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Alltag in vielen Städten... Und trotzdem glaub ich sind es Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern noch relativ wenige...
Tauschen möcht ich nicht, zumal um diese Jahreszeit :-(
ich habe gehört die wahrscheinlichkeit in hamburg millionär zu werden ist hoch.
die chance steht eins zu 300.
dieses stadtbild nimmt in großstätten leider zu.
so ist es auch in berlin.
habe dort auch viele obdachlose gesehen und einige fotografiert.
hier in BW sind die städte kleiner und bettelnde obdachlose menschen gibt es noch selten.
das foto macht traurig und ich muss daran denken wie kalt ihm sein wird.
klasse foto.
@michael schiele: wenn du dich mit dem thema mal auseinandersetzen würdest, würdest du überraschend feststellen, dass viele von denen es tun wollen. oder anders gesagt: viele lehnen angebotene hilfe ab, wollen es nicht anders.
@jutta schär: hast meine fragestellung oben wohl nicht verstanden?
wenn du mit meinem profil sticheln willst, dann interpretiere es richtig.
ich habe nicht widersprochen, dass es mehr gibt. nur: der titel in verbindung mit dem bild suggeriert mitleid. es gibt wirklich viele unter diesen menschen, die nirgendwo hin wollen, die weiter auf der straße leben wollen. dessen sind sich viele "normale" passanten überhaupt nicht bewusst.
erstens suggeriert das bild kein mitleid, höchstens mitgefühl, bzw. macht es auf einen sozialen missstand aufmerksam. zweitens hat die problematik der nichtsesshaftigkeit in erster linie mit einer privaten katastrophe zutun, die in vielen obdachlosenasylen, in denen eine hohe rate an krimineller energie und gewalt herrscht, nicht unbedingt besser wird. drittens, wenn man dann die straße bevorzugt, hat das mehr mit alternativlosigkeit, als mit freiwilligkeit zutun.
so kann man auch bilder von bettelnden zigeuner-banden interpretieren. besonders vor weihnachten kann man davon "schöne" aufnahmen machen. viele der betrachter wissen gar nicht, dass es sich um organisierte banden handelt.
und was das bild suggeriert, sei jedem einzelnen überlassen.
was allerdings meine sensibilität und intelligenz anbetrifft, das überlasse bitte meinem eigenen psycho-doc. danke matthias von schramm.
die entsprechenden volksgruppen die du erwähnst, empfinden es als diskriminierend, wenn man sie zigeunerbanden nennt. dies nur zum sprachlichen einfühlungssvermögen. den vergleich organisierter kriminalität mit einzelschicksalen, wie vermutlich diesem hier, solltest du dem doc auch gleich mitteilen. dann kriegt er bestimmt einen guten eindruck als arbeitsansatz.
"nur: der titel in verbindung mit dem bild suggeriert mitleid."
wenn ich mich mit dir länger unterhalte, dann kann sich mein doc von den weiteren arbeitsansätzen sicherlich eine neue villa kaufen... du verstehst einfach nur das, was du verstehen willst.
Jutta, es war ein link zur epetition von Susanne Wiest im Bundestag, die mittlerweile rund 23.000 Mitzeichner hat. Die Seite scheint momentan hoffnungslos überlastet, die Frist für die Mitzeichnung sollte heute enden, aber ich las gerade in einem forum, dass sie bis zum 17.2. verlängert wurde. einfach selber googeln bedingungsloses Grundeinkommen BGE
ich habe mich ein halbes jahr mit armut beschäftigt und auch genug menschen kennengelernt und fotografiert. jedoch diese immer in auge in auge da ich denke, daß die portraitierung ohne distanz aus entfernter sicherheit mehr transportieren kann bei solch einem thema.
ich denke immer, um auf etwas aufmerksam zu machen bedarf es mehr nähe ... die mir hier fehlt da sie, wie schon erwähnt, sicher distanziert und irgendwie auch voyeuristisch wirkt auf mich.
dennoch, nur meine meinung.
p.s.: ich habe festgestellt bei meiner arbeit mit der "armut", daß viele leute von diesem thema eh nix wissen wollen. denen ist das zuviel.
vor allem hier in der oberflächlichen fc ist das perlen vor die säuen. die wollen besser mit klischees und bildern für neunjährige gefüttert werden ...
@ Thomas... ich scheue nicht *auge in auge* zu fotografieren.
hier ging es mir darum zu zeigen,
wie nah sie beieinander saßen.... also nicht
nur mal einer, sondern es sitzen immer mehr
in den straßen, dafür braucht es meiner meinung
nach nicht diesen von dir beschriebenen
intensiven kontakt... aber ich respektiere natürlich deine meinung
lg jutta
das Foto ist gut
es holt eine (meist flüchtige) authentische Mimik aus der Realität auf das definierende Foto
es ist als gelungene Fotografie bedeutend für eine große das Bild betrachtende Allgemeinheit
ich würde es selbstsicherer und offener betiteln:
NACHMITTAGS (o.ä.)
och und alle kennen sich mit Armut aus und meinen das interpretieren zu können.
Ihr seid alles arme Wichte die auf hohem Niveau jammern.
Zum Bild Kontra
Immer wieder erstaunlich wie sehr manch "kultivierte Sesselfurzer" an der Realität vorbei leben.
Gut das Du dieses Bild gemacht hast, und noch besser Dein Blickwinkel dabei.
ganz klar pro!
lg Micha
ich danke den 96 provotern, aber mal
ehrlich, es ist kein galeriebild, da gehören
doch nur *schöne* bilder rein.
wer will schon armut sehen, damit lässt
sich auch kein geld machen......
lg jutta
was nützt ein Diskussionsbeitrag, wenn es wohl keine Diskussion geben soll?
Nachdem ich heute neue Bilder mit wieder neuen Themen gesehen habe, scheint dieses Bild Schnee von gestern zu sein. Da scheint es um die Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit des Themas nicht weit her zu sein!
Bist Du der Wadenbeisser von Jutta? Steht Dir nicht gut zu Gesicht und Jutta gereicht es zum Schaden! So und nun bleibt schön unter Euch. Schönen Tag noch!
A.Na.Logisch , 12.02.2009 at 10:03h
Ohne Worte...