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"Eine Geschichte, eine Geschichte!" riefen die kleinen Drachen. "Also gut" brummte der alte Drache, ein kleines Rauchwölkchen ausstoßend. "Welche wollt ihr denn hören?" Die Kleinen konnten sich wie immer nicht einigen, und so schlug der Alte schließlich vor: "Dann erzähle ich euch eben wieder einmal die Geschichte wie das Sternbild des Drachen zu seinem Namen kam." Seine Frau, die im hinteren Teil der Höhle die Betthupferl bereit machte grinste breit vor sich hin und schlug vor Vergnügen mit den Flügeln: es war die einzige Geschichte die er kannte. Die kleinen Drachen kuschelten sich zu seinen Füßen zusammen, deckten sich gegenseitig mit ihren Flügeln zu, und kleine Flämmchen der Vorfreude tanzten auf ihren rosa Nasenlöchern. Und der Alte begann:
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Es war einmal ein kleiner Drachenjunge. Der hatte schon recht früh das Fliegen erlernt und jeden Morgen nach dem Drachenfrühstück rannte er hinaus, reckte seine kleinen Flügelchen und flog so hoch hinauf wie er konnte. Da er noch ein kleiner Drache war, wurde er natürlich sehr schnell müde und purzelte dann wieder hinunter auf die grosse Wiese. Aber da er täglich übte, kam er auch jeden Tag ein Stückchen höher.
Eines Tages gelang es ihm, bis zur höchsten Spitze des höchsten Baumes zu fliegen. Es war schon Abend geworden über seinen Flugübungen und nun sass er im Wipfel des Baumes und sah die Sterne des Abendhimmels zum Greifen nahe vor sich. Auch der Mond war schon aufgegangen und der Mondmann winkte dem kleinen Drachenjungen freundlich zu.
"Na, kleiner Drache, du willst ja hoch hinaus" rief er und lachte dabei so laut, das der Drachenjunge vor Schreck fast vom Baum gefallen wäre. "Das ist doch noch gar nichts, lass mich noch ein wenig ausruhen und dann fliege ich noch höher bis zu dir und deinen Sternen." antwortete der kleine Drache. "Wenn du das schaffst," sagte der Mondmann, "dann werde ich mit meiner Sternenkamera ein Bild von dir aufnehmen und am Himmel aufhängen."
Da wurde der Drachejunge mit einem Mal putzmunter. Er stellte sich auf die Zehenspitzen, holte tief Luft und flog und flog und flog immer höher und immer höher bis zum Rande des Mondes, wo ihm der Mondmann schon die Hand reichte. Kaum hatte der Drache die Hand erfasst wurde ihm schwindelig vor lauter Anstrengung und er verlor das Bewusstsein.
"Platsch" erschrocken fuhr der kleine Drachenjunge hoch. "Wach auf, kleiner Drache" sagte sein Vater zu ihm, "es ist Zeit zum Frühstücken". Tatsächlich, die Sonne strahlte vom Himmel, die Vögel zwitscherten ihr Morgenlied und der Mond hatte sich mit seinen Sternen längst zur Ruhe begeben.
"Papa, Papa, der Mondmann hat mich fotografiert mit seiner Sternenkamera und jetzt gibt es ein Bild von mir am Himmel!" rief der kleine Drache ganz aufgeregt. Der Drachenvater lachte und sagte "Du hast geträumt, mein Junge, das kommt davon, wenn man auf den hohen Bäumen einfach einschläft und dann herunter fällt."
"Aber nein, Papa, es stimmt. Heute abend wirst du es sehen, wart's nur ab." Der gutmütige Drachenpapa versprach seinem Sohn, am Abend mit ihm auf den Baum zu fliegen um nachzusehen, ob es tatsächlich ein Bild vom kleinen Drachen am Himmel gab." ...
"Tja, ihr kleinen Drachen", sagte der alte Drachen, "das war die Geschichte vom Sternbild des Drachen. Jetzt macht mal schön eure Augen auf und schaut es euch genau an. Was seht ihr da?"
"Das bist ja du, alter Drache" riefen die kleinen Drachen. "Du warst also der kleine Drachenjunge der so hoch geflogen ist, das er dem Mondmann die Hand reichen konnte."
Und alle kleinen Drachen nahmen sich vor, am nächsten Tag das hochfliegen zu üben, in der Hoffnung, dass der Mondmann auch von ihnen ein Sternenfoto machen würde.
Wenn es heute abend dunkel wird und der Himmel klar, dann schau einmal nach wieviele kleine Drachensternenfotos es dort oben gibt.
Und dann übe das Fliegen...
