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Herbert Henderkes


World Member, Berlin

1/1000 sec,

F 4, ISO 200, Nikon d70s, Nikon 2,8/300 mm - und eine gehörige Portion Glück.
Damit gelang mir diese Aufnahme. Wer schon einmal Habichte in freier Wildbahn beobachtet hat, weiß, mit welcher Geschwindigkeit diese zwischen den Ästen und Zweigen dahinjagen. Im Gegensatz zu z. B. Bussarden, sieht man Habichte nur selten am freien Himmel fliegen. Flugaufnahmen in ihrem Revier zu bekommen ist daher recht schwierig, da ständig Äste oder Zweige die feie Sicht verhindern, was natürlich auch nicht gerade zur einwandfreien Funktion des Autofokus beiträgt.
Dieser weibliche Junghabicht hatte mich durch lautes Rufen auf sich aufmerksam gemacht. Und nachdem ich ihn auf einem Ast sitzend entdeckt hatte und meine Kameraeinstellungen vornahm, hörte ich einen weiteren Habicht rufen. Gerade als ich mit den Einstellungen fertig war, flog der Junghabicht ab, ich zog mit der Kamera mit und von 9 Aufnahmen war lediglich diese eine brauchbar. Erst als ich die Kamera herunternahm bemerkte ich, dass der Vogel von einem weiteren Habicht (ich nehme an, der Revierinhaberin) verfolgt und vertrieben wurde.
Ähnliches konnte ich vor kurzem beobachten, als sich zu dem in einem Baum sitzenden revieransässigen Habichtspaar unter lautem Geschrei ein weiteres adultes Weibchen (im gleichen Baum) zugesellte. Nach kurzer Zeit setzte die Revierinhaberin zum Angriff an und als das zweite Weibchen bereits flüchtete, verfolgte auch das Männchen den Eindringling.

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