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Aufgenommen beim Skifahren am Gornergrat bei Rotenboden Anfang März..
Dieses >360°-Panorama habe ich aus 9 mit ca. 32 mm Brennweite gemachten Aufnahmen zusammengesetzt.
Im Reigen der Zermatt umgebenden Berge sind 21 Berge, die über 4000 m hoch sind
Das sind von links nach rechts:
Liskamm, Castor, Pollux, Roccia Nera, Breithornzwillinge, Breithorn, Matterhorn, Dent Blanche, Ober Gabelhorn, Zinalrothorn, Weisshorn, Jungfrau 63 km, Dürrenhorn, Hohberghorn, Stecknadelhorn, Dom, Täschhorn, Alphubel, Allalinhorn, Rimpfischhorn und Strahlhorn.
Links außen im Bild, auf dem Gornergrat, das Kulmhotel mit Observatorium, dann die Trasse der Gornergrat-Zahnradbahn. Rechts neben dem Breithorn das Kleine Matterhorn, Theodul- und Furgghorn, darunter die Pfeiler der Luftseilbahn am Trockenen Steg und darunter das Riffelhorn.
Im Taleinschnitt des Mattertals ist deutlich das 45 km entfernte Bietschhorn zu sehen. Unterhalb vom Dom das Unterrothorn und links darunter der Blauherd. Rechts vom Strahlhorn die Seilbahnstation auf dem Hohtälli.
(Leider hat die fc die Formatierung der Bildbeschreibungen geändert, so daß meine mühevolle Arbeit, nach der die Bergnamen genau unter den Bergen lagen, nicht mehr gegeben ist.)
Seit Januar 2006 ist dieses Panorama in größerer Auflösung und mit detaillierter Beschreibung der Berge auf den Panorama-Seiten von Thomas Schabacher unter http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=202 zu sehen.
@Martin: Danke für Dein Kompliment.
Nun ist mir eingefallen, daß unsere Diskussion zu Deinem interessanten "Winter und Sommer"-Panorama für mich noch nicht abgeschlossen war. Und zwar wollte ich noch etwas zur Größe der verwendeten Bilder sagen. Bisher habe ich möglichst mit der vollen Auflösung gearbeitet. Bei diesem Panorama
habe ich erstmals bewußt die mit der EOS 300D aufgenommen Bilder, die 6 Mill. Pixel haben, vor dem Stitchen auf 1,5 Mill. Pixel herunterskaliert.
( Die nachfolgenden Aussagen habe ich hier am 11.4.05 wesentlich erweitert: )
Hier bei dem 375°-Panorama habe ich die gescannten Dias von 10 Mill. auf 4 Mill. Pixel herunterskaliert. Beim Stitchen umfaßte das aus 9 Teilbildern bestehende Panorama 12.804 x 2.167 Pixel. Da hat eine 3 GHz-CPU schon etwas zu ackern. Nach dem Stitchen habe ich das 360°-Bild mit einem Teilbild auf 375° erweitert. Damit hatte dann das Panorama "nur" 13.140 x 1.301 Pixel. Das sind 17 Mill. Pixel. Die Datei eines solchen Bildes als unkomprimiertes TIFF mit nur einer Ebene hat 49 MByte. Da aber erst mal jedes Teilbild als eine Ebene mit voller Auflösung vorliegt und eine Maske hat, hat das zugehörige PSD-File 127 MByte. Während der Bearbeitung braucht Photoshop 1,1 GB. Da ich nur 1 GB RAM habe, werden 782 MB belegt und der Rest auf Platte aus- und eingelagert.
Hätte ich die volle Auflösung beibehalten, hätte das Panorama eine Auflösung von 32.850 x 3.252 Pixel gehabt. Das wären ca. 107 Mill. Pixel. Also das 6,3 fache, das dann für alle oben genannten Dateigrößen gilt. Eine 3 GHz-CPU braucht dann für das Stitchen schon ca. 1 h. Für die Bearbeitung sollte man dann 2 GB RAM haben. (18.4.2005: Falls die Anmerkung doch noch mal jemand lesen sollte - Die Zeitangebe war zu hoch gegriffen. Habe wieder mal ein Panorama http://www.panorama-hoera.de/Lecco.htm aus 6 Diascans mit voller Auflösung 4080x2640 gemacht, da dauerte das Stitchen und Erstellen des PSD-Files mit 7 Ebenen und gefederten Masken knapp 9 Minuten, demzufolge braucht der PTSticher für ein Panorama aus 10 solchen Teilbildern höchstens 20 Minuten.)
