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Die Falkenlibelle ( vormals Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea)) ist eine Art aus der Familie der Falkenlibellen (Corduliidae). Es handelt sich um die namensgebende Spezies der Familie Corduliidae.
Die Art ähnelt im Aussehen den Vertretern der Gattung Somatochlora (Smaragdlibellen), hat aber eine einfarbig grüne Stirn (Somatochlora mit gelben Flecken). Die Falkenlibelle wird fünf bis fünfeinhalb Zentimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 7,5 cm. Ihre Flügel sind verschieden gebaut: Die Hinterflügel haben eine verbreiterte Basis. Der Körper glänzt metallisch-grün bis kupferfarben, die Augen sind grün. Bei den Männchen ist das Abdomen hinten keulenartig verbreitert, wobei die größte Breite am 7. und 8. Segment erreicht wird. Ein weiterer Unterschied zur recht ähnlichen Glänzenden Smaragdlibelle (Somatochlora metallica) besteht darin, dass die Weibchen ein zylindrisches Abdomen ohne auffallend abstehende Legeröhre haben. Auch wirkt Cordulia am Thorax etwas stärker behaart und hat eine frühere Flugzeit.
Die Falkenlibelle ist ein eurosibirisches Faunenelement; nordwärts reicht ihr Areal in Skandinavien bis 68°55' nördlicher Breite, in Sibirien bis etwa 70° n.B. Nach Osten erstreckt es sich über Sibirien bis nach Japan, westwärts werden unter anderem der Süden Irlands und Großbritannien erreicht. Auf der Iberischen Halbinsel und in den Mittelmeerländern fehlt die Art. Überhaupt werden warme Regionen gemieden oder höchstens in Gebirgslagen besiedelt. In Deutschland ist sie verbreitet, wobei die Häufigkeit je nach Region stark schwanken kann. Insgesamt ist Cordulia aenea hier etwas häufiger als Somatochlora metallica, in Norddeutschland verhält es sich allerdings umgekehrt.
Die Falkenlibelle bewohnt kleinere, krautreiche, vorzugsweise dystrophe Seen und Weiher sowie extensiv bewirtschaftete Fischteiche, die bestimmte Habitatstrukturen bieten. Schwerpunktmäßig werden auch Auwaldgewässer besiedelt.
Die Schlupfzeit beginnt in Mitteleuropa Anfang Mai (mitunter Ende April), und hat ihren Höhepunkt wenig später (Mai/Juni). Hauptflugzeit ist dann in der zweiten Junihälfte (Flachland) bzw. im Juli (Bergland). Die letzten Tiere sind noch Mitte August (vereinzelt September) unterwegs. Die Männchen fliegen meistens unruhig patrouillierend am Gewässerufer entlang und bleiben immer wieder rüttelnd in der Luft stehen. Sie sind auf der Suche nach Weibchen und vertreiben konkurrierende Männchen aus ihrem Revier. Die Weibchen sind sehr scheu und kommen nur zur Fortpflanzung ans Gewässer, wo sie sich in der Ufervegetation versteckt halten. Zur Eiablage machen sie einen Schwirrflug und werfen die Eier in kleinen Klümpchen unter wippenden Bewegungen ins Wasser.
In den Eiern entwickeln sich nach rund drei Wochen die schlüpfenden Larven. Diese haben auffallend lange Beine und ein etwas abgeflachtes, breites Abdomen; die Dorsaldornen sind niedrig. Sie verbringen meist zwei Jahre im Gewässer, bevor sie zur Imago metamorphosieren. Die Unterart Cordulia aenea amurensis kann in Sibirien auch fünf Jahre für die aquatile Larvalphase benötigen. (wikipedia)
Ein wunderschönes Naturdokument.
Ich bin immer wieder von der Transparenz der Flügel beeindruckt und die sind auf deinem Bild super dargestellt.
LG Kerstin
ich habe in diesem Jahr noch gar keine gesehen und du präsentierst uns hier schon so ein schönes Exemplar
Klasse Makro mit sehr schönen Reflexionen auf den Flügeln
HG uwe
Sehr detailgenaue Aufnahme + Artenbeschreibung. Deine Libellen- und Schmetterlingsbilder sind nicht nur schön, sondern auch äußerst informativ präsentiert. Vielen Dank dafür im Namen aller an diesen Spezies interessierten Naturliebhaber!!!
LG
Eva
Brilliante Aufnahme und so was von scharf, sogar die Flügel durchgängig glasklar: Wahnsinn! Aber ich frage mich, warum es bei uns noch keine einzige Libelle zu sehen gibt!
LG Antja
So eine Makro habe ich ewig nicht mehr gesehen.
Meine Hochachtung vor Deiner Arbeit.
Auch Deine Info dazu, welch eine Arbeit Du Dir gemacht hast. Vielen Dank.
LG barbara
Ein sehenswertes Makro von dieser prächtigen Libelle ist Dir hier wieder gelungen - und auch wieder mit ausführlicher Info.
Schärfe und Farben beeindrucken mich.
LG Anita
... sehe ich zum ersten Mal!
Dank der gewählten Perspektive mit schöner, durchgehender, Schärfe abgelichtet.
Sehr gut gefallen mir die schön erkennbaren Strukturen auf den Flügeln.
Gruß Michael
Wunderschön erwischt hast Du sie. Ich hab dieses Jahr erst wenig Libellen gesehen - meist nur die frühe Adonisjungfer. Hoffentlich seh ich auch bald mal so tolle Flieger.
LG Simone
Das ist ja toll !!! Auch ich bin von dieser Libelle und Deinem wunderschönen Foto begeistert. Bin mal gespannt, ob ich dieses Jahr auch mal Glück habe. LG Sigrun
Da stell ich mich zuhinterst in die Reihe und versuche, etwas Neues zu schreiben ;-)
Es ist nicht einfach nur ein klasse Makro mit super Schärfe. Es beeindruckt mich, wie filigran du die Flügel mit enem besonderen Glanz abgelichtet hast. Und selbst wenn ich näher ranzoome, bleibt die Qualität der Schärfe gleich. Also: ein wunderbares Makro!
Liebe Grüsse, Dorothea
Wunderschön!
Bei uns waren bis letzter Woche noch keine Libellen unterwegs. Bin erst seit heute wieder zurück von einem Kurztrip in die Berge... aber spätestens am Wochenende gehe ich auch wieder auf Insektenjagd in Franken. Freu mich schon auf die Libellen-Saison!
VG Ute
Da muß ich dir sagen, daß ich diese Art nocht nicht gesehen habe.
Immer wieder interessant und auf deinem Foto wunderschön zu sehen, sind die feinen Strukturen in den Flügeln.
Klasse!!! Ein sehr schönes Makro!! Man sieht sie ja fast nie sitzend, ich habe noch keine sitzend erwischt ;-) Kompliment, gefällt mir sehr deine Aufnahme!!
Ich glaube nicht, dass das noch besser geht. Ein super Libellenbild mit optimaler Schärfe, schönen Farben und klasse Bildaufbau. Mit welchem Objektiv hast Du hier fotografiert?