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Vor ein paar Tagen in der Mittagspause in der Bonner Rheinaue aufgenommen. Der violette "Farbstich" ist blühender Flieder.
Die Kamera habe ich einfach ins Gras gelegt und üebr den mechanischem Selbstauslöser ausgelöst.
Bilddaten:
Nikon Fm Baujahr 1977, Nikon 2.8(28mm AiS, F/22, 1/8s, Fuji Sensia 100
Scan vom Dia mit Nikon Coolscan V ED (4000 ppi, ICE, GEM)
Verkleinert und gerahmt wie immer mit Irfan-View, keine weitere Bearbeitung
So einfach ist es oft ein gutes und spannendes Foto zu machen. Man muss sich nur was einfallen lassen :-))
Ein richtig sympathisches Frühlingsbild.
Gruß, Herbert
Vielleicht noch eine kurze Erklärung:
"WORMS EYE" ist die englische Übersetzunbg von "Froschperspektive" :-)
Gern hätte ich den Bilddausschnitt noch tiefer positioniert, aber da macht selbst die Bauhöhe der kleinen Fm ganz ohne Motor einen Strich durch die Rechnung. Legt man eine "normale" SLR auf einen Tisch, so ist der Mittelpunkt des Objektives schon ca. 2-3 cm oberhalb der Tischplatte. So auch hier in der Wiese. Um eine noch stärkere Froschperspektive zu erreichen müsste man die Kamera ein paar Zentimeter tief eingraben oder mit einem Spiegel arbeiten. In diesem Extremsituationen haben die ganz kleinen digitalen Kameras echt Vorteile, weil sie meist Objektive mit sehr kleines Durchmesser haben die dann auch oft noch sehr sehr na "an der Tischplatte" sind. Durch die kleinen Chips arbeiten sie mit kurzen Brennweiten. Kurze Brennweiten wiederum bedeuten viel Tiefenschärfe. Manchmal ist die digitale Fotografie eben doch im Vorteil :-]
By the way, mit der D2x hätte man dieses Bild gar nicht machen können, weil durch das dicke Akkufach der Mittelpunkt des Objektives noch viele höher liegt als bei der kleinen Fm *g*