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Viel besser erhalten als ihr Alter vor 2400-3000 Jahren vermuten lässt sind die Kolossalköpfe der Olmeken. Das meiste Wissenswerte über diese erste große mesoamerikanische Kultur wissen wir nicht.
Das Aussehen der bis zu 50 Tonnen schweren Köpfe lässt einen afrikanischen (phönizischen?) Einfluss vermuten. Tatsächlich hat es den wohl auch gegeben und die Köpfe werden alle an der Golfseite Mexikos gefunden. Es gab wohl auch einen vorausgegangenen sehr großen Einfluss von asiatischer Seite. Dieses Volk fand sich zuerst auf der Pazifikseite. Es liebe Jade (wie die Asiaten); führte das Pelotaspiel ein; und die ersten Jaguardarstellungen ähneln sehr dem asiatischen Tiger. Darüber hinaus sind die Plastiken dieser Zeit in ihrem Aussehen sehr asiatisch. Diese Vor-Kultur beeinflusste (oder gründete) die Kultur von Teotihuacan, der Mayas von Monta Alban und eben auch die Olmeken der Golfküste.
Der Erhaltungszustand der Köpfe geht darauf zurück, dass diese gezielt beschädigt (entweiht?) und dann rituell begraben wurden.
Somit waren die Olmeken die Mutter aller mesoamerikanischen Kulturen.
Sie waren Meister der Herstellung von Tonplastiken und eben dieser Köpfe aus Basalt.
Meine Quelle ist das Museum von Xalapa oder Jalapa (Museo de Antropología de Jalapa)
Andere Quellen kommen aber zu jeweils in entscheidenden Punkten anderen Ergebnissen:
nicht nur beeindruckend, die Kopfform, dieses kräftige -
das ist auch bei den Menschen an der Golfküste zu sehen - nicht ganz so stark, aber doch anders als im Norden des Landes wo auch der Körperbau feingliedriger ist. Es ist mir insgesamt sehr sympathisch - auch der Olmekenschädel - dass man sie vergräbt war mir neu.
Ich hab ja immer mal an Japan gedacht - aber wer weiss das so genau?