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Anleitung zum Blitze fotografieren by Jörg Weher

Anleitung zum Blitze fotografieren


by 

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30.07.2006 at 21:16h
, License: All pictures  by the senders.
Kurze Anleitung zum fotografieren von Gewittern

01. September 2008 by Jörg Weher
01. September 2008
by
1.9.08, 6:36
5 Comments



Technische Vorraussetzung:
Kamera bei der Langzeitbelichtungen möglich sind
Stativ
Fernauslöser oder Selbstauslöser
Wenn möglich manueller Modus und Fokus

Sonstige Vorraussetzungen:
Wenn möglich hohen Standort mit freier Sicht wählen (Fenster eines hohen Hauses)
Nicht durch Fensterscheiben fotografieren
Keine Äste die ins Bild ragen
Im Freien nur dann, wenn eine Rückzugmöglichkeit besteht (Auto, Haus, Brücke, etc.)
Kamera vor Regen schützen
Gewitter einige Zeit beobachten, oft erkennt man wo die nächsten Blitze auftauchen.
An seine eigene Sicherheit denken!!!

Links zur Wetterbestimmung:
http://onweb.blids.de/trend/index_trend.php

http://www.dwd.de/de/WundK/Warnungen/index.htm

http://helios.wh2.tu-dresden.de/~max/Wetterwarnung.php

http://www.blitzortung.de


Mittendrin statt nur dabei 03 by Jörg Weher
Mittendrin statt nur dabei 03
by
31.7.08, 17:46
3 Comments


Kamera Einstellungen:
ISO Zahlen niedrig wählen, optimal ist ISO100 bis ISO400

Blende richtet sich danach wie weit ein Gewitter entfernt ist.
Gewitter nah = kleine Blende (F 11.0 oder mehr)
Gewitter fern = große Blende (F 2.8) mit Schärfentiefeverlust.
Am Besten Zwischenlösung: Blende um ca. F5.6 - 8
Blende richtet sich danach ob andere Lichtquellen im Bild sind (Häuser, Laternen, etc.)
Licht vorhanden = kleinere Blende
kein Licht = größere Blende

Brennweite so klein wie möglich, da bessere Chancen bestehen einen Blitz im Bild zu haben.
Lieber Weitwinkel und später zurecht schneiden. Da manche Blitze sich über den gesamten Horizont erstrecken, wäre es schade nur einen kleinen Ausschnitt zu erwischen.

Autofokus wenn möglich auf Integral (bei Kompakten) stellen. Die Kamera sucht sich ein Objekt im Bild, auf welches sie scharf stellen kann. Besser manuell fokussieren bei wem das geht). Ansonsten ein beleuchtetes Objekt finden, welches möglichst weit vom eigenen Standort entfernt ist. Autofokus kann es trotz Dunkelheit erkennen und stellt auf Entfernung unendlich.

Belichtungszeiten zwischen 5 und 20 Sekunden sind optimal. Bei diesen Zeiten kommt es häufig vor, dass gleich zwei oder drei Blitze festgehalten werden. Grundsätzlich sollte jedoch eher leicht unterbelichtet werden, da der Blitz die Umgebung zusätzlich aufhellt.
Die Belichtungszeiten stehen in engem Verhältnis zur Blendenöffnung und zur Filmempfindlichkeit (ISO). Bei kleiner Blendenöffnung (wenig Licht, große Blendenzahl, viel Schärfentiefe) sind längere Belichtungszeiten möglich, als bei großer Blendenöffnung (viel Licht, kleine Blendenzahl, wenig Schärfentiefe). Ähnlich ist es mit der Filmempfindlichkeit. Große ISO-Zahl = kurze Belichtungszeit, kleine ISO-Zahl = lange Belichtungszeit. Da die meisten Kameras bei großen ISO-Zahlen anfangen zu rauschen, sollte die Empfindlichkeit nicht höher als ISO 200-400 sein.

Bildbearbeitung kann nützlich sein. Gerade eine Erhöhung des Kontrastes bewirkt oft Wunder. Farben können leicht angepasst werden, jedoch mit Vorsicht, da das Bild sonst schnell künstlich aussieht. Rahmen je nach Geschmack. Tipp: Dunkel und klein, damit das Auge auf das Bild fällt und nicht auf den Rahmen.

Gewitterfront 30.05.08 02 by Jörg Weher
Gewitterfront 30.05.08 02
by
31.5.08, 20:26
6 Comments


Umsetzung:
Kamera auf das Stativ schrauben und auf festen Untergrund achten. Starker Wind kann am Stativ wackeln und führt zu unscharfen Aufnahmen. Kamera wie oben beschrieben auf ein Objekt scharf stellen. Selbstauslöser oder Fernauslöser betätigen und dann Finger weg!
Jegliches Bewegen der Kamera oder des Stativs führt zur Unschärfe. Warten bis Bild im Kasten ist und bewerten. Je nach Ergebnis Einstellungen wie Blende, Zeit, Richtung, etc. anpassen. Eine Reihenbelichtung kann einem viel Arbeit abnehmen. Kamera so einstellen, dass sie drei Aufnahmen oder mehr am Stück macht. Ruhig auch mit verschiedenen Blenden und Zeiten experimentieren. Wenn man die Grundtechnik erstmal beherrscht, macht es vielleicht Spaß neue Landschaften und Szenen zu suchen. Allerdings immer auf die eigene Sicherheit achten.

Die meisten meiner Bilder sind aus dem Auto entstanden. Ich baue dabei das Stativ auf dem Beifahrersitz auf, kurbel die Scheibe runter und los gehts. An der Kamera ist ein Kabelfernauslöser, mit dem ich auch gleichzeitig die Belichtungszeit steuere. Achte dabei natürlich auf die Windrichtung, schließlich will ich kein Wasser im Auto oder auf der Linse haben. Vorteil: Ich bin mobil, kann mich den Gegebenheiten schnell anpassen, sitze im trockenen und bin relativ sicher. Natürlich kann ich keine Garantie geben, dass bei einem direkten Einschlag nichts passiert, für mich selbst habe ich halt diesen Weg gewählt und vertraue drauf. Naheinschläge von wenigen Metern Entfernung habe ich so, bis auf ein Pfeifen in den Ohren, gut überstanden. Einen direkten Einschlag hatte ich im Auto noch nicht. Dafür im Hausdach, was einem eine ordentliche Portion Adrenalin ins Blut schießt.

Und nun viel Glück! Bin gespannt auf Eure Ergebnisse.
Liebe Grüße Jörg



Anregungen, Tipps und Kritik willkommen.
 
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