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Das Kind schlief fest, auch, als später bestimmt 20 Menschen im Raum waren. Im Vordergrund dampft das ziemlich übel riechende Abendessen für die 4 Familien, die hier "leben"
für uns hier wohl kaum vorstellbar, so zu leben..das Essen sieht eher aus wie ein Futternapf..schon erschreckend..ein Bild, das zum Nachdenken und Handeln anregt und eine echte, weil lebensnahe, Doku..Respekt!
LG Dörte
Wer Bücher liest ist noch nicht verloren......
Deprimierendes Dokument einer grausam ungerechten Welt. Eine Aufnahme, die das Zeug hat, WorldPressPhoto zu werden. Aus welchem Jahr stammt sie?
einfach nur zum weinen. ich versuche mir vorzustellen, wo man lebensfreude herbekommen kann, wenn man unter solchen bedingungen leben muss.
interessant auch, wie wichtig ZEIT dort zu sein scheint - drei uhren an einer wand...
wie war das, christian - konntest du dort einfach durch das lager durchmarschieren mit deiner kamera? ich stelle mir vor, dass du da auch einige konfrontationen erlebt hast?
ich hab' deine ausstellung noch immer nicht gesehen - bist du diese woche abends mal dort?
Margret S.:
Ich bin zum beispiel heute abend ab 1800 mit Ewald-Mario im Feuerstein
Zum Fotografieren: Ich wurde von einem Roma begleitet, der da für die regierung arbeitet. das öffnet die Türen, und ich denke, auch mein Alter hilft. Da sind die Menschen nicht so skeptisch und die Kinder lieben alte Männer mit Bart....
Timo Nowack:
Viele Neugierige kamen, weil ich dort war. Aber der Raum wurde zu dieser Zeit von 4 Familien bewohnt, weil es offenbar in anderen "Häusern" bauliche Probleme gab
wo in der ostslowakei warst du da? mir ist aufgefallen, als ich voriges jahr in der tatra war, dass es dort nahe der ungarischen extrem viele roma-siedlungen gibt
danke für den einblick, den du hier gewährst... da macht mich dann wieder mal nachdenklich, warum wir oft allein oder zu zweit mehr als 80m2 wohnraum brauchen...
Oft wollen sie jedoch auch nicht sooo leben wie wir...doch sie deshalb zu diskriminieren, wie das oft geschieht, finde ich verkehrt. Ihre Lebensbedingungen könnten bei mehr Toleranz unsererseits besser sein.
Ein sehr interessantes und erschreckendes Bild, sehr gut abgelichtet.
Starke Dokumentation von der sogenannten "Freiheit" der Roma!
Schlicht, einfach, ärmlich und doch rührend die Körperhaltung und Gestik in Richtung Kind!
liegrü die gerlinde
möchte nicht wissen, was die kleine in der nacht tun mußte, möglicherweise arbeiten???
menschunwürdige bleibe, deine beschreibung von essensmief wundert mich da nicht. oh je!
bedrückende, aber saugute doku.
lg uta
So anders als unser Leben...entscheidend ist aber wie sich die Menschen dabei fühlen. Ich habe oft unter den Ärmsten der Armen und der Unterprivilegiertesten zufriedene,glückliche Menschen gefunden und im Reihenhaus drei Straßen weiter nur Oberflächlichkeit und Unzufriedenheit. Ich würden den Roma wünschen dass sie menschenwürdigere Orte zum Leben fänden und endlich als Menschen und nicht als eine Gruppe von Zigeunern angesehen werden LG PEtra
Ein Foto das mich sehr berührt. Besser kann man das "Leben" dieser Menschen nicht zeigen.
Allen, die hier jedoch ihr Erstaunen ausdrücken, dass Menschen so "leben" müssen, sei gesagt, mehr als 600 Millionen Chinesen leben so oder schlechter (da täuschen auch die schönen Olympia-Bilder nicht drüber weg) und in Indien und Afrika sind es sicher ebensoviele. Anders ausgedrückt: Die Mehrheit der Menschen auf dieser Arde wohnt so. Betroffen macht, dass dies hier mitten im reichen Europa ist.
Ich denke, daß ich aus übergroßem Schamgefühl dort kein einziges Foto machen könnte oder wollte. Andererseits werden sich diese Menschen vielleicht ein wenig Hoffnung machen, wenn man ihre Situation in irgendeine Form von Öffentlichkeit bringt. Ich würde es ihnen wünschen.
lg Trude
Der Topf mit dem Essen könnte näher und größer
gezeigt werden, war mein erster Gedanke.
