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...Enten im Flug zu fotografieren habe ich gestern zum ersten mal unternommen. Das dies nicht ganz einfach wird konnte ich mit schon denken aber wie kompliziert das in Wirklichkeit ist, habe ich ganz schnell feststellen müssen.
Das was ich vor Ort auf dem Monitor der Kamera gesehen habe ließ noch einiges Erwarten ;o) - die große Ernüchterung kam dann zu Haus am PC. Von meinen ca. 200 getätigten Aufnahmen ist nicht eine "für meine Ansprüche" gelungen... Das beste Ergebnis (und damit bin ich immer noch mehr als unzufrieden) zeige ich hier...
Belichtung und Schärfe bei einem solchem Bild hinzukriegen ist auch nicht so ganz einfach. Der Schattenwurf ist per Bearbeitung kaum zu korrigieren. Man hat da praktisch nur eine Chance, wenn die Sonne dir im Rücken steht, weil sonst immer ein Teil des Tieres zu dunkel oder zu hell ist. Man braucht für solche Bilder meist extrem gute Lichtverhältnisse oder eine Kamera, die noch höhere ISO-Werte ohne Rauschen schafft. Eine Belichtung von 1/640s bei einer Brennweite von 300 mm sollte rein theoretisch zwar genug sein, aber eben nur rein theoretisch. Die Viecher bewegen sich eben so schnell, dass du manchmal auch 1/1000 brauchst, wenn es richtig scharf sein soll. Eine kleinere Blende würde auch das "Zielen" vereinfachen. Im Sommer sollten aber die Lichtverhältnisse gut genug sein.
Ich habe es bis jetzt leider noch nicht mal geschafft eine fliegende Ente aus der richtigen Perspektive zu erwischen, meistens nur von hinten :-( oder so weit weg, das ich schon eine größere Tüte gebraucht hätte.
Für das erste Mal war das schon gar nicht mal so schlecht.
Gruß Ruth
Ruhig mal mutiger hinsichtlich höherer ISO sein, damit die Verschlusszeit geringer wird. Hinterher vorsichtig mit neat image bearbeiten, um das Rauschen zu reduzieren. Ich bevorzuge eher Blende 7,1-8,0 , da ist es leichter die Schärfe auch noch auf das Auge zu bekommen. Autofocus AL Servo benutzen !
Auf jeden Fall dran bleiben, sieht schon recht gut aus und es macht doch einen riesen Spass :-)
LG Norbert
Also ich kann mir vorstellen, wie schwer das beim Entenflug ist, alle Wichtigen Dinge unter einen Hut zu bekommen. Habe das selber schon ein paar mal probiert mit meinem Equipment(du kennst es ja), da ist kein Krieg zu gewinnen. Wahrscheinlich braucht man so gutes Licht, um hier schon mit einer 1/2000 sec ranzugehen, ohne dabei die ISO-Zahlen in die Höhe zu treiben ...
Das ist meiner Meinung nach eine gelungene Aufnahme, auch wenn man sich vom Hals bis zum Schnabel mehr Details wünschen möchte ...