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Stark...den Gegensatz zu sehen zwischen dem behütet wirkenden schlafenden Kind und dem völlig schutzlosen schlafenden Obdachlosen.
Stark... sich dieses Themas anzunehmen und es zu Diskussion zu stellen, wohl wissend, dass es sehr kontrovers und wahrschedinlich moralisierend diskutiert werden wird.
Soviel zur Präzisierung des Wortes "stark"...
GLG
Frank
ein ganz unglaubliches Bild wie es auch Bresson nicht hätte besser machen können..hier ist Dir nun wirklich ein meisterhaftes Foto gelungen...ich bin sehr, sehr beeindruckt..
... oh yeah....
bin echt beeindruckt....
viel bewegt hat sich hier ja nicht.
vermute, du konntest mit langen verschlusszeiten
arbeiten? :-)))))))))
glg
johNson
Sehr gutes Bild, weil es Dir gelungen ist, das Elend des Obdachlosen dokumentarisch-realistisch wiederzugeben, gleichzeitig aber auch in sehr eindringlicher Weise seine Menschenwürde zu veranschaulichen. Denn in der gemeinsamen Geste des Schlafes werden die unterschiedlichen Lebenswelten gewissermaßen aufgehoben - und dieses verbindende Allgemein-Menschliche wirkt auf mich viel stärker als der Kontrast. Eine sehr sym-pathische Sicht!
sicher ein klasse bild mit einer klasse aussage. ob es aber der menschenwürde entspricht, dass er erkennbar hier abgebildet wird? ich würds nicht wollen!
meint
peter :-)
P.G
er weiss es, denn er hat das Bild gesehen ...
Sein Kommentar, als ich ihn fragte ob ich es veröffentlichen darf war :
Warum fragst Du ?
Ich sagte : .. na weil Du da drauf zu sehen bist ...
Er sagte : ich bin jeden Tag zu sehen ... mach mal
Ich bekomme gerade zuhauf QMs und FMs bezüglich dieses Fotos ... man fragte mich in der letzten halben Stunde sicherlich 20 mal warum ich nicht mehr solcher Bilder hochlade ... und genau diese Diskussion ist der Grund dafür, warum ich es nicht tue. Man kann wirklich darauf warten, das Vorwürfe, man würde die Menschenwürde missachten unter solchen Fotos erscheint. Denn es kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.
Wobei es immer ein Unterschied ist in welchem Land man einen Obdachlosen fotografiert. Mach ich das in Indien ... dann ist es ein typisches Bild mit feiner Stimmung, welches auf die Armut des Landes eingeht und nachdenklich macht. Mache ich das Bild in Deutschland ... dann gerate ich zwischen die Fronten.
Aber egal wie man es sieht ... das Bild oben ist ein typisches Foto, welches auf die Armut des Landes eingeht ... ob man es nun wahrhaben will oder nicht ...
Armut ist menschenunwürdig ... ungeachtet in welchem Land !
@Ivy: genau und das ist der Grund warum solche Fotos uneingeschränkt gepostet werden sollten, sobald der Betroffene wie hier in dem Fall zustimmt. Damit endlich weniger Menschen wegschauen und sich dieses Themas annehmen und damit beschäftigen. Wie du richtig schreibst: "Armut ist menschenunwürdig "...und es ist gut, dass es Menschen wie dich gibt, die auf diese unangenehmen und unbequemen Themen aufmerksam machen. Nur so kann sich etwas ändern...WEITER SO!
GLG
Frank
Ivy, das ist eines der emotionalsten Bilder, die ich bisher in der fc gefunden habe!
Die Diskussion, ob solche Bilder hier was zu suchen haben, habe ich auch schon hinter mir. Auch die FM's und QM's kamen in Massen und ich wurde auf das übelste beschimpft. Es ist aber wichtig und richig, dass auch solche Bilder hier ausgestellt werden!
Lass Dich nicht entmutigen und bleibe Deinem Weg treu!
Also, ich muß mich doch ziemlich über die euphorischen Kommentare wundern. Vor allem bei Kaan und Thomas Solecki bin ich erstaunt.
Bei aller Sympathie für Ivy - dieses Bild überschreitet eine Grenze, die gute Streetfotografie nicht überschreiten sollte. Hier wurde ein schlafender Obdachloser abgeschossen und vor der fc-Öffentlichkeit bloßgestellt. Ich kann auch nicht erkennen, was daran "beeindruckend" ist. Wenn man schon ohne Erlaubnis Fremde fotografiert, dann sollte man sich immer fragen, ob sie ggf. mit der Veröffentlichung einverstanden wären.
Hier ist das ganz sicher nicht der Fall. - Im übrigen: Obdachlose schlafend oder im Suff zu fotografieren, ist keine Kunst. Wer das will, nimmt seine Kamera, geht einmal durch die Großstadt und hat schnell den ganzen Film voll mit dem Elend dieser Welt.
Sorry, aber das ist meine Meinung.
.. wie schon mehrfach bewundernd angemerkt: ein sensationell gelungenes Doku-Bild.
.. regt zum Denken an - hat etwas mit Society und Leistungsdruck zu tun .. eingespurt von Geburt an - von wenigen Randständigen boykottiert - feige, faul, oder mutig, provokativ; je nach Sichtweise und Einzelfall ... aber im Moment des Ausstiegs garantiert immer mit einer anderen Erwartungshaltung, als so (wie in Deinem Bild dokumentiert) zu enden.
pierre, du solltest die comments lesen, bevor du ein urteil fällst
"er weiss es, denn er hat das Bild gesehen ...
Sein Kommentar, als ich ihn fragte ob ich es veröffentlichen darf war :
Warum fragst Du ?
Ich sagte : .. na weil Du da drauf zu sehen bist ...
Er sagte : ich bin jeden Tag zu sehen ... mach mal"
klar Frau Mayer
können wir ja alle genauestens unter dem Bild lesen.
solche beschönigenden Kommentare sind doch bullshit.
Auf Grund meines Contras hatte ich jetzt einigen QM-Verkehr mit Ivy, Sie hat es mir dann auch gesagt, Ivy sollte es aber unter das Bild schreiben, gleich bzw. vorher, zum Zeitpunkt des Hochladens hier, dann kommt es auch nicht zu solchen Aktionen.
@ Pierre ... Kaan und Thomas kennen mich beide persönlich ... sie kennen mich, meine Einstellung zur Fotografie, meine Art zu fotografieren und mich als Mensch. Was es Ihnen, im Gegensatz zu Dir, viel einfacher macht, mich nicht in diesem Licht zu sehen in welches Du mich gerade stellst ...
ob's drunter steht oder nicht, HERR BEHRING, ist doch wurscht. wie man sieht, es wird ja doch nicht gelesen.
und wie wär's denn mal, HERR BEHRING, wenn man davon ausgeht, dass es auch noch leute gibt, die tatsächlich fragen, bevor sie bilder veröffentlichen?
Sorry Ivy,
selbst wenn du ihn kennst, selbst wenn er
nichts dagegen hatte, ich finde, man führt arme Menschen nicht vor. - Abgesehen davon erkenne ich hier auch gar nicht das fotografisch Besondere. Schläfrigkeit, Rausch ausschlafen oder ähnliches ist hier für mich kein besonderer Moment. Und das Ablichten erfordert weder besondere Fähigkeiten, weder Geistesgegenwart, Schnelligkeit und auch keinen besonderen Blick. Der Kinderwagen im Hintergrund bringt vielmehr noch einen pseudo-humorigen Aspekt hinein, der in keiner Weise der Situation angemessen ist. - Das kann doch nicht sein, dass ich hier der einzige bin, der so empfindet!? Ich bin doch kein Querulant. ;-/
@Ivy
etwas mehr Öffenlichkeitsarbeit zu deinen Bildern wäre wirklich hilfreich.
Ich hätte dann noch nicht mal gevotet, weil ich das Bild, ohne die Bildaussage zu werten, für nicht besonders gut halte, schon garnicht genial.
das Gemüse links im Vordergrund stört.
ein sinnvolle hell - Dunkelverteilung um ein spannendes Bild zu machen fehlt,
der Hintergrund dürfte ruhig noch etws unschärfer sein.
Du hast vermutlich eine lange Buddyliste, herzlichen Glückwunsch (ganz ehrlich) , nur so ist der vermutliche Einzug in die Galerie zu sehen.
bei anderen usern würde dann vermutlich das Ergebnis auf 50:200 lauten. So ist das halt in der Galerie
PS:
Frau Mayer, Sie schreien zu laut, ich kann Sie nicht verstehn, können Sie bitte etwas deutlicher sprechen??
@ Jörg
Die Fotografin welche das Bild ins Voting vorschlug kenne ich nicht einmal ... und meine Buddyliste hat sich eben um einen erweitert mit dem man über Fotografie reden kann ... ob ich von demjenigen für meine Bilder ein pro oder ein Contra bekomme ist mir gelinde gesagt pipe ... denn Pro oder Contra hat noch nie entschieden, ob jemand auf meiner Buddyliste rumdümpelt oder nicht !
Ivy,
wenn du das einverständnis hast von ihm, ist alle in ordnung!
mir war beim ersten anblick des bildes klar, das es ein große diskussion auslösen würde. ist nichts neues und ist auch gut so!
meint
peter :-)
@ Abstrakte Welt: Glaubst du ernsthaft, hier geht es um das "Zusammenhalten"? Traust du mir oder Jörg Behring kein eigenständiges Denken zu? Glaubt hier jemand allen Ernstes, ich hätte mich auf Ivy eingeschossen???
Es muß doch möglich sein, ein solch heikles Motiv offen und kontrovers zu diskutieren!
@Pierre & Jörg: lest vielleicht mal die Anmerkung von Brad und steigt aus eurem Elfenbeinturm herunter. Auch ein wenig mehr Versachlichung wäre wünschenswert.
Ich weiß nicht wieso, aber im Moment fällt mir der Satz: "Wie kann man in einer Zeit mit soviel Wissenschaft nur so dumm sein?" ein. Wie gesagt muss wohl ein Zufall sein.
Ich möchte in diesem Zusammenhang einmal auf die Obdachlosen-Zeitschrift fifty/fifty verweisen, deren Konzeption darauf angelegt ist das Problem der Obdachlosigkeit stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und deren obdachlose Verkäufer 50% des Verkauserlöses erhalten. Ich kenne da Einige, die über jedes bisschen öffentliche Diskussion froh sind und die in einem solchen Foto wie diesem nie etwas "Vorführendes" sehen würden, ganz im Gegenteil. Das einzige was es hindert, dieses Problem zu lösen ist Ignoranz, die ich hier bei Einigen ganz klar vermuten muss, bzw. zu erkennen glaube...
@Abstrakte Welt:
aggressiv?? ich?? ich bin der friedfertigste mensch der Welt, frag Pierre :-))
@frank-m
in HH gibt es hinz & kunz
und glauben ist nicht wissen
leider sehe ich keine gut geführte diskussion zu diesem thema. es fallen wieder sätze wie
"Du hast vermutlich eine lange Buddyliste, herzlichen Glückwunsch (ganz ehrlich) , nur so ist der vermutliche Einzug in die Galerie zu sehen.
bei anderen usern würde dann vermutlich das Ergebnis auf 50:200 lauten. So ist das halt in der Galerie
PS:
Frau Mayer, Sie schreien zu laut, ich kann Sie nicht verstehn, können Sie bitte etwas deutlicher sprechen?? "
was ist daran kontrovers bzw. offen? die ganzen sache droht wieder abzurutschen in eine grundsatzdiskussion über buddywirtschaft und votings. deswegen mein provozierende aussage.
@ Frank:.Ich befinde mich auch nicht in einem Elfenbeinturm. Die Ignoranz vermute ich hier auch keineswegs bei mir.
Ich habe inzwischen alle Anmerkungen gelesen.
Für mich wird das Bild dadurch nicht besser und so etwas einer breiten Öffentlichkeit zum Begaffen zu geben, bleibt für mich fragwürdig. Die wenigsten werden sich die Zeit nehmen, alle Erklärungen durchzulesen.
Aber alle sehen einen Menschen im Dreck liegen.
Meine Meinung dazu.
@Pierre: Genau, lieber alles hinter Vorhängen aufbewahren und schöne heile Welt spielen...ist doch viel lieber gesehen in einer Gesellschaft in der Schein so wichtig ist wie in der unseren..."Brave new world"...