Das ist aber selbst für einen hochqualitativen Ausdruck des Panoramas nicht notwendig. Mit den herunterskalierten Teilbildern hat das Panorama, wenn ich es 10 cm hoch und damit 101 cm lang ausdrucke, noch eine Auflösung von 330 dpi.
Wenn man das Panorama nur fürs Internet machen würde, könnte man eigentlich von noch weiter herunterskalierten Bildern ausgehen.
Für die fc habe ich das 13.140 x 1.301er-Panorama in der Breite etwas beschnitten und genau auf die max. zulässigen 3.000 x 300 Pixel gebracht - und natürlich etwas nachgeschärft.
Sei gegrüßt von Heinz
Tolles Panorama und sehr gut zusammengesetzt da gibts wirklich nichts zu sagen.
Hast du das mit Stativ gemacht?
Ohne Stativ sind nähmlich eine 360 Grad Ansicht recht schwierig zu schaffen.
Gruss
Stefan
@Stefan: Habe ich ohne Stativ gemacht. Ich war doch Skilaufen.
Wichtig ist dann ein gutes Stitch-Programm, mit dem man die "Unzulänglichkeiten" der Aufnahmen (Schiefhalten und unterschiedliche Neigung das Apparates) korrigieren kann. Bestens geeignet dafür sind die Panorama Tools und PTGui. Außerdem habe ich für dieses Panorama aus den Koordinaten und Höhen der Berge und meines Standpunktes Höhenwinkel errechnet. Die Höhenwinkel markanter Berge habe ich dann als globale Zielgrößen bei der Optimierung des Panoramas benutzt. Damit ist es fast ein fotogrammetrisch genaues Bild, wenn auch die Objektiv-Verzeichnung und die bei Weitwinkelaufnahmen immer vorliegenden perspektivischen Verzerrungen richtig korrigiert wurden.
Sei gegrüßt von Heinz
Dieses Panorama gehört zu meinen größten Arbeiten auf diesem Gebiet. Einige Panoramaspezialisten haben dem Bild schon ihre Anerkennung gezollt. Nun möchte ich es der fc-Gemeinde hier zur Abstimmung vorstellen.
Wenn ich mich etwas vom Monitor entferne, sehe ich die Bild Übergänge deutlich, von der Belichtung finde ich es perfekt (was ja bei so langen Bildern sehr schwer ist) daher skipe ich hier
LG
Susi
Der Vorschlag, den ich ja selbst gemacht habe, war ein Test-Versuch, mit dem ich natürlich zuallererst ergründen wollte, wie ein größerer Kreis der fc auf mein Panorama "Die Berge rund um Zermatt" reagiert. Im nachhinein lassen sich jedoch auch allgemeingültigere Erkenntnisse gewinnen.
Doch zuerst will ich über einen anderen Test berichten. Das nachfolgend zitierte Panorama ist ein Gemeinschaftswerk von meinem Sohn und mir. Wir haben es jeder bei sich zur gleichen Zeit in der fc zur Diskussion gebracht.
Wie zufällig die Bewertung ist - und eben auch hier in der fc - kann jeder schon an den Thumbnails und ihrem Beitext sehen. Ich bin auch der Meinung, daß das vollkommen real ist in so einem stochastischen System, wie es die fc ist. Wenn es da so große Abweichungen gibt, dann vermute ich, daß das nicht nur der "Qualität der Bilder" geschuldet ist- wobei hier "Qualität" oft nur sehr schematisch gesehen wird - sondern eher der Bildung bestimmter Kreise. Aber das ist nun einmal so in gesellschaftlichen Systemen. Und da wird man schlechterdings etwas ändern können?
Matthias, ich bin gerade noch am Formulieren meiner Stellungnahme, nun kommst Du mir dazwischen. Was Deine Sternchen-Einschätzung betrifft, s. o. Außerdem täuschst Du Dich im letzen Teil Deiner Anmerkung.
