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Der Kleine und seine Familie leben in Pashupatinath und gehört zur ärmeren Hälfte in Nepal.
In Pashupatinath steht einer der wichtigsten Hindutempel und am Ufer des Baghmati werden täglich Leichen verbrannt.
Die Touristen zieht es zu den Leichen und die Kinder zieht es zu den Touristen, was hier und da schöne Aufnahmen ergibt, wenn man sich etwas Zeit nimmt und versucht die Menschen als solche zu sehen.
Sehr gut hast du diesen speziellen Gesichtsausdruck eingefangen. Was wird einmal aus ihm werden?
Magst du etwas zu den Kindern schreiben? Ich hätte gern noch mehr Informationen.
Bribri
Ja, es ist unscharf.
Ja, es wirkt diffus.
Ja, die Augen sind glanzlos, wirken "tot".
Alles in allem wohl gegen alle oder viele Regeln der Portraitfotografie.
Und scrollen muss man auch noch ;).
Aber genau diese diffuse Unschärfe, diese "leblosen" Augen machen für mich dieses Bild zu dem, was es mir vermitteln will. Und auch vermittelt. Auch ist es kein einfaches, effekthaschendes "Abknipsen" eines Kindes aus einer anderen Kultur, sondern der Fotograf Guido Santi steht mit viel Herzblut, Achtung und Anteilnahme hinter der Kamera. Und genau das kommt bei mir rüber.
Vielleicht nicht auf den ersten, aber auf den zweiten Blick. Und vielleicht gönnt ihr den diesem Bild auch.
Und sollte trotz allem hier bei diesem Vorschlag wieder mal meine persönliche, emotionale Seite zu sehr mit mir durchgegangen sein, lasst's an mir aus und nicht am Bild oder am Fotografen ;).
Danke.
lg Kate
Nein Kate, da ist nix mit dir durchgegangen ... es ist ein sehr guter Vorschlag und ein ebenso gutes Bild.
Die leblosen Augen, mit denen dieses Kind ins Ungewissen schaut, sie sind Symbol für die Perspektivlosigkeit ... die schwarze Zukunft in die zu schauen das Kind gezwungen ist.
Ein solches Bild voller Emotionen kann und darf nicht nach formalen Kriterien bewertet werden.
Ich gebe hier ein klares und deutliches
Vieeelen Dank an Kate
und alle, die sich am Voting beteiligen.
Das Foto entstand in Nepal im kleinen Ort Pashupatinat nahe Kathmandu.
Am Baghmati River stehen die Gates, wo jeden Tag 10 - 20 Körper von verstorbenen verbrannt werden. Daneben wird gehandelt, gewaschen , die Kinder holen die Opfermünzen aus dem Fluß und die Affen das essbare.
Am Fluß steht eines der wichtigsten Heiligtümer der Hindus, der Shiva- Tempel und an dessen Fuß das Sterbehaus. Dieser Ort ist Magie und voller Leben und wer dort war darf hinterher erst wieder seine Gefühle sortieren. Es ist ein wundervoller Ort um wieder den Boden unter sich zu fühlen und vielleicht einige Antworten zu finden.
Liebe Grüße Guido
Kate Meyer, gestern um 15:16 Uhr
Ja, es ist unscharf.
Ja, es wirkt diffus.
Ja, die Augen sind glanzlos, wirken "tot".
Alles in allem wohl gegen alle oder viele Regeln der Portraitfotografie.
Kate hat beschrieben, was die Regeln für ein "gutes" Portraitfoto sind. Das mag auch stimmen, kann doch aber nicht alles sein.
Viel mehr finden wir, dass man Bilder nach ihrer Wirkung und Aussage beurteilen sollte und nach dem, was sie zeigen...nicht immer nur danach WIE.
Wir finden es ein weinig traurig, dass viele rein auf die technischen Qualitäten achten, als -wie bei diesem Bild- auf die Geschichte, die es erzählt. Diese stellt hier nämlich alles andere in den Hintergrund!
Pro
und Louisa Schlepper
fotos sollten doch emotionen hervorufen - dieses bild macht das - egal wie oder womit es aufgenommen wurde.
Technik rückt da in den Hintergrund...
Pro für ein sehr tolles Bild
Danke allen, die sich mit diesem Bild "beschäftigt" und gevotet haben :). Vor allem auch danke an alle "offenen" Voter, egal ob pro oder contra.
Guido wünsch ich mit seinen Bildern und vor allem all den Dingen, die dahinter stehen weiterhin alles Gute und viele schöne Momente.
lg Kate
just moments, 27.03.2004 at 15:27h
Ja, es ist unscharf.Ja, es wirkt diffus.
Ja, die Augen sind glanzlos, wirken "tot".
Alles in allem wohl gegen alle oder viele Regeln der Portraitfotografie.
Und scrollen muss man auch noch ;).
Aber genau diese diffuse Unschärfe, diese "leblosen" Augen machen für mich dieses Bild zu dem, was es mir vermitteln will. Und auch vermittelt. Auch ist es kein einfaches, effekthaschendes "Abknipsen" eines Kindes aus einer anderen Kultur, sondern der Fotograf Guido Santi steht mit viel Herzblut, Achtung und Anteilnahme hinter der Kamera. Und genau das kommt bei mir rüber.
Vielleicht nicht auf den ersten, aber auf den zweiten Blick. Und vielleicht gönnt ihr den diesem Bild auch.
Und sollte trotz allem hier bei diesem Vorschlag wieder mal meine persönliche, emotionale Seite zu sehr mit mir durchgegangen sein, lasst's an mir aus und nicht am Bild oder am Fotografen ;).
Danke.
lg Kate