.. na und .. that's real life: sim-fotocommunity; Credits, Sympathien und Antipathien. Foto ist definitiv gut - evtl. die Mündigkeit des Abgebildeten in Frage zu stellen ..
@ Güll Güll: Mit dem Vorwurf "eingeschränkte Toleranz" kann ich jedes Gegenargument diskreditieren!
Für mich wurde ein Tabu überschritten und ein fragwürdiges Bild mittlerer Qualität euphorisch und gänzlich unkritisch hochgejubelt. Dies hat bei mir - vor dem Hintergrund, dass auch viele meiner Buddies darunter sind - eine wortreiche Reaktion ausgelöst.
In keiner Weise sind meine Einlassungen persönlich gemeint. Daher allen ein hoffentlich schönes Wochenende. - @ Ivy: nicht traurig sein!
@Pierre & Jörg: hier ist jetzt jedes weitere Wort ein Wort zuviel... Motto: "Don´t feed the troll" und die Trolle hatten bereits mehr als genug Futter...
Ein Bild Wird Gezeigt
Einigen Kommentar werden darunter Geschrieben
Zuteilt sehr Kurz
Andere etwas Ausführlich
Manche etwas kritisch
Es wird Diskutieren
Dafür sind wird doch alle hier
Komisch, ich dachte, wir wären in der Sektion "Street und Situationen". Das hier ist Realität und Streetlife wie es im Buche steht.
Mag ja sein,dass da im Bild irgendwer technische Mängel entdeckt hatl und vielleicht könnte man technisch dieses oder jenes anders machen. Aber ich frage mich in dieser Community manchmal, ob Bildaussage bei aller Technik nichts mehr wert ist. Meiner Ansicht nach mag derjenige, der ein solches Photo nach technischen Belangen beurteilt zwar ein Profi sein, aber emotional ist da scheinbar nicht mehr viel. Ich persönlich habe hier selten ein Bild gesehen, welches mich so anspricht wie dieses.
Ich sehe auch den guten Mann im Vordergrund alles andere als vorgeführt, denn letzten Endes hat er es selbst treffend formuliert: Man sieht ihn doch jeden Tag! Vielleicht eine andere Stadt und ein anderes Gesicht, aber so ist das Leben - auch in Deutschland.
ich kann nicht verstehen, warum solche bilder in der fc meist einen schlafenden obdachlosen zeigen. dass natürlich gefragt wurde und auch er das bild gesehen hat, ist mir schon klar :))
dann hast du sicher auch ein bild von ihm gemacht, wo er zu dir in die kamera schaut, oder??
nach der diskussion fällt es schwer, die richtigen worte zu finden, einiges ist schon gesagt, wie z.B. von Brad.
technische belange sind nebensächlich aber die bildaussage spricht für sich auch im kontext. ich finds sehr, sehr mutig von Dir - und richtig, das hier auch zu zeigen. nach den gestrigen agenturmeldungen sind die privatinsolvenzen 2005 um 41,5 % gestiegen. da haben wir noch ein indiz, wie es mit der armut in deutschland bestellt ist. spätkapitalismus in reinkultur! halt den finger in die wunde, ist gut so.
lg uta
@Stefan Rohner: Eine tolle Art, Kommentare derer in den Dreck zu ziehen, die sich mit dem Bild auseinander gesetzt haben. Du hast aber vergessen die Bettlerin von Tina O. zu verlinken
@Jörn Stubbe: Machst Du Fotos von jedem, mit dem Du sprichst? Glaubst Du Deinen Mitmenschen nichts?
mein eindruck ist, das das foto gemacht wurde weil das kind im wagen und der mann auf der straße annähernd die gleiche position haben und beide schlafen. ich glaube nicht, das beim betätigen des auslösers irgend ein askpekt von sozialkritik im vordergrund stand, sondern eher das "skurile" dieser situation. aus diesem eindruck heraus mein contra. jeder ambitionierte fotograf hätte das stattgefundene gespräch mit diesem mann (und sein gegebenes einverständnis) genutzt, um IHN als persönlichkeit zu zeigen, als mensch mit würde und dann auf dieses foto hier verzichtet. wenn man bestrebt ist diese zustände anzuprangern, dann gebe man den betroffenen menschen bitte ein gesicht .
unglaublich - wieviele Moralapostel und "ich weiss es besser" Kandidaten sich hier zu Wort melden - hey - schaut mal die Tagesschau, guckt Euch die hochgejubelten Werke der Street- und War-Photographers an .. ob da jede minenzerfetzte Leiche, resp. deren Hinterbliebene , nach dem Veröffentlichungsrecht gefragt wurden (notabene wurde bei diesem Bild gefragt ..)?
Mutig - weshalb? Eine wirklich gelungene Komposition von Personen in unterschiedlichen sozialen Schichten und in differenten Lebenszyklus-Stati, aber fast identischer Schlafposition - festgehalten in einer technisch guten, wennglich nicht perfekten, Fotografie (wann ist Street Doku jemals technisch perfekt?). Dies darf zur Diskussion gestellt werden .. find ich gut, hätt' ich auch getan.
Mich "begeistern" hier im hohen Maße einige kleingeistige selbsternannte Moralwächter, die sich sogar anmaßen die Entscheidungen bzw. freie Meinung auf Zustimmung zur Veröffentlichung anderer Menschen, in diesem Falle dieses Obdachlosen als falsch zu brandmarken, nur weil sie anderer Meinung sind. Ich zitiere mal Georg Kronawitter den ehemaligen Münchener OB: "Ja habt ihr denn noch alle Tassen im Schrank?" - aber moralisiert und zerreist ruhig weiter und führt so die positive Intention dieses gut gemachten Bildes ad absurdum, ein Narr der Böses dabei denkt ... Menschen, die ernst genommen werden wollen, gehen mit ernsthaften Themen anders um.
ich meinte damit das, was oben eigentlich auch schon andreas gesagt hat. dann wäre es sicher auch möglich gewesen, der person ein gesicht zu geben. ihr offen gegenüberzutreten und nicht aus dem hinterhalt heimlich zu knipsen. schaut eine person zum fotografen, dann kommuniziert er mit ihm. das geht hier völlig fehl.
Ja, schaut euch ruhig mal die Werke der hochgejubelten War-Fotografen an.....die leben zum Teil mit den Menschen, die sie fotografieren, Respekt ist das wichtigste für sie.
Hier? Kurz ein foto auf den Chip....den Obdachlosen angesprochen, abgenickt und schwupp über den Stern gefreut.
Respektvoll und ehrlich wäre es gewesen, wenn Bildautor und Person einfach mal einen Tag miteinander verbracht hätten.
@uta chlubek: was hat ein penner mit spätkaptialismus in reinkultur zu tun? vielleicht hatte dieser mensch probleme, die nichts mit der gesellschaft zu tun haben. oder er ist einfach an seiner affinität zum alkohol zugrundegegangen.
um dem nachzugehen, hätte man sich mit diesem menschen anfreunden und sich seine lebensgeschichte anhören müssen. dies kann man auch mit der kamera begleiten. die fotografiegeschichte ist voll mit solchen beispielen. dann wären auch die bilder aussagekräftiger und menschlicher. ist aber schwierig und erfordert viel zeit. aber einfach nur sagen: ein spiegel unserer bösen gesellschaft, nee.
Ich finde das Bild gut, erstens weil es das Motiv entdeckt wurde und zeitens, weil es Kontroversen auslöst. Viel zu viele Menschen laufen Tag täglich an solchen Menschen vorbei ohne sie zu registrieren oder wenn, über sie schimpfend.
Leid und Elend müssen gezeigt werden, nur so kann gegen Armut und Not gekämpft werden.
Wer heile heile Welt will soll sich den Musikantenstadl in der ARD ansehen.
Eine ähnliche discussion gab es vor nicht allzu langer zeit hier in der fc, als eine sterbende frau fotographiert wurde. Damals wurde auch die "missachtete würde" zu einem hauptdiscussionspunkt. Die bilder zeigen in meinen augen nicht das schicksal dieser einen person und deren persönliches leid, sondern es dreht sich um eine thematik in unserer gesellschaft, die viele anscheinend tabuisiert sehen möchten. Die sterbende frau oder der obdachlose mann stehen stellvertretend für viele menschen in unserer nachbarschaft, die in grenzsituationen stehen und keinen ausweg mehr wissen. Eine discussion über sie zu führen ist wünschenswert und sicher auch gewollt und schenkt diesen menschen eine gewisse aufmerksamkeit, die sie eigentlich jeden tag verdient hätten. Vielleicht sollten wir morgen bei einer dieser nächsten begegnungen stehen bleiben, sie ansprechen und ihnen hilfe anbieten. Und wenn es nur worte sind, die trost und hoffnung signalisieren. Das bild auf dieser seite ist nur der anstoß für ein besseres leben miteinander und füreinander in einer schwierigen zeit. Es lohnt sich dafür zu kämpfen. LG harald, der sich das bild lange angesehen hat, es beindruckend findet, aber sich einem voting entziehen möchte.
komisch ist es mal wieder wenn es diskussionen unter portraits oder street-fotografie gibt, das die ball-saal-clique ( ich nenne sie jetzt mal so ) nicht weit ist.
ist eure art der fotografie der absolute maßstab? ich denke nicht. es würde sonst ziemlich langeweilig werden in der fotografie.
was ist so schlimm daran ein foto als hammer oder geil zu bezeichnen, wenn es der user sehr gut findet? wenn es auf jemanden wirkt? muss man hier auf seine wortwahl achten bei den anmerkungen? ich glaube nicht, es sind die empfindungen und die ersten gedanke eines einzelnen betrachters.
ich komme nicht aus den bereich der mensch-fotografie und ich finde die werke von stefan und marko sehr sehenswert, aber ich finde immer nur komisch das ich oft solche grundsatzdiskussionen von euch beiden lesen muss.
"ein mit tele irgendwie abgeschossener schlafender penner"
Michael A. Ott, welch zynisches, menschenverachtendes Weltbild muss man haben, um sich so auszudrücken. Aber es gibt halt Leute, die meinen, der Artikel 5 des Grundgesetzes deckt jedwede Meinungsäußerung ab, sie vergessen dabei nur die Einschränkungen des Absatzes 2...aber die Hauptsache man macht sich Gedanken um die angebliche "Verwerflichkeit" englischer Titel in wunderschön gespielter Entrüstung... ich erwähne nur: "today is me all sausage"...
...und außerdem dürfte jedermann sehen: hier handelt es sich um keine Aufnahme mit einem Teleobjektiv, aber man kann so etwas ja einfach mal in den Raum stellen, macht sich ja immer gut und wird sicherlich von Vielen direkt geglaubt...
@ abstrakte welt: kann es sein, das jedes cliquenmitglied trotzdem ne eigene meinung haben darf, die evtl der eines anderen ähnelt, weil man das gleiche verständnis von fotografie hat ?? und kann es sein, das jeder unabhängig vom anderen ein bedürfnis hat diese seine meinung hier kundtzutun ?? so wie du auch ?? eigentlich dachte ich ja dieser vorwurf kommt schon eher..in form der "ibiza-connection" ...:))) .
Wer schreibt, dieses Bild sei "der Hammer" oder "Klasse", hat sich nicht genug damit befasst, die Begründung ist nicht ausreichend und vermutlich handelt es sich dabei um diese hobbyknipsenden Ignoranten, wie ich es bin, die einfach nur ihre subjektive Meinung kundgetan und ihre Begeisterung über ein, ihrer Meinung nach gutes Bild zum Ausdruck gebracht haben.. Die dürften eigentlich überhaupt keine eigene Meinung äußern oder sich auch nur ansatzweise ein Urteil erlauben, denn dafür müssten sie erst mal ne Ausbildung machen und wissen, wie sich ein gutes Bild überhaupt aufbaut.
Das Bild ist erst gut, wenn man sich eine Woche mit dem Obdachlosen auf umfangreiche Recherche begeben hat. Erst dann ist man berechtigt einen Kinderwagen in Position zu schieben und dieses Bild genauso hinzubekommen. Am besten stellen wir noch ein paar Strahler für bessere Beleuchtung auf und rasierten die Hecke.
