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Sabine Kuhn


Pro Member, Herne

. . . abbadon – der engel des untergangs . . .

Cemetary Rovignio/Istrien – EBB nur entsättigt


Abaddon (vom hebräisch abad „Untergang, Vertilgung, Abgrund“ über griech. abaton „Grube“).

Im Neuen Testament der Bibel wird Abaddon als einer der Namen für den
„Engel des Abgrunds“ gebraucht.(Offb 9,11 EU).
Das griechische Synonym für Abaddon ist Apollyon (Offb 9,11 EU).

Die Johannes-Apokalypse berichtet, dass nachdem der 5. Engel Gottes seine Posaune geblasen hatte,
ein Stern vom Himmel fiel, welchem der Schlüssel zum Abgrund überreicht wurde (Offb 9,1-3 EU).
Dieser öffnete den Abgrund, sodass heuschreckenartige Wesen über die Welt fielen,
um Unheil über die Menschheit zu bringen. Als König haben sie den Engel des Abgrunds
über sich, welcher Abaddon genannt wird. (Offb 9,11 EU)

In der Offenbarung des Johannes ist an späterer Stelle wieder die Rede von dem Engel,
welcher den Schlüssel zum Abgrund hat, um dort den Teufel für 1000 Jahre zu binden (Offb 20 EU).

Die Offenbarung des Johannes (Offb 1,1, wörtl.: „Enthüllung“) ist das letzte und das einzige
durchgehend prophetische Buch des kanonischen christlichen Neuen Testaments.
Das Buch richtet sich in Briefform an sieben im Römischen Reich verfolgte oder stark bedrängte
christliche Gemeinden in Kleinasien.

Der Bibeltext lässt zwei verschiedene Interpretationen zu, um wen es sich bei Abaddon handelt.
Interpretiert man den Text so, dass der Engel, der den Schlüssel zum Abgrund besitzt,
mit Abaddon gleichzusetzen ist, ergibt sich der Konflikt, dass dieser ein Engel ist,
der gleichzeitig Dämonen anführt, jedoch später den Teufel binden wird.

Es gibt es zwei Lösungsansätze für diesen Widerspruch:
Entweder ist Abaddon nicht der Engel, welcher den Schlüssel bekommen hat, oder
die beiden Textstellen beziehen sich auf zwei verschiedene Engel; manche Bibelausleger
sind der Ansicht, dass es sich bei dem Engel in Kapitel 20 um den Erzengel Michael handelt.

(Quelle: aus Wikipedia, die freie Enzyklopädie)






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Comments 13

  • Eckard Jonalik 10/06/2012 17:01

    .....in Berlin gibt es auch alte Friedhöfe - und alte Engelsfiguren - teilweise noch zerschossen - ich mag sie alle - auch Deine hier - sie ist sehr raffiniert gearbeitet - von einem Mann vermutlich.
    LG - Eckard
  • Hannes Gensfleisch 02/22/2012 22:54

    In der Vorschau war ich mir sicher,
    doch seh' ich nun, dass es ein anderer Engel ist.
    Aber die Ähnlichkeit bleibt:

    LG Hannes
  • Gabi Anna 11/08/2011 15:18



    er wirkt so lebendig....
    als wolle er sagen: leb-endig.....

    liebe grüsse zu dir hin
    gabi anna
  • Marcus Propostus 11/07/2011 23:42

    Ich hab hier einen Bruder, der in die Schweiz ausgewandert ist. Leider verfügt dieser nicht über ein Dach überm Kopf wie deiner und so haben ihm Wind und Wetter das Äussere dementsprechend verändert. Seine Schönheit hat jedoch nicht darunter gelitten (finde ich). Ist eh immer wieder erstaunlich, wieviele Ableger von Monteverdes "Engel" herumschwirren. Mir sind bisher drei bekannt. Aber werden wohl noch mehr sein ;-)
    Viele Grüsse
    Markus
  • Der Westzipfler 11/04/2011 10:53

    Sehr schön Dein Engel, der so wunderbar traurig schaut, Sabine! Ich bewundere vor allem den Steinmetz, der diese Figur geschaffen hat. Vor allem die Locken müssen ja eine Heidenarbeit gewesen sein.
    Ich müsste eigentlich auch längst mal wieder eine Friedshofsimpression hochladen. Die Zeit dafür wäre ja gerade wieder . . ,-)))

    GLG aus Aachen,

    Markus
  • weisse feder 10/28/2011 21:33

    oh, welch schöner engel.. die qualität des bildes ist einfach spitze.. sehe ihn gerne an... und auch die sehr interessanten infos dafür.. danke dafür..claudia
  • Schoengeist 10/27/2011 20:00

    Tjaa, und wenn ich mich nicht täusche, steht ein Ähnlicher gar nicht so weit von mir weg.....

