Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
sehr schade, dass Deine Madeira-Nebelbäumenserie vorbei ist. Ich habe diese mystische Impressionen der Atlantikinsel sehr genossen. Ihr habt sie wohl in total anderen Wetterverhältnissen bereist und erlebt als ich damals. Gruß, Annette
Soweit ich es beurteilen kann, ist das ein sterbender Wald. Nachwuchs von Lorbeerbäumen sehe ich nicht.
Emporkömmlinge wie Farn und Brombeer (?) haben die Macht hier längst übernommen.
Drum empfehle ich zu deinem Bild eine schreiende Musik von Bach: Requiem KV626, Dies irae
@ Josef
Ja, der Baumbestand ist uralt ... die letzten ihrer Art. Aber das hat man vor Ort erkannt und man bemüht sich zumindest, den Standort und die Reste des alten Baumbestands zu erhalten.
LG Bernd
@ Bernd
Solche Primär-Waldgesellschaften sind manchmal vor tausenden oder mehr Jahren unter anderen Klimaverhältnissen entstanden. Wenn sie einmal weg sind, sind sie weg, weil bei dem heutigen Klima sie nicht entstehen. Nur Reste schützen ist möglich und auch sinnvoll.
Aber wie sagte mein alter Botanik-Professor in solchen Fällen: Da warten wir mal ein paar tausend Jahre ab!
In dem Sinne grüßend, Josef
Herrlich,
Madeiras Norden mit den instabilen Wetterverhältnissen und der Kontrast zum Süden ergibt für uns Fotografen eine spannende Welt.
Ich bin begeistert.
VG, Matthias
es muss nicht immer die sonne scheinen - gerade hier in diesem nebel ein klasse foto - madeira ist eine super insel (war auch schon dort), tolle fotos von dir
"Oh schaurig ists übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt,
O schaurig ists übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!"
Leider ist das kein Moor, sondern ein Wald in den Wolken (der Annette sicherlich gefällen hätte).
Gruß Josef
Zunächst ist auf der bildlichen Ebene eine Situation zu sehen, die man zwar kennt, aber nicht sehr oft sieht:
Ein kühler, nebliger Morgen ohne Horizont, der die Landschaft in ein Kleid hüllt, das ihr ein vollkommen anderes Aussehen verleiht, denn der Himmel ist die Fortsetzung der Distanz.
In der grafischen Ansicht sucht das Auge nach Kontrast, den eine solche Landschaft vermeintlich nicht aufweist – bis man sich an die Helligkeit gewöhnt hat und die feinen Schatten, die Verläufe und die erstaunlichen Zartheit der Farben zu entdecken beginnt
Das zunächst augenfälligste Element, auf das der Blick gezogen wird, ist ein seltsam verwachsener, knorriger Lorbeeerbaum als Hauptmotiv, im optischen Dialog mit einem weiter entfernt stehenden, fast im Nebel aufgelösten Baum.
Solche Aufnahmen setzen viel Erfahrung voraus,
denn das besondere am Nebel ist seine Eigenart, sich in dem Maße zu verflüchtigen, wie wir uns ihm nähern…
Minimalismus wirkt besonders, wenn er nicht simplifiziert,
das Foto ist sehr gelungen!!
LG. Lobo23
-----------------