Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
Der Rahmen ist nicht so mein Fall, aber das Bild gefällt mir ausgesprochen gut.Hat durch die Farben oder die Bearbeitung auch einen leicht unwirklichen Touch. Vermittelt Lebendigkeit.
Erstaunlich übrigens, dass die Sektion "Denkmal für die ..." und nicht "Mahnmal für die ..." heißt. Diese Unterscheidung existiert ja nicht zufällig.
Deine Intention kann ich nicht ganz nachvollziehen. Als ich da durch lief fühlte ich mich irgendwie schwerer als sonst. Ich bin kein Verfechter der Kollektivschuld, aber das Mahnmal hat bei mir seine wohl beabsichtigte Wirkung nicht verfehlt. Der Bildaufbau, die Bearbeitung, alles sehr gut, nur die Aussage verstehe ich nicht
Zum Mahnmahl:
Find ich nicht ganz so gut.
Meiner Meinung nach, wäre es besser gewesen, ein Gebäude oder ein Denkmal in Angemessener größe zu Bauen. Mit viel Informationen und Bildern. Das wäre in meinen Augen abschreckender gewesen, als Betonblöcke in unterschiedlichen größen.
Die heutige Jungend hat ja schon Probleme damit, auf Eltern und Großeltern zu hören und sie zu respektieren, da wundert es mich nicht, wenn so ein Denkmal für alles mögliche missbraucht wird, und nicht die erwünschte Wirkung beim Betrachter hervorruft.
ein Ort für Alle .... so Peter Eisenmans Vision ....
er wollte dass dort "Leben" stattfindet ...
für mich wie ein Sprung in die Zukunft ... ins Leben
ich mags sehr gerne ...
schön dass wir zusammen dort waren und die Kinder so viel Spaß hatten ...
glg silvia
das bild ist genau das was die verdammte fc braucht, nicht diese ganzen schwarzweißen lowkeys von dämlichen betonsäulen. depressionen in bildern gefangen. endlich mal ein foto und nicht irgendwas zusammengeklatschtes von diesem wirklich komischen ding. wer n mahnmal sehen will, ab nach auschwitz.
Hannes, dass ist ja ein Farbfoto - ich musste zwei mal hinsehen um mich darin bestätigt zu sehen, dass es von dir ist ;)
Im ersten Moment dachte ich, dass die Beine baumeln würden, dann habe ich mich gefragt, wie du das wohl aufgenommen hast. Dann aber habe ich gesehen, dass da jemand auf dich zuspringt..
*vielleicht sollte ich mal zum Augenarzt*
Mich fasziniert diese Perspektive. Dieser Blick in die Weite, unter den Beinen hindurch..
Und das ganze in Kombination mit dem Stelenfeld, dass sticht genau in die Diskussion, die seid der Eröffnung dieses Denk-(von mir aus auch) Mahnmal mit sich führt:
Wie man mit ihm umgehen soll.
Ist es nicht angemessen über die Steine zu hüpfen, da durch zu laufen?
Soll man lieber andächtig schweigend und trauernd hindurch schreiten?
Ich finde deses Feld ziemlich gut. Wenn man sich darauf einlässt und hinein geht, dann ist es schon sehr imposant.
Wesentlich wirkungsvoller als ein großes Gebäude.
Denn man bemerkt erst nur kleine Betonklötze, doch ehe man sich versieht, während man hinein geht haben einen die Klötze überholt und man ist zwischen ihnen eingesperrt. Ich finde das beängstigend und es zeigt, wie schnell, wenn man nicht hinschaut man plötzlich mitten drin ist.
Was beim Holochaust nicht anders war. Erst haben alle weggesehen, dann hat sich keiner mehr getraut etwas dagegen zu unternehmen (natürlich gab es auch (zu) wenige Ausnahmen!!!), weil die Gefahr plötzlich über einen hinaus gewachsen ist und man ihr gegenüber ohnmächtig war..