    Passende Schärfe und die plastische Präsentation gefällt mir gut. Auf meinem Monitor hat sie am Bauch und etwas über dem rechten Knie keine sichtbaren Strukturen mehr, kann an meinem PC liegen oder aber es ist so gewollt, störend empfinde ich das jetzt nicht, weil es recht fließend ineinander über geht und nicht abrupt. Auch hätte ich sie gerne ganz mit Füßen gesehen.

    Licht und das feine Schattenspiele sind hervorragend. Auch der Blick aus dem Bild heraus am Betrachter vorbei, als ob dieser gar nicht wirklich wahrgenommen wird, diese traurigen Augen und diese Art der verschränkten Arme, die gut herausgearbeiteten Locken, die scharf fallenden Kleiderfalten, das alles hast Du sehr gut festgehalten. Keine harten Kontraste, trotzdem Tiefe und Greifbarkeit dieser Skulptur.

    Die wie fast bei allen Deiner Fotos üblichen Informationen runden das ganze nach oben hin ab.

    Liebe Grüße

    Jens
  • Sabine Kuhn 10/26/2011 20:25

    Ich d@nke euch für die freundlichen, persönlichen Worte eurer Bildkommentierungen!
    "Engel der Auferstehung" – "Engel des Untergangs"
    – alles, was wir kennen, zeugt von Bipolarität, und wer hat sie je geschaut, diese Engel, um das mit Gewissheit sagen zu können?
    Wo gibt es das eine ohne das andere? ...
    LG Sabine
  • Ursula Elise 10/26/2011 20:11

    @Karin: danke für diese inhaltsreiche Darstellung, die natürlich sich zuerst an Sabine richtet, aber die ich doch auch sehr erfreut gelesen habe!
    lgU
  • F A R N S W O R T H 10/26/2011 19:48

    unentschlossen wirkt er, als würde er weder engel noch mensch sein wollen.
  • Maren Arndt 10/26/2011 17:30

    In Genua habe ich in den 80ger Jahren eine Weile gelebt ..
    Und da kannst du mal sehen, wie dumm ich bin - den Friedhof habe ich nie besucht, immer nur am Strand gelümmelt ;-)
    Heute würde ich das anders machen ..
    Das Leben/Alter schenkt die Weisheit ..
    Das Leben ändert sich - alles hat seine Zeit,.
    ich betrachte fasziniert Dein wunderbares Bild und den Text habe ich auch gelesen.
    Viele Grüße
    Maren
  • Karin Ueberrhein 10/26/2011 17:16

    Es ist der Engel der Auferstehung und anbei der Text aus Wikipedia zum Original - Engel:

    Der Engel von Monteverde (italienisch Angelo di Monteverde) – auch Engel der Auferstehung genannt – ist eine Engelsstatue, welche eines der bekanntesten, monumentalen Gräber (jenes der Familie Oneto) am Friedhof von Staglieno in Genua schmückt. Es handelt sich um eines der berühmtesten Werke des italienischen Bildhauers Giulio Monteverde, der die Statue mit dem monumentalen Grab 1882 am Höhepunkt seiner künstlerischen Reife schuf. Unter den Skulpturen, die Engel darstellen (eine große Anzahl davon schmücken die Gräber auf dem Friedhof von Genua) wird dieser Engel als einer der bedeutendsten dieses Genres bezeichnet.

    Auftraggeber des Werkes war Francesco Oneto, ein wohlhabender Kaufmann und Präsident der Banca Generale, der auf diese Weise die Erinnerung an seine Familie erhalten wollte.

    Von der Darstellung des Engels geht ein starker Ausdruck sinnlicher Emotivität aus, welche mit den damals üblichen bildhauerischen Schemen bricht: Obwohl er mit der rechten Hand das Horn des jüngsten Gerichts hält, machen seine Körperhaltung und sein unergründlich Blick alles andere als einen tröstenden Eindruck, wie man es sich von einer Engelsfigur erwarten würde. Hingegen erscheint er entfernt und distanziert vom Ereignis, dessen stummer Zeuge er ist.

    Die Einzigartigkeit des Meisterwerks Monteverdes (der schon 1868 in Staglieno das Monumento Pratolongo schuf und 1893 das Tomba Celle) hat in der Folge die Fantasie vieler Bildhauer angeregt, und entwickelte sich zu einem eigenen Stil. Viele Imitationen – auch von seiten des Künstlers selbst – finden sich sowohl am Friedhof von Staglieno wie auch auf anderen Friedhöfen in Europa und Amerika.

    Gruß Karin
  • Ursula Elise 10/26/2011 16:00

    Das ist aber doch schon deine Deutung des schönen Engels - Abaddon? Oder sagt etwas an der Statue, dass sie nicht so gemeint war?
    Die Erläuterungen zum -schönen- Foto hab ich gelesen. Vmtl. kommt oder käme man nur auf dem Weg von noch mehr Textkritik dem Problem bei. Denn es könnten ja zwei Traditionslinien sich sozusagen 'gekreuzt' und diesen dargestellten Widerspruch ergeben haben. Engel als Botenfiguren sind ja nicht ausschließlich gut; vgl. Luzifer/Satan.
    lgU