Also: Mein Dank gilt allen fc'lern, die sich mein "ellenlanges Panoramabild" angeschaut haben. Das Bild hat ja auch die in der fc max. möglichen Abmessungen von 3000 x 300 Pixel. Mehr geht nicht. Aber wenn man einen schnellen Internetanschluß hat, kann man erfahren, was ich mitteilen wollte: Vom leichten Skigelände am Gornergrat kann man beim Schwingen, Walzerdrehen und Rückwartsfahren ein Panorama herrlichster Berge genießen. Und ich denke, daß das Gefühl auch mit dem Bild gewonnen werden kann. Das zuerst gestitchte 360°-Panorama hatt ich auf 375° erweitert, weil ich den beiderseitigen Abschluß mit den Türmen des Observatoriums haben wollte. (Während des Votings habe ich übrigens ein herrliches Bergpanorama entdeckt http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/432112/display/1441547 , bei dem Marco Klüber sogar 400° Blickwinkel erzeugt hat.) Auch wenn mein Bild abgelehnt wurde, so habe ich durch das Voting auch interessante neue Bekanntschaften mit anderen Experten gemacht. Die von Matthias Moritz gemachte Anmerkung ist mir besonders wichtig - und zwar deshalb, weil ich bei ihm hervorragende Panoramen gesehen habe und weil auch er "sichtbare Übergänge" besonders bewertete. Ob es für ihn ein Grund war, das Bild abzulehnen, hat er im Dunkeln gelassen. Die "sichtbaren Übergänge" scheinen mir aber ganz allgemein das höchste Kriterium von Laien bei der Beurteilung eines Panoramabildes zu sein.
Bei Teilbild mit dem Breithorn mußte ich einen großen Blendenfleck eliminieren, und das betraf auch die auf diesem Teilbild vorhandene Überstrahlung. Das ist mir nicht 100%ig gelungen und hat zu den am Anfang sichtbaren Übergangen geführt.
Noch etwas: Leider kann ich mich nicht durchringen, Titel auf Amerikanisch zu machen..
Seid gegrüßt von Heinz
über Deinen "Zillertal-Test" muss ich doch ein wenig schmunzeln. Dass das Ergebnis so krass ausfällt, hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, aber richtig überraschend find ich's auch nicht.
Heinz, als ich meinen zweiten Beitrag geposted habe, war nur Die Sternchenversion Deines Panoramas zu sehen, und da hätte ich ohne zu zögern auch mit pro gevotet, aus genau den o.a. Gründen.
Bei Panoramen schaue ich zu allerletzt auf die technischen Einzelheiten. Bei diesem hier fielen mir die Übergänge schon bei der allgemeinen Betrachtung des Fotos auf, ich brauchte nicht danach zu suchen.
Panoramafotografie, bzw. die Technik, die dahinter steht, lebt von dem Effekt, ein Blickfeld zu erzeugen, dass wir mit "normaler" Fotografie nicht erreichen können. Die Technik allein macht es aber nicht. Die Wahl des Motivs und der Zeitpunkt der Aufnahme spielt wie bei jedem anderen Foto auch eine entscheidende Rolle, um eine starke Bildwirkung zu erzielen. Das habe ich hier vermisst.
Danke für die lobende Erwähnung meiner Panoramaaufnahmen. Hat mich gefreut, dass Du sie angeschaut hast.
@Matthias: Da staune ich aber - erstens, weil Du Dir Deine Anmerkung noch mal angeschaut hast und zweitens, weil Dein Urteil immer vernichtender wird. Mit der Verbindung Deiner Ansicht über das, was Panoramafotografie sein sollte, und der Feststellung, daß Du das hier vermißt hast, bist Du aber bestimmt zu weit gegangen. Gott sei Dank haben die anderen fc'ler, die auch Panoramen machen und zu meinem Bild etwas gesagt haben, das anders gesehen.
Sei gegrüßt von Heinz
Heinz, meine "vernichtende" Kritik habe ich ergänzt, nachdem Du beklagt hast, dass ich Dich ja anscheinend bis auf den angesprochenen technischen Mangel mit meiner Meinung im Stich gelassen habe.
