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diese wunderbare kirche ist so zwischen die häuser 'gequetscht' - oder umgekehrt?
die häuser im nachhinein so nahe dran gebaut? -, dass es ziemlich schwierig ist, sie halbwegs vernünftig zu fotografieren.
mich fasziniert aber immer wieder dieser weiße filigrane turm
Auch sie beansprucht, zu den ältesten Kirchen Wiens zu gehören. Sie trug ursprünglich den Namen "Unsere Liebe Frau auf der Gstetten", woraus sich ergibt, daß die Kirche außerhalb des verbauten Gebietes errichtet wurde. Um 880 soll an ihrer Stelle ein von Donauschiffern gebautes, hölzernes Kirchlein gestanden haben. Urkundlich erwähnt wurde sie erstmals im Jahr 1200, wo sie bald nach der Gründung der Schottenkirche den iro-schottischen Mönchen übereignet wurde. Die ursprünglichen Gründer, die Passauer Bischöfe, übernahmen ab 1302 wieder ihre Rechte an ihr.
1391 tauschten die Mönche die Kirche. So kam sie in den Besitz von Freiherr Hans von Lichtenstein-Nikolsburg, der den Neubau der Kirche veranlaßte. Die beschränkten Platzverhältnisse sowie der exponierte Steilabhang zur Donau bewirkte, daß das Langhaus schmäler als der Chor wurde und einen leichten Achsenknick aufweist. Sehr beeindruckend ist die überschlanke, 33 m hohe, aber kaum 10 m breite gotische Westfassade. Mit seinen 56 m Höhe war der Turm, der sich auf deinem siebeneckigen Grundriß erhebt, für die Donauschiffer ein weithin sichtbarer Orientierungspunkt, speziell durch seinen weißen, kuppelartig gestalteten, mit zarter Maßwerksarbeit durchbrochenen Steinhelm (1394 - 1414). Die Zahl 7 weist auf die sieben Schmerzen Marias hin.
Die Enge der Häuser um die Kirche wurde von Dir schön mit Hilfe des unkonventionellen Formats und dessen geringe Ausmaße in der Breite dargestellt.
Ein wenig stürzen die Linien, erwecken bei mir aber den Eindruck, als wolle die Kirche zu den eng aufrückenden Häusern versuchen, einen größeren Abstand zu gewinnen, wird jedoch durch die tiefe Verwurzelung im heimatlichen Boden davon abgehalten und bringt deshalb nur ein Neigen des Turmes zu Stande.
LG Böni
Olaf hat das sehr gut ausgedrückt, was ich beim Betrachten Deines schönen Bilds auch empfunden habe.
Der Turm wirkt tatsächlich sehr filigran - eine tolle Architektur. LG Arnd
ja olaf, mit den stürzenden linien hab ich eh ganz furchtbar gekämpft, hier das originaldamit du siehst, wie ich schon 'verbessert' hab, aber ganz entzerren wär nicht möglich gewesen
stephan, ja irgendwie exotisch, obwohls ja reinste gotik is
danke ingrid
arnd, irgendwie hab ich dort an ort und stelle auch ein ähnliches gefühl ...... wenn ich in wien bin, zieht es mich auf alle fälle immer dorthin
lächel, dann hab ichs ja eh 'richtig' erwischt ;-))
aber grad bei stürzenden linien hab ich persönlich ein problem, werd wohl lernen müssen, sie zu akzeptieren und manchmal sogar als gestaltungsmittel einzusetzen - aber schön langsam!!
Ein wirlich faszinierender Bau. -Die filigrane Turmspitze paßt nicht besonder gut zu dem relativ nüchternen Gebäude. Ist die Kirche hier wirklich sehr alt ? - Solche "gotischen" Elemente sieht man manchmal auch aus Beton gegossen.
Gruß Reinhard
@reinhard ... ja, is wirklich alt, anscheinend sogar sehr alt, ich hab jetzt oben unter dem bild einige info dazu getan, aus folgender site der anfang kopiert http://www.suf.at/wien/kirchen/mariagestade.htm