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Transportprobleme, Mangel an Feuerungsmitteln und Mangel an Eisen für dringend erforderliche Ersatzinvestitionen in die Pfannen führten 1614 dazu, dass die Kapitalgeber aus der Saline Gottesgabe ausschieden. Alexander von Velen, der 1630 starb, drückten erneut erhebliche Finanzierungslücken. Mit Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs begann der endgültige Niedergang der Saline Gottesgabe im 17. Jahrhundert. Er gipfelte in der teilweisen Demolierung des Werkes anlässlich der Zerstörung und gänzlichen Einäscherung des Klosters Bentlage durch die Schweden unter General von Königsmarck im Jahre 1647. Nach Ende des Kriegs und Abschluss aller Reparaturen schied die Familie von Velen aus der eigentlichen Betriebsführung aus und verpachtete das Werke mehrmals weiter. Dennoch dürfte der Betrieb zu keinem Zeitpunkt im späten 17. Jahrhundert noch einmal rentabel geworden sein, lag im Jahre 1651 allein eine Schuldenlast in der für damalige Verhältnisse unglaublichen Höhe von 73.920 Reichstalern. Die Betriebsführung oblag bis 1735 im Wechsel dem Vogt oder dem Bürgermeister der Stadt Rheine, womit die Stadt bis Anfang des 18. Jahrhunderts erheblichen Einfluss auf die betriebswirtschaftliche und betriebstechnische Führung der Saline besaß und den Salzhandel sowie die Preisbestimmung maßgeblich mitgestaltete.
(Quelle Wikepedia)