglicht,
zwischen der realen und der Fabelwelt hin und her zu fliegen.
Sie lebt an den Hängen des Himaphan-Waldes (Schneewald) und stellt das traditionelle Symbol
weiblicher Schönheit, Grazie und Vollendung dar.
Das männliche Gegenstück zu Kinnari wird Kinnara oder Kinnorn genannt.
Die Vogelmenschen gelten als himmlische Musikanten (engelähnlich) und begnadete Tänzer.

Wer Genaueres weiß, möge das bitte anmerken, ja!
Es steht ja darunter, doch leider kann ich es nicht übersetzen.

Das Bild entstand im oberen Geschoss - siehe auch die größere Gesamtteilansicht -

. . . anek kusala sala [6_2] . . .
. . . anek kusala sala [6_2] . . .
Sabine Kuhn

im thai-chinesischen Königspalast und Museumstempel Viharnra Sien
[auch genannt: Anek Kusala Sala – Wohnsitz der Götter].



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Comments 6

  • Manno San 09/29/2012 17:47

    Sehr einfühlsam fotografiert. Das Gesicht strahlt eine unglaubliche Freundlichkeit aus. Besonders gut gelungen finde ich das Licht und Schattenspiel.

    Mein Garuda hat leider nichts weibliches an sich.
    LG
  • skat 09/27/2012 19:13

    Ein schönes Motiv ! Interessante Skulptur was du uns zeigst, und tolle Info dazu.

    Gruß, skat
  • visionsandpictures 09/27/2012 18:53

    Danke Dir für die Info zum Motiv.
    Figur und Motiv passen nicht wirklich gut zusammen aber dafür kannst Du ja nichts. Nur mit der weißen Wand und dem schönen Schatten, hätte dieses Foto einfach mehr Reiz.
  • Maren Arndt 09/25/2012 16:49

    Liebe Sabine, Dir und Deiner Cam ist auf Deinen Reisen in Asien aber auch wirklich so gut wie nichts entgangen. Ich vermute, da ruhen noch so manche Fotoschätze auf Deinen Festplatten.
    Und wie immer ein sehr informativer Text zum Bild.
    Das macht die Journalistin in Dir aus.
    Viele Grüße in den Wilden Westen
    MAren
  • weisse feder 09/25/2012 13:45

    sehr interessand diese figur.. fein auch den schatten den er wirft... die infos wie immer bis ins letzte detail... danke dafür!!!! claudia
  • Thaysen Peter 09/25/2012 12:49

    Eine wunderschöne und interessante Skulptur in einer gelungenen Bearbeitung zeigst du! Danke für die Info!
    l.g.
    p.t.