Manchmal, aber nur manchmal, geht mir die Arroganz der professionellen Photografen ob der Leistung oder auch der Beweggründe anderer auf den Geist. Da wird nicht mehr sauber begründet, sondern stundenlang schwadroniert, ja abstruseste Argumente werden herangezogen, in dem tiefen Glauben an die eigene Überlegenheit. Ich habe jetzt viele Sätze gebraucht, aber ich sag's auch ganz einfach mit mit einem Wort: lachhaft!
Das läuft ja hier hübsch aus dem Ruder, was ja nicht anders zu erwarten war. Schade.
Für mich geht es nicht darum, daß(!) ein Obdachloser fotografiert wurde, sondern wie(!).
Ich selbst hätte das Bild nie machen können, weil ich mir schon als Voyeur vorkomme, wenn ich fremde Menschen aus großer Distanz fotografiere. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer:
Daß das hier in bester Absicht geschah, setze ich voraus.:-) Darum geht es aber nicht, sondern um den menschlichen Einsatz, d.h. der menschlichen Nähe als Voraussetzung, der Neugier am Menschen...und wenn man dann noch eine Kamera dabei hat, gut. Und wenn nicht, auch gut. Wer die Nähe nur sucht, um ein gutes Bild zu machen, liegt daneben.
Hier gab es mal ein Bild, eine Gruppe Einheimischer am Feuer, irgendwo in Afrika. Eine Anmerkung dazu: "Toll, so ein Motiv möchte ich auch mal vor der Kamera haben"....Ich würde lieber mit denen am Feuer sitzen.
Bedauerlich leider der Diskussionsstil, zumindest in weiten Teilen.
"interessant ist das diejenigen die die diskussion "laecherlich" finden alle den selben fotografischen stil haben... keiner fotografiert menschen."
Mag sein, aber stell Dir vor, deshalb haben sie vielleicht dennoch eine Meinung und die ist nicht zwangsläufig falsch, nur weil es nicht die Deine ist. Was ist das für eine Argumentation? Ich habe hier etliche contra- Meinungen gelesen, die ich akzeptieren kann, weil sie sachlich sind. Sachlichkeit ist übrigens unabhängig vom photografischen Stil ;).
Und wieder nicht auf die Gesamtaussage reagiert, aber dafür einen gar nicht so wichtigen Einzelpunkt herausgepickt und belehrend geantwortet ;).
Du suggerierst mit Deinen Aussagen durchaus, dass Du Deine Meinung zumindest höher einstufst und auch die Ansicht, dass es eben Leute gibt, die sich in Deinen Augen keine Beurteilung erlauben können/sollten. Ansonsten macht der Hinweis auf den photografischen Stil nämlich keinerlei Sinn, weil er irrelevant für eine eigene Meinung ist. Genau darum geht's.
@Stefan Rohner: stimmt "Schein" können wir stehen lassen, aber "Argumente" ist die Übertreibung des Jahres... schönen Abend (oder auch schoenes) noch...
Mal ganz allgemein gesprochen: Kommt eigentlich niemandem der Gedanke, daß solche unsinnigen, verbissenen und auf die Person zielende Schlachten, die selbst und gerade wenn sie über eine gute Sache geführt werden (wie z.B. die Thematik des Bildes) jede Reform und Besserung eben dieser Sache nicht nur verhindern, sondern oft genug erst herbeiführen? Im Hinblick auf alle Beteiligten gesagt und tagtäglich anwendbar. Das ist schlicht beschämend.
bitte ivy fotografier nie behinderte oder ausländer oder frauen oder oder oder....
das ist ja diskriminierend.
das nächste mal bitte ignorieren.
oder du machst es analog dann ist es wieder ganz klasse.... sorry marco und stefan so kommt es mir vor. nur auf zeluloid gebannte streetfotos sind gute fotos... so stell es sich dar.
@ Stefan Rohner: Die fehlende Fähigkeit zur Kommunikation hat mir noch keiner vorgeworfen, der mich kennt ( und Du kennst mich nicht. warst nie mit mir fotografieren oder hast jemals ein Wort mit mir gewechselt. Also dürfte ich Dir als Person völlig unbekannt sein )
Aber nachdem ich versuchte via QM einen persönlichen Dialog mit Dir anzustreben, welche nicht einmal beantwortet wurde, drängt sich mir hier die Frage auf wem diese Fähigkeit wohl eher fehlt.
An einem Dialog scheinst Du leider nicht intressiert. Ich finde es schade aber ich akzeptiere es obwohl ich finde das Deine Art der Kommunikation dadurch sehr einseitig verläuft ... schade drum ... aber spricht Bände
@ alle... ich mag Diskussionen unter meinen Bildern und ich schätze es auch wenn sie kontrovers diskutiert werden. Ich habe auch kein Problem, wenn man dieses Bild nicht mag und das Bild dafür ein Contra bekommt.
Probleme bekomme ich wenn Diskussionen unsachlich werden, was hier ganz klar der Fall ist. Von meiner Buddyliste ( welche ich immerhin so gut im Griff habe, das sie sich ohne Probleme trauen mir hier ein offenes Contra zu geben, was ich übrigens als normal empfinde, das Menschen die auf meiner Liste befinden jederzeit ihre freie Meinung über ein Bild äußern dürfen, egal ob das nun ein pro oder ein contra ist ), über die Titelwahl in englisch ( wobei man bei meinem Namen schon kurz mal drüber nachdenken könnte ob deutsch wirklich meine Muttersprache ist oder ob mir englische Titel nicht schon aufgrund meiner sprachlichen Herkunft ein stück weit näher liegen ) bis hin zu baren Behauptungen, welche unhaltbar sind ( aber in einer Form vermittelt werden als hätte man mich höchstpersönlich in einem Tarnzelt der Stadtwerke mit einem 600er Objektiv beim hinterhältigen Abschiessen von Personen beobachtet ) wird mir hier alles unter die Nase gerieben was nicht niet und nagelfest ist.
Ich kann das Bild moralisch vertreten ... da ich dieses Bild gemacht habe ... und ein Gespräch mit der betreffenden Person auf dem Bild geführt habe, ( was ich im übrigen öfter tue, denn Klaus ist ein sehr gebildeter Mensch ... ) und somit denke ich, das ich Stefan, Marko, Michael , Pierre und auch Jörg einiges an Informationen vorraus habe, wie sich die betroffene Person auf diesem Bild abgelichtet fühlt.
Mag sein das dies nichts zur Sache tut ... ( ist ja auch nicht wichtig, wenn man mit seinem "Model" auf einen Nenner kommt ) für mich aber ist es ausschlag gebend. Die polemische Art dieser Diskussion hat mich phasenweise kurz daran denken lassen dieses Bild vom Server zu löschen. Aber ich werde es nicht tun ... da ich auch solche Bilder für wichtig halte ...
Streetfotografie ( schön das sich Stefan die Mühe gemacht hat, mal in mein Portfolio zu sehen, auch wenn es nur dem Zwecke dienlich war, seiner Meinung nach negative Beispiele zu suchen ) sind meines Erachtens nach, immer aus dem Hinterhalt geschossene Bilder ... sonst wären es keine Streets ... sondern hübsch in Szene gesetzte Bilder, denn Menschen ändern ihren Ausdruck wenn sie bemerken das sie fotografiert werden. So sind seitliche Aufnahmen ( wobei mich hier die Kamera interessieren würde ) sicherlich keine Seltenheit und bei vielen beliebt FC'lern beliebt
@ Stefan: Jeder darf sich frei äußern Stefan ... die kopierte Passage war auf die unterschwellige Anspielung, daß ich meine Buddieliste ja so gut im Griff hätte bezogen ( was für mich ziemlich schäbig klingt und wirklich nichts mit einer sachlichen Auseinandersetzung über ein Bild zu tun hat )
Sicher darfst Du gerne ein paar meiner Makros hierherein posten ...
Der hier ist übrigens im Voting ... im Falle das du ein Pro oder Contra abgeben willst *zwinkert*
Das klingt schön ... ich kann auf deinem Bild keine Kommunikation sehen ... leider ...
Mit dieser Aussage als Contra kann ich voll und ganz leben ... klingt allemal besser als "das foto zeigt nur das der fotograf unfaehig ist mit den menschen auf der strasse zu kommunizieren... wie man auch an den anderen bildern unschwer erkennen kann. immer schoen weit weg und von der seite"
Wir konnten immer schon erstklassig wegsehen, wenn es um Schattenseiten ging und die Moral als Begründung der Kritik gegenüber dem Sehenden vorschicken. Wenn dann nicht nur gesehen, sondern auch noch gezeigt wird, ist oft eine seltsame Grenze bei vielen erreicht.
Manche Botschaften zeigen eben nicht immer nur "heile Welt" und rütteln entsprechend wach. (wie die Anmerkungen deutlich zeigen) Leider ist es nie leicht, "geweckt zu werden"!
Vielleicht gibt es ja wirklich jemand, der glaubt, der Person auf dem Bild würde es heute besser gehen, wenn Ivy sie nicht abgelichtet hätte?!
Ich glaube, es ist eher umgekehrt... und jeder, der das Bild gesehen und dieses Emotions-Paket gelesen hat, wird sich beim nächsten Gang durch die Stadt daran erinnern.
Ob er/sie dann mehr daraus macht... weiß ich nicht.
.. positiv stimmt mich die Wortgewandtheit und der Sprachschatz der meisten Kommentierer - deutet auf gute Bildung und an sich gutes Intelligenzniveau hin ..
die beurteilung der qualität des bildes ist eigentlich nicht weiter wichtig, denn die emotionen, die es hervorruft sprechen dafür, dass es wirkt...
An alle die, die über evtl. verletzte würde diskutieren... wann habt ihr das letzte mal einem penner was zu essen gekauft?
jede menge blablabla sich selbstüberschätzender egozentriker, die vor lauter selbstüberzeugung nicht mehr sehen, das ihre welt etwa genau so eingeschränkt ist wie die derer, die sie so vehement kritisieren.
Klasse Foto Ivy... es wirk.... wie man wohl sieht
@ Olaf : ich habe heute einem Punker einen Kaffee spendiert ... allerdings ohne ihn zu fotografieren.
Er sitzt jeden Tag mit seinem Hund vor meinem Lieblingsbäcker auf der Strasse uns schnorrt ... wir reden ab und an miteinander. Ich werde ihn bei Gelegenheit mal fragen, ob ich ihn und seinen Hund menschenwürdig fotografieren darf ...
Faszinierend, das er die meiste Zeit beim schnorren damit beschäftigt ist das Fell von seinem Schäferhund zu pflegen.... find ich klasse ..
Da hier anscheinend an einer sachlichen Diskussion kein Bedarf besteht und das Niveau mit der Anmerkung von Frankieboy seinen absoluten Tiefpunkt erreicht hat, verlasse ich kommentarlos das Spielfeld, sorry!
Vor der Realität kann man sich nicht verschliessen. Das sie nicht immer schön ist, daran kann man nicht viel ändern. Ich kenne Ivy nur von ihren Bildern und muss sagen sie fotografiert sehr einfühlsam und beobachtet sehr genau. Ihre Bilder drücken Emotionen aus, die einem schon nahe gehen können....
Ivy ich kann Dir nur raten, mach weiter so. Deine Bilder sind eine echte Bereicherung der FC. Lass Dich nicht unterkriegen......
Und was einige "Möchtegerndiskutierer" so von sich geben, das sollten sie sich vor dem abschicken mal durchlesen und über ihren geschriebenen Mist nachdenken. Es geht auch zivilisierter...!
es war ja leider zu erwarten, dass dieses Bild die üblichen Halbgötter auf den Plan ruft, die ausschliesslich ihre Art der Fotografie akzeptieren....
schade, aber zwischen diesen Ergüssen sind doch auch ein paar sachliche, gute Anmerkungen zu finden.
Ivy, ich bewundere Deine Beobachtungsgabe, deinen Sinn für Humor und Deine Art die Dinge in ihrer ganzen Komplexität in ein Bild zusammenfassen zu können.
Wenn ich Streetbilder von Dir sehe, brauche ich mir nie Gedanken machen, weil ich sicher sein kann, dass die sichtbaren Personen hinterher ihre Freigabe gegeben haben, denn wer kann sich schon deinem offenen Charme widersetzen. und so ist es ja auch gut - wie will man auf etwas hinweisen, wenn es nicht sichtbar werden darf.