Hinzukommt, dass unter dem Feld ja noch eine große Austellung ist. Ich denke man muss es erlebt haben, bevor man darüber Urteilen kann.
Ich denke, dass dieses Feld sehr wohl sein Ziel erfüllt. Ich denke außerdem, dass es sich dadurch auszeichnet, dass man es eher mal sieht oder mal hingeht, als nach Ausschwitz.
Es ist sozusagen die "delight"-Version zum Holochaust gedenken.
Für Ausschwitz oder andere KZ-Gedenkstätten muss man sich schon vorbereiten, man kann nicht einfach mal mit seinen Kindern mal dort hin, ohne vorher sich mit ihnen über dieses Thema auseinander zu setzen (was ein gewisses Alter vorraussetzt)
Dieses Mahnmal kann jeder erleben. Der ein oder andere möglicherweise sogar unfreiwillig, bei einem Bummel durch die Berlinercity.
Ich denke das ein solches Denkmal besser gegen das Vergessen wirkt, als eine KZ-Gedenkstätte irgendwo weit weg vom Leben. <- daran kann man leichter vorbeifahren, man kann ihm aus dem Weg gehen.
Über das Stehlenfeld wird man auch in Jahrzehnten noch stolpern, mitten in der Berliner Innenstadt.
Ist irre gut geworden ... Farben, Gestaltung und Dynamik ...
Auch ich dachte erst, die Beine baumeln, die Täuschung ist gelungen. Ein Bild ganz im Sinne des Erbauers.
Gruss Biege
@Claudia: versteh ich nicht ... dass eine Diskussion über das Mahnmal unter so einem Bild unpassend sein soll ... darf in der FC nur über Schärfe und Bildschnitte diskutiert werden?
*kopfschüttel*
ich denke eine solche Diskussion ist ganz im Sinne des Bildautors ...
ein kind,
unbefangen - wie ich es dort nie sein könnte -
hüpft vor lebensfreude zwischen den stelen,
...
das macht mut...mich immer wieder neu dieser vergangenheit zu stellen...
ein schalom an euch
gabi
Hey, das ist irgendwie an mir vorbeigelaufen (wobei ich momentan auch eher sporadisch hier bin).
Das finde ich richtig stark, Hannes! Ich mag diese Lebendigkeit im Bild! Bis jetzt kannte ich dieses Motiv nur eher "traurig" (was mich auch sehr berührt!) - Du zeigst eine zweite Seite.
Auf mich wirkt es nämlich auf diese Weise: Leben zurückzubringen (ohne dafür zu "vergessen"!).
Dem Ort Freude zu bringen, zu zeigen, daß es auch anders geht, einen Lichtblick mitzubringen.
Wie gesagt, so wirkt es auf mich.
Der Rahmen gefällt mir nicht sooooo, der ist mir zu wuchtig. Ist aber im Prinzip schnups, Rahmen sind mir eh egal :O).
yes sir, i like it.
die beschwingtheit dieses bildes und der gewählte rahmen sind perfekt.
einziges manko: missbrauch des ehrendenkmals. :( find es schon ein wenig pervers manchmal ! trotzdem tolles bild !
Schwierig, solch ein Bild des Mahnmals mal anders darzustellen.
Ich sehe erst einen fröhlichen Menschen, der hüpft,
der Himmel ist blau.....
Dann sehe ich einen Menschen, der aufgehängt wurde,
in mitten des Mahnmals
Ich hader noch.....
LG
Ulli
Voting Center, 16.03.2008 at 0:01h
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 142 pro und 378 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-)
"PLACE OF NO MEANING" - ort ohne bedeutung
_____________________________________________
Weil ich meine, dass dieses Bild zur Meinungsfindung beitragen kann. Sofern man sich natürlich (auch) mit den bereits geschrieben Anmerkungen und meinen Textquellen auseinandersetzen mag.
"(...)