Aber ich bin mir nicht sicher.
Der leere Tisch spricht auch.
Gute Reportagephotographie !
richtig, der Topf könnte in der Tat größer gezeigt werden, aber dann wäre der Tisch.
aber das ist nicht der Grund: Der Grund ist die Diskretion. Die Menschen sollen nicht den Eindruck gewinnen, dass ich mit ihrer Armut Bilder gestalte. dann verzichte ich eher.
außerdem roch das Abfallfleisch nicht sehr einladend
Diese Serie nimmt mir etwas den Atem. Ich habe Armut in Asien hautnah erlebt. Armut hat viele Gesichter. Und wir könnten helfen, wenn nur jeder ein klitzekleines Bißchen abgeben würde um Menschen die Chance zu einem selbstbestimmten Leben zu ermöglichen. Das fängt mit der Schulbildung an...
mit nachdenklichen Grüßen
Heidi
Ein starkes Foto aus einer ganz starken Reportage!
In diesem Bild gibt es so viele Details zu entdecken ...
Ähnliches kenne ich aus Rumänien - aber anscheinend bin ich mit dem fotografieren zu zögerlich.
Gruß!
Friedemann
Findet man nicht nur in der Ost-Slowakei - ähnliche Wohnverhältnisse gibt es zum Teil auch in Österreich. Manchmal aus unverschuldeter Armut, manchmal aber auch weil andere Dinge wichtiger sind (z.B. der fahrbare Untersatz).
Trotzdem schockiert es mich immer wieder, wie manche Menschen "wohnen" (müssen).
für 4 Familien ist es wohl nicht ideal, aber dass es sich sonst nicht so auch leben lässt, da bin ich nicht einverstanden! von 1980 bis 84 hatte ich freiwillig in einer 200 jährigen Finca ohne Elektrizität und fließendes Wasser in Spanien gelebt und es war eine meiner glücklichsten Zeiten... auch heute würde ich eine solche Wohnkondition einem Betonblock vorziehen wenn ich wählen müsste zwischen Beiden :-)
Voting Center, 14.09.2008 at 8:32h
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 184 pro und 288 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-)
sogar hier sieht man auf anhieb,
dass das bild geeignet ist emotionen zu erzeugen, leute aufzuweckern ...
ich würds gerne in der galerie sehen,
andererseits ist selten so sehr wie hier "der weg das ziel" ...
ich kenne den zugang des bildautors zu dieser thematik
und freue mich deswegen, dass das für mich mehr als überzeugende bild
jetzt fürs erste einmal von vielen menschen angesehen wird ...
warum ist mir denn das Voting entgangen?
schade, aber wertvolle Bilder haben in dieser Galerie sowieso keine Chance
bei mir ist es als Favorit gespeichert :-)
liebe Gruesse - Chris
Aufgrund der vielen konstruktiven Contras weisst Du jetzt jedenfalls, was Du hättest besser machen können :-))
Erbärmliche Typen, diese anonymen Contra-Voter, kriegen selbst kein vernünftiges Foto zustande, erkaufen sich hier für 4 Euro Monatsbeitrag eine Macht, die ihnen im täglichen Leben fehlt und können nichts anderes als destruktiv sein.
Gruss, Herbert
@herbert
dein unmut ist nachvollziehbar aber ohne sternchen wird dieses bild wie im übrigen die ganze sehenswerte serie nicht schlechter... eher im gegenteil...
@Christian, mag sein, dass das Bild doch sehr romantisch verklärt wirkt, ich empfinde diese Wohnung als sehr viel lebenswerter, als eine sterile Neubauwohnung, das meinte ich...
Obwohl es eine "schäbige" Unterkunft ist, wird sie dennoch sauber gehalten. Man sieht ihr an, daß sie gepflegt wird, daß man sorgsam und sorgfältig mit dem Vorhandenen umgeht.
Wenn ich mir dagegen das Verhalten der Menschen in meiner Umgebung betrachte, muß ich sagen, daß die wenigsten noch sorgsam und sorgfältig mit ihren Sachen umgehen. Wirklich nach dem Motto:
"Mein Gott, wenn's kaputt ist, kauf' ich mir eben was neues. Was soll's?"
Von daher bin ich von diesem Bild sehr beeindruckt. Diese Menschen, die du uns hier zeigst, leben menschlicher, als viele bei uns. Denn sie besitzen noch Würde. Eine Tugend, die viele von UNS verloren zu haben scheinen.
zeitl , 14.09.2008 at 8:33h
tolles bild einer tollen serie