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Noch ganz in Gedanken versunken,fragte mich eine alte Frau (geb.1922) nach der Uhrzeit.
Wir kamen ins Gespräch und es dauerte nicht lange,da wurde ich zu einem Kaffee eingeladen.Weigern zwecklos...Ich erinnere mich an meiner ersten Begegnung mit einem Griechen,vor vielen,vielen Jahren.Damals,noch sehr jung und noch nicht weit gereist,machte ich mir keine Gedanken über die unterschiedlichen Mentalitäten.
Ich verbrachte meine knapp bemessene Mittagspause in München in einem Stehausschank und wurde spontan von einem Griechen zu einem Getränk eingeladen,ohne irgend welche Hintergedanken.Diese Situation hat sich bisher sehr oft wiederholt und mich beeindruckt immer wieder die Freundlichkeit und bei der Gelegenheit habe ich viele Geschichten gehört,die ganze Bücher füllen würden.
In letzter Zeit habe ich immer wieder gehört,dass es Menschen gibt die Angst haben in Griechenland ihren Urlaub zu verbringen.
Es war und ist mir ein Anliegen eine Lanze für dieses Volk zu brechen.
Richtig so! Jeder der über das Land reist, hat solche Geschichten erlebt, sie ergeben sich ganz von alleine.
Es gibt keinen Grund sich Sorgen zu machen. Die Griechen sind eines der gastfreundlichsten Völker in Europa, speziell Besuchern gegenüber fühlen sie sich oft verantwortlich, gemäss der antiken Tradition der Xenia!
eine schöne Geschichte zu einem tollen, warmen Portrait.
Dem kann ich nur beipflichten, ich reise gerne in den Süden, aber immer noch am liebsten und immer wieder nach Griechenland, dieses unverfälschte, freundliche Volk mit ihren liebenswerten Eigenheiten, der schier grenzenlosen Gastfreundschaft (jedes mal wenn ich ankomme, heisst es: "Setz Dich erst mal hin, was möchtest Du trinken? Das mit dem Gepäck machen wir später, entspann Dich erstmal" ;-)), das ist schon was Besonderes.
Trotz nun wirklich schwerer Zeiten wissen sie noch die einfachen Freuden zu schätzen.
lg "Katerina"
;-))
Diana sieht das schon richtig ...
aber die Griechen sind schon auffällig gastfreundlich(er), oft sehr zuvorkommend, auch im täglichen Umgang miteinander.
Das kann ich von D. z.B. nicht immer behaupten (...)
egal...
Danke Eulalia und Kati!
Den Spruch "da kann man doch zur Zeit keinen Urlaub machen" höre ich - leider - immer wieder, auch von durchaus gebildeten Menschen.
Doch, man kann, doch, man muß! Das ist gelebte Solidarität! Wovon soll ein Land, das in weiten Teilen vom Tourismus lebt, denn leben, wenn auch noch die Touristen weg bleiben?
An der Herzlichkeit der Menschen hat sich nichts geändert!
Es steht zu hoffen, dass auch die aufkommende "Morgenröte" bei den morgigen Wahlen keinen Stich macht!
Mein meistgehasstes Zitat im Moment lautet :
"Aber in der Blödzeitung (Bild) steht doch (stand doch)
...... und wenn Die Uns usw. usw. .... dann fahre Ich
lieber nach xyz und nicht zu den Griechen !"
Dazu sage Ich nur : " Noch 34 Tage dann bin Ich
wieder dort UND ICH FREUE MICH DARAUF !!!"
Deine Geschichte erinnert mich an ein Erlebnis in Florida, dort lud mich an einer Tankstelle ein Exilkubaner spontan zu einem Kaffee in seine nahe gelegene Wohnung ein. Eine kleine Geste, eine Viertelstunde, die mir mehr als Miami & Co. im Gedächtnis blieb
Das kenne ich auch so, vor allem in den 80ern, auf Sifnos, von der Straße geholt, abends zusammen gegrillt und gegessen, Zypern das Gleiche, während eines Gewitters zusammen mit den Bauarbeitern in einer Neubauruine deren Frühstück geteilt:-) uvm....
Schönes Fotos dazu
LG Sabine
Die Wärme in diesem Gesicht die munteren und wachen Augen zeugen von Lebensfreude und einer grossen Liebesfähigkeit. Deine Erzählungen sind mir mehr als bekannt und zu oft vermissen wir unsere liebsten Freunde in Griechenland schmerzlich. Herzliche Grüsse Prisca
Diese "LEISE ZUFRIEDENHEIT"
- erzählt MOMENTE des Lebens,
Musse zum Zuhören ......... kann
einem unendlich viel geben -
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Lieber Gruss, Hille!
Mit diesem schönen Portrait und deiner persönlichen Erfahrung machst du Land und Leute liebenswert - und wer da nun nicht mehr hinfährt, ist selber schuld.
Lieben Gruß von Ursula
Mir tut das griechische Volk leid;
durch die politischen Machenschaften
der Politiker und Banken sind sie in
diese Krise geraten und müssen dafür zahlen.
Die Wahlen zeigen, wie verzweifelt sie sein
müssen.
Ich kenne bei uns auch einige Griechen,
die immer freundlich, zuvorkommend und fleißig sind.
Wir besuchen hauptsächlich griechische Lokale,
weil wir uns dort gut aufgehoben fühlen.
Ein wunderschönes Portrait, dieser alten Dame.
Deine Worte sind sehr interessant und auch sehr informativ. Es lohnt sich immer wieder darüber richtig nachzudenken.
Liebe Grüsse,
Cécile