Ist "Stelenspringen"; oder Versteckspielen, Rauchen oder Picknicken mit der Würde des Ortes vereinbar? Mit welchen Mitteln sollte die touristische Profanisierung des Denkmals verhindert werden, und sind Regeln hierfür notwendig oder eher kontraproduktiv? Zeugen die sorglos-fröhlichen Umgangsformen vieler Besucher vom Scheitern des Denkmalskonzeptes? Oder zeigt sich gerade darin die erhoffte Offenheit der Memorial-Architektur, zu der man doch - so der viel zitierte Satz des damaligen Bundeskanzlers - "gern hingehen" sollte?
(...)"
Quelle: http://tinyurl.com/ynwo43
"(...)
Jetzt müsste es aber mal kommen, dieses Gefühl der Beklommenheit, (...). Aber es kommt nicht. Dafür ist hier viel zu viel los. Man hört Kinder, die "Such mich!" rufen. (...). Vorn mahnt eine Mutter ihren Sohn: "Leon, das ist hier kein ...", sie bricht ab. "Spielplatz", wollte sie sagen. (...) Später wird man erfahren, dass Peter Eisenman seinen Entwurf einen "Place of no meaning", einen Ort ohne Bedeutung, genannt hat.
(...)"
Quelle: http://tinyurl.com/2fcsjb
Das Gefühl der Beklommenheit kommt doch auf, wenn man tief genug drinnen ist, den Verkehrslärm nicht mehr hört und es kühl wird ...
allerdings was sich an den Rändern abspielt ist hier gut dokumentiert
pro !
Es braucht an einem solchen Ort keine falsche, vom Leben abgegrenzte Ehrfurcht, die sich mit dem Weggehen wieder legt.
Die Gedanken, die Konsequenzen für das eigene Tun mitnehmen und umsetzen.
Hatte geglaubt, dass bild hätte genügend sprengstoff für `ne anregende diskussion. Kann hier beides - das "Für u Wider" durchaus verstehen, auch wenn es sich zumeist nur mit +/- gezeigt hat. Schade.
lustiges ergebnis mal wieder... insbesondere wenn man so anmerkungen wie unangemessen liest...
gehts hier ums bild oder um die dargestellte handlung???... einige werden das wohl nie verstehen...
tekktoo , 16.03.2008 at 0:01h
_____________________________________________"PLACE OF NO MEANING" - ort ohne bedeutung
_____________________________________________
Weil ich meine, dass dieses Bild zur Meinungsfindung beitragen kann. Sofern man sich natürlich (auch) mit den bereits geschrieben Anmerkungen und meinen Textquellen auseinandersetzen mag.
"(...)
Ist "Stelenspringen"; oder Versteckspielen, Rauchen oder Picknicken mit der Würde des Ortes vereinbar? Mit welchen Mitteln sollte die touristische Profanisierung des Denkmals verhindert werden, und sind Regeln hierfür notwendig oder eher kontraproduktiv? Zeugen die sorglos-fröhlichen Umgangsformen vieler Besucher vom Scheitern des Denkmalskonzeptes? Oder zeigt sich gerade darin die erhoffte Offenheit der Memorial-Architektur, zu der man doch - so der viel zitierte Satz des damaligen Bundeskanzlers - "gern hingehen" sollte?
(...)"
Quelle: http://tinyurl.com/ynwo43
"(...)
Jetzt müsste es aber mal kommen, dieses Gefühl der Beklommenheit, (...). Aber es kommt nicht. Dafür ist hier viel zu viel los. Man hört Kinder, die "Such mich!" rufen. (...). Vorn mahnt eine Mutter ihren Sohn: "Leon, das ist hier kein ...", sie bricht ab. "Spielplatz", wollte sie sagen. (...) Später wird man erfahren, dass Peter Eisenman seinen Entwurf einen "Place of no meaning", einen Ort ohne Bedeutung, genannt hat.
(...)"
Quelle: http://tinyurl.com/2fcsjb
_____________________________________________