Obdachlosigkeit wird nicht abgeschafft dadurch, dass man keine Bilder darüber zeigt.
Über manche Kommentare wundere ich mich nicht, da es immer Leute gibt, die sich über Andere stellen.
Ich wünsche dem Bild einen Platz in der Galerie - in meiner Favoritenliste steht es bereits.
es ist wirklich sehr schwer, nach eingehendem lesen hier die dümmste anmerkungsaussage zu krönen (herrn rohner lass ich mal aussen vor, denn er scheint ja schon wieder raus zu sein, obschon einige noch verbleibende gegenargumentationen einige rückschlüsse auf seine beiträge zulassen) , aber nach intensiver sitzung der jury schiesst für mich folgendes den vogel endgültig ab (bis jetzt):
michael a. ott, gestern um 16:40 uhr:
...vielleicht hatte dieser mensch probleme, die nichts mit der gesellschaft zu tun haben. oder er ist einfach an seiner affinität zum alkohol zugrundegegangen....
genau so ist es wahrscheinlich!
wenn ich jemandem mit dem baseballschläger eins überziehe, dann ist er leider an den knochensplittern im hirn, an der massiven gewebsverletzung desselben oder an dem damit zusammenhängenden blutverlust oder, sehr wahrscheinlich, an allen dreien zusammen gestorben.
und, michael a. ott, nun darfst du dreimal raten, wer letztendlich schuld an den ganzen verletzungen ist?
ach, und ivy, noch kurz was zu dem foto und meiner meinung dazu. ich habe diese anmerkung gestern so ähnlich schonmal bei jemandem gepostet, der, genau wie du, einen obdachlosen vor der veröffentlichung des bildes dazu befragt hat und ich finde sie auch hier genauso erwähnenswert:
ich finde das beachtlich.
du fotografierst diesen menschen auf die gleiche art und weise, wie du andere dir fremde (wahrscheinlich) auch fotografieren würdest. du fragst ihn, ob du das darfst.
du lässt ihm damit ein stück würde, das ihm sonst evtl. auch noch abhanden käme.
ich finde das deshalb beachtlich, weil ich der meinung bin; es sind letztendlich menschen wie du und ich und wenn man sie nicht zeigt, dann grenzt man sie noch mehr aus als sie es sowieso schon sind.
das ist wie mit den behinderten. alle welt schreit, sie müssen integriert werden, aber alle welt schreit auch: fotografiert sie bloss nicht, denn dann stellt ihr die armen, vom schicksal hart getroffenen mitmenschen, zur schau.
das ist dumm und nur bis noch nichtmal an den tellerrand gedacht.
an die schlaue kapuze: wenn du mich schon zitierst, dann bitte ganz. und im gesamten kontext. und betrachte auch folgendes szenario: wenn ich aus eigener dummheit oder unachtsamkeit mit dem auto an einen baum fahre und ich verrecke an den inneren blutungen, knochensplittern, etc., ist dann das auto schuld weil es mich nicht ausreichend beschützt hat, oder ich selbst?
n.b. nicht an jeder kopfverletzung ist ein baseballschläger, und nicht an jedem penner ist "die gesellschaft" schuld, ich kenne solche fälle. und was anderes habe ich um 16.40, in erwiderung auf jene "spätkapitalismusthese", nicht behauptet.
also, erst lesen, dann denken, dann antworten.
hehe..herr ott, abgesehen davon, das auch in diesem szenario nicht der baum an seiner affinität zu autos schaden genommen hat, netter versuch, aber nicht mir mir.
auf diesem niveau bleibt ihr lieber unter euch, das ist nicht meine baustelle.
ich wollt halt mal zu einer öffentlich ausgestellten anmerkungsthese meine meinung kundtun, und das habe ich getan.
und dabei bleibt es auch.
Die Tatsache, dass hier schon so viel geschrieben steht, wird mich nicht davon abhalten zu schreiben, dass ich dieses Bild für eines der besten halte, die ich in der fc bisher zu sehen bekommen habe.
Das mit dem Baseballschläger ist ein gutes Bild! Aber wahrscheinlich hatte der Schläger einen Gendefekt, der ihn zum aggressiven Menschen gemacht hat, oder sein Hirn ist nicht nach der Norm konfiguriert. Dann waren wohl seine Eltern letztlich Schuld. Aber der Vater arbeitete in einem Kernkraftwerk und musste radioaktive Brühe aufwischen.
Letztlich geht es immer darauf, dass die Natur Schuld ist!!! Was muss die uns auch mit Naturkatastrophen, schrecklichen Krankheitserregern und Unvollkommenheiten plagen, dass wir so zu leiden haben! Was müssen denn auch die Rauschsubstanzen süchtig machen? Wieso bildet unser Hirn immer mehr Rezeptoren, die immer mehr wollen? Der Mensch ist ein ungeschütztes Unschuldslamm in einer grausigen Welt!! Er hat kein fell, keine Klauen, keine Reißzähne, nichts, dass ihn schützt!! Er ist das einzig nackte Wesen!!
Einen schlafenden Oddachlosen abzulichten wäre in der Tat plump,in Verbindung mit dem schlafenden, wohlbehütetem Kind ist es aus meiner Sicht absolut gelungen, zeigt uns ein Stück Normalität in unserer Gesellschaft und entbehrt auch sicherlich nicht eine gewisse Situationkomik.
Gefällt mir ausgesprochen gut.
Bis denne
Martin
Da sieht man was Du für eine Meisterfotografin bist. Da fehlen mir die Worte. Dieses Bild ist für die Galerie ja schon fast zu gut und zu schade, es gehört an bessere Plätze.
LG Dieter
Besser kann man die conditio humanae kaum in einem Bild zusammenfassen.
Ich musste an eine Szene auf einer Veranstaltung denken, auf der Menschen der unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten an einem der wenigen Klos anstanden und wie sie sich dabei aufführten.
Wow, eine Unmenge von Anmerkungen. Auf die Gefahr hin, daß ich nun wiederhole, was schon geschrieben steht, schreibe ich doch meine Meinung dazu, denn das geht schneller, als alle diese Anmerkungen zu lesen.
Ein ganz starkes Bild, welches besonders durch den Bildaufbau besticht und dem Kontrast in der Bildaussage. Alt und jung, gescheitert und offensichtlich gut behütet, aber beide sind sich in der Schlafhaltung sehr ähnlich, ohne Unterschied trotz Alter und gesellschaftlicher Situation.
Wer solche Bilder zeigt, erweckt nicht nur den Eindruck, daß er sehend durch die Straßen geht, sondern ich gehe davon aus, daß die Zustimmung zur Veröffentlichung von der abgelichteten Person vorliegt. Gut finde ich, daß solche Bilder auch gezeigt werden, wenn die Erlaubnis dafür erteilt wurde, auch wenn sie uns evtl. unangenehm berühren.
Ich frage mich in jedem Fall, was hat diesen Mann nur so weit absinken lassen und welches Leid steht dahinter und beim Kind im Hintergrund frage ich mich automatisch, ob es seine Zukunft auch so gut meinen wird, wie es derzeit zumindest gut behütet zu sein scheint.
In jedem Fall bewegt es Emotionen und beim runter scrollen stellte ich nur fest, daß hier nicht nur eine Menge an Anmerkungen steht, sondern daß die meisten nicht nur aus einer Zeile bestehen. Das bedeutet, daß sich viele mit diesem Bild sehr intesiv auseinander setzten.
Dieses Faktum allein ist schon ein Zeichen dafür, daß das Bild Emotionen zu wecken vermag und Bilder welche dies können sind in jedem Fall gut.
LG Helene
Ich sitze nun mittlerweile zum dritten Mal schon minutenlang vor dem Bildschirm und lasse dieses Bild auf mich wirken.
Eigentlich fällt mir immer wieder das gleiche Wort ein - faszinierend!
Der Kontrast
Alt : Jung
Mittellos : Wohlbehütet
Leid : Freud
...
..
der eigentlich grenzenlos scheint, aber diese beiden durch die gemeinsame Basis Schlaf auf diesem Bild vereint. Einfach wow!
Voting Center, 11.09.2005 at 10:43h
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 281 Pro- und 125 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Ivy Ó Donóghúe :-)
Ein unschönes Motiv, mit Aussagekraft - die hier
absolut im Vordergrund steht. Ein Bild das nur wenige sehen wollen, uns aber täglich geboten wird - besonders in den Hauptstädten.
@klaus: hat er.
ich kopier ivy's comment einfach mal hier rein, damits keine weiteren fragen diesbezüglich gibt! :)
"er weiss es, denn er hat das Bild gesehen ...
Sein Kommentar, als ich ihn fragte ob ich es veröffentlichen darf war :
Warum fragst Du ?
Ich sagte : .. na weil Du da drauf zu sehen bist ...
Er sagte : ich bin jeden Tag zu sehen ... mach mal"
mensch was ein diskussion.
allso mir gefält das foto
ich finde es gut das er gefragt ist.
denke nicht alle fotos sollen so schon sein wie ein disney film.
manchmal sollen wir auch mall nach denken.
so ich denke PRO
mein eindruck ist, das das foto gemacht wurde weil das kind im wagen und der mann auf der straße annähernd die gleiche position haben und beide schlafen. ich glaube nicht, das beim betätigen des auslösers irgend ein askpekt von sozialkritik im vordergrund stand, sondern eher das "skurile" dieser situation. aus diesem eindruck heraus mein contra. jeder ambitionierte fotograf hätte das stattgefundene gespräch mit diesem mann (und sein gegebenes einverständnis) genutzt, um IHN als persönlichkeit zu zeigen, als mensch mit würde und dann auf dieses foto hier verzichtet. wenn man bestrebt ist diese zustände anzuprangern, dann gebe man den betroffenen menschen bitte ein gesicht .
contra
Ich mag es nicht, wenn Menschen auf diese Art und Weise fotografiert werden, ist für mich unterstes Niveau und zudem ohne jegliches Einfühlungsvermögen.
@ Nicole, Torben: würde mich einmal interessieren welche Aussage ihr in dem Foto seht......
sternchenfischerei. bei dem fanclub, allerdings auch schwer zu vermeiden. ivy hat euch gut im griff. meinen segen habt ihr allesamt, für mich ist es aber dreck.
contra
kann mir einer mal erklären, was an diesem bild der hammer sein soll?
fotografisch wertlos, ein mit tele irgendwie abgeschossener schlafender penner, und als "sozialdokument" auch wertlos, denn dieses bild lässt keinerlei rückschlüsse auf den zustand unserer gesellschaft zu. so was gibt es überall auf der welt. es ist nichts weiter als die ablichtung einer person, die am boden liegt und ihren rausch ausschläft.
und dann noch behaupten, dass hcb es nicht besser gekonnt hätte. ich vermute, der autor dieser behauptung kennt hcb überhaupt nicht oder hat sich zumindestens nicht sonderlich mit ihm beschäftigt.
natürlich contra
tut mir leid, für Ivy und für den Obdachlosen, den hier bestimmte Leute zerreissen... das ist mit sicherheit schmerzhafter und übler als ihn von der seite oder aus dem gebüsch heraus oder wie auch immer zu fotografieren...klar, etwas dazu sagen kann er sicher nicht ... noch nie erlebt, wie erwachsene menschen sich so derart nivieaulos benehmen können obwohl man meinen könnte sie wären sehr wortgewand... im übrigen sehe ich das wort "penner" heutzutage auch nicht gerade als positiv an.... nur mal so am rande... man sieht, egal wer, die bilder immer für sich und mit seinen augen... technik hin oder her und ich weiß, dass Ivy technisch im bereich der fotografie sehr viel auf dem kasten hat!
es ist müssig, sich weiter über solch mit unter dummen comments aufzuregen... viel spass noch!
dem bild gebe ich ein pro, da ich es gut finde... es ist augenöffnend!
Pro
ach und nochwas: es geht nicht mehr um pro und contras, die hier verteilt werden oder um gute kritik und das finde ich sehr schade... aber gut, wenn ihr hiermit einen spielplatz gefunden habt wo ihr euch austoben könnt. dann bitte... so long!
Es ist mehr als verwunderlich.
Hier könnten einige Fotografen blanke Grashalme ablichten und hochladen deren Jüngerschar würde ihnen beifallklatschend zu Füßen liegen und mit superlativen überschütten.
Dieses Foto ist in seiner Aussage und fotografischen Umsetzung mehr als bemerkenswert.