Soviele öffentlich anmerkende Panorama-Experten sehe ich zudem gar nicht, als dass es für den Betrachter dieses Fotos nachvollziehbar wäre, dass ich so sehr im Unrecht bin.
Wenn auch knapp, aber wie ich sehe, wurde dieses Panorama für die Galerie abgelehnt. Was bei Dir eher die berechtigte Frage aufwerfen sollte, was an dem Panorama nicht stimmt, anstatt den "Fehler" allein bei den Betrachtern zu suchen. Eine Frage, die ich mir persönlich übrigens auch dann stelle, wenn ein Foto nur knapp IN die Galerie gewählt wird.
Meine Anmerkung über Panoramafotografie, zu der ich in dieser gefassten Wortwahl stehe, bezog sich auf Deine Aussage
"Die "sichtbaren Übergänge" scheinen mir aber ganz allgemein das höchste Kriterium von Laien bei der Beurteilung eines Panoramabildes zu sein", die ich schon im höchsten Maße als kritisch betrachte. Worin begründet sich diese Ableitung?
Mein Ratschlag an Dich wäre, nicht nur anerkennende Schlagworte wie "perfekt!" oder "genial" zu suchen, sondern nach Anmerkungen, die erkennen lassen, dass sich ein Betrachter etwas ernsthafter mit Deinen Arbeiten auseinandersetzt. Das würde Dich in allem weiter vorwärts bringen.
@Matthias: Deine Anmerkung kann ich leider wieder nicht unwidersprochen hinnehmen.
Als erstes zähle ich Dir nur mal die fc'ler auf, die zu meinem Bild etwas gesagt haben und von denen ich weiß, daß sie selbst schon Panoramabilder in die fc gebracht haben:
Günther Müller, Martin Hertel, Stefan Messerli, Carsten P., Ralf Hamester, Marcel Fuchs und H. Hermeter.
Und da schreibst Du "Soviele ... sehe ich zudem gar nicht.."
Nur noch soviel: Wenn Dein "Ratschlag" ernst gemeint war, dann kann ich Dich beruhigen. Diese Art Anmerkungen sind auch nicht meine Sache. Übrigens habe ich auch Deine erste Anmerkung zu den sichtbaren Übergängen anerkannt und dann sogar angegeben, wo es ist und was die vermeintlichen Ursachen waren. Daß leichte Übergänge noch zu sehen waren, habe ich bei der Fertigstellung in Kauf genommen. Dazu hätte ich nicht Deinen Hinweis gebraucht. Der war mir aber wichtig, weil er zeigte, wie das von anderen beurteilt wird. Und habe auch keine Ausflüchte gebraucht. Das habe ich bei Dir allerdings anders gefunden, als Du bei Deinem "el paso night" den Kritiker mit der Frage nach Hoch- oder Breitformataufnahmen abgewimmelt hast.
Doch "Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich T(D)aten sehn". Denn ich habe schon wieder ein Panorama in die fc gebracht
wow. dein panorama gefällt mir auch sehr gut!!!
zur uv-schutzfolie kann ich nur sagen, dass ich einen guten drucker in der stadt hab, der mir es auf selbstklebenden papier gedruckt hat und dann mit dieser folie überzogen hat.....
Also, mir gefällt Dein Panorama ausgesprochen gut!
Ich hab erst kürzlich ähnliches vom Breithorngipfel aus versucht (und bin kläglich daran gescheitert, die Bilder so zusammenzusetzen daß es ein zumindest für mich als Laien übergangsloses Ganzes gibt).
LG, Astrid
Ups...da hab ich ja ein fantastisches Pano von Dir verpaßt....ich kenne nur die Sommer/Herbst-ansichten,wenn man auf dem Gornergrat steht über wältigt einen dieses Panorame voll und ganz !
Gruß Klaus
Heinz Höra, 12.04.2005 at 14:57h
Dieses Panorama gehört zu meinen größten Arbeiten auf diesem Gebiet. Einige Panoramaspezialisten haben dem Bild schon ihre Anerkennung gezollt. Nun möchte ich es der fc-Gemeinde hier zur Abstimmung vorstellen.