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Mal wieder das Hintere Raubschloss (Winterstein), diesmal zur Blauen Stunde (ca. 40 Minuten vor Sonnenaufgang). Wir waren wohl in diesem Jahr schon 12 mal dort, aber immer ohne die ersehnte Aussicht. Aber sechs Kilometer laufen und 500 Stufen hoch hält zumindest etwas fit und ist zur Not auch noch vor der Arbeit zu schaffen. Dafür wurden wir aber mit einer Vielzahl anderer Licht- und Farbstimmungen belohnt, die jedes Mal wieder einzigartig waren.
Den bilderverwertenden Parkplatz- und Massenknipsern sei gesagt, dass es auch noch eine Sächsische Schweiz jenseits der Bastei gibt (für die richtigen Elbsandsteintouristen auch noch eine jenseits des Raubschlosses hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen, aber da kommen nur die wirklich hartgesottenen hin). Mit ein paar Flocken Nebel bei Unlicht an der Basteiaussicht ist das Optimum sicherlich noch nicht erreicht. Allerdings muss man dafür etwas eher aufstehen, etwas weiter laufen und könnte dann vielleicht wirklich mal ein paar Leute hinter dem Ofen vorlocken :-)
Nikon D700
Nikkor 2,8/70-200 @ 135 mm
10 s @ f 7,1 ISO 200
Stativ, Grauverlauf
Laß die mal schön auf der Bastei. stelle mir das auch kompliziert vor, wenn hier einer mit ´nem breiten Logo durch den Wald fliegt. Dann ist der Wald, logo, überall weg...;-))
Die Lichtstimmung hier ist großartig! Gefällt mir richtig gut!
VG Jürgen
Ja, ist es. Das alte war etwas abgeblendet auch ok. Es hatte an FX aber ziemliche Probleme, sobald die Sonne direkt im Bild war (wei anscheinend alle 70-200er der unterschiedlichsten Hersteller). Nach einer kleinen Tele-Odyssee bin ich dann doch zähneknirschend beim neuen 70-200 VR II gelandet. Das hat die Probleme deutlich weniger.
Deine Serie vom Gleitmannshorn ist beeindruckend und ich finds auch sehr gut, dass Deine Texte oftmals dem weniger Ortskundigen ein wenig mehr Hintergrund verschaffen.
Man könnte hier über das Thema Weissabgleich diskutieren, macht aber m.E. keinen Sinn, da Geschmachssache und ich hätte es wahrscheinlich etwas wärmer (weniger blau) gestaltet.
Für solchen Tele-Aufnahmen empfiehlt sich natürlich auch entsprechend schweres Stativ, was ebenfalls mit aufm Berg möchte. Nix mit Parkplatzknipsers Paradise ... Wie Du schon sagst, Spaß am "Gesamtprojekt" ist das Allerwichtigste und irgendwann wird sie kommen, DEINE TOP-Lichtstimmung am Gleitmannshorn ;-)
LG Thomas
@Björn: wieso jetzt nur 500 Stufen? Neulich waren es noch mehr.
@Thomas Ulrich: Sven Dietrich ist jahrelang im Elbi mit einem Manfrotto 443 (oder 444?) rumgerannt und hat sich nie über unscharfe Bilder mit dem 100-400 beschwert. Gesamtgewicht mit Kopf kleiner 2 kg. Und die meisten anderen Elbi-Knipser haben sowas nicht mal, Du möchtest nicht wissen womit die unterwegs sind...
@Thomas Pöschmann:
Das scheint ein phänomenales Stativ zu sein ;-)
... und das Schärfeempfinden ist ja nicht immer gleich ... ob beim Fotografieren oder beim Speisen ... siehe Europäer und Asiaten ... ;-)
Mein Manfrotto CLB55 mit 3-Weger-Neiger 808RC4 war mir bisher treu zu diensten, auch bei 400mm null Problemo. Dafür fast 3,5kg ...
Nun, man wird älter und fürs Reisen hab ich nun das Gitzo 1542T mit Kuko Markins Q3 Traveller. Damit bin ich total zufrieden und bis 200mm auch kein Thema. Bei Wind wirds allerdings eine Herausforderung ... ansonsten fällt es mit weniger als 1,5kg am Fotorucksack kaum auf.
Fotos die ich früher Freihand gemacht habe werden nun oft mit Stativ gemacht ...
Nächtste Evulotion wäre nur noch Kompatibilität zwischen den beiden Stativen (David und Goliath). Konnte mich noch nicht zum Tausch des Manfrotto durchringen, aber mal schauen ...
Ich nehme das Dreibein nicht nur wegen Verwackelungsgefahr (so zitterig bin ich nun auch noch nicht), sondern um in aller Ruhe einen passenden Bildausschnitt festlegen zu können. Das entschleunigt alles und man macht sich etwas mehr Gedanken.
Das Teil ist das wichtigste Gerät in der Landschaftsfotografie ! Man kann mit jeder Kamera schlechte Fotos machen (ok ohne gehts auch nicht), die wichtigste Dinge sind Stativ und die eigene Füße ... OK, Gehirn und Fantasie wären auch nicht schlecht ...
Dagegen ist die Bastei ja ein Kindergeburtstag. Obwohl man auch dort mangels Stellplatz von Zeit zu Teit schon ohne Stativ fotografieren muss. Zumindest dann, wenn man nicht früh genug da war. Ich hörte davon...
eine wirklich schöne Ecke. Wir sind drei Tage geblieben und drei mal Affen und Schrammsteine ohne das es langweilig wurde. Und wir kommen wieder! Nur nur so früh bin ich nicht los... Verdammt schön und jede Mühe wert! :-))))