Diese Situation zu erkennen und gekonnt im Bild festzuhalten erfordert die ganze Palette fotografischen Könnes. Der Fotografin Fordergründigkeit oder Leichtfertigkeit zu unterstellen ist niederträchtig und wird der Person Ivy nicht gerecht.
ich finde, diese situation hat durchaus einen gewissen reiz. die hier geäusserten ethischen/moralischen bedenken (nenn ich mal so) habe ich ein ganzes stück weit auch. die "umsetzung", die das foto wie ein fernrohrschuss aus dem verborgenen wirken lässt gefällt mir nicht und ist für mich der wesentliche grund für mein
Wir diskutieren solche Menschen, also die Armut, einfach weg, dann haben wir sie nicht? Oder wie soll man hier einige Begründungen/Anmerkungen verstehen?
Haben wir alle die Augen zu wenn wir durch die Strassen gehen?
Ein pro fürs Foto.
Ivy, Du hast einfach ein wunderbares Auge für Situationen. Habe jetzt nicht die ganze Diskussion gelesen, das werde ich später nachholen, aber so eine Situation überhaupt zu erkennen und dann noch technisch umzusetzen verlangt ein großen fotografisches Können, egal ob mit oder ohne Tele. ;-) Meinen Respekt hast Du jedenfalls. Und mein Pro auch.
Gruß, Tobias
Ich bin fasziniert von der Zwiesprache im Bild. Eine Geschichte mit einem Anfang und einem Ende... zwei Geschichten. Die gleiche entspannte Haltung, nur hinterher hat die eine wieder Kraft und der andere noch weniger. Von mir PRO!
...im leben ausserhalb der fc würde dieses foto diverse "press-photo-awards" gewinnen !
...spanische, und im ball-saal tanzende selbst-erklärte fotogötter sehen das natürlich anders...
erwin f.
allerdings sehe ich das anders. ich wage zu bezweifeln, dass dieses foto diverse press-foto-awards gewinnen würde.
gez. einer, der sich nicht für einen fotogott hält.
ich mag sie auch nicht.
aber aufgebaut sind sie allemal besser als dieses hier. da kann man den leuten, die behaupten, hcb hätte das auch nicht besser gekonnt, ruhig widersprechen.
ein weiteres und letztes beispiel von mir aus der kunstgeschichte zur darstellung von armut, bettlern und obdachlosen:
es handelt sich um eine skulptur aus wachsfiguren von duane hanson, den man dem fotorealismus bzw. dem hyperrealismus zurechnet.
hanson war auf der documenta 5 vertreten, auf der nach einer langen periode der dominanz abstrakter kunst der realismus wieder gezeigt wurde. schlimmer noch als die künstlerische darstellung eines obdachlosen, war auf der documenta 5 eine figurengruppe: einige weiße männer, dem ku klux klan angehörig, hatten einem schwarzen arme und beine mit lassos auseinandergezogen und an pfählen festgebunden. und waren im begriffe, ihm die eier abzuschneiden.
man hat das gefühl, ein vermintes feld zu betreten, wenn man sich an dieser diskussion oder am voting beteiligen möchten.
mein spontaner eindruck von ivy's bild war, bevor ich hier überhaupt etwas gelesen habe, daß sie einen kontrast darstellt zwischen der unbehaustheit des obdachlosen und der behütetheit des kindes.
das kind liegt in seinem wagen, es hat ein zuhause, eine mutter, die sich um es kümmert, und je geborgener sich ein mensch fühlt, um so unbekümmerter und "relaxter" kann er schlafen. kinder müssen sich noch keiner arbeit, geschweige denn einer harten arbeit unterziehen, um etwas zu essen zu bekommen. ein schlafendes kind weckt gefühle der anteilnahme, der wärme, ein erwachsener in verwahrloster kleidung, der auf der straße pennt, erweckt eher abscheu.
als ich anfang der sechziger jahre - als jugendlicher - zum ersten mal in paris war, habe ich zum ersten mal in meinem leben überhaupt menschen gesehen, die auf der straße schliefen. clochards waren damals für mich exoten aus einer welt, die ich nicht begriff. sie gehörten aber zur charakteristik dieser stadt.
ob der mensch auf dem foto von ivy alkoholiker ist, ob er seinen alkoholismus selbst verschuldet hat, kann man anhand eines solchen fotos nicht klären, man kann diesen menschen aber exemplarisch begreifen für eine in den straßen der städte sichtbar werdende zunahme der armut. allein der mit hartz IV verbundene zwang, der von so mancher kommune ausgeübt wird, daß menschen, nur weil sie keine arbeit finden, gezwungen werden, in für das "sotzialamt" bezahlbaren wohnraum umzuziehen, bedeutet eine massive verunsicherung, einen sozialen abstieg, von dem das schlafende kind im kinderwagen zum glück noch nichts weiß.
der obdachlose ist das das extrem der unbehaustheit, die heute im zeichen der agenda 2010 viele - wenn auch nicht ganz so hart - treffen kann.
ich finde das foto nicht denunzierend, vor allem auch deshalb nicht, weil ich diesen mann gar nicht kenne. ich sehe ihn eher stellvertretend für all die bettelnden und obdachlosen, die immer stärker die straßen bevölkern.
ich stimme mit pro
und noch eins: im gegensatz zu dem, der auf der straße schläfte, steht die fülle in den warenkörben im eingang des kaufhauses, auch wenn es nur woolworth sein sollte.
und wo sind auf dem bild die indizien dafür, daß dieser mann ein alkoholiker ist? was ich sehe, läßt eher auf einen kaffeebecher schließen.
Mir gefällt das Foto sehr. Es sehen beide zufrieden aus; Klaus und das Kind. Ich denke, er geht den Weg, den er gehen muss. Warum sollte man das verstecken?
Pro.
so,
ich denke ich bin jetzt nicht unfähig mit Menschen zu kommunizieren.
das abgebildete Mädel kenne ich nicht einmal.
ich habe mit ihr geflirtet,das ist alles.
achja,habe ich vergessen,sie hat mich mit dem Handy geknipst.
also brauche ich keine Türken, Opi auf Bahnsteig oder Penner von der seite zu knipsen mit einem Tele.
achja,
ein paar technische Daten,
S2 Pro
AF-S 18-70mm@35mm
Blende 4,8
1/45 sec.
ISO 400
-1,0 EV
s/w Modus
achja,das foto von ivy ist feige,von der sicheren diztanz
contra
Interessant, was diese Aufnahme ausgelöst hat.Ob der Mensch damit persönlich angegriffen wird ist Ansichtssache. Mancher ist mit diesem Leben zufrieden und hat es so bewußt gewählt.
Eine Lebensphilosophie....man muß die Aufnahme nicht unbedingt nur als etwas Negatives betrachten.
Die Aufnahme sagt viel aus.
Aber: Es wird gern übersehen.
ich möchte das argument, das gegen das foto eingewendet wurde, noch einmal aufgreifen. es lautet: in die seite geknipst. das gilt offenbar bei einigen fotografen als moralisch zweifelhaft. ob die verurteilung des "von der seite" berechtigt ist, will ich hier nicht weiter diskutieren, sondern nur darauf hinweisen, daß, wäre das foto von vorn aufgenommen, das kind samt kinderwagen gar nicht zu sehen gewesen, also eine wesentliche bild- und bedeutungsdimension würde völlig fehlen.
An alle Nörgler und Wegschauer!
Das ist die Realität!
Das Medium Fotografie ist da um zu Provozieren!
Schmetterlinge und die anderen Vicher sind auch schön wenn's ihnen dreckig geht!
Spanner sind wir doch alle - wir Fotografen!
Also warum tun so manche verlogen!
Ich find das Bild als Spiegelbild der Gesellschaft einen Hammer!
Danke an die Fotografin das sie uns das zeigt
Ich find es nicht so doll. Rein emotional gesehen.
Halt das Obdachlosenklischee welches für Streetfotografie gehalten wird. Ein häufiges Mißverständnis, aber was will man machen. Ich kenn mich dafür mit Insektenmakros nicht aus und muß da immer skippen.
Generell denke ich aber, daß man alles photographieren kann und auch soll. Dafür sind Bilder da. Sie sollen die Welt zeigen in der wir leben. So wie wir sie sehen.
Bei dem Link oben von Bresson (der zweite), kann man übrigens gut sehen was Aufbau bedeutet. Das vermisse ich hier doch schmerzhaft.
-
wow, bin begeistert. das bild ist echt der hammer. und ich finde eine schönere formulierung bzw. begründung für ein pro wie von ka fla gibt es nicht, schließe mich dem an!
PRO
@Berbel
Alles was man sieht kann man fotografieren!
Nur manche wollen das was sie sehen gar nicht sehen.
Aber es ist trotzdem da.
Das Foto ist eine Provokation!
Es ist sozialkritisch!
Ich glaube der Sandler - Penner oder wie immer du ihn nennen willst hat Probleme.
Jemand hat ein Foto gemacht und macht sich damit nicht lustig über ihn!
Ob das Bild gut aufgebaut, kontrastreich, ...
Ob das Bild fragwürdig, denunzierend, ...
Ob das Bild mit einigen von HCB vergleichbar ...
ist, wen interessiert das wirklich?
Mir gefällt der von billigen Socken im Dreierpack überquellende Verkaufsständer im HG, Socken Made in China. Das paßt auch wieder gut zum spitzen Schuh der kindbegleitenden Person.
Und das herbstliche Blatt links vorne ist auch ein schönes Symbol.
Die Industrienationen haben abgedankt, die Mär vom ewigen Wirtschaftswachstum sich als eben eine solche erwiesen. Solche Bilder werden in unseren Breiten bald so alltäglich sein, daß sie nicht mehr als Motiv taugen.
@KAY: Lies doch bitte mal zur Auffrischung die Nutzungsbedingungen, die der User akzeptiert, wenn er fc-Mitglied wird.
Oder lies sie nicht, aber frage Dich vielleicht, wie weit man sich hier gehen lassen darf? Und ob es nicht vielleicht auch Grenzen gibt?
Man redet von der Würde eines Obdachlosen und benimmt sich hier völlig würdelos.
"Weizen pur (frankyboy), heute um 2:25 Uhr
@k a y lass uns doch anfangen, bei deinem profilbild mussi gar nicht so fest draufprügeln, eventuell genügt schon ein tritt in die eier du geschlechtsdepp
@stefan rohner, sei froh dass du nicht auf mein level kommst, aber kriegen tu ich dich eines tages, monostadt schlägt zähne aus du penner
@klaus, kannst dich gleich einreihen bei denen welche die dritten zähne herbeibeten"
Ich habe bisher noch keine solche Diskussion hier gesehen, aber viele Bilder, bei denen es mehr zu diskutieren gab als hier.
Pro für ein außergewöhnliches Foto, das sehr emotional ist und dennoch Ruhe ausstrahlt - auch wenn es der Sonnenuntergangs-Postkarten-Fraktion nicht schön genug ist. Die von Ivy gegebenen zusätzlichen Informationen verdienen ein zusätzliches Pro.
ich verstehe das ganze gezanke hier nicht! es soll doch nur der kontrast zwischen dem behüteten kind und dem obdachlosen dargestellt werden. hallo leute! wir gehen hier einem gemeinsamen hobby nach der fotografie! wieso muß man sich gleich den schädel einschlagen wollen. die persönliche freiheit hört dort auf wo die freiheit des anderen beginnt. also sollte man doch mit ein bißchen achtung miteinander umgehen! es ist nur ein bild! und mein pro hat es!
@Michael A. Ott:
Warum sind solche Götter wie Du einer bist, eigentlich in so einer niveaulosen Community??? Deine Fotos sind so absolut geil, Du hast es doch gar nicht nötig dich mit solchen Möchtegernfotografen rumzuschlagen.
Nimm bitte Deinen Kopf aus Deinem Allerwertesten, mache Deine 'göttlichen' Fotos und quatsch uns nicht voll.
genau geht auf uns schön los,verpügelt uns.
ich habe mal einen Obdachlosen geknipst,ich habe stress damals bekommen ohne ende.
ich dachte schon das endet nie,war sogar noch zur analogen zeit.
nicht die Penner sind auf mich los gegangen sondern die Passanten.
und seit knipse ich nie wieder Obdachlose,das war mir eine Lehre.
ich könnte nie stolz sein,ein solches foto hoch zuladen.
ich bin froh das ich nicht in der dieser beschissenen lage bin.