Einleitung und Vorgabe für die Geschichte: Horst Weingärtner
Die Geschichte: Heidi Lachnitt
"Eine Geschichte, eine Geschichte!" riefen die kleinen Drachen. "Also gut" brummte der alte Drache, ein kleines Rauchwölkchen ausstoßend. "Welche wollt ihr denn hören?" Die Kleinen konnten sich wie immer nicht einigen, und so schlug der Alte schließlich vor: "Dann erzähle ich euch eben wieder einmal die Geschichte wie das Sternbild des Drachen zu seinem Namen kam." Seine Frau, die im hinteren Teil der Höhle die Betthupferl bereit machte grinste breit vor sich hin und schlug vor Vergnügen mit den Flügeln: es war die einzige Geschichte die er kannte. Die kleinen Drachen kuschelten sich zu seinen Füßen zusammen, deckten sich gegenseitig mit ihren Flügeln zu, und kleine Flämmchen der Vorfreude tanzten auf ihren rosa Nasenlöchern. Und der Alte begann:
Es war einmal ein kleiner Drachenjunge. Der hatte schon recht früh das Fliegen erlernt und jeden Morgen nach dem Drachenfrühstück rannte er hinaus, reckte seine kleinen Flügelchen und flog so hoch hinauf wie er konnte.
Da er noch ein kleiner Drache war, wurde er natürlich sehr schnell müde und purzelte dann wieder hinunter auf die grosse Wiese. Aber da er täglich übte, kam er auch jeden Tag ein Stückchen höher.
Eines Tages gelang es ihm, bis zur höchsten Spitze des höchsten Baumes zu fliegen. Es war schon Abend geworden über seinen Flugübungen und nun sass er im Wipfel des Baumes und sah die Sterne des Abendhimmels zum Greifen nahe vor sich. Auch der Mond war schon aufgegangen und der Mondmann winkte dem kleinen Drachenjungen freundlich zu.
"Na, kleiner Drache, du willst ja hoch hinaus" rief er und lachte dabei so laut, das der Drachenjunge vor Schreck fast vom Baum gefallen wäre. "Das ist doch noch gar nichts, lass mich noch ein wenig ausruhen und dann fliege ich noch höher bis zu dir und deinen Sternen." antwortete der kleine Drache. "Wenn du das schaffst," sagte der Mondmann, "dann werde ich mit meiner Sternenkamera ein Bild von dir aufnehmen und am Himmel aufhängen."
Da wurde der Drachejunge mit einem Mal putzmunter. Er stellte sich auf die Zehenspitzen, holte tief Luft und flog und flog und flog immer höher und immer höher bis zum Rande des Mondes, wo ihm der Mondmann schon die Hand reichte. Kaum hatte der Drache die Hand erfasst wurde ihm schwindelig vor lauter Anstrengung und er verlor das Bewusstsein.
"Platsch" erschrocken fuhr der kleine Drachenjunge hoch. "Wach auf, kleiner Drache" sagte sein Vater zu ihm, "es ist Zeit zum Frühstücken". Tatsächlich, die Sonne strahlte vom Himmel, die Vögel zwitscherten ihr Morgenlied und der Mond hatte sich mit seinen Sternen längst zur Ruhe begeben.
"Papa, Papa, der Mondmann hat mich fotografiert mit seiner Sternenkamera und jetzt gibt es ein Bild von mir am Himmel!" rief der kleine Drache ganz aufgeregt. Der Drachenvater lachte und sagte "Du hast geträumt, mein Junge, das kommt davon, wenn man auf den hohen Bäumen einfach einschläft und dann herunter fällt."
"Aber nein, Papa, es stimmt. Heute abend wirst du es sehen, wart's nur ab."
Der gutmütige Drachenpapa versprach seinem Sohn, am Abend mit ihm auf den Baum zu fliegen um nachzusehen, ob es tatsächlich ein Bild vom kleinen Drachen am Himmel gab." ...
"Tja, ihr kleinen Drachen", sagte der alte Drachen, "das war die Geschichte vom Sternbild des Drachen. Jetzt macht mal schön eure Augen auf und schaut es euch genau an. Was seht ihr da?"
"Das bist ja du, alter Drache" riefen die kleinen Drachen. "Du warst also der kleine Drachenjunge der so hoch geflogen ist, das er dem Mondmann die Hand reichen konnte."
Und alle kleinen Drachen nahmen sich vor, am nächsten Tag das hochfliegen zu üben, in der Hoffnung, dass der Mondmann auch von ihnen ein Sternenfoto machen würde.
Wenn es heute abend dunkel wird und der Himmel klar, dann schau einmal nach wieviele kleine Drachensternenfotos es dort oben gibt.
So spontan fällt mir im Moment leider nichts ein, aber ich werde dieses Foto zu meinen Favoriten einordnen und in einer ruhigen Minute doch auch einmal nachdenken. Zwar ist es lange her, dass auch ich meinen Kindern selbsterdachte Geschichten erzählte, aber jetzt noch?
Das Foto hat es mir total angetan.
LG Trautel
feine gemeinschaftsarbeit :-)))
urrrrrrmeliiiiiii kenn ich auch noch *g* und den etwas neueren drachen, tabaluga natürlich auch. da ich beide mag, hat mir auch die geschichte hier gefallen :-)))
lg
barbara
Wenn Menschen sich zusammen tun, dann können sie Geschichten erzählen...:-)))) ich bewundere jeden, der durch Worte einem Anderen Türen öffnet.
Tolle Teamarbeit.
Liebe Grüße Gaby