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Das kleinste Schlößchen des Sachsenkönigs
ist das sich im Mai den Besuchern öffnende
F a s a n e n s c h l ö s s c h e n
in
M o r i t z b u r g .
(Aufnahme vom Ostersonntag 2012
und einzigem leidlichen Tag mit Wetter
und Tausend- und einem Besucher)
"Sächsisches Kleinod des Rokokos
Während der groß angelegten Umbauten des Moritzburger Jagdschlosses
unter August dem Starken entstand 1728 östlich vom Jagdschloss
eine Fasanerieanlage,
die der Zucht von Jagdfasanen für die königliche Tafel diente.
Leider wurde der Garten im 7-jährigen Krieg (1756-63) verwüstet.
Nach der Regierungsübernahme 1768 durch den jungen Kurfürsten Friedrich August III. -
ein Urenkel von August dem Starken -
begann man im Folgejahr mit dem Wiederaufbau der Anlage.
Oberkammerherr und Jugendfreund des Kurfürsten, Camillo Graf Marcolini pachtete
den Garten und ließ für den Kurfürsten ein Sommerschlösschen
über dem alten Fasanenhaus errichten.
Architekt war Johann Daniel Schade.
Der Bau entstand zwischen 1770 bis 1776 in chinoisen Formen.
Dazu kamen Vogelvolieren wie das so genannte Garnhaus,
eine Brunnenanlage, die Buchstabenhecke,
das Wohnhaus des Grafen Marcolini,
Getreidescheunen sowie Stall- und Wagenschuppengebäude.
1775/76 wurden die Mole mit Leuchtturm,
der Hafen sowie die Dardanellen angelegt.
Eine Fregatte zum Segeln auf dem Bärnsdorfer Großteich lief vom Stapel.
Zwei künstliche Inseln baute man auf dem Teich,
deren größere die Eremitage mit dem Bad der Kurfürstin beherbergte.
Nach 1815 wurde die intensive Fasanenhaltung eingestellt
und nur noch die Schauvolieren mit Edelfasanen
und anderen exotischen Vögeln beibehalten.
Bis 1945 gehörte der Fasanengarten dem ehemaligen
sächsischen Königshaus.
Durch die Bodenreform erfolgte die Aufteilung des Gartens
in unterschiedliche Besitzverhältnisse.
Heute unterhält der Freistaat Sachsen durch den Schlossbetrieb
Moritzburg einen bedeutenden Anteil der Flächen
und ist bemüht,
die historischen Strukturen des Landschaftsgartens zu rekonstruieren.
Die Restaurierung des Fasanenschlösschens wurde im Jahre 2007 abgeschlossen. "
Wem es gefällt.
Bilder von mir aus dem
S ä c h s i s c h e n .
Ich habe mich lange auf die Tour vorbereitet.
So, wie Kötschenbroda,
werden auch die anderen Bilder
a n d e r e B i l d e r
von Bekanntem.
Betrachte meinen "Wechselrahmen" bitte nur als Vorschlag -
ich möchte niemandes Nerven ruinieren.
Ich antworte aber auch nicht mehr
auf Gelaber von Rahmen-Phobisten.
Denn..
Wenn Gott gewollt hätte, dass ich mich verbiege ....
wäre ich als Draht zur Welt gekommen.
Klasse Aufnahme: Die Farbe des Schösschens harmoniert mit der der kahlen Bäume und Hecke und zum herrlich dunklen Himmel gibt es einen starken Kontrast! Schärfe ist top und das Highlight sind die Figuren auf dem Dach, die etwas "leuchten"!
LG Antja
lieber reinhard- ein zauberhaftes kleines häuschen.
wenn man mal überlegt, auf wiewenig qm man so lebt und für ihn wars so nebenbei..;;
aber wunderschön und danke fürs zeigen...
lg hanne