:-(
an den daniel, der sich nicht mal mit seinem namen präsentiert sondern hinter dem dwp-pseudonym versteckt: ich hab's schon jemand anders geschrieben: erst alles vollständig und aufmerksam lesen, dann denken, dann schreiben.
Herzlichen Glückwunsch, Ivy !!!!
...und das Ergebnis des Votings spricht nicht nur für das Bild, sondern beruhigt mich auch ungemein, was "Denkweisen" angeht!!
im übrigen haben es einige voter vorgezogen, anonym mit pro zu voten, weil sie befürchteten, mit dem gift, das hier verschüttet wurde, auch noch überzogen zu werden.
es ist manchmal wirklich notwendig den Leuten zu zeigen, dass es nicht nur Sonnenrschein auf Erden (und auch in Deutschland) gibt - auch wenn er dir die Genehmigung erteilt hat, das Bild zu veröffentlichen, dann muss es gezeigt werden!
ein sehr gutes Bild ! Es erstaunt mich, es in der Galerie zu finden.
zur Diskussion:
die MarcoMuellerStefanRohner-Fraktion braucht offensichtlich für ihr Elitärgefühl diese stets wiederkehrenden, mantrahaft vorgetragenen Thesen zur Streetfotografie, die jedoch sie selbst auch nicht einhalten können, ebensowenig wie jeder Kriegsberichterstatter, Bildjournalist oder sonstwie Fotograf.
Gern wird da behauptet, der (nach RohnerMuellers Ansicht gute) Fotograf identifiziere sich mit den abgebildeten Personen, nehme an ihrem Leid teil, daher entstünden auch andere, bessere Fotos.
Das ist jedoch Augenwischerei, selbst wenn der Fotograf mit dem "Objekt seiner Begierde" ein Schälchen Reis ißt oder einen hebt, ja selbst dann, wenn er ein paar Tage sich bei ihm aufhält. Er bleibt trotzdem Außenstehender, lebt eigentlich in einer fremden Parallelwelt, die er nur verläßt, wenn er wieder Fotos machen möchte/muß.
Oft jedoch sind die Verhältnisse aber so, daß die Leute den Fotografen nicht einmal wahrnehmen. Können sie auch gar nicht, da sie entweder sich auf der Flucht befinden, um ihr Leben kämpfen, oder durch andere existenzbedrohende Ereignisse paralysiert sind.
Ich gehe noch weiter: Es ist unter solchen Umständen nicht schwer, bewegende Bilder zu machen, weil die "Opfer" anderes im Kopf haben, als sich um den Fotografen zu kümmern. Die Kunst liegt dann im Sehen, so wie auch bei dem Bild oben.
Und erzähle mir einer, wie ein Fotograf unter solchen Umständen wirklich "part of them" sein könnte, bei Flüchtenden, Brennenden, Ertrinkenden, Verzweifelten ...
In dem Moment, da er Menschen in Genzbereichen des Lebens oder gar an der Schwelle des Todes fotografiert, ist und bleibt der Fotograf Voyeur.
Jörn Stubbe, heute um 11:31 Uhr
ich schlage vor, alle contra-voter auf ignore zu setzten, damit künftig mehr ruhe hier einziehen kann.
Was wollt ihr eigentlich??!!
Entweder es motzen alle wenns keine OFFENEN Contras gibt, oder ihr regt euch gerade wegen denen auf.
Naja sogar offene Pros werden nun gedisst, ich denke Anonym fährt man bei euch besser.
Huh, was für eine Diskussion, das zeigt daß das Bild bewegt und zum Denken anregt.
Was die Problematik "Menschenwürde" betrifft - ich persönlich empfinde es als sehr entwürdigend, Phrasen zu benutzen wie "einen Penner mit dem Tele abgeschossen" - so sollte man nicht über einen Menschen reden.
Ivy hat gefragt, sich mit dem Mann unterhalten - das ist für mich ausschlaggebend. Ein Obdachloser sollte nicht anders behandelt werden als irgend eine andere Person bei der Streetfotografie (da werden immer Personen abgelichtet, die sich dessen nicht bewußt sind) - ein Tabu aus so einer Szene zu machen halte ich für falsch. Das Bild bewegt, verbindet, ist sehr emotional und aussagekräftig. Schön daß es es in die Galerie geschafft hat.
Gruß, Monika
Nicole BURLURAUX, heute um 10:50 Uhr
Ja, so soll es auch sein ! Es ist kein so negatives Bild !
Viele Obdachlose wählen diese Weise zu leben bewußt aus.
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?
...hm, ja es ist auch mein unbedingtes Berufsziel, tagsüber im Alkoholdämmerzustand in der Fußgängerzone zu wirken...
dass ich mit Hernn SPunktSchmidt mal einer Meinung sein kann.....naja
"ballsaal-mafia"
finde ich gut, wie kurzsichtig manche hier sind. Nette Pauschaliesierung. Das sind dann die gleichen Leute, die hier ihre Sozialkritik anbringen, nette Schubladen Leute
es ist mir völlig egal, ob jemand offen mit pro oder contra votet. buddypflichten muß ich nirgends nachkommen. mich interessieren vielmehr gedanken zum bild. du hast dich ja zum bild noch nicht geäußert. deine gedanken würden mich auch interessieren.
@leon r.: wenn du noch nicht ein so gutes street live bild gesehen hast, dann hast du noch viel zu lernen. aber du bist noch jung. fang' hier mal an: da wirst du 1000 mal besseres sehen:
Stimmt, dass ich noch viel zu lernen habe, aber mir gefaellt das bild auch einfach ungemein, ob es nun das beste ist, ist bestimmt fraglich. ich bin einfach so begeistern von dem bild, deshalb habe ich das geschrieben.
Invy, Glückwunsch. Freut mich sehr, dass es trotz der Diskussion gereicht hat, imho vollkommen zurecht. Und Respekt für die ruhige Art, auf die Du auf diverse Anmerkungen reagiert hast.
@ Leon
mach Dir nichts draus, jeder hier weiß,daß er noch lernen kann. allerdings gibt es hier ein paar fotografen, die das lernen anscheinend schon hinter sich haben - zumindest ihren kommentaren nach
was mich so begeistert an dem bild ist der kontrast. einmal der mann, vom leben gekennzeichnet und anderseits das kind, geschuetzt von der mutter. Der Mann und das Kind schlafen beide in einer fast gleichen position was das bild noch interessanter macht. ich finde es einfach stimmig. einmal das kind, was das leben noch vor sich hat, und dann der mann der schon "alles" erlebt hat.
es wird immer verschiedene meinungen zu einem foto, thema etc. geben. wichtig dabei ist es, meiner ansicht nach, eine diskussion zuzulassen und ebenso einen persönlichen angriff, abweichend vom thema, zu unterlassen.
glückwunsch nicht nur zum sternchen, sondern in erster linie zu einem emotionalen bild, welches zum nachdenken anregt und zum austausch von meinungen über ein unpopuläres thema beiträgt. glückwunsch zu Deinem bild. es reiht sich zu weiteren Deiner arbeiten ein, die zu einem ganz persönlichen stil beigetragen haben.
@ilmar: hab' ich irgendwo das gegenteil geschrieben? habe ich mich irgendwo mit magnum-leuten verglichen? habe ich irgendwo geschrieben, dass ich mich für den besten halte?
ich habe leon einen adresse gegeben, wo er sich wirklich gutes bildmaterial anschauen kann. nicht mehr und nicht weniger. wenn ich so wäre, wie du in deiner vollkommen unreflektierten weise behauptest, hätte ich ihn zu "fotos von michael a. ott" geschickt.
wie schon gesagt: lesen müsste man halt können. aber vielleicht ist das schon zu viel verlangt. irgendwelches zeugs daherreden ist auch viel einfacher.
Ich hab zu den diskutierenden Personen zwar keinen Bezug, aber habe doch meine persönliche Meinung...
Soll man denn das, was der Gesellschaft nicht gefällt, einfach ausblenden? Man darf hier jedes Porttrait reinstellen - oder etwa nur, wenn es gewissen Leuten "ästhetisch" genug ist? Es gibt auf der Welt nicht nur Licht, sondern leider auch Schatten. Es mag sein, dass das einigen Personen nicht in der Form bekannt ist. Es wäre oberflächlich zu sagen, dass das Bild weg sollte, nur weil es nicht in die Vorstellungen einer geordneten, sauberen Gesellschaft reinpasst. Gerade deshalb finde ich es wichtig, dieses Bild in Verbindung mit der Erlaubnis des Fotografierten reinzustellen. Man kann nicht bei allen Sachen die Augen zu machen oder wegsehen. Denn wenn wir das täten, dann bräuchten wir uns über keine Kriege oder sonstiges aufregen - weil wir nicht sehen, wie schlecht es den Menschen geht. Hat jemand aufgeschrieben als man im Irak zerbombte Gebiete zeigte? Hat jemand ienen Protestbrief an den Stern, Spiegel o.ä. geschrieben, weil sie verletzte Waisen im Krankenhaus gezeigt haben. Ich glaube weniger. Es sind doch oftmals solche Bilder, die uns zeigen, dass es auf dieser Welt Menschlichkeit braucht. Es ist doch falsch, solche unschönen Sachen einfach auszublenden. Deshalb darf man die Fotografin doch nicht niedermachen. Ganz im Gegenteil, Respekt für den Mut, den man aufbringen muss, um hier ein solches, scheinbar leider "gewagteres" Bild reinzustellen. Natürlich ist Voyeurismus etc. zu verurteilen. Aber wenn man ein Portrait mit Einverständnis veröffentlicht und das als Voyeurismus etc. verurteilt wäre, dann bestände doch ein nicht geringer Teil der FC daraus.
Ich finde es einfach falsch, sogenannte "unschöne" Sachen aus dem Leben auszublenden. Es gibt leider viele traurige Schicksale. Aber über diese darf man nicht wegsehen, man darf sie nicht unter den Teppich kehren, als gäbe sie es nicht.
nach meiner Auffassung geht die Argumentation der Befürworter des Bildes am eigentlichen Thema vorbei, wobei dies im Kern von der ablehnenden Fraktion so auch nicht argumentiert wurde, ich klammer mal einige Anmerkungen aus.
Ein Großteil der Contras hat nichts gegen eine sozialkritische Fotografie oder Darstellung von sozialen Randgruppen und deren Mitglieder.
Es geht um das wie, nämlich wie die betreffende Person im Bild dargestellt wird. Dies wird von den Zustimmenden nur immer wieder vergessen.
Geäst, Strauchwerk und eine liegende, scheinbar schlafende Person sind eben nicht sozialkritisch oder eine anprangernde Fotografie, die die sozialen, gesellschaftlichen Mißstände visualisiert. Dies ist Ausdruck von Distanz und der Einsatz eines Teleobjektivs, egal welcher Brennweite suggeriert den fotografischen Schuß aus dem Hinterhalt.
Dieses Bild mit Bildern aus Kriesengebieten, aus Waisenhäusern oder anderen Brennpunkten des menschlichen Unglücks zu vergleichen, bedeutet Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Es sind tagesaktuelle Bilder, die uns zeigen wie es woanders zu geht.
Nachtwey und wie sie alle heißen, tauchen in das Geschehen ein, haben Normal- oder Weitwinkelbrennweiten, sind an den Personen dran, werden wahrgenommen, akzeptiert, sind Voyeure für uns. Zeigen uns Bilder, die uns zum Helfen, zum Spenden anregen, annimieren.
Aus dem Bild zur hier gezeigten Person erfahre ich nichts. Es gibt einen erklärenden Begleittext am Freitag um 12:00h der Fotografien. Solche Informationen gehören direkt unter das Bild. Es ist ja keine tabletop oder sonstiges schöngeistiges Stilleben das sich selbst erklärt.
Toll, geil, super Streetfotografie hier rufen hinterfragt nicht die Bildaussage, stellt auch das gezeigte nicht in Frage denn hier stecken Dinge im Bild, die einen verantwortungsbewusten Fotografen innehalten lassen.
Den Neinsagern hier zu unterstellen nur schöne Bilder zu wollen oder mafiöses Verhalten einer Fotografengruppe zu unterstellen zeugt eher von Intoleranz und Verweigerung darüber nachzudenken warum das Bild abgelent wird und was die Gründe dafür sind.
