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Beim Versuch Blaukehlchen zu fotografieren fiel dieser kleine Fitis ein paar Meter von mir entfernt aus dem Nest. Aber kein Problem, weil in Nord- Norwegen die Birken nur 40cm hoch sind.
Canon 30D
Das Verschwommene liegt evt. daran, dass dieses Foto im Regen aufgenommen wurde und ich vielleicht Tropfen vor der Linse hatte?
er sieht ja auch gar nicht mitgenommen aus, eher ein etwas trotziger Blick, der zu sagen scheint " so Mama, da bin ich gelandet". Wunderschön und in sehr guter Schärfe dieses kleine Federbällchen. Gruß Gerda
Tolles Foto und er schaut schon erwachsen drein, ja wenn man einmal das Nest verläßt muss man sich alleine durchschlagen. Er wird schon schaffen... Gruß Michael
Ist das ein Süßer! Das Foto ist klasse, aber ich schließe mich Thomas an, vor allem vorn an der Brust und um den Vogel herum sieht es "komisch" aus.
LG Ursula
Dein Foto gefällt mir sehr gut. Das "matschige" auf der Brust ist wohl ein Regentropfen auf dem Objektiv. Hätte aber allzugern gewusst um welchen Vogel es sich handelt. Ein Blaukehlchen ist es sicher nicht.
LG Leo
Ein süßer Kerl ... bestimmt hat er sich köstlich über den wandelnden Tarnzelt-Busch amüsiert ... tolles Licht und wunderbare Farben ... aber schon fast einen Hauch überschärft ...
Lg
Constanze
hallo Gabi,
es ist ja gut, dass Du ein bisschen Erklärung zur Situation beigibst.
Daraus hat aber offenbar nur Deine Namensschwester Gabi Meyer das Richtige geschlossen:
Die fotografische Vogeljagd muss nämlich eigentlich nicht unbedingt wie Guerillakrieg geführt werden.
Wenn der Kleine (der wohl ein Kind Fitislaubsänger sein wird) da nun schon einmal so sitzt, kann man natürlich auch wie viele andere hier an zu früh aus dem Nest Gejagten noch ein niedliches Bild machen.
Es haftet dem aber an, dass man nicht weiß, ob dabei nicht andere in ihrem Bodennest (er wird wohl nicht aus den 40 cm hohen Wipfeln gefallen sein) zertreten sein können.
Ganz ähnlich bei herumgejagten winzigen Sandregenpfeifern, weshalb so etwas in unseren NSGs untersagt ist.
Ich hoffe sehr, Du nimst mir diesen Hinweis nicht übel und er ist weißgott auch nicht nur bei Deinen Bildern angebracht.
Es ist bei solchen (denkbaren und tatsächlichen) Nebenwirkungen sicherlich einmal überdenkenswert,
was es für Vogelwelt wohl mit der Ganz-nah-dran- und/oder Makro-Ideologie so auf sich hat.
Lieber Wulf!
Ich nehme Dir Deinen Hinweis auf keinen Fall übel, im Gegenteil, ich schimfe schon mit unserem Sohn, wenn er alleine fotografieren gehen will, aus Sorge, er könnte nicht rücksichtsvoll genug sein.!!!
Meine Namensvetterin Gaby ist meine Freundin und sie wollte einen Witz machen!
So, nun zur Vogelfotografie, da erklär ich Dir mal lieber die Situationen. Ich bin dem Sandregenpfeifer nicht hinterhergehetzt, sonder lag auf dem Bauch, 10m von unserem WoWa entfernt und mußte nut die Kamera mit schwenken und zoomen. Das Fitisbaby ist bestimmt nicht durch meinen Anblick aus dem Nest gefallen.Kurz darauf sah ich auch die anderen Kleinen mit den Eltern (am nächsten Tag waren schon alle weg). Bei dem Krähenscharbennest führte der einzige Weg direkt vorbei. Auch die vielen anderen Vögel mit Baby haben nicht dieses Fluchtverhalten wie die Vögel, die ich zu Hause fotografiere. Im Gegenteil! Wenn ich mich ruhig verhielt kamen z.B. Spornammern, Goldregenpfeifer, Bruchwasserläufer und Blaukehlchen neugierig näher!
Ich hoffe, Du kannst mit meiner Erklärung etwas anfangen und denkst jetzt nicht mehr, dass nicht an erster Stelle die Ruhe der Vögel steht!
Ganz liebe Grüße Gabi
danke für die Auskunft, liebe Gabi,
ich glaube schon, dass ich mit allen möglichen Erklärungen etwas anfangen kann (daher kamen ja u.a. meine Bedenken).
Es ist wahrscheinlich bei den Texten ähnlich wie bei den Bildern die journalistische Aufbereitung des Jagderlebens auch der Gefahr ausgesetzt, dass da was "überschärft" erscheint oder etwas mehr "Tonwertkorrektur" hätte sein können oder doch "gebastelt" ist.
Es beruhigt mich daher sehr zu hören, dass Dir im eigentlichen Vollzug die Ruhe der Vögel an erster Stelle steht. (...obwohl ich mir so ganz sicher nicht bin, ob nicht doch der Patrick lieber schimpfen müsste, wenn Du alleine fotografieren gehen willst).
liebe Grüße, Wulf
wie zart und zerbrechlich dieser hinreißend schauende kleine Vogel doch ist . . .
ich finde es einfach großartig, daß Du einen so guten Blick für diese Schönheiten hast und auch so behutsam mit diesen Schätzen der Natur umzugehen vermagst . . . ich wette, in der Vogelwelt hat Dein Name schon eine besondere Gewichtung - *smile - darum kommen sie auch meist zu Dir, um sich ablichten zu lassen . . . :-))) . . .