Das sich mir hier die Nackenhaare streuben habe ich ja schon im Voting zum Ausdruck gebracht.
nehmen wir den fall an, dass klein Fritzchen fotos macht. er schickt seine fotos an einen galeristen, dieser sieht sich die aufnahmen an und bieten klein fritzchen eine ausstellung an. klein fritzchen stellt seine fotos also in einer galerie aus. viele leute kommen und schauen sich die bilder an, dem einen gefallen sie dem anderen nicht. diejenigen die sie mögen kaufen sie, egal was jemand anderes dazu sagt.
unabhängig von den lustigen Kunst-Kritikern.
und wenn ich mir "The Kiss" von Tanya Chalkin kaufe, ist es mir völlig egal wer dieses bild wie findet. entscheidend ist die meinung des käufers.
folglich stimmt auch die aussage von Elliot Erwitt: "Ein Bild sollte man anschauen - nicht darüber reden."
jemand hat über walker evans (kennt den jemand unter den hurra-schreiern hier?) geschrieben, dass dessen bilder so schön seien, das es immer wieder ein vergnügen sei, sie anzukucken, so dass sich deren inhalt unweigerlich in einem festsetzt und zum nachdenken und handeln anregt. dieses bild hier ist (vom fotografischen standpunkt her) allenfalls mittelmässig, und es wundert mich nicht, dass es in eine galerie mit allenfalls mittelmässigen bildern (mit einigen ausnahmen) hineingewählt wurde.
ein vergleich mit hcb (wie das hier einige der hurra-schreier getan haben) ist masslos und bezeugt, dass sie hcb wahrscheinlich nicht richtig kennen.
und einfach so den "spätkapitalismus in reinkultur" für jeden penner auf der strasse verantwortlich zu machen, so wie das hier auch jemand behauptet hat, ist schlichtweg falsch. es gibt viele wege, in der strasse zu enden, und nicht alle haben ein wirtschaftssystem als ursache.
was anderes habe ich nie behauptet.
Du benimmst Dich wie ein Priester; zitierst Worte von 'Autoritäten', und diese sind dann auch so, dass sie Kommunikation untersagen und reine Andacht fordern!! Nur ansehen, das tut man bei Heiligenbildchen, Ikonen und gemalten Bibelgeschichten - da bleibt dann auch nur noch Ergriffenheit oder Abwehr.
das ist doch müll was du da schreibst? ich untersage hier einen scheiss durch das zitieren von "autoritäten" die ich auch mit sicherheit für keine halte. wer lesen kann ist klar im vorteil ich darf mich wiederholen: "ich wollte damit nur sagen, das das foto hier totgequatscht wird,..."
Ein Foto kann man nicht totquatschen. Fotos haben kein Leben und Totquatschen, das gibt es nur im Comic! Ein Bild entfaltet sich erst 'zum Leben' - um Deine Metapher zu gebrauchen - in der Diskussion und Auseinandersetzung über es.
nur nebenbei über heiligenbildchen und ikonen-bilder kann man mit sicherheit mehr reden als über dieses bild hier. ich weiss ja nicht inwieweit du dich mit historischer kunst auskennst, aber dort steckt in jeder farbe mehr symbolik als in diesem gesamtbild....
und das was du jetzt dort schreibst, ist doch total absurd, ein bild entfaltet sich dann zum "leben" wenn man es betrachtet und sich SELBST - ohne irgendein geklugscheisse von irgendwelchen polemikern - in dieses hineinversetzen kann, wenn es EINEN PERSÖNLICH berührt!!! kennst du das EMOTIONEN! typ!
grüße
EDIT: "Mein ganzer Stolz, nicht mit mir solidarisch zu sein." (Sartre) << ist das deine autorität? du scheinst sie ja selbst nicht ganz verstanden zu haben, betrachtet man was du hier schreibst...
Wahnsinnige Anzahl von Anmerkungen (derzeit 481) und eine rege Diskussion und soweit ich es überblicken konnte, aber nicht zu Gänze gelesen habe, sind einige Beiträge auch ziemlich unter der Gürtellinie.
Ich gratuliere Dir zum Sternchen und den damit verbundenen Einzug in die Galerie. Dein Bild vermag in jedem Fall Emotionen aller Art zu wecken und damit ist Dein Bild sicher gut, denn über Dein Bild wird gesprochen, bzw. geschrieben.
Wer das noch immer nicht glaubt, der soll sich doch mal die Zahl der Anmerkungen anschauen. Diese Zahl spricht für sich, ob Pro oder Contra, das Bild muß gut sein, denn sonst würde es weniger Beachtung finden.
"" Nicole BURLURAUX, heute um 10:50 Uhr
Ja, so soll es auch sein ! Es ist kein so negatives Bild !
Viele Obdachlose wählen diese Weise zu leben bewußt aus.
kompetenz und argumentationstiefe verschiedener meinungsträger findet sich analog im aktuellen wahlkampf wieder. eigentlich braucht niemand mehr an die wahl zu gehen.
@ Christian
Okay, ist Deine Meinung und Dein Kommentar dazu. Nur eines ist sicher, es bewegt viele Betrachter in die Tasten zu klopfen. Also weckt es Emotionen, denn sonst wäre die Zahl der Anmerkungen viel geringer.
Bilder sind Botschaften und sollen Emotionen wecken. Wenn dies gelingt, dann haben sie einen wesentlichen Aufgabenteil erfüllt. Egal ob sie gut oder schlecht sind. Zur Bildbeurteilung gibt es Entscheidungshilfen und Regeln, welche trotzdem nur subjektiv sind. Fotos objektiv zu beurteilen wird nie möglich sein!
Daher akzeptiere ich Contras und Pros, denn die Meinung zu einem Bild wird je nach Betrachtungsweise, je nach eigener Stimmung und vielen anderen Einflüssen immer subjektiv gebildet.
wow das ist wirklich heftig. Es ist komisch einerseits hat es bissel was komisches wenn man die zwei Gegensätze sieht andererseits ist es einfach zu traurig um drüber lachen zu können.
Aber aufjedenfall ein absolut klasse Foto.
LG
Frank
@ Tilla
Nun ich schrieb weiter oben, daß ich nicht alle Anmerkungen gelesen habe, merke aber nun, daß man hier fast gezwungen wird mehrmals eine Anmerkung zu schreiben, vermutlich kann man diese anzahl dann eben dritteln.
Für mich ist es egal, wie oft jemand etwas dazu schreibt. Dies ist nur ein Beweis dafür, daß man sich damit auseinander setzt, und das habe ich vorhin schon ausgeführt, dann muß es dafür Gründe geben. Grundlos kommt es nicht dazu. Aber ich beende nun meine Anmerkungen, egal was noch kommen mag, aber die Diskussionen bzw. Beiträge welche noch eintreffen, werde ich weiter verfolgen.
Ich akzeptiere Pro- und Contrastimmen. Ich gratulierte zum Sternchen, damit ist meine Einstellung zu diesem Bild ebenfals kund getan. Mir würde es auch dann gefallen, wenn ich die einzige Anmerkerin wäre und auch wenn es kein Sternchen hätte. Siehe meine Anmerkung noch vor dem Votingergebnis.
LG Helene
@Jörn, was soll ich dazu sagen? Ich habe gelernt in der fc dieses Gesetzt gilt.
Reden ist silber, schweigen ist gold.
Auf irgendwelche anfeindungen wenn man was dazu sagt hab ich keinen Bock mehr. Tabuthemen werden hier in der Luft zerrissen und belächelt.
Also sag ich nix dazu.
Man sollte sich nur entscheiden, offenes Voting oder gänzlich anonymes....
Es gäbe dann vielleicht nicht mehr so viel Streit und Rachefeldzüge gegen User hier.
Gratulation auch von mir zum Bild - ein Bild das es wert gewesen wäre mal wieder ins Voting zu gucken. zu dem restlichen OberKäse der hier von den heiligen Moralaposteln verbreitet wird ... nur Kopfschütteln.
Lg
jOe
ich denke eine auseinandersetung findet hier nicht mit dem bild selbst sondern unter den fc-usern statt, ich finde es aus meinem blickwinkel gut nachvollziehbar, dass sich widerspruch zur vergötterung dieser ablichtung regt. aber warum so heftig auf beiden seiten? warum reagieren die fans und die gegner so heftig?
R.W. Man muss ja auch meterlang scrollen! Da noch über ein Bild zu schreiben, dass über die lange Scrollzeit schon längst in Vergessenheit geraten ist, ist wirklich schwer!
glückwunsch! das niveau der diskussion war so proletenhaft, dass ich mich frage welche menschen hier bei der fc sind. ich bin entsetzt! auch aus dem hinterhalt zu fotografieren wird verpönt, ich weiss nicht, ob ich in diesem forum bleibe, pfui teufel lg rosi
gestern nachmittag sah ich, wie ein mensch mit dem mit vollen einkaufstaschen beladenen fahrrad eines herzkranken professors, unauthorisiert davonfuhr, als es nur kurz vor der tür des gemüsehändlers abgestellt war. alle leute haben zugesehen, wie er nach luft ringend hinterherlief. die meisten äußerten eine gewisse empörung.
die tretbewegungen des radfahrers sahen richtig elegant aus, er saß aufrecht auf dem sattel, der ihm nicht gehörte.
an der nächsten straßenkreuzung verloren sich seine spuren.
@jder dicke:
lies sie mal, is echt witzig.
:)
wenn man mal davon ausgeht, dass die fc hier ein exaktes abbild der gesellschaft ist, weil auch hier, im vergleich zu draussen auf relativ engen raum komprimiert, sämtliche charakterspielarten des homo sapiens vertreten sind, dann wird beim lesen auch ganz schnell der teil sichtbar, der auch draussen dafür sorgt, dass solche menschen wie der herr da oben auf dem bild als säufer in der gosse landen.
Das galeriewürdigste, preisverdächtigste, zurecht meistbeachtete, aussagekräftigste, kunstvollste Bild, oder einfacher gesagt: Das absolute Highlight in der FC-Geschichte. In allen Belangen: perfekt! Gratulation!
Sehr stark, diesen Kontrast hast Du sehr gut gesehn und fotografisch auch sehr gut umgesetzt.
Hatte leider das Voting verpasst, bin aber froh es jetzt zu sehen.
Ich freue mich, dass dieses Bild so souverän in die Galerie gekommen ist.
Ferner beeindruckt mich, wieviele sich in der Position der gezeigten Personen wiederfinden - ohne es wirklich zu wissen.
Gratulation Ivy, das ist das - meiner Ansicht nach - beste Bild, das ich von Dir wahrgenommen habe.
hallo Stefan
ich empfehle Dir etwas länger über das Bild und besonders über dessen Inhalt, der sich einem erst auf den 2. Blick erschließt, nachzudenken.
Gruß Jörg
Nun, der zentrale Aspekt in diesem Bild erschliesst sich m.E. aus der Koerperhaltung der beiden "Akteure", aber ohne jetzt zuviel ueber den Reckfall in kindliche Schemata bei zunehmender Verwarlosung etc. zu sprechen. Habe ich waehrend meines Zivildienstes oft genug erlebt.
so ist das leben eben und warum sollte man das nicht fotografieren. ich finde das bildnis sehr gut gemacht und es zeigt was ist und noch viel öfter kommen wird. nur weil manche leute oft "wegsehen" heisst nicht, dass es nicht existiert!
kann dir nur gratulieren zu deinem sternchen, ivy und ich hoffe du beweist noch öfter solchen mut zum kontroversen....:-)
lgH
schöne woche wünsch ich dir noch!
Hier hat keine etwas verstanden....es geht mir und den meisten nicht ums "Wegsehen" eher im Gegenteil, es geht ums "Teilnehmen"...um eine Kommunikation....das hier ist heckenschützenfotografie, unterstütz noch durch den busch im vordergrund
naja hauptsache einer versteht den Schmarrn hier... zu den Heckenschützen noch einen Satz .
Mir sind Heckenschützen lieber als Brunnenvergifter, bei den Heckenschützen hört man wenigstens wenns knallt.
Das Bild ist echte Streetfotografie und zwar aussergewöhnlich gute.
Bei der Streetfotografie wurde und wird der Bänker, die Mutter mit Ihren Kindern, die Frau mit ihrem Hund, der Metzgermeister und eben auch der Bettler - eben alles was sich im öffentlichen Raum aufhält abgebildet und das finde ich gut so.
Was dem Bild in der Tat anzukreiden ist, ist die Tatsache das es mit dem Tele geraubt wurde. Das sehe ich aber genau so auch bei Bildern der Mutter, des Metzgermeisters und dem Bänker und alle anderen.
Fotografisch gesehen finde ich es nicht 100% gelungen da ja (laut Titel) der Bettler und das Kind das Hauptmotiv darstellen und das Kinde (bedingt durch das Tele!?) nicht im Schärfebereich liegt was es aber hier tun sollte.
Ich weiß nicht, ob es je ein Bild gab, das die Gemüter mehr aufheizte als dieses. In der Geschichte der Fotografie mit Sicherheit. Aber das waren andere Themen. Das hier habe ich nicht ganz verstanden. Am Foto kann es nicht gelegen haben, denn das hast Du gut gemacht!
Gruß Ingolf
das bild, ein glückstreffer eines teleheinis,
aber das zitat ist schön.
die moralapostel und kommunikationsjünger machen sich
an dieser stelle ein bisschen lächerlich,
die, die in der fotografin einen neuen hcb sehen erst recht.
kay war zwischendurch ganz lustig, der weizentyp auch,
rohner besticht mal wieder durch selbstlöschung.
Es tut mir leid, so viel Geschwätz wie hier habe ich in dieser Konzentration schon lange nicht mehr gelesen. In Zukunft beschränke ich mich auf das Betrachten der Bilder.
Wenn ich solche Begriffe wie "Heckenschützenfotografie" oder "Vorführen" lese, dann frage ich mich, welches Bild die Verfasser wohl gesehen haben.
Ich frage mich vor allem, ob vieles an den Kommentaren, die ich hier lese, dem Interesse am Bild oder lediglich eigener Eitelkeit entspringt. Den vielen persoenlichen Anfeindungen beider Seiten stehe ich immer wieder eher ratlos gegenueber.
@Stefan von A.
es geht um moralische Ansprüche und fotografische Kompetenz, beides kann ich in diesem Bild nicht erkennen.
Hier werden nur die Schaulustigen bedient
Joerg, mit den negativen Beurteilungen des Bildes kann ich (sehr gut) leben. Das kann man so sehen, teilweise sehe ich es genau so. Auch wenn ich die Aufnahme grundsaetzlich mag.
Warum solche Diskussionen aber immer wieder in persoenlichen Anfeindungen enden muessen, das verstehe ich nicht. Und dass Leute hier unnoetigerweise Grenzen ueberschreiten, deren Meinung und Bilder ich sehr schaetze, frustriert mich sehr. Punkt!
das bild ist super, verdient in der galerie!
die diskussion ist auf dem level eines pornofilms!
pruegel hier zaehne verloren da, oh mann habt ihr einen schaden!!!
Ist es nicht auch unsere Aufgabe hier aufzuzeigen, muß es immer das TOPbild sein ?
Ich habe mit vielen O´bdachlosen gesprochen und nicht jeder ist durch Alkohol abgerutscht. Du triffst auch mal einen Dr. od. Ingenieur darunter. Warum wegsehen, dort liegt man schneller als man glaubt.
Vom Inhalt ist es in der Galerie gut aufgehoben, und am Foto giebt es nichts zu meckern. Drei Generationen in verschieden gesellschaftlichen Situationen.
Ich denke daß sind Menschen wie wir und sie brauchen unsere Hilfe, wie Babys auch. Dumme Sprüche hören diese Menschen jede Menge.
Das ist das für mich ausagekräftigste Bild, das ich bisher in der FC gesehen habe. Ich finde es gut, dass es in der Galerie ist und dass es trotz der vielen Selbstdarstellerkommentare nicht gelöscht wurde.
way to go !!!!!!!!!!! ich lach mich schlapp ueber die ganzen wannabe streetphotographer hier die immer die selbe Masche abziehen um sich selber damit in den Vordergrund zu schieben, haha.
Michael
Eine wilde Diskussio! Ich stehe dem Foto ziemlich zwiespältig gegenüber: einerseits gefällt es mir doch irgendwie, andererseits find ichs auch etwas sozialpornomäßig und kann die Einwände verstehen.
ich kenne diesen Menschen. Aufgenommen in Ludwigshafen am Rhein.
Schläft draußen auf der Bank bei 10 Grad unter Null...unberechenbar kaputt durch Alkohol.
Hätte ich ihn aufgenommen? Ich weiß nicht...sein Elend ist so groß, dass man Abstand wahren sollte...ist kein Sinnbild für die soziale Kälte der Gesellschaft, sondern für persönliches Elend.
deinen erläuterung, ivy, daß du ihn anschließend gefragt hast, hab ich zum glück nicht überlesen. weil mir selber die hemmschwelle zum nach-fragen zu hoch liegt, fotographiere ich leider kein street :) respekt dafür.
zum bild: wäre es nicht so traurig, wäre es urkomisch. ich kanns mir nich verkneifen, daß das gegenüber der zwei dösenden gestalten mir ein lächeln entlockt.
und es mag mir bitte niemand respektlosigkeit unterstellen - ich habe wirklich intensive erfahrungen mit alkoholkranken gemacht.
Die ausdrucksstarke Aufnahme hat eine solche Diskussion nicht verdient. Stefan Rohner hat ja mal wieder alle seine Anmerkungen rückwirkend gelöscht – naja…
nr.563 meldet sich auch zu wort. :-) wow, Ivy...der hammer!
und wieder einmal ist bereits alles geschrieben und ich zu spät :-((
ganz herzlichen glückwunsch zu diesem stern, ach was: SUPERNOVA!
lg G.
@ Stefan Rohner: wenn du was zum Bild zu sagen hast kannst du das gerne tun Stefan, Deine persöhnlichen Streitereien mit anderen Usern interessieren mich hingegen nicht.
Besonders dann nicht, wenn Du durch solche Anmerkungen den Eindruck hinterlässt ICH hätte Dir gedroht oder hätte jemanden aus meiner Buddyliste auf Dich gehetzt, der Dir drohen soll nur weil Du ein Bild kontrovers disskutierst. Fotografie ist für mich eine wichtige Sache ... aber nicht so wichtig, daß ich für ein Sternchen in der FC, jemandem mit Schägen drohen oder ihm durch Dritte androhen lassen würde !!!
Ich verstehe Deine erneute Anmerkung als Versuch, mich zu diskreditieren und das kann und will ich so nicht auf mir sitzen lassen.
'In der Galerie mit 281 Pro- und 125 Contra-Stimmen...'
Ich habe mir mal die Zeit genommen, die _gesamte_ Diskussion 'durchzuarbeiten' -
und bin beeindruckt (von der guten Sachlichkeit vieler Beiträge ebenso wie von der Ingnoranz und fehlenden Toleranz mancher User)...
Nein, 'Akzeptanz' fordere ich ja gar nicht mal - das wäre ja das Annehmen und _Anerkennen_ solcher anderen Sichtweisen...
Mit Toleranz, d.h. dem (eher passiven) _Dulden_ anderer Ansichten wäre ich ja schon zufrieden ;-)
ich habe mir das Bild eine lange Zeit angeschaut und mir auch die Anmerkungen dazu durchgelesen.
Meine Meinung ist, wenn diese Person gefragt wurde, ist es sehr wohl in Ordnung das Bild zu veröffentlichen, wenn nicht, dann ist es eine Bloßstellung der Person.
Da, wie aber bereits schon geschrieben, die Person ihr ok gegeben hat, ist es ein "erlaubtes" Foto, in dem sogar eine Botschaft mitschwingt. Welche Aussage oder Botschaft der Einzelne von uns mitnimmt, ist seinem eigenen Intellekt und Verständnis gegeben.
ich bin erst über eine user-galerie auf dein bild aufmerksam geworden und gratuliere dir dazu.
ich finde es gut, dass es solche bilder gibt, und
dieses bringt einen trotz des ernstes der situation schon ein bischen zum schmunzeln.
und die, die meinen, päpstlicher als der pabst sein zu müssen (der pabst ist hier sinnbildlich der obdachlose) -
nun das sagt vor allem etwas über sie selbst aus und weniger über das bild.
LG, gerd
Klasse Bild mit einem harten Gegensatz.
Da kommt man schon ein bischen ins Nachdenken,
wenn man denkt, dieser Mann war auch mal ein
schlafendes Kind....
Wohl verdiente 593 Anmerkungen.
Komme per Zufall auf diese Seite - wenn der Schlaf "der Bruder des Todes" ist, dann macht er uns schon jetzt alle gleich - insofern "nur" grauer Humor, kein schwarzer in dem Bild.
Und bei so vielen Anmerkungen ist es wie im richtigen Leben - ich höre die Geräuschkulisse der Besatzung des "Narrenschiffs", nämlich von uns allen...
RG
Das Bild ist wirklich stark.Verstehe nur die Aufregung nicht.Von mir gibts dutzende solcher Bider,wenn ich mal wieder nen Zug durch die Gemeinde mache.
LG Georg
Starkes, emotionales Foto.
Bin beeindruckt über welche Kleinigkeiten hier diskutiert wird, typisch FC halt: Miesmacher, Besserwisser und Neider. Aber natürlich auch Personen, die das Foto und die Aussage verstehen und zu schätzen wissen.
Ich denke es wurde alles gesagt, ich vermerke es mal als FAV.
Das Bild hier vom Obdachlosen und dem Baby ist mehr für die Rubrik nachdenken und gehört zu den Bildern die man nicht einfach nur oberflächig betrachten sollte sondern auf sich einwirken lassen sollte.
Hier sieht man wie gut es uns *normalen* Menschen* eigentlich wirklich geht. Wir haben ein Dach über dem Kopf, mehr zu Essen als wir brauchen, sind umsorgt von uns nahestehenden Menschen bzw. umsorgen nahestehende Menschen, sind in einem sozialen Netz eingebunden, können uns auf medizinische Hilfe verlassen, was bei diesem Obdachlosen wohl leider nicht der Fall sein dürfte, er ist angewiesen auf das was ihm *gespendet* wird an Zuwendung oder Hilfe.
Warum es mit ihm soweit gekommen ist, ob durch eigene oder fremde Hilfe zählt da wohl weniger, denn man kommt sicher schneller nach *unten* als nach *oben*. Gestrandet mitten in unserer durch Wohlstand geprägten Zeit wo man, auch wenn alle jammern, wie teuer alles geworden ist, doch meist jeder alles was sein Herz begehrt kaufen kann. Die meisten Passanten werden wohl den bequemen Weg - den des Wegschauens gewählt haben als sie hier vorbeikamen, wer möchte sich schon freiwillig mit *unbequemen* Tatsachen auseinandersetzen? Die Leute neigen zwar zur Neugier und möchten zu gerne alles bis ins kleinste Detail wissen - man nehme nur mal den Fall Natascha Kampusch her wo alle wie die Geier drüber hergefallen sind und jedes noch so kleinste Detail am Liebsten sofort und möglichst *schmutzig* gewusst hätten - aber so unangenehme, schmutzige Tatsachen direkt vor den Füssen, na da wollen wir lieber doch einen Bogen machen... - oder ist es nicht etwa so?
Jedenfalls ein sehr berührendes Bild, das sehr, sehr tief unter die Haut geht....
Lg aus dem Marchfeld
Helga
Ein Foto, das die Gemüter bewegt. Und das kommt nicht von ungefähr. Ich schliesse mich voll und ganz dem letzten Beitrag von Helga an.
Auch für mich ein Bild, daß bei mir haften geblieben ist und auf das ich immer wieder zurückkomme. Ich werde es jedenfalls aschon mal für mein Dezemberbild 2006 vormerken, wenn es recht ist.
kein bild in der fc habe ich (bis jetzt) länger betrachtet.
ob alle photographische regeln bedacht und beachtet wurden, keine ahnung.
das photo ist wie ein schneller blick zur seite. nur das dieser moment eingefroren wurde.
Nicole BURLURAUX, 11.09.2005 at 10:43h
Ein unschönes Motiv, mit Aussagekraft - die hierabsolut im Vordergrund steht. Ein Bild das nur wenige sehen wollen, uns aber täglich geboten wird - besonders in den Hauptstädten.